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Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannende Wendung in einem Alt-Fall

Clemens Sartorius und der schuldige Mann: Kriminalroman | Der spannende 2. Fall der Clemens-Sartorius-Krimireihe
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Clemens Sartorius hat seinen Job bei der Erlangener Polizei an den Nagel gehängt und macht sich nun als Privatdetektiv selbstständig. Als erste Aufgabe wählt sich Clemens eine Art Wiedergutmachung aus. ...

Clemens Sartorius hat seinen Job bei der Erlangener Polizei an den Nagel gehängt und macht sich nun als Privatdetektiv selbstständig. Als erste Aufgabe wählt sich Clemens eine Art Wiedergutmachung aus. Er glaubt nämlich, dass sein erster Fall bei der Kripo damals irgendwie falsch lief und der damalige Mörder nicht Bender war. Der ehemalige Lehrer hat immer wieder seine Unschuld beteuert. Obwohl Bender seine Strafe schon abgesessen hat, beschließt Clemens den damaligen Mord an dessen Schülerin Sophia noch einmal zu recherchieren und macht dabei erstaunliche Entdeckungen.

In dem Kriminalroman „Clemens Sartorius und der Schuldige Mann“, von Autorin Katharina Drüppel geht es weiter mit der Story um den smarten Clemens Sartorius, der dieses Mal als privater Ermittler auftritt, zusammen mit der Forensikerin Marie aus Nürnberg und ein klein wenig Unterstützung seiner Ex-Kollegin Cora.
Dabei werden einige Leute in Aufruhr versetzt und einige unschöne Dinge über das Opfer enthüllt.
Obwohl sich zu Beginn die Story etwas hinzieht, geht es schließlich doch recht spannend in die Endphase, mit absolut überraschenden Ergebnissen! Nachdem ich mehrere Teile der Serie kenne, scheint mir der Lokalkolorit mittlerweile etwas abhanden gekommen, man merkt diesmal kaum mehr das man in Franken ist. Neben altbekannten Leuten, schart Sartorius auch neue Leute um sich, es glänzen ein paar unbekannte aber interessante Charaktere in seiner Detektei.
Auch das Coverbild hat sich bedauerlicherweise verändert, dabei fand ich den Widererkennungswert der Vorgängerbände mit der coolen Franken-Cover-Serie eigentlich unverwechselbar. Diese Veränderung liegt wohl am Verlagswechsel.

Mein Fazit:
Unterhaltsame Fortsetzung die mir gut gefallen hat, mit einem interessanten Fall und einem altbekannten Charakter, der sich gerade neu entwickelt.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Schicksalhafte Identitätskrise mit dramatischen Wendungen

WARDA
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Bei einem Sprengstoff-Attentat vor einer Kölner Moschee werden während des Zuckerfestes etliche Menschen verletzt und in den Tod gerissen. Unter den Festbesuchern ist auch Cherin, die Tochter der Familie ...

Bei einem Sprengstoff-Attentat vor einer Kölner Moschee werden während des Zuckerfestes etliche Menschen verletzt und in den Tod gerissen. Unter den Festbesuchern ist auch Cherin, die Tochter der Familie Al Bari. Im Krankenhaus trifft die Familie zunächst auf eine schwer verletzte bewusstlose junge Frau, die Cherin unglaublich ähnelt, doch ihre Tochter ist leider tot. Tamer Al Bari, von Beruf Polizist schwört sich, die Attentäter zu finden, um seine Schwester zu rächen. Dabei geht ihm die hübsche Unbekannte nicht mehr aus dem Kopf, denn sie hat ihn fasziniert. Aus dem Koma erwacht, fehlt der Verletzten komplett die Erinnerung. Voller Mitgefühl beschließt Tamer der jungen Frau zu helfen. Seine Familie nimmt die Heimatlose auf und gibt ihr den Namen Warda - die Rose.

Der Roman „Warda“ von Autorin Rose Daniel ist ein großartiges Plädoyer gegen Hass und Selbstjustiz. Ihre Protagonistin Agnesa alias Warda wird durch ein Wechselbad von Gefühlswelten geschickt. Die ganze Geschichte beginnt mit einer Amnesie, die sie völlig von ihrem alten Ich trennt. Durch ihren schicksalhaften Identitätswechsel erhält Agnesa einen ungeplanten Einblick in das Leben, einer von ihr ursprünglich so sehr gehassten Zielgruppe. Dazu kommt eine Liebesgeschichte, mit Auswirkungen und tragischen Folgen auf allen Ebenen.
Der Schreibstil ist wirklich packend und liest sich absolut flüssig. Die Story ist fiktiv angelegt, wirkt daher manchmal etwas über konstruiert, unreal und vollgepackt auf mich. Aber die Kernbotschaft, dass Hass keine Lösung und Rache am Ende alles nur noch Schlimmer macht, wird prima dargestellt und im Laufe der Handlung immer intensiver aufgezeigt.
Das Cover zeigt die zersplitterte Persönlichkeit Warda/Agnesa und passt ganz wunderbar zum Inhalt.


Mein Fazit:
Eine mutige Thematik, verpackt in ein schicksalhaftes, vielleicht etwas zu überspitztes Drama, das zum Nachdenken anregt. Die Sicht auf Gerechtigkeit ist eben nicht immer ganz einfach, schlussfolgernd sind Rache, Hass und Selbstjustiz aber eben auch keine Lösung!

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Vielfältige Rezept-Auswahl für den Schmortopf

Cocotte
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Im Kochbuch, mit dem Titel „Cocotte“, gestaltet von der französischen Foodbloggerin und Kochbuchautorin Amandine Bernardi, verbergen sich 100 wunderbare Rezepte für den Schmortopf. Ob deftig fleischigen ...

Im Kochbuch, mit dem Titel „Cocotte“, gestaltet von der französischen Foodbloggerin und Kochbuchautorin Amandine Bernardi, verbergen sich 100 wunderbare Rezepte für den Schmortopf. Ob deftig fleischigen Genuss oder aber Vegetarisches, die Auswahl ist groß. Auch etwas Süßes, Brot oder gar Popcorn ist mit dem Schmortopf zu machen!
Die Auswahl und Aufmachung des Buches finde ich insgesamt sehr gut gelungen. Jedes Gericht wird mit einem aussagekräftigen Foto und einer kurz gehaltenen Beschreibung dargestellt, für mich perfekt.
Einzig den französischen Klassiker „Coq au vin“ habe ich vergeblich gesucht, den beherrsche ich zur Not aber auch auswendig.
Informativ fand ich noch die kurze Einführung mit Tipps und Tricks zum Thema Topf, sowie die praktischen Übersichten nach Rubriken, oder aber nach Themengebieten, sowie das abschließende ABC nach Zutaten. Da findet jeder für sich, das für ihn am besten passende System.
Das Cover ist schlicht und passend, es gefällt mir gut.

Mein Fazit:
Es gibt eine Menge zum Ausprobieren und ich finde, das Buch ist eine inspirierende Bereicherung für meine Küche. Die Rezepte ist vielleicht schon einen klein wenig fleischlastig, aber das macht mir persönlich nichts aus. Alles kommt aus einem Topf, das macht am meisten Laune und war Anlass mir gleich einen solchen Topf zu besorgen;).

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Kurzweiliger historischer Roman

Ein verhängnisvolles Testament
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In grauer Vorzeit hat ein Vorfahre des Thannberger Rittergeschlechts mit dem Kurfürsten von Trier einen unseligen Vertrag geschlossen. Er besagt, das bis in die siebte Generation immer nur ein männlicher ...

In grauer Vorzeit hat ein Vorfahre des Thannberger Rittergeschlechts mit dem Kurfürsten von Trier einen unseligen Vertrag geschlossen. Er besagt, das bis in die siebte Generation immer nur ein männlicher Nachkomme erben kann, sonst verliert die Familie ihren Besitz an das Kurfürstentum. Dem Geistlichen Erhard von Kellheim, birgt die Entdeckung dieses Dokuments eine willkommene Gelegenheit, für sich und seine Familie an Reichtum und Einfluss zu kommen. Mit der Absicht den Besitz des todkranken Burgherren zu übernehmen klopften die Kellheimer an das Burgtor der Thannberger. Doch so ganz einfach ist die Sache dann doch nicht, denn die Frau von Ritter Leopold ist schwanger und ihre Hoffnung groß noch für männlichen Nachwuchs zu sorgen. Um den Besitz vielleicht auch anderweitig zu sichern, ruft Elisabeth auch noch ihre kluge Cousine Anna zu Hilfe, um ihr gegen die zwei unsäglich aufdringlichen Kellheimer Geier beizustehen.
„Ein verhängnisvolles Testament“ ist ein unter dem bekannten Pseudonym Iny Lorenz verfasster historischer Roman, der in der Zeit um 1590 spielt. Es geht um die Erbfolge einer Ritterfamilie und weist dabei besonders auf die geringe Wertschätzung des weiblichen Geschlechts hin. Nicht nur was das Erben, sondern auch was Selbstbestimmung oder Klugheit anbelangt, wurden Frauen damals rigoros unterschätzt, benachteiligt und unterdrückt. Dieses Unrecht wird in einer spannenden Geschichte sichtbar gemacht, in der neben der schwangeren Elisabeth auch ihre Cousine Anna eine tragende Rolle spielt. Mit den Kellheimer Brüdern gibt es zwei unfassbar üble Gesellen, über die man sich ordentlich ärgern kann! Es gibt unzählige Attacken auf die armen Frauen sowie andere Überraschungen und die ganze Angelegenheit bleibt bis zum Schluss eine spannende Sache. Besonders den Charakter und Humor von Cousine Anna hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich habe mich trotz ein paar Längen gut unterhalten gefühlt.
Mein Fazit:
Ein kurzweiliges Lesevergnügen mit einem starken Frauencharakter und einem gelungenen Ausflug in die Spätrenaissance.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Gelungenes mörderisches Rätselraten

HEN NA E - Seltsame Bilder
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Der ungewöhnliche Blog eines Mannes Namens Ren Nanashino erregt die Aufmerksamkeit von zwei neugierigen jungen Studenten, die Mitglieder eines Okkult-Clubs und mysteriösen Geschehen auf der Spur sind. ...

Der ungewöhnliche Blog eines Mannes Namens Ren Nanashino erregt die Aufmerksamkeit von zwei neugierigen jungen Studenten, die Mitglieder eines Okkult-Clubs und mysteriösen Geschehen auf der Spur sind. Im Blogeintrag geht um ein glückliches junges Paar das ein Kind erwartet. Die Geburt scheint leider tragisch zu verlaufen, die junge Frau verstirbt, hinterlässt ihrem Mann aber rätselhafte Bilder. Besonders der letzte Blogeintrag ist voller Rätsel: “Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.” Mit diesen Worten enden die Einträge. Was ist mit dem Autor passiert?

In dem Buch mit dem deutschen Titel “HEN NA E - Seltsame Bilder” geht durchgängig um rätselhafte Bilder und deren Bedeutung für die beteiligten Charaktere. Sogar der Autor Uketsu bleibt dabei ein Mysterium, unter weißer Maske und schwarzen Ganzkörperanzug verbirgt sich angeblich ein bekannter japanischer YouTuber. Dieser Kriminalroman gehört zur neuen Kategorie “Sketch Mystery” bei der sich Text und Bilder zu wichtigen Kriterien vereinen. Die Geschichte findet in verschiedenen Teilabschnitten statt, die anscheinend zunächst einmal nicht viel miteinander zu tun haben und in unterschiedlichen Zeitebenen und Episoden ablaufen. Jedes Kapitel ist daher ein Rätsel für sich. Die Überraschung kommt dann am Ende, indem doch alles zusammen gehört.

Eine wirklich faszinierende Krimierfahrung, die mich gefordert und gut unterhalten hat. Es war nur manchmal ein wenig schwierig, sich all die japanischen Namen zu merken und im Hinterkopf zu behalten. Auch die Bilderrätsel haben mir einiges an Kopfzerbrechen verursacht. Am Ende hat sich dann überraschend alles ineinander gefügt und lückenlos aufgeklärt.

Mein Focus auf das Buch selbst, kam durch sein auffallendes Cover und die aufwendige prächtige Gestaltung, mit Lesebändchen, sowie dem geschwärzten Schnitt. Wirklich eine außergewöhnlich tolle Aufmachung.

Mein Fazit:

Interessant gestalteter Kriminalroman, der sich einmal in einer völlig ungewohnten Art und Weise präsentiert. Überhaupt ist das Buch fesselnd anders und zeigt uns auch einen Einblick in die japanische Kultur.

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