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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2025

Sehr gute Fortsetzung

Das heimliche Zimmer: Thriller
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Spezialermittlerin Laura Kern bekommt es in ihrem neuen Fall mit einem sehr berührenden Fall zu tun, denn das Opfer ist ein gerade mal 16-jähriger Schüler, der an einem verlassenen Bahnhofsbahnsteig aufgefunden ...

Spezialermittlerin Laura Kern bekommt es in ihrem neuen Fall mit einem sehr berührenden Fall zu tun, denn das Opfer ist ein gerade mal 16-jähriger Schüler, der an einem verlassenen Bahnhofsbahnsteig aufgefunden wird. Die Ermittlungen führen schnell Richtung Schule, wo das Opfer vor kurzem Streit mit einem Mitschüler hatte. Kann ein Jugendlicher eine solche Tat begehen? Kurze Zeit später gibt es ein weiteres Opfer und wieder ist der Schüler tatverdächtig...

Die Thriller-Reihen von Catherine Shepherd haben mich bisher immer begeistert, so dass ich mit viel Vorfreude und einer entsprechenden Erwartungshaltung in den neuen Fall für Laura Kern gestartet bin. Die Autorin erzählt die Geschichte in ihrem gewohnt temporeichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der das Buch für mich schnell wieder zu einem Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem tragischen Tod des sechzehnjährigen Schülers direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die spannenden und mit vielen überraschenden Wendungen gespickten Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Die ständig steigende Anzahl der Tatverdächtigen lässt viel Raum beim Lesen, eigene Überlegungen in Bezug auf Täter und vor allem Tathintergrund anzustellen, um dann im fulminanten Finale von einer gut nachvollziehbaren Auflösung überrascht zu werden.

Insgesamt ist "Das heimliche Zimmer" die für mich mehr als gelungene Fortsetzung einer besonderen Thriller Reihe, die mich mit einer starken und interessant gezeichneten Ermittlerin, spannenden und sehr gut konzipierten Fällen und natürlich mit dem Erzähltalent der Autorin zu überzeugen weiß. Ich empfehle den Thriller daher sehr gerne weiter und bewerte ihn folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Ruhiger und toll erzählter Kriminalroman

Im Finsterwald
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Im Jahre 1926 ist das Kindermädchen Maj mit vier kleinen Kindern der Familie Gulin im Naturhistorischem Museum. Plötzlich reißt sich die neunjährige Alice los, stürmt davon und ist spurlos verschwunden. ...

Im Jahre 1926 ist das Kindermädchen Maj mit vier kleinen Kindern der Familie Gulin im Naturhistorischem Museum. Plötzlich reißt sich die neunjährige Alice los, stürmt davon und ist spurlos verschwunden. Hauptwachtmeister Nils Gunnarsson wird mit der Suche nach dem Mädchen beauftragt, doch er kann sie nicht finden, obwohl er davon überzeugt, dass sie eigentlich nicht das Museum unbemerkt verlassen haben kann. Es wollen sich keine Spuren auftun und das Ganze wirkt schon fast mystisch. Auch die Journalistin Ellen kann nicht so wirklich Licht ins Dunkel bringen, während die Zeit gegen Alice läuft. Wird es noch rechtzeitige Hilfe geben?

Die erfolgreiche schwedische Autorin Marie Hermanson hat mit "Im Finsterwald" einen atmosphärischen und sehr ruhigen Kriminalroman geschrieben. Sie erzählt die Geschichte in einem hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell nach Schweden in den 20er Jahren entführt hat. Der Spannungsbogen wird mit dem rätselhaften Verschwinden der kleinen Alice zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über das verzweifelte Suchen aller Beteiligten aus meiner Sicht auf einem hohen Niveau gehalten. Hermanson gelingt es sehr gut die Spur immer wieder in falsche Richtungen zu lenken, so dass sich die Lösung des Rätsel gefühlt immer weiter entfernt, als dass man ihr näher kommt. Das Ganze hat mich bis zum packenden Finale in den Bann gezogen, welches die Story mit einer gut nachvollziehbaren, aber für mich auch überraschenden Auflösung gelungen abrundet.

Insgesamt ist "Im Finsterwald" ein toller, wenn auch ruhiger Kriminalroman, der mich in erster Linie mit seiner Atmosphäre, den interessant gezeichneten Protagonisten, einer ausgeklügelten Storyline und dem Erzähltalent der Autorin überzeugen konnte. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Haute Couture in der Provence

Provenzalisches Licht
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Das idyllische Sainte-Valerie steht aufgrund der bevorstehenden Modenschau des Designers Cyril Fontanel Kopf. Der Tourismusstrom reißt nicht ab und der vor Ort stationierte Pierre Durand hat alle Hände ...

Das idyllische Sainte-Valerie steht aufgrund der bevorstehenden Modenschau des Designers Cyril Fontanel Kopf. Der Tourismusstrom reißt nicht ab und der vor Ort stationierte Pierre Durand hat alle Hände voll zu tun, die Kontrolle zu behalten. Als dann auch noch der berühmte Designer Morddrohungen erhält, muss Pierre sich ranhalten alles dafür zu tun, die #Idylle zu bewahren und einen mögliche Mord zu verhindern. Kann er Schlimmeres abwenden?

Ich habe mit "Provenzalischer Sturm" bereits einen vorhergehenden Fall aus der Reihe um den sympathischen Ermittler Pierre Durand gelesen und war begeistert. Ich bin daher mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in das neue Werk der deutschen Autorin mit französischem Pseudonym gestartet und wurde nicht enttäuscht. Sophie Bonnet erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in die schöne Region Südfrankreichs entführte. Der Spannungsbogen wird mit dem Droh-Szenario um den berühmten Designer direkt zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die schwierigen und mit überraschenden Wendungen versehenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Der Autorin gelingt es dabei, die wunderschöne Atmosphäre der Region und der Leute vor Ort einzufangen und in die spannende Geschichte zu integrieren. Das Ganze wirkt dadurch sehr authentisch und konnte mich bis zum Finale fesseln, wo eine gut nachvollziehbare Auflösung für eine gelungene Abrundung sorgt.

Insgesamt ist "Provenzalisches Licht" die mehr als gelungene Fortsetzung einer regionalen Krimi-Reihe, die mich in erster Linie mit einem wohldosierten Lokalkolorit, gut durchdachten und spannenden Fällen, interessant gezeichneten Protagonisten und natürlich dem Erzähltalent der Autorin zu überzeugen weiß. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Düsterer Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

Der Trailer
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Es ist nun ziemlich genau 15 Jahre her, dass die Studentin Lisa Martin auf einem belgischen Campingplatz spurlos verschwand. Die Bemühungen der Polizei verliefen im Sande und die Mutter von Lisa betet ...

Es ist nun ziemlich genau 15 Jahre her, dass die Studentin Lisa Martin auf einem belgischen Campingplatz spurlos verschwand. Die Bemühungen der Polizei verliefen im Sande und die Mutter von Lisa betet noch heute jeden Tag wegen des ungeklärten Schicksals ihrer Tochter. Eine True-Crime-Podcast-Serie bringt den alten Fall wieder zurück ans Tageslicht und eine suspendierte Kommissarin nimmt die alten Spuren auf, um Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Wird es Frieda Stahnke gelingen, den Täter zu stellen und der Mutter von Lisa zumindest Gewissheit zu bringen...

Die Thriller vom erfolgreichen Autor Linus Geschke begeistern mich schon seit Jahren, so dass ich mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in den Auftaktband seiner neuen Thriller-Trilogie gestartet bin. Er erzählt die Geschichte in seinem gewohnt lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der "Der Trailer" für mich schnell wieder zum absoluten Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem rätselhaften Verschwinden der jungen Lisa Martin direkt zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die unvorhersehbaren Ermittlungen auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Linus Geschke besticht wieder mit völlig überraschenden Wendungen, die das gesamte Geschehen wieder in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die packende Story ließ mich bis zum fulminanten Finale nicht mehr los, in dem eine gut nachvollziehbare Auflösung für einen gelungenen Abschluss sorgt, zugleich aber schon Appetit auf den zweiten Teil der Trilogie macht.

Insgesamt ist "Der Trailer" für mich ein durchweg gelungener Thriller, den ich im Verlauf kaum noch aus der Hand legen konnte. Wieder einmal konnte mich Linus Geschke mit einer seiner clever konzipierten Geschichte, seinen interessant gezeichneten Protagonisten und natürlich mit seinem Erzähltalent voll und ganz in den Bann ziehen. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es wenig überraschend mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Die Wahrheit

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Art Meyer hat die achtjährige Milla, die bei ihrer Oma direkt unter ihm wohnt in sein Herz geschlossen. Daher lässt ihn auch das plötzliche Verschwinden ihrer Mutter vor zwei Jahren noch immer keine Ruhe. ...

Art Meyer hat die achtjährige Milla, die bei ihrer Oma direkt unter ihm wohnt in sein Herz geschlossen. Daher lässt ihn auch das plötzliche Verschwinden ihrer Mutter vor zwei Jahren noch immer keine Ruhe. Als er über einen sehr einflussreichen Bekannten die Untersuchungen wieder neu anfachen will, löst er eine neue Welle aus, die ihn und seine Kollegin Nele Tschaikowski zu einem Wohnwagenpark führt, wo sie mehrere Leichen finden und ein Bild von Millas Mutter mit einem der Opfer. Der Recherchen gehen in die Vergangenheit, um das Rätsel und die verschwundene Dana zu lösen. Kommt die Hilfe von Art und Nele noch rechtzeitig?

Die Thriller vom deutschen Autor Marc Raabe haben mich durch die Bank begeistert, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in sein neues Werk gestartet bin. Er erzählt die Geschichte erneut in seinem gewohnt temperamentvollen und absolut fesselnden Schreibstil, der auch "Die Nacht" für mich schnell wieder zu einem absoluten Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden der Leichen am Wohnwagenplatz direkt zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über das ungeklärte Schicksal Millas Mutter sowie den spektakulären Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Marc Raabe gelingt es außerordentlich gut, eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen und die Spannung über nicht vorhersehbare Wendungen im Verlauf auf immer neue Höhen zu schrauben. Auch die gut nachvollziehbare und für mich völlig überraschende Auflösung ist gelungen und rundet das Ganze gelungen ab.

Insgesamt ist "Die Nacht" eine für mich mehr als gelungene Fortsetzung einer packenden Thriller-Reihe, die mit starken Charakteren, äußerst raffiniert konzipierten Fällen und nicht zuletzt mit dem Erzähltalent des Autors mehr als zu überzeugen weiß. Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band "Im Morgengrauen" der im nächsten Frühjahr erscheinen wird, empfehle den Titel sehr gerne weiter und bewerte ihn dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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