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Veröffentlicht am 27.08.2025

Guter Regionalkrimi

Kuhhandel
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In einer Burgruine wird die Leiche der Tierärztin Svenja gefunden. Schnell wird Selbstmord festgestellt, denn es gibt keine anderen Spuren. Doch so recht will niemand, der Svenja näher kannte, an einen ...

In einer Burgruine wird die Leiche der Tierärztin Svenja gefunden. Schnell wird Selbstmord festgestellt, denn es gibt keine anderen Spuren. Doch so recht will niemand, der Svenja näher kannte, an einen Selbstmord glauben. Sie hatte so viele Pläne. Da fällt der Verdacht auf ihren Chef …

Das Buch ist ein guter Regionalkrimi. Die Besonderheiten der Menschen werden eingearbeitet, auch der Dialekt kommt vor, ist aber so eingesetzt, dass man ihn gut verstehen kann. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar, die Alleingänge manchmal nicht unbedingt. Es ist genügend Spannung vorhanden, weil einiges passiert und immer neue Möglichkeiten präsentiert werden.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Gute Fortsetzung

Die Brandung – Nebelschwester
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An der Ostsee wird in einem Steinkreis eine junge Frau gefunden, die komplett mit Blut beschmiert ist. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Ermittlungen ergeben, dass an diese Stelle eine Gruppe mittelalterliche ...

An der Ostsee wird in einem Steinkreis eine junge Frau gefunden, die komplett mit Blut beschmiert ist. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Ermittlungen ergeben, dass an diese Stelle eine Gruppe mittelalterliche Riten um Schamanismus feiert. Doch darüber hinaus scheint wohl jeder in der Gruppe noch zusätzlich etwas im Hintergrund zu haben. Fria wird wiederum als Beraterin zu Hilfe gerufen und kommt mehrmals in sehr gefährliche Situationen.

Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um die Ermittler Ohlsen und Fria. Das Thema ist wiederum sehr speziell und insgesamt ist es eine gute Fortsetzung der Reihe. Wie immer sind die Ermittlungen nachvollziehbar, es ist auch reichlich privates vorhanden. Und es gibt insgesamt auch genügend Spannung. Von daher kann ich eine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Guter Regionalkrimi

Das Teufelshorn
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Die frühere Polizistin Isabel betreibt auf Mallorca eine Ferienhausvermietung. Mit der Polizei will sie eigentlich nichts mehr zu tun haben, doch dann verschwindet ein kleines Mädchen. Weil sie Spezialistin ...

Die frühere Polizistin Isabel betreibt auf Mallorca eine Ferienhausvermietung. Mit der Polizei will sie eigentlich nichts mehr zu tun haben, doch dann verschwindet ein kleines Mädchen. Weil sie Spezialistin für solche Fälle ist, lässt sie sich überreden, die Polizei bei der Suche zu unterstützen. Dabei bleibt es allerdings nicht der einzige Fall, bei dem sie helfen muss. Und so kommt sie mehrfach in Lebensgefahr, denn es geht um richtig große Verbrechen.

Das Buch ist ein sehr guter Regionalkrimi. Neben den örtlichen Gegebenheiten (sowohl die Insel wie auch die Orte), dem besonderen Essen, den Festen auf der Insel gibt es sowohl spannende Ermittlungen wie auch spezielle Personen und Tiere. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und diese Mischung macht das Buch sehr gut und flüssig lesbar und so kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Lenchen

Revolution im Herzen
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Das Buch erzählt die Geschichte des berühmten Karl Marx aus Sicht seines Dienstmädchens Helena Lenchen Demuth.

Als Jugendliche habe ich natürlich von Karl Max erfahren. Es gab ein Kinderbuch, dass die ...

Das Buch erzählt die Geschichte des berühmten Karl Marx aus Sicht seines Dienstmädchens Helena Lenchen Demuth.

Als Jugendliche habe ich natürlich von Karl Max erfahren. Es gab ein Kinderbuch, dass die Situation der Familie vor allem in London schildert, auch die ständige Armut, den Tod der Kinder. Auch Lenchen kam darin vor, aber nur als Hausgehilfin und Retter in der Not. Ein Kind mit Karl Marx wurde nie erwähnt.
Das jetzige Buch zeichnet ein etwas anderes Bild der Familie und auch von Stand und der Wichtigkeit von Lenchen. Zum Teil fiktiv erzählt es den Werdegang aus einer armen Familie stammend und in die Welt kommend, viel Wissen und mehrere Sprachen sprechend. Es erzählt das schwierige Leben eines Dienstmädchens, obwohl Lenchen in der Familie Marx sicher eine andere Stellung einnahm als normale Bedienstete. Es zeigt den großen Marx auch als schwachen Mann. Schwach in Bezug auf die Liebschaft, aber noch schwächer in Bezug auf seinen unehelichen Sohn.

Gut gefallen hat mir am Ende die Aufstellung, was Fiktion ist und was überliefert an der Geschichte. Ein wenig bedauert habe ich, dass das Buch nach dem Tod des Sohnes abbricht. Denn auch das weitere Leben der Familie Marx und später der Kinder ist echt interessant. Vielleicht schreibt darüber jemand noch ein Buch.
Das vorliegende ist jedenfalls des Lesens mehr als wert und zeigt neben viel Zeitgeschichte auch das Leben der einfachen Menschen in dieser Zeit.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Erwachsenwerden

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren
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Die 12-jährige Suzy muss einen großen Verlust verkraften. Ihre Beste Freundin Franny ist im Urlaub ertrunken. Die Erwachsenen finden das schlimm, gehen aber zum normalen Alltag über. Doch das ist für Suzy ...

Die 12-jährige Suzy muss einen großen Verlust verkraften. Ihre Beste Freundin Franny ist im Urlaub ertrunken. Die Erwachsenen finden das schlimm, gehen aber zum normalen Alltag über. Doch das ist für Suzy nicht möglich. Denn die beiden Freundinnen sind im Streit auseinandergegangen. Während Suzy noch ein wenig kindlich ist, sich mit allem möglichen beschäftigt und alles hinterfragt, ist Franny ein wenig weiter in der Entwicklung. Sie interessiert sich für Jungs, Mode und ähnliche Themen. Suzy fällt es schwer, das zu verarbeiten. Umso mehr nach dem Tod von Franny.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich auch sehr berührt. Der Autor beschreibt eine Entwicklung und das Ende einer Freundschaft im Übergang vom Kind zum Teenager. Dies erzählt er praktisch nach dem Tod von Franny, aber auch in Rückblenden. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen tiefen Einblick in das Gefühlsleben von Suzy und in ihre Vorstellungswelt. Man kann gut verstehen, warum sie so tiefunglücklich über den Tod von Franny ist, auch wenn sie die Entwicklung von Franny nicht gutheißt. Sie hat einfach nicht mehr die Möglichkeit, sich mit Franny zu versöhnen. Das ist ganz stark beschrieben.
Gegenüber von Suzy fallen die anderen Personen leider oft etwas ab und manchmal sieht man den „Zeigefinger“ etwas zu gewollt gucken. Doch das sind nur kleine Abstriche bei einem ansonsten wirklich lesenswertem Buch.

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