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Veröffentlicht am 25.08.2025

Ein begnadeter Mörder, dessen Fähigkeiten nicht zu unterschätzen sind!

Der Schmetterlingsjunge
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In "Der Schmetterlingsjunge" von Max Bentow handelt es sich um den Berliner Kommissar Nils Trojan, der einen Mord aufzudecken versucht. Aber es sind keine gewöhnliche Morde mit einem Messer in der Brust ...

In "Der Schmetterlingsjunge" von Max Bentow handelt es sich um den Berliner Kommissar Nils Trojan, der einen Mord aufzudecken versucht. Aber es sind keine gewöhnliche Morde mit einem Messer in der Brust oder einer Schusswunde im Kopf, denn die Ermordeten werden auf eine ästhetische Art und Weise am Tatort zurückgelassen. Nils versucht alles, um den außergewöhnlichen Täter zu finden, aber dieser scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

Das ist mein erstes Buch von Max Bentow, dass ich gelesen habe. Und es ist mein erstes Buch aus dem Genre "Psychothriller". Demnach war ich sehr gespannt, wie mir die Geschichte gefallen wird.

Mir gefällt, dass die Handlungen schnell aufeinander folgen, sodass keine Stelle zu langatmig ist. Man hat das Buch somit in kurzer Zeit fertig gelesen. Aber dadurch, dass die Handlungen rasch stattfinden, baut sich keine Spannung in der Geschichte auf. Es ist nichts überraschendes oder erschreckendes passiert, weshalb es für mich anstrengend und zugleich langweilig zu lesen gewesen ist.

Mir gefällt es, dass Max näher auf den Charakter des Täters eingegangen ist, sodass man seine Taten mehr oder weniger "nachvollziehen" kann. Ich mag die kleinen Einblicke, die man im Bezug auf seine Vergangenheit bekommen hat, weil ich dadurch seine psychische Entwicklung, die er durchlaufen musste, herauslesen kann. Nur bin ich leider mit den Charakteren nicht ganz warm geworden. Ich habe kein Bezug zu Nils oder den anderen finden können, weil die Figuren nicht lebhaft beschrieben wurden sind. Ich habe mich nicht in ihnen hineinversetzen können, weil mir sein Schreibstil zu trocken ist. Es fehlt mir an Lebhaftigkeit und Humor.

Von dem offenen Ende bin ich ebenfalls nicht begeistert. Ich wünsche mir, dass er näher auf die betroffenen Personen eingegangen wäre, damit ich erfahren kann, was aus ihnen geworden ist.

Durch das Buch habe ich bemerkt, dass ich von der Genre nicht angetan bin und ich mich mit Mordfällen nicht anfreunden kann.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Der schwächste Teil der Reihe

Der Glanz der Dunkelheit
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Die Reise von Lia, Rafe und Kaden findet mit dem vierten Teil ein Ende. Doch das Ende, wie ich es mir erhofft habe, gefällt mir nicht, weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Die Autorin stellt schon ...

Die Reise von Lia, Rafe und Kaden findet mit dem vierten Teil ein Ende. Doch das Ende, wie ich es mir erhofft habe, gefällt mir nicht, weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Die Autorin stellt schon am Anfang der Geschichte klar, welcher Junge Lias Herz erobern wird, was mir sehr gefällt. Ich mag es nicht, wenn Dreiecksbeziehungen im Vordergrund stehen, weil meist die wesentlichen Handlungen in den Hintergrund rücken. In dieser Geschichte ist es aber nicht der Fall.

Leider ist es das Einzige, was mir an dieser Geschichte gefällt. Mir ist aufgefallen, dass das Buch nicht viele Handlungen hat. Es hat zudem keinen Spannungsbogen und überraschende Wendungen, was mich hätte fesseln können. Die Geschichte lässt sich teilweise zäh lesen und ich bin oft gelangweilt gewesen, weil bis zur Mitte der Geschichte nichts passiert ist. Ich finde es schade, weil die Vorgänger voll von Spannungen und Überraschungen beladen sind.

Auch die sich ständig wechselnden Sichtweisen der Charaktere am Ende haben mich nur gestört, weil dadurch das Ende zu kurz gekommen ist. Zudem hat das Buch für mich ein offenes Ende, weil viele Fragen nicht beantwortet werden.

Leider gebe ich dem Buch nur zwei Sterne, weil mich der letzte Teil nicht so gut fesseln konnte wie seine Vorgänger und ich noch viele Fragen habe, die die Autorin am Ende nicht beantwortet hat.

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