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Veröffentlicht am 01.05.2026

Oh Leo...

Pina fällt aus
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"Es ist eine große Aufgabe, die Welt für jemanden passend zu machen, die nicht für ihn geschaffen ist."

„Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr ein Spektrum des Menschseins gibt, ...

"Es ist eine große Aufgabe, die Welt für jemanden passend zu machen, die nicht für ihn geschaffen ist."

„Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr ein Spektrum des Menschseins gibt, auf dem sich alle irgendwie bewegen, nur eben jeder an einer anderen Stelle.“

Eigentlich könnte ich diese Rezension einfach nur mit Textstellen aus dem Buch füllen, denn diese sprechen für sich und würden euch alle mit Sicherheit überzeugen dieses unglaublich kluge Buch zu lesen.
„Pina fällt aus“ ist ein Buch bei dem man sich denkt „Ich lese mal eben kurz rein“ und plötzlich hat man es doch in einem Rutsch durch.

Im Mittelpunkt steht Pina, die ihr Leben ganz ihrem Sohn Leo widmet, der die Welt auf seine eigene Weise erlebt. Als sie plötzlich ausfällt, bleibt Leo nicht nur allein zurück. Auch die Nachbarn, die bisher kaum etwas miteinander zu tun hatten, müssen plötzlich zusammenhalten.
Und genau hier entfaltet die Geschichte ihren besonderen Zauber: Aus Fremden wird nach und nach eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz findet.

Vera Zischke greift die Frage, was eigentlich als „normal“ oder „einfach“ gilt, sehr feinfühlig auf und lässt sie ganz natürlich in die Geschichte einfließen, sodass man beim Lesen unweigerlich anfängt, die eigene Sicht darauf zu überdenken.

Trotz der ernsten Themen, die aufgegriffen werden, fühlt sich alles erstaunlich leicht und nahbar an. Mit leisen, warmen und manchmal sogar humorvollen Szenen. Die Figuren sind dabei so vielschichtig und machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem.
Ein ehrlicher Roman über Menschlichkeit und die unerwartete Kraft von Gemeinschaft. Absolutes Must-Read!

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Veröffentlicht am 01.05.2026

So nahbar

Alle glücklich
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Alle glücklich war für mich kein Buch, das man „einfach liest“. Es war eher eines, das man gefühlt zwischendurch weglegen muss, weil sich plötzlich Dinge zu vertraut anfühlen.

Ich hatte ständig dieses ...

Alle glücklich war für mich kein Buch, das man „einfach liest“. Es war eher eines, das man gefühlt zwischendurch weglegen muss, weil sich plötzlich Dinge zu vertraut anfühlen.

Ich hatte ständig dieses leise Unbehagen im Bauch – nicht, weil etwas Schockierendes passiert, sondern weil alles so nah am echten Leben bleibt. Dieses ständige Funktionieren, das Schweigen, das aneinander Vorbeileben. Genau das hat mich getroffen. Es gibt so viele Momente, in denen man merkt: Eigentlich müsste jetzt jemand reden. Aber niemand tut es.

Ich habe mich dabei ertappt, wie ich innerlich Partei ergriffen habe, genervt war, Mitleid hatte, mich wiedererkannt habe... Manchmal alles gleichzeitig. Nina und Ben haben mich besonders beschäftigt. Nina - eine Mutter, die sich viel zu oft hinten angestellt hat und wirklich alles für die Familie opfert und Ben - ein Junger Mann, der viel Einsamkeit in sich trägt und einfach missverstanden wird.

Was ich mochte: Das Buch erklärt nichts, bewertet kaum und drängt einem keine Lösungen auf. Es zeigt einfach, was passiert, wenn Nähe und Kommunikation verloren geht und jeder mit sich selbst beschäftigt ist. Das fühlt sich ehrlich an aber manchmal auch unangenehm.

Der Schluss? Der hat mich ein bisschen ratlos zurückgelassen. Aber vielleicht musste es genau so enden. Nicht rund, nicht tröstend, sondern offen. Wie vieles im echten Leben eben auch.

Keine leichte Geschichte. Aber eine, die bleibt.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Wunderschön

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
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"Wenn ich mein Leben hier so resümiere, muss ich selbst ab und an den Kopf schütteln, was war denn das? Unglaublich, wie viel Gegenwart man aushalten muss, bis sie Erinnerung wird."

Kann man zu Jahresbeginn ...

"Wenn ich mein Leben hier so resümiere, muss ich selbst ab und an den Kopf schütteln, was war denn das? Unglaublich, wie viel Gegenwart man aushalten muss, bis sie Erinnerung wird."

Kann man zu Jahresbeginn schon von einem Jahreshighlight sprechen? Für mich war dieses Buch auf jeden Fall eins.

Dies ist kein gewöhnlicher Roman. Elisa erzählt der Dichterin Mascha Kaleko von ihrem katastrophalen Leben. Es geht um Sehnsucht nach Liebe, um Hoffnung – und um tiefe Verzweiflung. Es beleuchtet ihre Beziehungen in romantischer, familiärer und freundschaftlicher Hinsicht und thematisiert Missbrauch sowie Selbstfindung zwischen Obdachlosigkeit, Trauma und Angst.

Der Schreibstil ist absolut fesselnd. Eine ungewöhnliche, melancholische, beinahe poetische Sprache, die berührt und zugleich kompromisslos brutal sein kann.

Dieser Roman trifft emotional ins Herz. Man kann ihn nicht aus der Hand legen – jede Zeile habe ich genossen und verschlungen.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Was für ein geniales und gutes Buch! Highlight! Man kann nicht aufhören es zu hören/lesen.

Blaues Wunder
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3 Ehepaare, eine Yacht in der Karibik. Ein Geschäftsausflug der etwas anderen Art. Geheimnisse, Machtkämpfe, Intrigen... Herrlich.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der 3 Frauen erzählt, die nicht ...



3 Ehepaare, eine Yacht in der Karibik. Ein Geschäftsausflug der etwas anderen Art. Geheimnisse, Machtkämpfe, Intrigen... Herrlich.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der 3 Frauen erzählt, die nicht unterschiedlicher sein könnten...

Ich habe mit allen Frauen mitgefühlt, habe alle Emotionen durchlebt und war am Ende echt mehr als nur zufrieden, wie das Buch ausgeht.

Der Schreibstil ist wirklich "on the Point". Liebs total.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Herzensbuch

An Optimist's Guide to Heartbreak
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"Man glaubt man weiß, was kommt, dabei weiß man es nie wirklich. Und manchmal, wenn man denkt, dass etwas zu Ende geht, ist es eigentlich der Anfang von etwas Schönem."

Was soll ich sagen? Ein absolutes ...

"Man glaubt man weiß, was kommt, dabei weiß man es nie wirklich. Und manchmal, wenn man denkt, dass etwas zu Ende geht, ist es eigentlich der Anfang von etwas Schönem."

Was soll ich sagen? Ein absolutes Herzensbuch! Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt.
Ich glaube ich habe noch nie so viel in einem Buch markiert wie hier. So viele schöne Sätze, so viele schöne Stellen, die in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst haben. Ich kann mich gar nicht entscheiden was ich am schönsten fand.

Lucy hat mich als Protagonistin komplett überzeugt. Sie ist witzig, authentisch, süß und hat ein gutes Herz. Cal hat mich auch von der ersten Seite an überzeugen können. Ebenfalls ein sehr authentischer Protagonist. Beide wirken auf mich auch älter als sie eigentlich sind. Sie sind erwachsen, realistisch.
Die Dynamik zwischen den beiden stimmt von vorne bis hinten. Das Buch hat ein angenehmes Tempo, man kann es super leicht lesen. Der Schreibstil konnte mich auch überzeugen. Schön und leicht, so mag ich das gerne.
Der erwartete super Heartbreak kam nicht, was mich vermuten lässt, dass Band 2 ein komplettes Heartbreak-Buch sein wird. Aber darauf kann ich mich vorbereiten. ;)

Mir hat nichts an dem Buch gefehlt. Ich hatte so viel Spaß beim lesen und habe es so sehr ins Herz geschlossen.
Absolutes Highlight!

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