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Veröffentlicht am 16.09.2025

Leise Töne

Der Garten der kleinen Wunder
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Toja, deren Lebensgefährte gerade am anderen Ende der Welt einem Forschungsprojekt nachgeht, trifft eines Tages am Gartenzaun auf die 14jährige Vica, die mit ihrem Vater im Nachbarhaus wohnt. Schnell stellen ...

Toja, deren Lebensgefährte gerade am anderen Ende der Welt einem Forschungsprojekt nachgeht, trifft eines Tages am Gartenzaun auf die 14jährige Vica, die mit ihrem Vater im Nachbarhaus wohnt. Schnell stellen beide fest, dass sie nicht nur ihren Vornamen "Victoria" gemeinsam haben, sondern dass sie auch beide eher introvertierte Charaktere sind, die die Stille bevorzugen. Tojas ganz besonderes Projekt ist ihr Garten, in dem sich ihr Charakter widerspiegelt. Sie hilft der jungen Vica, ihren ganz besonderen Platz im Leben zu finden und sich mit ihren Eigenarten zu behaupten.
Diesen Roman der leisen Töne habe ich sehr gerne gelesen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die ganz besonderen stillen Töne mit einer Leichtigkeit beim Lesen auf die Leser zu transportieren. Dem Buch wohnen reihenweise wunderbare und weise Botschaften inne, insbesondere, dass jedes Lebewesen einzigartig ist und damit auch jeweils seine existenzielle Berechtigung hat. Das Leben kann so lebenswert sein, wenn man es nur aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet.
Mich hat dieses Buch mit seiner Lebensklugheit auf jeden Fall sehr berührt!

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Liebe über alle Grenzen

Das Polarlichtcafé
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Im Nachlass ihres verstorbenen Großvaters entdeckt die junge Erfurterin Jule Unterlagen, die auf einen, der Familie bisher unbekannten, Bezug des Großvaters nach Norwegen hindeuten. Einmal neugierig geworden, ...

Im Nachlass ihres verstorbenen Großvaters entdeckt die junge Erfurterin Jule Unterlagen, die auf einen, der Familie bisher unbekannten, Bezug des Großvaters nach Norwegen hindeuten. Einmal neugierig geworden, macht sich Jule auf den Weg in den hohen Norden, wo der Großvater zu Beginn der 60er Jahre als Reisejournalist unterwegs war.

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Als Leser habe ich mit grosser Spannung erwartet, wie sich diese im Verlauf der Handlung zusammenführen. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Neben wunderbaren Landschaftsbeschreibungen einer mir bisher unbekannten Gegend ist auch die Darstellung der Beziehung von Menschen unterschiedlicher Länder und politischer Hintergründe eine tolle Leistung dieses Romans, bei der auch der eiserne Vorhang die Liebe nicht aufhalten kann. Sehr feinfühlig sind hier die Gefühle der Menschen als auch familiäre Strukturen dargestellt. 

Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, lediglich einige wenige Längen bis zur Mitte des Romans lassen mich bei der Bewertung einen halben Punkt abziehen, aufgerundet macht das aber immer noch die volle Sternezahl!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Das Cafe der Hoffnung

Café Finito
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Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin betreibt Kristof eine Art Trauercafe, bei dem sich Hinterbliebene mit Anderen austauschen können. Jeder hat hier jemanden verloren, sei es Ehepartner, Geliebte, ...

Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin betreibt Kristof eine Art Trauercafe, bei dem sich Hinterbliebene mit Anderen austauschen können. Jeder hat hier jemanden verloren, sei es Ehepartner, Geliebte, Freundin, Elternteil oder Kind und jeder geht mit seiner Trauer anders oder auch gar nicht um. Die Gemeinschaft von zunächst Fremden lässt Hoffnung zu, bringt Verständnis auf und lässt einen vielleicht nicht mehr ganz so allein erscheinen.

Sehr warmherzig erzählt uns die Autorin in den einzelnen Kapiteln die Geschichte der vom Tod eines lieben Menschen Betroffenen, ganz wertungsfrei, aber natürlich nicht emotionslos. Beim Lesen kamen mir selbst manchmal die Tränen, aber auch Hoffnung, dass die Trauer bald einmal überwunden werden kann und der Tod eben auch zum Leben dazugehört. So ist dies für mich insgesamt ein sehr positiver Roman geworden, aus dem jeder etwas für sich mit nach Hause nehmen sollte. Ein Buch etwas abseits des Mainstreams, das ich sehr empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Wunderbare Geschichte

Frühling, Sommer, Herbst und du
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Nachdem sowohl Maya als auch Alex vor den Trümmern ihrer jeweiligen Beziehungen stehen, werden diese von Familie bzw. Freunden zu einem gemeinsamen Trip in einem alten Bully ins spanische Baskenland überredet. ...

Nachdem sowohl Maya als auch Alex vor den Trümmern ihrer jeweiligen Beziehungen stehen, werden diese von Familie bzw. Freunden zu einem gemeinsamen Trip in einem alten Bully ins spanische Baskenland überredet. Alex ist nicht nur der beste Freund von Mayas Bruder, sondern ihn verband vor Jahren auch mal eine Sommerliebe zu Maya.

Wie zu erwarten, gibt es in der bunt zusammengewürfelten Truppe einige Probleme und Problemchen. Die Themen Vergangenheitsbewältigung, zweite Chancen und Zusammenhalt sind hier sehr feinfühllig und keinesfalls kitschig thematisiert. Gleichzeitig hat mich der Roman in eine mir bisher sehr unbekannte Gegend entführt, die mich mit ihren tollen Dorfbewohnern sehr angesprochen hat. Vor allem ein kleines Mädchen und ein süßer Dackel runden hier die Geschichte nochmals sehr unterhaltsam ab.

Gerne habe ich diese leichte Sommerlektüre gelesen, daher die volle Punktzahl von mir!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Mord in Bella Italila

Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod
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Die Geschwister Sofia und Niels haben von einer Freundin ihrer Mutter in Sirmione am Gardasee ein Restaurant nebst Villa geerbt. Die Objekte sollen so schnell wie möglich verkauft werden, und daher macht ...

Die Geschwister Sofia und Niels haben von einer Freundin ihrer Mutter in Sirmione am Gardasee ein Restaurant nebst Villa geerbt. Die Objekte sollen so schnell wie möglich verkauft werden, und daher macht sich das Paar auf die Reise in den Süden. Doch am Gardasee ist nicht alles so beschaulich, wie es zunächst erscheint, unterschiedliche Interessen verschiedener Einheimischer kosten schon bald den Koch des Restaurants das Leben.

Der Autor hat uns mit diesem Buch eine tolle Mischung aus Krimi, Urlaubsroman und auch Liebesgeschichte vorgelegt, die sich so recht in keine Schema presen lässt, aber doch wohl am Ehesten in das Genre "Cosy-Crime" passt. Von Beginn an hatte ich beim Lesen ein wunderbares Urlaubsgefühl, sowohl die Umgebung als auch das italienische Flair mit all seinen Düften, Ess- und Lebensgewohnheiten wurde hier wunderbar transportiert, dabei wurde der eigentliche Mordfall für mich fast zur Nebensache. Aber auch nur fast, denn die Geschichte ist wirklich spannend, verschiedene Verdächtige schwirren dem Leser vor, der (dörfliche) italienische Polizeiapparat arbeitet gewohnt schwerfällig, bis sich in einem fulminanten Finale alles auflöst. Wie es zu einem in Italien angesiedelten Roman gehört, kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz.

Ein schnell und kurzweilig zu lesender Krimi, bei dem ich mich bestens unterhalten habe, daher gerne die volle Punktzahl von mir!

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