Habe es nebenbei gehört. Hat mir an sich gut gefallen, jedoch fand ich hier und da Parallele zu anderen Büchern. Das Ende habe ich so nicht erwartet, das hatte mir gut gefallen. Ich werde Band 2 vermutlich ...
Habe es nebenbei gehört. Hat mir an sich gut gefallen, jedoch fand ich hier und da Parallele zu anderen Büchern. Das Ende habe ich so nicht erwartet, das hatte mir gut gefallen. Ich werde Band 2 vermutlich dann auch als Hörbuch hören ☺️
Fand den Band gut. Allerdings gefiel er mir nicht so gut, wie die anderen Teile. Kann unabhängig von den anderen gelesen werden, da die 3 Schwestern etc. hier nicht vorkommen.
Mir habeb die 3 Schwestern ...
Fand den Band gut. Allerdings gefiel er mir nicht so gut, wie die anderen Teile. Kann unabhängig von den anderen gelesen werden, da die 3 Schwestern etc. hier nicht vorkommen.
Mir habeb die 3 Schwestern gefehlt und der rote Faden.
Cover:
Das Buch ist in Petrol/türkis/Blautönen gehalten. Auf dem Cover ist ein Lungenflügel zu erkenne, der mit Blumen in verschiedenen Rosatönen übersäht ist. Der Farbschnitt ist in denselben Farben gehalten und mit Blumen verziert. Zusätzlich ist ein Stethoskop abgebildet
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin, ist am Anfang etwas holprig, man kommt aber schnell rein.
Meinung:
Das Buch beginnt damit, dass wir das Ellen auf dem Weg zu ihrem neuen Arbeitsplatz ist. Das Buch beinhaltet direkt ein paar humorvolle Momente, was den Einstieg leicht macht.
Im St. Elias, wo sie ihre erste Stelle als Assistenzärztin angeht, lernt wir auch direkt den love interest kennen – Timo. Man merkt direkt, dass sie sich etwas durch ihn aus dem Konzept bringen lässt. Er wird als gutaussehend und durchtrainiert, aber auch als spießig beschrieben.
Ellen würde lieber mit ihren Reagenzgläsern weiterarbeiten, muss sich aber nun erstmal vorwiegend um Patienten kümmern. Auch nach der Arbeit, schafft sie es zuerst nicht mehr ins Labor. Auch ihre Mitbewohnerin Katja lernen wir schnell kennen und das sie noch nicht ganz über die Trennung ihres Ex hinweg ist, der ebenfalls Arzt ist und den wir auch direkt zu Anfang, durch einen dummen Zufall, kennenlernen.
Relativ schnell kommt es zum ersten Kuss (S. 54) was mich überrascht hat… Denn Ellen versucht mit allen Mitteln, Timo nicht zu mögen und man merkt zwar, dass sie ihn attraktiv findet und sich eben aus dem Konzept bringen lässt, aber sie sind sich nie nähergekommen und auch eine krasse Anziehung, dass die Funken sprühen, merkt man nicht. Sie zieht ihn in eine Kammer, um ihm ihre Meinung zu sagen, dass sie keine Hilfe braucht und er sich nicht in ihre Fälle einmischen soll und plötzlich küsst sie ihn…. Das hat das Bild der professionellen Assistenzärztin, die Fokus auf ihren Job legt, etwas zum Bröckeln gebracht.
50 Seiten später landen die beiden, nach einer Party, dann bei Timo zuhause und auch im Bett… Ellen verpasst ihre letzte Bahn und da auf der Party wild geknutscht wurde, lässt sie sich auf das Angebot ein, das sie bei ihm übernachten kann. Timo wirkt mir bis zu dem Zeitpunkt als zuuu perfekt. Er möchte Ellens Situation, dass sie viel Alkohol getrunken hat, nicht ausnutzen und verwöhnt sie nur, aber schläft nicht mit ihr. Dies hat er auch nur getan, das Ellen förmlich darum gebettelt hat und hat ihr versprochen, sollte sie am Morgen immer noch das Bedürfnis haben, so wäre nach dem Frühstück ja immer noch Zeit dafür. Es kommt dann natürlich auch dazu, da Ellen ihre Meinung komplett über Bord wirft, das es besser wäre, sich von Timo fernzuhalten. Kurz danach kommt es zu einem Gespräch, wo Timo erzählt, wie es mit seiner Ex war und warum es zu Ende ging. Ellen erfährt das er gerne viele Kinder hätte, am liebsten bis 25 und er jetzt schon 3 Jahre über seiner Planung ist und das verschreckt sie dann doch komplett und die Stimmung kippt. Die beiden einigen sich dann darauf, dass es eine einmalige Sache war, aber man merkt, dass Timo sich mehr erhofft hat, und das tut Ellen leid.
Wie sollte es aber anders sein, nun werfen beide ihre Prinzipien über Bord. Ellen macht ihm sogar das Angebot für eine Freundschaft+ Beziehung die Timo erst ablehnt. Aber dann kommt es, wie es kommen muss und die Beiden schlafen IM Krankhaus miteinander. Ich weiß, Gefühle können manchmal doch überwältigen, aber im Krankhaus, als Assistenzärzte sich so zu vergessen? Ich weiß nicht… Natürlich werden sie von der Tratschtante Nummer 1 erwischt und es weiß kurzerhand das ganze KH. Nach einem Gespräch mit dem Vorgsetzten und einem anstrengenden Tag mit vielen Seitenblicken, freut sich Ellen nur noch auf zuhause. Jedoch sind Mark und Katja wohl wieder zusammen und sie essen gemeinsam. Das Geschehene ist sogar schon bis in Marks Klinik gedrungen und er provoziert Ellen richtig schön damit. Ellens Ausbruch finde ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar, als sie allerdings einen halbvollen Suppenteller nach Mark wirft, habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Die Reaktion and ich maßlos übertrieben. Irgendwie wird mir unsere Prota auch leider immer unsympathischer und sie fängt mich an zu nerven. Wenigstens sieht sie ein, dass sie sich so nicht kennt und das es verrückt ist alles so für einen Typen aufs Spiel zu setzen.
Ellen hat nun einen Termin mit ihrer Doktormutter Fr. Prof. Hofstetter (Big Bang Theory?). Es geht um ihre Forschungsarbeit. Auch der Vorfall ist kurz Thema, aber Fr. Hofstetter winkt es ab, was ich ziemlich cool finde. Ja, es war absolut unprofessionell und ich selbst hätte sowas nie zugelassen. Das die Proffesorin aber nicht negativ reagiert, sondern andeutet, dass sie selbst und Dr. Jankowski etwas ähnliches damals hatten, machte mir die Frau sympathisch. Weil wozu auch weiter draufhauen? Ellen hat ja schon genug damit zu kämpfen. Sie erfährt dort leider, dass sie ihre Forschung neu starten muss, da der erste Durchgang nicht so lief, wie gewünscht. Sie ist natürlich am Boden zerstört und in einer Kurzschlussreaktion, fährt sie zu ihren Eltern. Ellens Mutter ist mir von den ersten Erzählungen schon nicht so wirklich sympathisch gewesen, aber das Ellen Bauchschmerzen hat, unangekündigt zu ihren Eltern zu fahren, weil ihre Mutter nicht aus ihrem Plan geworfen werden mag…. Ich weiß ja nicht. Es wurde auch bestätigt, da sie eiskalt sagt, sie hätte doch ihre Sekretärin anrufen können. Naja, sie fängt sich und versucht wenigstens einfühlsam zu sein, als Ellen erzählt, was Sache ist. Sie kontaktiert Timo und Timo merkt, dass es ihr nicht gut geht und bietet ihr an, dass er doch kommen könnte – sie nimmt an.
Das aufeinander treffen von Timo und Ellens Eltern war auch interessant. Ihr Vater wirkt auch erst distanziert, aber wirkt schneller verständnisvoll. Ihre Mutter wirft Timo kurzerhand raus und macht Ellen Vorwürfe, ob er schuld an ihrer Lage ist.
Ellen und Timo sprechen seitdem kaum miteinander. Pauline merkt das und hat immer mal wieder versucht, die beiden wieder zueinander zu führen. Was sie am Ende dann auch schafft. Und zwar treffen sie sich zum Klettern/Wandern. Pauline sagt aber ganz knapp vorher ab und Ellen ist erstmal etwas sauer. Jedoch stellt Ellen schnell fest, dass es doch gar nicht so schlecht ist. Unteranderem liegt es vielleicht auch an Timos Geschwistern. Denn es sind keine Arbeitskollegen, die mit dabei sind, sondern Vivi und Jonas, Timos jüngere Geschwister. Während des Ausfluges, wird Ellen schlecht und ich hatte direkt schon eine Vorahnung, weil es vorher auch schonmal eine Szene gab, wo sie von Übelkeit gesprochen hatte. Nach dem Ausflug, begleitet Timo sie nach Hause, bleibt und kümmert sich um sie. Er fährt extra zur Apotheke und besorgt ihr Vomex. Es passieren dann paar Sachen – bis wir zum Punkt kommen, dass das Thema Schwangerschaft aufkommt. Und damit bestätigte sich meine Ahnung und ich mag diesen Trope in Büchern leider so gar nicht ☹ Ellen zögert, was den Schwangerschaftstest angeht, Timo und sie sprechen darüber, auch über ihre Eltern und das diese quasi nur geheiratet haben, weil Ellens Mutter ungewollt mit ihr schwanger wurde. Was machen die zwei erst mal danach? Genau, nicht den Test, sondern landen erstmal wieder zusammen im Bett. Fand ich irgendwie unpassend, nach Ellens Ängsten. Ja, sie haben diesmal wieder verhütet, aber dennoch… Der Anruf ihrer Doktormutter, wo sie fragt, ob Ellen mit zu einem Kongress wohl, weil die eigentliche Begleitung bei ihrem Säugling bleiben muss, fand ich auch grenzwertig. Wo mir Fr. Hofstetter erst sympathisch war, hat sich meine Einstellung zu ihr nun auch geändert. Sie äußert sie negativ über die Mutter und auch das bei Ellen es denkbar ungünstig wäre, wenn sie auch schwanger werde (im Bezug auf Ellens Übelkeit kam der Kommentar). Dies verunsichert Ellen noch mehr, lehnt aber ab. Nach Ereignissen im Krankhaus und plötzlich äußerst vielen Begegnungen mit Schwangeren oder Müttern, beschließt Ellen endlich, diesen Test zu machen. Sie fährt sogar los und holt noch einen zweiten, um ganz sicher zu gehen. Beide Tests sind negativ. Ich muss sagen – ich war erleichtert. Das hätte für mich gar nicht gepasst und ich mag diese Art Trope halt auch einfach nicht. Ellen ist aber tatsächlich etwas enttäuscht. Ich kann verstehen, dass Einstellungen und Gefühle sich ändern. Mir ist Ellen allerdings etwas zu sprunghaft – mal ja, mal nein. Mal passt, mal passt nicht… Es gibt Menschen, die werfen bei einem das Leben komplett durcheinander (ob positiv oder negativ). Alles ist ein Lernprozess. Jedoch kann ich mir selbst nicht vorstellen, meine Ziele so schnell, über Bord zu werfen. Bzw. plötzlich sich doch vorstellen können, eine Familie zu gründen, wo immer Karriere das Ziel war.
Durch ihre Rosarote Brille unterlaufen Ellen ein paar kleinere Fehler, wie das sie Rebecca einmal mit dem Visitenwagen über den Haufen fährt. Ich muss sagen, Respekt an Ellen, dass sie ihr das mit dem Tratschen so leicht verziehen hat. Wie sollte es auch anders sein, passiert natürlich auch neben dem ganzen liebes und Gefühlswirr-warr eine gravierende Sache nach der anderen.
Frau Mertens, verstirbt und Ellen sieht den Fehler durch eine weitere Unaufmerksamkeit bei sich. Die Tochter, die Polizistin ist, überreagiert dermaßen, was ich teilweise nachvollziehen kann, da sie ihre Mutter verloren hat. Aber gerade als Polizistin erwartet man da etwas mehr Verständnis für solche Situationen. Sie wird handgreiflich und bedroht das Krankenhaus und Ellen persönlich.
Christian, ein unausstehlicher Kollege, der sie aus der Situation rettet, schafft es, Ellen dazu zu bringen, abends feiern zu gehen. Alkohol fließt und Ellen ist ziemlich betrunken. Sie trifft auf Mark, den Freund von Katja und durch einen Zufall erfährt sie, dass seine Eltern noch am Leben sind und seine Mutter ganz zufällig eine Patientin von ihr ist und auch immer in großen Tönen von ihrem Sohn spricht. Mark gibt zu, das Alles nur erfunden war, weil er dachte, dass Katja ihm so auf jeden Fall verzeihen wird. Und so ist es ja auch gekommen. Ellen ist erst sauer, hat aber dann Verständnis (Mark hat vorher von dem Tod der Patientin erfahren und sie da auch bestärkt, dass wir alle nur Menschen sind). Sie bittet ihn nur, mit Katja zu reden.
Aber es folgen weitere Dramen – Mark und Ellen werden gemeinsam bei ihm wach und sie hat einen Filmriss. Es deutet alles darauf hin, dass die Beiden miteinander geschlafen haben. Auf die Ereignisse danach gehe ich nicht tiefer drauf ein, sondern zähle es kurz auf: es stellt sich heraus, dass Ellen nichts für den Tod konnte, dass was Fr. Mertens hatte, konnte keiner heilen. Katja erfährt von Ellen was passiert wird und lässt sie stehen. Sie möchte mit Timo sprechen, der sagt aber, egal was war, es spielt keine Rolle, sie schlafen wieder miteinander, sie weint, er fragt was los ist, sie erzählt es doch und plötzlich spielt es doch eine Rolle… Hier muss ich Ellen einmal in Schutz nehmen, da ich das Verhalten hier von Timo einmal unter aller sau fand. Dann, ENDLICH, sieht Ellen es ein und steht zu sich selbst, dass die Forschung nicht ihrs ist und sagt die Doktorarbeit ab. Sie spricht mit Fr. Hofstetter und spricht sich endlich mit ihrer Mutter aus. Was höchste Zeit war und ich bin echt froh, dass Ellen doch kurz vor Ende wenigstens Charakterentwicklung zeigt.
Timo und Ellen finden aber natürlich dennoch zusammen, durch ein weiteres, großes Drama. Die Tochter von Frau Mertens macht einen Riesenaufstand, ich erwähne es nochmal…als Polizistin, wodurch es tatsächlich zu einem Schuss kommt, der auf Ellen gerichtet war. Gott sei Dank kommt die Polizei und es gibt kein weiteres Drama und die verrückt gewordene Tochter wird festgenommen, da sie sich hat freistellen lassen und gar nicht ihre Waffe hätte tragen dürfen. Zum Schluss kommt es aber zu einem medizinischen Notfall, der dann Timo und seinen Zucker betrifft. Ellen denkt nach und ihr kommt in den Sinn, das Timo wohl nichts gegessen haben muss, da er Ellen nach dem Anruf der Stationsleiterin (das Fr. Lüdenscheidt die Patienten verunsichert), gefolgt sein muss, weil es ja immer diesen Beschützerinstinkt hat.
Wie auch anderen Lesern, fehlt auch mir das klärende Gespräch von Timo und Ellen. Nach den Vorfällen ist alles andere Vergessen. Katja und Mark hören von den Ereignissen und eilen zur Klinik. Auch hier ist die Auflösung leider sehr kurz noch runtergerattert, damit auch das noch geklärt wird. War mir leider zum Schluss alles doch zuuu viel Drama und zu wenig klärende Gespräche, wo das vorher immer so wichtig war, dass geredet, vor allem offen und ehrlich, geredet wird.
Der Einblick in die Ärztewelt, was dort alles abgehen kann, wie es dort zu geht, wie viel Verantwortung die Leute tragen, hat mir nochmal mehr Respekt vor diesen Jobs eingeflößt und mir noch klarer vor Augen geführt, dass ich für so eine Art Job nicht gemacht wäre.
Großen Dank und Respekt an alle Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und und!!!
Fazit: Alles in allem, hat es spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Ellen wurde mir zum Schluss sympathischer, auch wenn sie mir sehr oft mit ihrer Art auf den Nerv ging. Aber sie ist am Ende wenigstens für sich eingestanden. Timo ist ein wandelnde Green-Flag, trotz des Ausrutschers am Ende. Manchmal ist er sogar etwas zu perfekt :D Charaktere waren sehr gemischt. Es gab welche die ich mochte und manche die ich gegen die Wand hätte klatschen können. Aber das finde ich nicht negativ. Da es im echten Leben genauso läuft – man kann nicht jeden mögen.
Das Ärzte Thema finde ich superspannend und super eingebaut. Hier merkt man, dass die Autorin vom Fach ist und Ahnung hat. Ich habe alles so abgenommen und es kam nichts an den Haaren herbeigezogen vor. Allerdings war mir drumherum doch zuuu viel Drama, was auf den 470 Seiten abging.
Ich vergebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Wer Arzt-Geschichten und Drama mag, dem wird das Buch gut gefallen!
Die Story und der Aufbau haben mir gut gefallen. Jedoch habe ich bei Marie Lu´s Büchern das Problem, das es immer relativ lange dauert, bis ich in de Story reinfinde. Komplett mitreißen konnte mich das ...
Die Story und der Aufbau haben mir gut gefallen. Jedoch habe ich bei Marie Lu´s Büchern das Problem, das es immer relativ lange dauert, bis ich in de Story reinfinde. Komplett mitreißen konnte mich das Buch dadurch leider dann nicht so ganz. Ich stand oft auf dem Schlauch und wusste nicht mehr so richtig, was gerade abgeht, was den Fluss leider gestört hat. Teil zwei werde ich als Hörbuch hören und mir nicht als physisches Exemplar holen.
Nachdem mich Band 1 so positiv überrascht hat, musste ich Band 2 zeitnah lesen.
Am Anfang allerdings etwas schwächer, als Band 1. Es passierte nicht sooo super viel und dadurch hatte sich die erste Hälfte ...
Nachdem mich Band 1 so positiv überrascht hat, musste ich Band 2 zeitnah lesen.
Am Anfang allerdings etwas schwächer, als Band 1. Es passierte nicht sooo super viel und dadurch hatte sich die erste Hälfte etwas gezogen. Dann wurde es allerdings spannend und auch meine Theorien wurden über Bord geworfen. Bin sehr gespannt auf Band 3!