Ich mochte keine Retellings – bis ich Catherine traf
Star-Crossed HeartsEigentlich bin ich kein großer Fan von Fantasy oder Märchen-Retellings. Oft sind mir die Welten zu abgedreht, die Geschichten zu vorhersehbar oder die Figuren zu weit weg von der Realität. Aber dieses ...
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Fantasy oder Märchen-Retellings. Oft sind mir die Welten zu abgedreht, die Geschichten zu vorhersehbar oder die Figuren zu weit weg von der Realität. Aber dieses Buch hat mich komplett überrascht – und ehrlich gesagt auch ziemlich umgehauen.
Catherine war für mich von Anfang an mehr als nur eine Märchenfigur. Sie war greifbar, verletzlich und gleichzeitig so stark in ihrem Wunsch, ihr Leben selbst zu bestimmen. Ihr Traum von einer kleinen Bäckerei (wie bodenständig und süß ist das bitte?) und echter Liebe war so nachvollziehbar – gerade weil sie in einer Welt lebt, in der solche Wünsche wenig zählen.
Und dann Jest … dieser geheimnisvolle, charmante Hofnarr hat einfach alles durcheinandergebracht – in der Geschichte und in meinem Herzen. 🖤 Die Beziehung zwischen den beiden war nicht kitschig oder überzogen, sondern voller leiser, intensiver Momente, die mir wirklich nahegingen.
Was das Buch für mich besonders gemacht hat, war aber auch die düstere, leicht verrückte Stimmung – dieses Gefühl, dass alles möglich ist, aber eben nicht alles gut ausgeht. Es war magisch, tragisch und so viel tiefer, als ich es erwartet hätte.
Auch wenn ich sonst nicht zu Retellings greife: Diese Geschichte hat mir gezeigt, wie eindrucksvoll es sein kann, wenn man bekannte Figuren mit Tiefe, Schmerz und echter Sehnsucht neu erzählt. Und ja – am Ende hatte ich Tränen in den Augen.