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Veröffentlicht am 17.11.2025

Zwischen Lügen, Selbstzweifeln und Social Media

Bestie
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Hmm. Irgendwie lässt mich dieses Buch etwas verwirrt und unzufrieden zurück. Besonders die letzten 20% fand ich nicht so gut.

Delia erfindet sich neu in "Lilly" und zieht bei Anouk, einer bekannten Influencerin, ...

Hmm. Irgendwie lässt mich dieses Buch etwas verwirrt und unzufrieden zurück. Besonders die letzten 20% fand ich nicht so gut.

Delia erfindet sich neu in "Lilly" und zieht bei Anouk, einer bekannten Influencerin, ein. Die beiden sind nicht ehrlich zueinander und erhoffen sich was genau? Eine tiefere Freundschaft oder doch eher ein Sprungbrett nach oben? Eine Lüge jagt die nächste und egal wie sehr sich Lilly bemüht, sie verstrickt sich in weiteren Lügen. Ich denke, dass man vieles eher als Metapher, ganz wie ein einem Theaterstück, sehen sollte, da Lilly selbst schreibt und gerne im Theaterbusiness wäre.

Ein Punkt stieß mir echt sauer auf: Lilly lässt am Anfang des Buches nur allzu bereitwillig ihre Katze zurück, da Anouk keine Haustiere möchte. Sie ist regelrecht besessen von Anouk und möchte sich zu scheinbar jeden Preis in ihr Leben drängen.

Lilly stalkt Online die Menschen um sich herum, versucht sich dementsprechend anzupassen und überlegt sich immer 3x was sie sagt. Offensichtlich leidet sie an selbstzerstörerischen Ticks und wird von Selbstzweifeln geplagt. Sie versteckt sich hinter ihrem erfundenen Ich "Lilly". Auch Anouk leidet unter dem Druck der Social Media Welt und unter den daraus resultierenden "Macken".

Es war super interessant abzutauchen, doch irgendwas an der Geschichte blieb mir etwas blass. Ich verstehe die Botschaft zwischen den Zeilen, doch mich störten einige Dinge an der Geschichte. Der Fokus lag eher an der Inszenierung des Textes. Irgendwie hätte ich mir mehr vom Ende gewünscht und Allgemein liefen mir ein paar Dinge etwas zu rund. Die Charaktere bekamen zwar durch ihre Gedankenwelt etwas Tiefe, doch das Gefühl der Blassheit blieb.



Fazit
Ein interessantes Buch, welches mich etwas bedrückt und nachdenklich zurücklässt. Wie kann man zu sich selbst zurückfinden und sich selbst akzeptieren? Wie sehr beeinflusst Social Media unsere Denkweise und unser Leben?

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Fragwürdiger Abschluss und verwirrende Handlung

Like Fire We Burn
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Tatsächlich fand ich den Second Chance-Trope sehr interessant und ich habe die ganze Zeit gerätselt, wie die Autorin die beiden retten möchte.

Es gab Momente und Zitate, die ich wirklich sehr gut fand ...

Tatsächlich fand ich den Second Chance-Trope sehr interessant und ich habe die ganze Zeit gerätselt, wie die Autorin die beiden retten möchte.

Es gab Momente und Zitate, die ich wirklich sehr gut fand und auch die Zerrissenheit gefühlt habe. Allerdings hat mich Aria‘s bockiges Verhalten irgendwann etwas genervt. Die ganze Zeit hat sie gegenüber Wyatt auch widersprüchlich gehandelt.

Wyatt‘s Handlungen konnte ich ebenso wenig verstehen und besonders ab der Hälfte vom Buch war ich von einigen Taten regelrecht angewidert und habe danach wirklich eine lange Zeit das Buch zur Seite gelegt.

Die beiden schwänzeln nur so umeinander herum und eine fragwürdige Entscheidung jagt die nächste. Forschritt gab es nicht wirklich. Es fühlte sich für mich eher so an, dass man so viel Drama wie möglich in die Seiten packen möchte. Die Liebesgeschichte hatte wirklich echt viel Potenzial… wenn man sich mal nur auf Wyatts Verletzung und Arias Heilung beschränkt hätte.

Die Rechtfertigung für den Betrug ist für mich einfach unfassbar und hat mich wütend gemacht. Von beiden Betroffenen.


Fazit

Für mich bisher ein echt schwacher Band, doch der Schreibstil und die Reihe hat mich nicht verloren. Natürlich werde ich weiterlesen und auf das Beste hoffen. :)

Mir wurde zu viel verschiedenes Drama reingepackt, zu viele fragwürdige Entscheidungen von Wyatt getroffen und die finale Entscheidung von Aria konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Weiss auch nicht, ob sich überhaupt jemand so entschieden hätte. Grenzt echt schon an etwas toxisches, worin die beiden stecken.

Als einzelne Personen mochte ich die beiden Charaktere

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Enttäuschend und Langatmig. Das Ende war unbefriedigend.

Die Villa
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War zwar echt interessant zu lesen, doch die Auflösung und die Ermittlung fand ich etwas Fad. Es war zu ausgeschmückt beschrieben und teilweise auch etwas zu konstruiert. Das Ende kam zu schnell und war ...

War zwar echt interessant zu lesen, doch die Auflösung und die Ermittlung fand ich etwas Fad. Es war zu ausgeschmückt beschrieben und teilweise auch etwas zu konstruiert. Das Ende kam zu schnell und war gefühlt in einer Seite erledigt. Ein paar Dinge waren leider zu offensichtlich, so dass ich manches bereits in den ersten Kapiteln kommen sehen habe.

Könnte ich mir jedoch gut als Film vorstellen. Für Thriller-Einsteiger gut geeignet!

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Veröffentlicht am 01.08.2025

So viel verschenktes Potenzial

The Wrong Bride
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Die erste Hälfte habe ich genossen und konnte kaum genug von Raven und Ares bekommen… Und genau da hätte das Buch enden sollen.

Ich habe Ravens Schwester Hannah und ihre Mutter so sehr gehasst. Raven ...

Die erste Hälfte habe ich genossen und konnte kaum genug von Raven und Ares bekommen… Und genau da hätte das Buch enden sollen.

Ich habe Ravens Schwester Hannah und ihre Mutter so sehr gehasst. Raven hätte einfach mal für sich einstehen können, genauso auch Ares. Mir war das alles viel zu WischiWaschi.

Die Kosenamen „Baby“ und „Cupcake“ kann ich jetzt eine ganze Weile nicht mehr hören. Achso, und wusstet ihr, dass Raven Ares‘ Frau ist? Wird nur ungefähr 2649382x von ihm im Buch erwähnt. 😅

Das Ende war total überzogen und unnötig. Allgemein hätte man 200 Seiten weglassen können. Die Spicy Scenes waren dagegen emotional und völlig ok geschrieben. Da spürte man die Tension der beiden sehr gut.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Great Big Beautiful Life der Margaret Ives

Great Big Beautiful Life
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Der Titel ist hier Programm im Buch. Es geht wirklich um das "Great Big Beautiful Life" von Margaret Ives.

Eigentlich gefiel mir der Schreibstil der Autorin wirklich sehr gut, jedoch brauchte es für mich ...

Der Titel ist hier Programm im Buch. Es geht wirklich um das "Great Big Beautiful Life" von Margaret Ives.

Eigentlich gefiel mir der Schreibstil der Autorin wirklich sehr gut, jedoch brauchte es für mich nicht die Spice Szenen oder Andeutungen.

Leider fühlte ich die Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten Alice und Hayden überhaupt nicht und konnte nicht die gewünschte Bindung aufbauen. Anfangs zog sich die Lebensgeschichte von Margaret Ives in die Länge, ab ungefähr der Hälfte des Buches wurde diese so unglaublich spannend, dass ich viel lieber ihre Geschichte hören wollte und weniger etwas über die Liebesgeschichte von Alice und Hayden.


Persönlich fehlte mir eine zweite Ansicht und zwar die von Hayden. Es hätte viel mehr Sinn ergeben, wenn wir auch seine Gedanken und Eindrücke miterlebt hätten. So erleben wir die gesamte Geschichte leider nur aus Alice Sicht und den Geschichten, welche Margaret aus ihrer Vergangenheit erzählt. Sehr schade. Die Liebesgeschichte rund um die beiden hätte mehr Tiefe und Verständnis bei mir erreicht, wenn ich sie nicht nur aus einer Sichtweise gelesen hätte.

Da mich das Buch leider nicht so ganz erreicht hat, musste ich doch sehr oft auf das Hörbuch wechseln. Ich konnte mich oftmals nicht dazu aufraffen weiterzulesen.

Alice ist über 30, doch besonders gegen Ende verhielt sie sich meiner Meinung nach überhaupt nicht so. Das Ende kam mir im Vergleich zum Rest sehr rasant und abgehetzt vor. Schade.


Fazit
Ein nettes Buch für zwischendurch, doch für mich war es leider nichts.


Meiner Meinung nach hätte es die Liebesgeschichte zwischen Alice und Hayden nicht gebraucht. Margarets Lebensgeschichte war im Nachhinein viel spannender für mich. :)

Außerdem wurde die Rivalität zwischen Alice und Hayden relativ früh beiseite gelegt, auch das Empfand ich als super schade! Die Rivalität hätte für mich noch einiges an Spannung reingebracht.

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