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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

eher langatmig

Die Spur der Vertrauten
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Ich hatte wirklich viel Hoffnung in dieses Buch gesteckt, weil mich der Klappentext so neugierig gemacht hat. Und auch das Cover fand ich toll, das sieht mal so erfrischend anders aus und war für mich ...

Ich hatte wirklich viel Hoffnung in dieses Buch gesteckt, weil mich der Klappentext so neugierig gemacht hat. Und auch das Cover fand ich toll, das sieht mal so erfrischend anders aus und war für mich dadurch ein ziemlicher Eyecatcher.
Leider wurde ich von der Geschichte dann eher etwas enttäuscht. Es gibt immer wieder Passagen über das Worldbuilding, die mich fasziniert haben und bei denen ich echt Spaß beim Lesen hatte, aber leider kamen die nur sehr vereinzelt vor. Teilweise kam mir die Geschichte so verschachtelt und langatmig vor, dass ich echt Schwierigkeiten hatte dabei zu bleiben. Und manchmal war ich von der Handlung auch ehrlich nur verwirrt. Mit den Charakteren bin ich leider auch nicht wirklich warm geworden, auch wenn die am Anfang total vielversprechend gewirkt haben.
Ich muss also sagen, dieses Buch ist für mich keine Empfehlung, auch wenn es auf den ersten Blick wirklich gut klingt.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

leider nicht wie erwartet

Death at Morning House
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Ein YA Thriller, der zwar super startet und auch Spannung aufbringt, aber leider mit der Zeit doch ordentlich nachlässt.
Ich hab wirklich lange gebraucht, um so richtig in der Geschichte anzukommen. Es ...

Ein YA Thriller, der zwar super startet und auch Spannung aufbringt, aber leider mit der Zeit doch ordentlich nachlässt.
Ich hab wirklich lange gebraucht, um so richtig in der Geschichte anzukommen. Es hat sich lange so angefühlt als würde man immer noch in der Einleitung der Geschichte festhängen und erst ganz zum Schluss wurde der Spannungsbogen mit den Plottwists so wirklich aufgerollt. Das hätte für mich ruhig etwas ausführlicher behandelt werden können.
Die Charaktere sind leider etwas flach beschrieben. Durch die mangelnde Tiefe hat mir da einfach die Möglichkeit gefehlt, eine großartige Verbindung aufzubauen.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin. Dieser leicht zynische Unterton lässt sich super lesen und hat mich doch auch immer wieder zum lachen gebracht.
Mich konnte das Buch leider nicht ganz so begeistern, weil ich mit der Geschichte und den Charakteren einfach nicht wirklich warm geworden bin.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

nicht meins

Protokoll eines Verschwindens
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Ach ich weiß ja nicht, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich mit spannenderen Einsichten in die Psyche eines Täters gerechnet habe. Leider hat mich das Buch dann doch nicht so abgeholt ...

Ach ich weiß ja nicht, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich mit spannenderen Einsichten in die Psyche eines Täters gerechnet habe. Leider hat mich das Buch dann doch nicht so abgeholt wie ich dachte.
Das Cover sieht toll aus, ist auch ziemlich passend zum Buch gestaltet und ich muss auch sagen, es gab schon einige gute und spannende Stellen. Aber so im großen und ganzen war es nicht meins. Oft ziehen sich manche Passagen dann doch zu sehr und gerade wenn ich das Gefühl hatte, jetzt bin ich drin jetzt wird es spannend, ist es wieder abgeflaut und ich musste mich doch sehr zum weiterlesen motivieren. Ich glaube ich würde das Buch eher Lesern empfehlen, die ganz tief in diesem True Crime Thema drin sind und es gewohnt sind, sich in der Tiefe mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Für andere wie mich, die so eine gewissen Faszination dafür haben, aber dann doch meisten bei den oberflächlichen Infos bleiben, kann ich den Titel leider nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

ist das Kunst?

Öffnet sich der Himmel
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Eine zarte poetische Liebesgeschichte mit ganz viel Herzschmerz.
Zunächst mal zu den positiven Aspekten, die Sprache hat mir gefallen. Dieser leicht blumige, sehr poetische Sprachstil war für mich sehr ...

Eine zarte poetische Liebesgeschichte mit ganz viel Herzschmerz.
Zunächst mal zu den positiven Aspekten, die Sprache hat mir gefallen. Dieser leicht blumige, sehr poetische Sprachstil war für mich sehr stimmig. Genauso passend fand ich auch das Cover, da hat man beim Lesen direkt ein Bild des Protagonisten vor Augen, der auch wirklich gut zur Beschreibung passt.
Die Kritik: Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, warum aus jugendlicher homosexueller Liebe immer fast schon ein Kunstprojekt gemacht wird. Ich bin ja um fast jede queere Repräsentation froh, die wir kriegen können, aber diese Verkünstelung von schwulen Teenagern in der Erwachsenenliteratur finde ich seltsam. Und dann auch immer noch in so problematischen Kontexten. Angefühlt hat es sich beim Lesen wie "Call me by your name" nur ohne Sonne.
Die Charaktere erschienen mir beim Lesen ziemlich unnahbar, da zwar sehr viel Wert auf Beschreibungen gelegt wurde, aber leider nicht mit Tiefgang in die Motive der Charaktere.
Für mich leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

nicht besonders spannend

Der Barmann des Ritz
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Mich hat dieses Buch leider nicht wirklich abgeholt, was schade ist, da mich der Inhalt doch sehr interessiert hätte.
An sich, sprachlich ein wirklich gut geschriebenes Buch, würde da nur nicht so viel ...

Mich hat dieses Buch leider nicht wirklich abgeholt, was schade ist, da mich der Inhalt doch sehr interessiert hätte.
An sich, sprachlich ein wirklich gut geschriebenes Buch, würde da nur nicht so viel Spannung fehlen. Bei so hoch emotionalen Themen und Situationen hätte ich mir doch etwas mehr emotionale Anspannung gewünscht, aber leider plätschert die Handlung so durch das Buch dahin und nimmt den Leser nicht wirklich mit.
Die Charaktere wirken alle sehr unnahbar, was es schwer macht mit ihnen mitzufühlen oder teilweise überhaupt einen tieferen Einblick in ihr Gefühlsleben zu bekommen. Die Tagebucheinträge, die immer mal wieder zwischen die Kapitel eingeschoben wurden, geben etwas mehr Informationen preis, aber für mich nicht genug, um eine Bindung zu den Personen aufzubauen.
Wer sich für das Zeitgeschehen besonders interessiert, sollte es mal versuchen, aber nicht mit einer emotionalen Erzählung rechnen.

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