Wie ist Gott?
Mimmi und der gute RatAls Max, ein Freund von Schaf Mimmi, erwähnt, dass der Hirte doch sehr streng ist, ist Mimmi verwirrt. Sie hat den Hirten immer als gut und zugewandt erlebt. Sie macht sich auf die Suche und möchte herausfinden, ...
Als Max, ein Freund von Schaf Mimmi, erwähnt, dass der Hirte doch sehr streng ist, ist Mimmi verwirrt. Sie hat den Hirten immer als gut und zugewandt erlebt. Sie macht sich auf die Suche und möchte herausfinden, wie der Hirte ist.
In diesem zweiten Band von Schaf Mimmi erzählt Rebekka Grassl kein Gleichnis, sondern eine eigene Geschichte, in der die Kinder selber darüber nachdenken können, welches Bild von Gott sie denn haben. Das beginnt hier stellvertretend ganz niederschwellig mit den unterschiedlichen Vorstellungen der Tiere des Hirten.
Der Stil der Illustrationen entspricht denen des ersten Bandes. Insgesamt findet sich hier viel Ähnliches (was auch verständlich ist, da Schafe nun mal meistens auf einer Weide stehen und dort nicht viel Abwechslung herrscht). Da könnte man einmal nachdenken, inwiefern etwas mehr Variation gestaltet werden kann. Leider ähneln sich die Cover der beiden Bände sehr und sind nicht leicht zu unterscheiden. Im Vergleich zu Band 1 kann ich positiv anmerken, dass man hier ab und zu eine ganze Schafherde und nicht nur einzelne Schafgrüppchen sieht.
Auch hier findet man am Ende des Buchs eine Informationsseite, die die Kinder auffordert, sich Gedanken über ihr eigenes Gottesbild zu machen, ergänzt durch einen Bibelvers.
Ein schönes, bildhaftes Buch für Kinder ab vier Jahren, dass durch das Bild des guten Hirten Gott etwas näher bringen soll.