Renate Bergmann, 82, rüstige Rentnerin aus Spandau, hat vier Männer überlebt und erzählt hier aus ihrem Leben.
In diesem Hörbuch geht es um die Adventszeit, die sie mit ihren Spandauer Freunden erlebt ...
Renate Bergmann, 82, rüstige Rentnerin aus Spandau, hat vier Männer überlebt und erzählt hier aus ihrem Leben.
In diesem Hörbuch geht es um die Adventszeit, die sie mit ihren Spandauer Freunden erlebt und gestaltet. Dieses Jahr darf sie mit ihnen das Krippenspiel inszenieren und es wird sogar so gut, das der Pfarrer am Ende das Stille Nacht , heilige Nacht anstimmt, obwohl es noch nicht Weihnachten ist.
Ich liebe Renate Bergmann, sie ist taff und hat einen herrliche Art sich selbst und dem Hörer die Welt zu erklären. Das ist immer unterhaltsam und sehr lustig.
Auch ihre Seniorenfreunde sind immer dabei und gut für so manche witzige Anekdote.
Bei den Hörbüchern liebe ich es, wie der Onlineomi Stimme gegeben wird. Ich habe auch hin und wieder ein Buch von ihr gelesen und da höre ich bei jedem Redetext auch immer diese Stimme. Einfach köstlich. So möchte man selbst im Alter sein, das Leben liebend und den Mitmenschen mit seiner Art nicht auf den Geist gehen, sondern sie wunderbar unterhalten.
Als Lauras Großmutter Änne plötzlich stirbt, macht sie sich auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln. Hierbei stößt Laura in Omas Kleiderschrank auf alte Liebesbriefe, die scheinbar nie abgeschickt ...
Als Lauras Großmutter Änne plötzlich stirbt, macht sie sich auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln. Hierbei stößt Laura in Omas Kleiderschrank auf alte Liebesbriefe, die scheinbar nie abgeschickt wurden, und auf die zweite Hälfte eines Fotos aus der Zeit vor 70 Jahren. Laura macht sich auf den Weg nach Schlesien.
Ich muss vorneweg sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr mag. Ich habe, glaube ich, bisher alle Bücher von ihr gelesen, oder als Hörbuch gehört und war immer tief in der Geschichte drin, da sie wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.
So ging es mir dieses Mal genauso. Ich konnte herrlich eintauchen in die Geschichte, die zum einen auf der Krim, zum anderen in den 40 er Jahren in Schlesien oder 2019 in Frankfurt spielte.
Wir erfuhren von Laura, die gerade selbst eine Veränderung durchmachte, ihrer Mutter Ellen, die eigentlich Elena war und die mit ihrer Mutter ein nicht gerade liebevolles Band verband.
Änne, die Verstorbene, die es auf den Tod nicht leiden konnte, wenn sich ihre Tochter auf den Weg machen wollte mehr über ihre Vergangenheit und ihren Vater raus zu bekommen.
So blieb den beiden nur, nach Ännes Tod Informationen einzuholen, die rar gesät waren.
Die Leser bekamen durch drei verschiedene Handlungsstränge viele Informationen aus Ännes Leben in Schlesien. Mich hat ihr Leben und ihr Handeln streckenweise regelrecht schockiert. Was in den Ostgebieten im zweiten Weltkrieg passierte war mir nicht so ganz bewusst, da ich mich damit bisher wenig auseinander gesetzt hatte. Ich wusste zwar, dass viele, so wie auch mein Schwiegervater als kleiner Junge, ihre Heimat verließen, wusste aber nicht, welchen Repressalien sie schon vor der Flucht ausgesetzt waren. Erschüttert hat mich, die Angst in der die Frauen damals auf dem Hof leben mussten, der ihnen eigentlich Schutz bieten sollte.
Eine wirklich, über die Maßen spannend erzählte Geschichte, die die anderen Romane, die ich von Miriam Georg bisher kannte noch deutlich getobt hat. Eine krasse Protagonistin, immer auf der Suche nach Informationen über Überlebende, etwas mystisch und geheimnisvoll und am Ende wirklich tragisch, aber auch aufklärend und glücklich, lässt mich dieser faszinierende Roman zurück.
Ich bin glücklich, dass ich ausgewählt wurde, ihn in einer Leserunde mitlesen zu dürfen. Er hat mich sehr gut unterhalten, zum Nachdenken gebracht, was traumatische Situationen in der Vergangenheit bewirken können, und ein wenig Licht in mein Dunkel über den zweiten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf Schlesien, gebracht.
Ich freue mich schon darauf, wenn ein neues Buch von Miriam Georg erscheint. Das werde ich dann sicher auch lesen, denn sie zaubert mir schöne Lesestunden zum Abtauchen in meine Welt.
Julia, Dresdens neue Staranwältin steckt in einer Seinkrise, ohne das es ihr direkt bewusst ist.
Sie vermisst ihre Mutter, fühlt sich von ihrem Vater immer noch wie das kleine Mädchen behandelt und von ...
Julia, Dresdens neue Staranwältin steckt in einer Seinkrise, ohne das es ihr direkt bewusst ist.
Sie vermisst ihre Mutter, fühlt sich von ihrem Vater immer noch wie das kleine Mädchen behandelt und von ihrem Freund nicht mehr wirklich wahrgenommen.
Da kommt es ihr gerade recht, als sie wegen einer Unterschrift auf einem Vertrag nach Rügen reisen kann.
Julia ist eine sehr angenehme Protagonistin. Sie ließ mich miterleben, wie sie plötzlich ihr Leben in Frage stellte, nachdem sie an der Ostsee besonderen Menschen begegnete, die mit wenig zufrieden waren, oder sich um andere sorgten und versuchten denen das Leben etwas zu erleichtern, völlig selbstlos.
So dachte sie über ihr Leben nach, das in manchen Abschnitten auf der Überholspur verlief, sie aber nicht wirklich glücklich machte.
Holger, von dem sie die Unterschrift brauchte ging mit ihr einen Deal ein, Dienstleistung für Unterschrift. Nicht ganz fair, aber da sie nichts anderes zu tun hatte, ließ sie sich darauf ein.
Durch ihn fand sie auch in kleines Zimmer mit Anschluss, deren Vermieterin ihr auf ihrem Weg zur Selbstfindung auch weiterhelfen konnte.
Ich fand es schön, wie sie berichtete, dass auch bei ihr nicht alles in gleichförmigen Bahnen voran ging, sondern sie Ideen hatte, die auch hunderte andere junge Anwälte verwirklichen wollten und es schwer war ihr Glück zu packen.
Wichtig war die Hoffnung und den Glauben an die eigene Stärke nie aufzugeben.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Neues einen findet, wenn man nicht zu sehr an alten Gewohnheiten oder Ideen festhängt, sondern bereit ist sich auf etwas Neues einzulassen.
Schön fand ich die Entwicklung der einzelnen Charaktere.
Mich hat das Hörbuch gut durch eine fiebrige Erkältung gebracht, und mir die Zeit, als ich im Bett liegen musste angenehm verkürzt.
Das tollste für mich war, als ich feststellen musste, das das Ende so ganz anders war, als ich es von einem solchen Wohlfühlroman erwartet hatte.
Mir ist Hans Rosenthal als Moderator der Spielshow Dalli Dalli aus den 70 er Jahren bekannt.
Ich freute mich, wenn ich als Kind im Bademänntelchen mit den Großen auf dem Sofa sitzen durfte, um die Show ...
Mir ist Hans Rosenthal als Moderator der Spielshow Dalli Dalli aus den 70 er Jahren bekannt.
Ich freute mich, wenn ich als Kind im Bademänntelchen mit den Großen auf dem Sofa sitzen durfte, um die Show anzusehen.
Als ich nun dieses Hörbuch in meiner Online fand war mir sofort klar, dass ich sie gerne anhören wollte.
Hans Rosenthal wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden, deshalb wurde seine Autobiografie neu aufgelegt.
Der Sprecher des Hörbuchs hat eine angenehme Stimme der ich gerne lauschte.
Hans wurde in Berlin geboren und verbrachte sein ganzes Leben in Deutschland.
Das war zu den damaligen NS Zeiten geradezu lebensgefährlich für einen Juden wie ihn.
Seine Eltern waren früh gestorben und die Großeltern wollten das Land nicht verlassen. Um alleine zu gehen war Hans zu jung und so war er froh immer wieder Menschen, in seinem Fall unerschrockene, mutige Frauen, zu finden, die ihn versteckten.
Er schildert sein Leben und die politischen Umbrüche der Zeit sehr authentisch und ließ mich als Hörerin auch an seinen Gefühlen dazu teilhaben.
Nach dem Krieg war der Aufbruch da. Seine Karriere startete beim Radio und ging erst später zum Fernsehen über.
Er musste auch immer wieder Tiefschläge einstecken, ließ sich aber durch nichts entmutigen.
Mich haben seine Gradlinigkeit und seine bedingungslose Ehrlichkeit fasziniert.
Trotz Niederschlägen, auch finanzieller Art, ließ er sich nicht klein kriegen.
Gerade in der heutigen Zeit, hat ein solches Zeitzeugnis besonderes Gewicht, denke ich.
Jeder kann sich ein Beispiel an dem kleinen Jungen und späteren Mann nehmen, dem viele Felsbrocken in den Weg gelegt wurden, der aber sein positives Denken nie verlor.
Im ersten Band war Lisette, die Tochter von Juliane und Johann erst zwei Jahre alt. Jetzt 17 Jahre später ist sie eine junge Frau und wahnsinnig verliebt in Manuel, den einen Zwilling des Wirtsehepaars ...
Im ersten Band war Lisette, die Tochter von Juliane und Johann erst zwei Jahre alt. Jetzt 17 Jahre später ist sie eine junge Frau und wahnsinnig verliebt in Manuel, den einen Zwilling des Wirtsehepaars Kühn.
Aber ihre Liebe steht scheinbar nicht unter einem guten Stern, denn Manuel muss zur Ausbildung nach England und Lissy muss ebenfalls von Bacharach weg. Johann, ihr Vater sucht weiter verzweifelt nach einer Spur von Xaver Freigang, den er für schuldig am Tod seiner geliebten Julie befindet.
Ein spannender zweiter Teil der Geschichte um die junge Frau und ihre Mutter, sowie die Großmutter. Während der Leser im erStein Band kaum etwas über Merle erfahren hat, werden hier hin und wieder Zeitsprünge in die Anfänge des 19. Jahrhunderts eingeflochten, die einem die Gegebenheiten zu Zeiten von Lisettes Großmutter näher bringen.
Zwischendurch hatte ich große Sorge, das Lisette eine falsche Entscheidung trifft, und die Hoffnung, dass sich ihre Herkunft klärt und sie auch in höhergestellten Kreisen verkehren wird.
Elisabeth, ihre Patentante wollte ihr zu Beginn partout ein Glück aufdrücken, das sie für beglückend hielt, was aber Lisette nicht so zu beglücken schien wie von Elisabeth erhofft.
Auch Johann wollte für Lissys Glück anderes als sie das für sich selbst wünschte.
Verzweiflung kam mitunter bei ihr immer wieder auf und ich hätte ihr so manches Mal gerne geholfen.
Den mystischen Anteil und die Teile früherer Dichtkunst lockerten die Geschichte auf und brachten auch eine Hommage an alte Künstler mit ein. So treffen wir auch hier wieder auf Bettine von Arnim und ihren Bruder Clemens Brentano, der jedem Kind am Rhein ein Begriff ist und immer wieder mit seiner Rheinreise in alten Geschichten vor kommt.
Gerne habe ich auch den zweiten Band gelesen und mich in meine Heimatstadt in anderen Zeiten versetzt gefühlt. Schade, dass es damit nun zu Ende ist.