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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Ines und Marco ziehen mit ihrer kleinen Tochter Emilia in ihr erstes gemeinsames Haus und können ihr Glück gar nicht fassen. Und nicht nur das Haus ist ihr wahrgewordener Traum, auch die Nachbarn heißen ...

Ines und Marco ziehen mit ihrer kleinen Tochter Emilia in ihr erstes gemeinsames Haus und können ihr Glück gar nicht fassen. Und nicht nur das Haus ist ihr wahrgewordener Traum, auch die Nachbarn heißen sie sofort herzlich willkommen. Doch direkt in der ersten Nacht scheinen merkwürdige Dinge zu geschehen. Als Ines in der Nacht darauf aufwacht und meint einen Schatten vor ihrem Bett stehen zu sehen, denken sie und Marco direkt an einen Einbrecher. Doch im Haus ist niemand und auch Einbruchsspuren sind keine zu sehen. Dann meint Ines im leerstehenden Haus gegenüber jemanden zu sehen, aber die Polizei kann nichts feststellen, als sie diese umgehend rufen. Doch es schien doch jemand dort zu sein und hat eine Leiche hinterlassen...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, Arno Strobel schreibt gewohnt flüssig und spannend. Die Atmosphäre lässt einen den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen, nicht zuletzt durch die hervorragende Vertonung durch Sascha Rotermund. Schnell war hier auch klar, dass es jemand aus der Nachbarschaft sein muss oder zumindest jemand, der in Zusammenhang mit der Neubausiedlung steht. Somit konnte man hier gut miträtseln und hat immer wieder überlegt, wer dahinter stecken könnte. Die Auflösung fand ich dann leider aber doch eher etwas ernüchternd. Alles in allem konnte mich der Thriller aber gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Sehr konstruiert

Eine von uns
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Nachdem ihr Haus abgebrannt ist, wohnt Gina mit ihrem Mann und den beiden Kindern, vorübergehend bei ihrer Freundin Annie, die gerade im Urlaub ist. Als dann eines Tages die Haushälterin Mary ...

Nachdem ihr Haus abgebrannt ist, wohnt Gina mit ihrem Mann und den beiden Kindern, vorübergehend bei ihrer Freundin Annie, die gerade im Urlaub ist. Als dann eines Tages die Haushälterin Mary vor der Tür steht, ist Gina zwar kurzzeitig skeptisch, stellt dies dann aber nicht weiter infrage, bis nach und nach immer merkwürdigere Dinge geschehen.

Die Geschichte wird aus Ginas und Marys Perspektive erzählt und man bekommt somit einen guten Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der beiden. Auch wird immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit gewechselt, sodass man schnell merkt, dass die Leben der beiden irgendwie mit einander verbunden zu sein scheinen. Wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist hier eine bestimmte Nacht, in der es zu einer Tragödie gekommen sein muss. Ich musste aber immer wieder über Gina den Kopf schütteln. Sie ignoriert vehement alle Warnsignale und rennt mit Vollgas somit in ihr Schicksal. Auch gab es hier für mich keinerlei Plottwists, die überraschend kamen. Die Idee finde ich sehr gut, doch die Umsetzung hätte spannender sein können.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Ganz süß, aber zu spicy für meinen Geschmack

Spookily Yours
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Willow lebt in dem kleinen charmanten Hexendorf Pleasant Grove, in dem Magie und Hexerei zum Alltag gehören, dennoch geht es hier eher gemütlich zu. Doch dann adoptiert sie eines einen Kater, ...

Willow lebt in dem kleinen charmanten Hexendorf Pleasant Grove, in dem Magie und Hexerei zum Alltag gehören, dennoch geht es hier eher gemütlich zu. Doch dann adoptiert sie eines einen Kater, der sich auch prompt als verfluchter Dämon Damien entpuppt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Autorin hat hier eine gemütlich Kleinstadt-Atmosphäre geschaffen. Die Geschichte war anfangs auch noch recht amüsant, bis es ab der Hälfte dann doch sehr spicy wurde. Für meinen Geschmack zu spicy für einen Roman, der eher cosy sein soll. In der zweiten Hälfte sind sie ständig nur übereinander hergefallen und dies wurde auch sehr detailliert geschildert. Damien hat auch eine sehr besitzergreifende Seite angenommen, die doch eher an Dark Romance erinnert. Für mich ist die Geschichte dadurch leider zu sehr in den Hintergrund gerückt.
Ganz süß für Zwischendurch, aber an sich leider nicht ganz mein Fall.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Gute Grundidee - Umsetzung nicht ganz mein Fall

Death at Morning House
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Nachdem Marlowe bei einem Date wegen einer explodieren Kerze aus Versehen das Haus von Bekannten niedergebrannt hat, möchte sie nur noch die Stadt verlassen, um dem Gespött ihrer Mitschüler zu ...

Nachdem Marlowe bei einem Date wegen einer explodieren Kerze aus Versehen das Haus von Bekannten niedergebrannt hat, möchte sie nur noch die Stadt verlassen, um dem Gespött ihrer Mitschüler zu entgehen. Kurzerhand nimmt sie auf einer Insel einen Ferienjob an und soll dort Führungen durch eine verlassene Villa anbieten. Hier haben in den Dreißigerjahren ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt. Am Tag wirkt alles friedlich und faszinierend, doch schon in der ersten Nacht begegnet sie unheimlichen Schatten und Geräuschen. Und schnell wird auch klar, dass die Insel ein düsteres Geheimnis birgt, denn während der Arzt mit seinen Kindern dort gelebt hat, hat sich eine Tragödie ereignet, wodurch die Familie sich gezwungen gefühlt hat, die Insel von heute auf morgen zu verlassen.

Die Grundidee zu der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich mich auch sehr auf das Buch gefreut habe. Alles klingt auch auf den ersten Blick nach einem spannenden Jugendthriller. Doch leider blieb für mich die Spannung aus. Auch fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig und auch Marlowe blieb mir bis zum Schluss fremd und unnahbar als Leser. Der Sprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen, da man so auch einiges über den Arzt und seine Adoptivkinder erfahren hat. Diese Stellen fand ich am interessantesten, aber auch hier kam leider nicht wirklich Spannung auf. Wie gesagt, die Idee zur Geschichte gefällt mir nach wie vor sehr gut, allerdings fand ich die Umsetzung leider nicht so gelungen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Spannende Grundidee

All Better Now
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Die Welt wird wieder von einer Pandemie beherrscht, die an Corona erinnern lässt. Das neue Virus lässt sich auch über die Luft übertragen, aber es ist diesmal anders, denn wer erkrankt und nicht ...

Die Welt wird wieder von einer Pandemie beherrscht, die an Corona erinnern lässt. Das neue Virus lässt sich auch über die Luft übertragen, aber es ist diesmal anders, denn wer erkrankt und nicht stirbt, lebt künftig ohne Ängste und Sorgen. Die Genesenen sind einfach nur glücklich und zufrieden. Doch kann man wirklich glücklich sein, wenn man nicht auch auf der anderen Seite auch Ängste fühlen kann? Ist es wirklich so erstrebenswert nur noch eingeschränkte Emotionen zu haben?

Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, sodass wir hier Einblick in unterschiedliche Ansichten bekommen. Während Rón nur das Gute in dem Virus sieht, ist sich Mariel noch nicht so sicher. Zwar möchte sie sich zunächst auch anstecken, stellt dann aber nach und nach fest, dass das Leben nach der Genesung nicht nur positiv ist, sondern durchaus auch seine Schattenseiten hat. Und dann wäre da noch Morgan, die versucht ein Heilmittel zu entwickeln. Doch sind ihre Absichten wirklich gut oder steckt auch da mehr dahinter?

Obwohl ich normalerweise nicht gerne Geschichten über Corona lese, bzw. in denen Corona erwähnt wird, fand ich es hier gelungen, da man somit das neuartige Virus gut verstehen konnte. Die Verbreitung und auch die gespaltenen Lager waren gut nachzuvollziehen. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht gänzlich in ihren Bann ziehen. Die sehr ausführliche Einführung in die Geschichte hätte für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen können und auch sonst gab es in meinen Augen die ein oder andere Länge, wohingegen andere Stellen sehr rasant und spannend zu lesen waren. Gut gefallen hat mir, dass durch die verschiedenen Perspektiven die negativen sowie die positiven Seiten aufgezählt wurden, sodass man sich selbst ein Bild machen konnte, für welche Seite man ist. Die Verhaltensweisen einiger Charaktere waren nicht immer nachvollziehbar für mich, aber auch das erinnert mich an Corona und wie sich da einige Menschen verhalten haben. Es ist eine durchaus gute Geschichte, die zum Nachdenken anregt, die mich aber leider nicht ganz fesseln konnte.

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