Schnell-Leserunde zu "Whisperling - Die Geister-Detektivin" von Hayley Hoskins

Ein schaurig-schönes Kinderbuch ab 10 Jahren
Cover-Bild Whisperling - Die Geister-Detektivin
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Hayley Hoskins (Autor)

Whisperling - Die Geister-Detektivin

Ein schaurig-schönes Kinderbuch ab 10 Jahren voller Spannung, Grusel und Magie

Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

England, 1897. Peggy Devona ist kein normales 12-jähriges Mädchen. Sie ist ein Whisperling. Doch dass sie mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kann, behält sie lieber für sich. Zwar werden Whisperlinge geduldet, aber die Wahrheit würde den Bewohnern ihres kleinen Dorfs nur Angst machen. Neben ihrer Familie weiß nur Peggys beste Freundin Sally davon. Als ausgerechnet die des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gesteckt wird, weiß Peggy, dass sie ihre Gabe nutzen muss. Kurzerhand zieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt und sucht in seinem Hellseher-Geschäft nach Geistern, die ihr helfen, Sallys Fall zu lösen. Doch die Zeit rennt, und nicht nur Sallys Leben steht auf dem Spiel ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 14.07.2025 - 03.08.2025
  2. Lesen 25.08.2025 - 31.08.2025
  3. Rezensieren 01.09.2025 - 14.09.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Female Empowerment Forbidden Magic Geister mit Geistern kommunizieren Seance Übernatürliches Freundschaft historisch England Krimi Kriminalfall Spannung ab 10 Jahren Kinderbücher

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 06.09.2025

Historischer Krimi-Geister-Kinderroman: Gruselig, düster, spannend und nichts für zarte Gemüter

1

Inhaltsangabe Verlag:
England, 1897. Peggy Devona ist kein normales 12-jähriges Mädchen. Sie ist ein Whisperling. Doch dass sie mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kann, behält sie lieber für sich. ...

Inhaltsangabe Verlag:
England, 1897. Peggy Devona ist kein normales 12-jähriges Mädchen. Sie ist ein Whisperling. Doch dass sie mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kann, behält sie lieber für sich. Zwar werden Whisperlinge geduldet, aber die Wahrheit würde den Bewohnern ihres kleinen Dorfs nur Angst machen. Neben ihrer Familie weiß nur Peggys beste Freundin Sally davon. Als ausgerechnet die des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gesteckt wird, weiß Peggy, dass sie ihre Gabe nutzen muss. Kurzerhand zieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt und sucht in seinem Hellseher-Geschäft nach Geistern, die ihr helfen, Sallys Fall zu lösen. Doch die Zeit rennt, und nicht nur Sallys Leben steht auf dem Spiel ...

Meine Inhaltsangabe:
Alderley, England, 1897: Peggy ist ein Whisperling, was so viel bedeutet, dass sie die Gabe hat, mit Toten zu kommunizieren, die noch nicht gänzlich übergegangen sind, sondern noch an ihrem irdischen Leben festhalten. Viele Menschen stehen dem feindlich gegenüber, vermuten Teufelszeug und Hexerei dahinter, so dass Peggy ihre Gabe geheim halten muss. Als ihre beste Freundin Sally verdächtigt wird, ihre Dienstherrin ermordet zu haben und deswegen zum Tode verurteilt werden soll sieht Peggy keine andere Möglichkeit, als mithilfe der Whisperling-Gabe Sallys Unschuld zu beweisen. Sie versucht, mit Sally im Gefängnis in Bristol Kontakt aufzunehmen und zieht daher zu ihrem eher ungeliebten Onkel in dessen Haus, in dem betrügerische Séancen abgehalten werden. Peggy muss sich entscheiden: entweder ihre Gabe weiterhin verheimlichen oder Sally helfen. Ihre Entscheidung ist klar und damit bringt sie sich selbst in allergrößte Gefahr.

Erster Satz: »Meine Eltern treiben Geschäfte mit dem Tod.«

Mein Eindruck:
Das Cover täuscht ein wenig, da die Geister darauf so niedlich aussehen. Wer nun eine lustige Gespenstergeschichte erwartet, ist auf dem Holzweg. Whisperling ist ein historischer Roman, der aufzeigt, wie das Leben damals war, gerade für mittelose Menschen und hier im Speziellen die Minenarbeiter. Und dass das nicht lustig war, weiß jeder. Auch der Hass, der Whisperlingen entgegenschlägt, vergleichbar mit der damaligen Hexenverfolgung, ist ein weiteres dunkles Thema. Die Szenen, in denen Peggy mit den Toten konfrontiert wird, sind gruselig und düster, ganz zu schweigen davon, dass Sally, ein 14jähriges Mädchen, hingerichtet werden soll. Das alles sollte bewusst sein, bevor man das Buch unbedacht seinem Kind gibt und für mich ist die Altersangabe ab 10 Jahren zu tief gegriffen. Das hört sich jetzt alles negativ an, ist aber überhaupt nicht so gemeint. Denn im Ernst: das Buch ist der Hammer! Ich bin nur so hindurchgerauscht, war völlig gefesselt und konnte es nicht aus der Hand legen. Atmosphäre, Setting, Figuren, Handlung, das alles ist großartig gelungen und ich würde diese Story nur zu gerne verfilmt sehen. Wobei das eigentlich gar nicht nötig ist, da der bildhafte Schreibstil dafür gesorgt hat, dass das Gelesene bei mir feinstes Kopfkino ausgelöst hat. Ein absoluter Lesegenuss mit ordentlich Grusel, Spannung, Emotionen und eine Empfehlung an alle, die z.B. den Film »The Sixth Sense« mochten. 5/5 Sterne und volle Begeisterung auf meiner Seite!

♥Vielen Dank an BAUMHAUS und LESEJURY für das Rezensionsexemplar♥

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Veröffentlicht am 09.09.2025

„Eine Gabe, noch seltener als die der Whisperlinge“ (Seite 178)

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Die 12-jährige Margaret (Peggy) Devona lebt in einem kleinen englischen Bergarbeiter-Dörfchen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie hat eine seltene Gabe: sie kann die Geister Verstorbener sehen und sogar mit ...

Die 12-jährige Margaret (Peggy) Devona lebt in einem kleinen englischen Bergarbeiter-Dörfchen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie hat eine seltene Gabe: sie kann die Geister Verstorbener sehen und sogar mit ihnen kommunizieren. Da ihre Eltern ein Bestattungsunternehmen führen, erhält sie manchmal den Auftrag Nachrichten der Geister an Hinterbliebene weiterzuleiten. Doch diese Gabe ist vielen Menschen auch unheimlich und aus diesem Grund behält Peggy ihr Geheimnis lieber für sich. Als ihre beste Freundin Sally (14 Jahre) wegen Mordes hingerichtet werden soll, beschließt sie, überzeugt von Sallys Unschuld, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei erhält sie unerwartete Unterstützung von ihrem unliebsamen Onkel aus der Großstadt.

Das Buchcover beeindruckt nicht nur durch die schöne Gestaltung, sondern auch durch Prägungen. Ich mochte es sehr über die leicht erhabenen Motive zu streichen. Allerdings gefällt mir das Originalcover deutlich besser, weil es auch den Inhalt der Geschichte perfekt einfängt.

Die Themen Tod und Sterben werden in dieser Geschichte ganz direkt und schonungslos angesprochen und als natürlicher Teil des Lebens und des Alltags behandelt. Gleichzeitig spielt die Geschichte in England im Jahre 1897 mit entsprechenden Risiken. Wenn auch die historischen Hintergründe nicht zu 100% korrekt wiedergegeben werden, wirken sie doch sehr plausibel und für ein Kinderbuch passend gewählt. Eine Triggerwarnung bezüglich "Tod und Sterben" ist vermutlich überflüssig, da die Inhaltsangabe darauf schließen lässt. Dennoch gab es unerwartet berührende Szenen, die mich beim Lesen etwas tiefer getroffen haben.
Die gesellschaftlichen Gegebenheiten wie die Rolle der Frau und der Kirche lassen die Handlung authentisch wirken.

Dieses Buch hat mich vor allem dadurch beeindruckt, dass es inhaltlich keinerlei Längen bietet. An einigen Stellen hätte ich mir ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Diese wären möglicherweise als langweilig(er) empfunden worden. So aber blieb es während der gesamten Lesezeit spannend. Ich wollte die Lektüre am liebsten gar nicht unterbrechen, sondern von Anfang bis Ende in einem Rutsch durchlesen. Die angenehm kurzen Kapitel haben ebenfalls dazu beigetragen.

Die Handlung in sich ist abgeschlossen, bietet gleichzeitig genug Potential für die Fortsetzung, auf deren Übersetzung ich leider noch warten muss.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Altersempfehlung als Kinderbuch. Peggy ist 12 Jahre alt und das wäre auch meine persönliche Einschätzung für das Alter der Leserschaft.

Zum Abschluss folgt eins der schönen Zitate aus dem Buch:

„[Wir sind] Einfach nur Frauen, Liebes. Aber wir sind Frauen, auf die man tatsächlich hört. Und in dieser Welt ist das eine Gabe, die noch seltener ist als Whisperlinge.“ (Seite 178)

Fazit: Ein seltenes Buch ganz ohne Längen. Tolle Protagonistin(nen) und historisch interessante (wenn auch nicht 100%ig korrekte) Handlung.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

spannendes und magisches Abenteuer für ältere Kinder

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„Whisperling - Die Geister-Detektivin“ ist ein düsteres Kinderbuch ab dem Lesealter von 10 Jahren von der Autorin Hayley Hoskins.

Wir schreiben das Jahr 1897 und wir befinden uns in England. Peggy Devona ...

„Whisperling - Die Geister-Detektivin“ ist ein düsteres Kinderbuch ab dem Lesealter von 10 Jahren von der Autorin Hayley Hoskins.

Wir schreiben das Jahr 1897 und wir befinden uns in England. Peggy Devona ist ein Whisperling, sie kann mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kurz vor ihrem letzten Aufleuchten, oder wenn diese noch nicht gehen wollen und bei uns Menschen verweilen. Doch das 12-jähriges Mädchen darf niemanden von ihrer Gabe erzählen, denn die Gabe macht den Menschen Angst und sie halten es für eine Teufelsgabe. Leider verschwindet Peggys beste Freundin Sally spurlos und sie ist sich sicher, dass sie mit ihrer Gabe helfen kann, Sally aufzuspüren und zu retten. Auch ihr Peggys Onkel, der ein ominöses Hellseher-Geschäft betreibt, bietet ihr an zu helfen. Doch schnell scheint klar zu sein, dass Sallys Leben in Gefahr ist und Peggy die Zeit davon läuft ihre Freundin zu retten.

Die Geschichte ist insgesamt düsterer als erwartet. Die schwierige und trostlose Zeit von 1897 ist sehr real und schonungslos beschrieben und steckt voller Leid. Die Autorin hat auch die Geschichte vom Bergbau und den Kumpels mit in die Handlung eingebaut und so sehr spannende und schreckliche Szenen beschrieben. Ich war tatsächlich öfter mal verwirrt, ob dieses Buch tatsächlich ab dem Lesealter von 10 Jahren empfohlen wird. Denn ich würde eher sagen, dass + 14-Jährige etwas mit den Kumpels und mit der düsteren Atmosphäre anfangen können.
Ab dem ersten Drittel, wenn Peggy zu ihrem Onkel in die Stadt zieht, lockert sich die Handlung etwas auf und wir lernen weitere sehr interessante Charaktere kennen. Der Bösewicht in dieser Handlung ist schnell ausfindig gemacht und seine Motive, sind mehr als nur moralisch verwerflich. Es gibt einen sehr spannenden Showdown mit einem dynamischen Kampf, doch insgesamt fehlt ein wenig von den angepriesenen Begriffen. So empfinde ich die Geschichte nicht, als eine Kriminalgeschichte, da Peggy selbst gar nicht so wirklich ermitteln kann. Zudem habe ich mir die Kommunikation mit den Geistern auch anders vorgestellt. Im Prinzip ist sie noch gar nicht in der Lage ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen, da ihr Vater sie schützen möchte und ihr das Wissen aus dem Grimoire ihrer Familie vorenthält. Neben der düsteren Story, wäre es sicherlich interessant gewesen, wenn Peggy während der Handlung ihre Kräfte zu beherrschen lernt. Die Geschichte ist hier vollständig zu Ende erzählt worden, aber durch das Ende könnten noch weitere Bänden kommen.

Dennoch ist der Schreibstil sehr flüssig und interessant und es kommt immer wieder zu spannenden Szenen. Ich hätte mir mehr Humor gewünscht um mit den Themen Tod, Todesangst, sterbende Personen, Hunger, Unglücke und Hinrichtungen vielleicht etwas besser zurecht zu kommen, so bleibt es eben eine sehr realistische Darstellung der Zeiten von 1897, die nicht unbedingt kindsgerecht sein muss. Die sehr erdrückende Grundstimmung ist für ein Kinderbuch doch sehr ungewöhnlich, obwohl ich insgesamt sehr angetan von der Geschichte bin.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Magie, Spannung und vieles mehr!

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Dieser wunderschöne Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Zeitalter in Bristol, England. Es handelt von der 12 jährigen Peggy Devona, die sich als so genannter "Whisperling" entpuppt. ...

Dieser wunderschöne Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Zeitalter in Bristol, England. Es handelt von der 12 jährigen Peggy Devona, die sich als so genannter "Whisperling" entpuppt. Whisperlinge sind Frauen, die die Gabe haben mit den Seelen der Verstorbenen zu sprechen. Da derartige Fähigkeiten zur damaligen Zeit von den Menschen gefürchtet wurden, lebt sie zunächst zurückgezogen und verbirgt ihre besondere Gabe. Als jedoch ihre beste Freundin Sally in großer Gefahr schwebt und des Mordes angeklagt wird, steht für Peggy fest: Sie wird alles dafür tun um ihre Freundin mit Hilfe ihrer wunderbaren Gabe vor der bevorstehenden Hinrichtung zu retten. Auf dem Weg dorthin lernt sie neue Freunde und Verbündete kennen, beweist viel Mut und zeigt, dass nur weil sie anders ist und besondere übersinnliche Fähigkeiten hat nicht gefürchtet werden muss.

Die Autorin verwendet einen wundervoll bildlichen, teilweise auch etwas düsteren Erzählungsstil. Man fühlt sich von Anfang an in das viktorianische Zeitalter mit all seinen Missständen, aber auch seiner Schönheit zurückversetzt. Das Buch ließ sich flüssig lesen und hatte einen guten Spannungsverlauf. Als kleines i-Tüpfelchen zur allgemeinen Handlung habe ich das wunderschöne Cover empfunden. Die Abbildung von Peggy als "Whisperling" und die kleinen Geistern, haben mir persönlich sehr gut gefallen. Ich finde, dass der Roman optisch auf jeden Fall auffällt und bei Kindern definitiv Interesse wecken wird.

Mein Fazit: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es handelt sich zwar nicht um eine klassische Detektiv-Geschichte, wie man evtl. zunächst vermuten könnte, aber dennoch war ich wirklich von der Handlung restlos begeistert. Man hat gemerkt, dass sich die Autorin viel mit dem viktorianischen Zeitalter befasst hat und konnte so dem Leser mit ihren Beschreibungen regelrecht fesseln. Einziges kleines Manko ist die Altersangabe des Buchs. Da die Darstellungen manchmal recht düster sind und auch die Thematik "Tod" vielleicht nicht für jedes Kind ab 10 geeignet ist, würde ich den Roman eher für Kinder ab 12 empfehlen. Zumindest sollte man es als Eltern, Verwandte etc. individuell entscheiden, ob das jeweilige Kind emotional ausgereift genug für diese doch nicht ganz alltägliche Thematik ist.

Alles in Allem großes Lob an die Autorin. Tolle Atmosphäre mit viel Magie und spannend bis zum Schluss!

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Zusammen

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Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so ...

Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so besser .
Die Autorin beschreibt sehr klar, bildhaft und ansprechend, z.b das Dorf mit seiner Landschaft und die Bäckerei mit seinen Auslagen.
Die Mädels waren mir beide sympathisch, vor allem Sal gerade weil sie im Herzen noch ein Kind sei , wenn auch ein wenig aufbrausend.
Die gruselige Atmosphäre der spannenden Geschichte mochte ich sehr .
Das Buch erinnert mich ein klein wenig an eine Mischung aus der Wednesday Serie und der Enola Holmes Reihe welche ich Beide sehr geliebt habe.
Mir gefiel nicht nur dass der Roman eine tolle, zuweilen sehr gruselige, spannende Geistergeschichte war, sondern auch dass man viel über das Heranwachsen im viktorianischen Zeitalter, unter für Viele schwierige , herausfordernde Umstände und unfairen Gerichtbarkeiten erfährt. Dies fand ich sehr interessant. Man merkte der Autorin an , dass sie sich viel mit den Menschen der Zeit beschäftigte und mit ihnen mitfühlte . Sie zeigt in ihrem Roman wie unterschiedlich die Würde der Leute nach dem Tod behandelt wurde und ob du ein Recht auf Unversehrtheit hattest, oder nicht . Wie Heranwachsene gesehen wurden war auch sehr ambivalent, auf der Einen Seite behandelte man sie wie Kinder ,auf der Anderen mussten sie arbeiten wie Erwachsene und wurden auch bestraft wie Erwachsene.
Am Ende der Geschichte gibt es viele kleine und große Überraschungen und rundet den Roman ab, ich war restlos begeistert. Ich finde das Cover wird dieser reifen, ausgearbeiteten Geschichte nicht gerecht , es wirkt viel zu kindlich , da hätte ich eine anspruchslosere Geschichte erwartet.
Der Roman ist eher für angehende Teenager

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