Jedes Buch ein Highlight
Kein Kuchen für Vampire"Kein Kuchen für Vampire" ist der zweite Teil einer Spinoff-Reihe zur Hauptreihe "Spellbound" und spielt zeitlich parallel dazu. Wer die Welt von Tori und ihren drei Männern liebt, wird auch von Robin ...
"Kein Kuchen für Vampire" ist der zweite Teil einer Spinoff-Reihe zur Hauptreihe "Spellbound" und spielt zeitlich parallel dazu. Wer die Welt von Tori und ihren drei Männern liebt, wird auch von Robin nicht genug bekommen. Und wer sie noch gar nicht kennt, für den ist diese vierteilige Reihe ein ebenso guter Einstieg in die Welt wie die Hauptbücher.
Der zweite Band knüpft nahezu nahtlos an Teil 1 an. Wir begegnen erneut unserem charismatischen Dämon, der mit seinen emotionslosen Fragen bei mir häufig für Lacher sorgt. Er versteht die emotionale Welt der Menschen nicht und lebt nach rein rationalen Regeln. Dieser Zwiespalt zwischen Robin und ihm ergibt eine perfekte Symbiose.
Teil der Geschichte ist auch Robins Gilde, das "Crow & Hammer". Dort treffen wir auf alte Bekannte wie Tori aus der Hauptreihe. Besonders gefreut hat mich, dass Robin als Dämonenbeschwörerin mit anderen Leuten der Gilde abhängt als Tori. So bekommen wir einen erweiterten Blick auf die Mitglieder. Robin wird Teil einer kleinen Gruppenmission, die Vampire jagt. Schon früh gerät sie in Situationen, die mir den Puls in die Höhe treiben. Die Autorin hat ein Talent für eine Vielfalt actiongeladener Szenen. Trotz sieben gelesener Teile entdecke ich kaum große Wiederholungen. Die Orte wechseln regelmäßig, und ich tauche immer tiefer in diese vielfältige Welt ein. An jeder Ecke, in jedem Buch, gibt es etwas Neues zu entdecken. Diesmal gab es Einblicke in die Erstellung von Runen, mit Vampiren eine neue mystische Spezies und ein wenig Geschichtswissen rundet das Erlebnis ab.
Band 2 schließt einige offene Fragen und eröffnet gleichzeitig neue. Ich war zufrieden mit dem Ende, das in sich stimmig ist und Hunger auf Band 3 macht. Lediglich der Titel passt diesmal nicht ganz: Es geht um Vampire, aber nicht um kulinarische Vorlieben. Der Verlag wollte sicher bei seiner Struktur bleiben, mit dem englischen Titel hat es jedoch wenig gemein. Schade, da ich regelrecht auf die Erklärung im Buch gewartet habe.
Also: Lest diese Reihen! Sie sind ein Erlebnis.