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Veröffentlicht am 05.09.2025

Magische Herbststimmung und eine Reise zu sich selbst

Rewitched
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Ich habe mich sofort in die Stimmung dieses Buches verliebt. Schon die ersten Kapitel fühlten sich an wie ein gemütlicher Herbstabend mit Tee, Kerzen und einem Stapel Kürbiskekse – genau das richtige Buch, ...

Ich habe mich sofort in die Stimmung dieses Buches verliebt. Schon die ersten Kapitel fühlten sich an wie ein gemütlicher Herbstabend mit Tee, Kerzen und einem Stapel Kürbiskekse – genau das richtige Buch, wenn man mal wieder etwas Magisches und Warmes fürs Herz braucht.

Im Mittelpunkt steht Belle Blackthorn, die ein kleines Buchgeschäft in London führt und ihre Magie fast vergessen hat. Sie wirkt zu Beginn unsicher, manchmal ein bisschen verloren, aber gerade das macht sie so menschlich. Als ihr Hexenzirkel sie zwingt, sich einer Prüfung zu stellen, die über ihre Kräfte entscheidet, war ich sofort gefesselt. Besonders dieser Satz ist mir hängen geblieben:
„Magie war nicht etwas, das ich verlor. Sie war etwas, das ich vergessen hatte, wie man sie atmet.“
Für mich steckt darin so viel Wahrheit – auch jenseits der Fantasy. Wie oft vergessen wir im Alltag, was uns eigentlich ausmacht?

Die Atmosphäre ist für mich das größte Highlight des Buches. Alles wirkt nach Herbst, nach knisternden Blättern und geheimnisvollen Nächten. Ich habe mir Belle’s Buchladen, die Ritualkreise und ihre Begegnungen mit Rune bildlich vorstellen können. Apropos Rune: Seine geheimnisvolle, zurückhaltende Art hat mich total neugierig gemacht, und ich habe die langsame Entwicklung zwischen ihm und Belle sehr genossen. Es ist keine überstürzte Liebesgeschichte, sondern eher ein vorsichtiges Herantasten, das unglaublich echt wirkt.

Ja, manchmal war mir das Tempo ein bisschen zu langsam, und es hätte hier und da mehr passieren dürfen. Aber ehrlich gesagt passte es auch zu dieser Art von Geschichte – sie will nicht durch Action glänzen, sondern durch Atmosphäre und Gefühl.

Am Ende habe ich das Buch mit einem warmen Lächeln zugeschlagen. Rewitched ist für mich ein echtes Wohlfühlbuch, das daran erinnert, dass wir unsere eigene Magie nie ganz verlieren – wir müssen uns nur manchmal wieder daran erinnern.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.09.2025

Eine charmante Sports-Romance mit Herz und Humor

Mismatch
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Ich habe Mismatch von Laura Willud vor Kurzem gelesen und war wirklich begeistert. Die Geschichte um Joyce Reed, eine ehrgeizige Sportjournalistin, und Austin Fields, den geheimnisvollen Basketballspieler, ...

Ich habe Mismatch von Laura Willud vor Kurzem gelesen und war wirklich begeistert. Die Geschichte um Joyce Reed, eine ehrgeizige Sportjournalistin, und Austin Fields, den geheimnisvollen Basketballspieler, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich mochte besonders, wie authentisch die Autorin die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander dargestellt hat. Joyce ist so zielstrebig und stark, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe, und Austin ist zwar der typische „Bad Boy“, aber mit einem weichen Kern, der ihn unglaublich sympathisch macht.

Besonders spannend fand ich, wie sich die Beziehung zwischen den beiden langsam entwickelt. Es gibt immer wieder Momente voller Spannung und Emotionen, die mich richtig mitfühlen lassen haben. Auch die Nebencharaktere, vor allem Austins Großmutter, haben der Geschichte noch eine schöne Portion Humor und Herzlichkeit verliehen.

Was mir außerdem gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte nicht nur eine Liebesgeschichte ist, sondern auch Themen wie Vertrauen, Selbstfindung und die Herausforderungen im Berufsleben behandelt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Insgesamt fand ich Mismatch eine wirklich schöne und unterhaltsame Sports-Romance mit viel Herz, Humor und emotionalen Momenten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer gefühlvollen, charmanten Geschichte ist.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Dunkle Wahrheiten und tiefe Gefühle – ein Finale voller Intensität

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Dark Venice. Silent Haze setzt nahtlos an den ersten Band an und zieht einen sofort wieder in die geheimnisvolle Atmosphäre Venedigs. Merle kämpft nach den dramatischen Ereignissen mit Zweifeln, Verlustängsten ...

Dark Venice. Silent Haze setzt nahtlos an den ersten Band an und zieht einen sofort wieder in die geheimnisvolle Atmosphäre Venedigs. Merle kämpft nach den dramatischen Ereignissen mit Zweifeln, Verlustängsten und Misstrauen, während Matteo und seine Freunde unter Druck geraten. Die Spannung zwischen den beiden ist intensiver denn je – voller unausgesprochener Gefühle, Nähe und Distanz zugleich.

Antonia Wesseling gelingt es erneut, mit ihrem bildhaften, emotionalen Schreibstil die besondere Stimmung der Stadt einzufangen. Ich konnte das Wasser fast rauschen hören und den Nebel auf meiner Haut spüren. Die kurzen Kapitel treiben die Handlung voran und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte.

Zwar gab es Momente, in denen ich mir mehr Fokus auf bestimmte Handlungsstränge gewünscht hätte, doch insgesamt überwiegt das, was dieses Finale so stark macht: Emotionen, Geheimnisse und ein Ende, das berührt. Für mich ist Silent Haze ein intensiver und würdiger Abschluss der Dilogie, der mich mit einem zufriedenen, aber auch etwas wehmütigen Gefühl zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Magischer Reihenauftakt voller Geheimnisse und Romantik

Heart of Night and Fire
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Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, war ich sofort verliebt in das Cover und den wunderschönen Farbschnitt. Es ist definitiv ein Hingucker im Regal – aber natürlich zählt am Ende der Inhalt, und ...

Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, war ich sofort verliebt in das Cover und den wunderschönen Farbschnitt. Es ist definitiv ein Hingucker im Regal – aber natürlich zählt am Ende der Inhalt, und hier wurde ich positiv überrascht.

Die Geschichte rund um Zarya hat mich schnell gepackt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, weil sie am Anfang so unsicher ist und gar nicht genau weiß, wer sie eigentlich ist oder wo ihr Platz in der Welt liegt. Dieses Gefühl von „verloren sein“ kam bei mir total an, und umso schöner war es, ihre Entwicklung mitzuerleben. Besonders mochte ich, wie sie nach und nach mutiger wird und sich gegen die Dunkelheit behauptet.

Die Stadt Dharati fand ich unglaublich spannend beschrieben – die bunten Märkte, die Magie in der Luft, aber auch die Gefahr, die nachts überall lauert. Man merkt, dass die Autorin sich hier von südasiatischen Einflüssen inspirieren ließ, und das hat dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre gegeben, die ich so in der Romantasy noch nicht oft gelesen habe.

Auch die Nebenfiguren mochte ich sehr, vor allem Rabin. Die Dynamik zwischen ihm und Zarya war für mich eines der Highlights. Es gibt keine überhastete Liebesgeschichte, sondern eine langsame Annäherung mit viel Spannung, was ich richtig schön fand. An ein paar Stellen hätte ich mir trotzdem ein etwas schnelleres Tempo gewünscht – vor allem im Mittelteil hatte die Handlung kleine Längen. Dafür war das Ende wieder so mitreißend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Mein Fazit:
Heart of Night and Fire ist ein magischer und atmosphärischer Reihenauftakt, der mich vor allem mit seiner starken Heldin und dem besonderen Setting überzeugen konnte. Ich hatte wirklich schöne Lesestunden damit und bin schon jetzt sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht!

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Zwischen Ballett und Herzklopfen – eine zweite Chance, die unter die Haut geht

Variation
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„Variation – Für immer oder nie“ von Rebecca Yarros ist für mich eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern fühlt. Allie, eine begabte Ballerina, steht nach einem Rückschlag an einem ...

„Variation – Für immer oder nie“ von Rebecca Yarros ist für mich eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern fühlt. Allie, eine begabte Ballerina, steht nach einem Rückschlag an einem Wendepunkt ihres Lebens. Sie ist verletzlich, unsicher und gefangen zwischen den Erwartungen ihrer Mutter und ihren eigenen Träumen. Als ihr Jugendfreund Hudson wieder in ihr Leben tritt, scheint es, als würde jemand die verschlossene Tür zu ihrem Herzen leise aufstoßen.

Hudson ist nicht der typische, laute Buchheld. Er ist ruhig, verlässlich, voller Wärme – einer, der zuhört, der beschützt und der genau weiß, wann er loslassen muss. Ihre Verbindung ist sofort spürbar, aber Yarros nimmt sich Zeit, um sie Schicht für Schicht neu entstehen zu lassen. Dieser „Slow Burn“ hat mich anfangs ungeduldig gemacht, doch am Ende war es genau diese behutsame Erzählweise, die die Geschichte so intensiv wirken ließ.

Besonders schön fand ich die Atmosphäre: Cape Cod im Sommer, die salzige Meeresluft, die Kontraste zwischen der strengen, fast starren Welt des Balletts und der lebendigen, offenen Natur des Küstenlebens. Die Familiendynamiken sind ein weiterer Kernpunkt – Allies schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat mich oft frustriert, während Hudsons Familie, allen voran seine Nichte Juniper, so viel Herzenswärme und Leichtigkeit in die Geschichte bringt.

Ja, manche Szenen sind ruhig, fast still, und nicht jeder Nebencharakter erhält die Tiefe, die er verdient hätte. Aber die emotionale Ehrlichkeit, mit der Yarros schreibt, und die leisen, bedeutungsvollen Momente zwischen Allie und Hudson machen das mehr als wett. Dieses Buch fühlt sich an wie ein langsamer Sonnenaufgang – erst sanft, dann immer heller, bis man merkt, wie sehr es einen berührt hat.

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