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Veröffentlicht am 05.10.2025

Leider ein Flop

Capturing the Devil
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Die ersten beiden Bände der Reihe haben mir ganz gut gefallen, mit dem dritten habe ich schon ein bisschen gehadert. Auf Band 4 war ich aufgrund der Thematik sehr gespannt, weil ich mit damit schon ein ...

Die ersten beiden Bände der Reihe haben mir ganz gut gefallen, mit dem dritten habe ich schon ein bisschen gehadert. Auf Band 4 war ich aufgrund der Thematik sehr gespannt, weil ich mit damit schon ein bisschen beschäftigt hatte - und hatte dementsprechend auch ein paar Erwartungen oder Hoffnungen an die Geschichte.
Die leider so gar nicht erfüllt wurden. Was nicht zuletzt daran lag, dass der Klappentext völlig falsche Erwartungen weckt. Um das 'Murder Hotel' und H.H. Holmes geht es nämlich erst in den letzten 100 Seiten. Davor ist davon überhaupt nicht die Rede und das erwartet man definitiv anders. Insofern hab ich nur gewartet, bis das endlich passiert, was die Handlung eher in die Länge gezogen hat. Und das, was dann passiert ist, hat mich leider auch nicht wirklich vom Hocker hauen können. Da hab ich mir was gänzlich anderes erhofft.
Aber nicht nur das hat die Geschichte für mich zäh gemacht, sondern auch die Entwicklungen in der Liebesgeschichte. Die wurden im Mittelteil mit einem mehr als unnötigen Drama belastet, was mich schier hat verzweifeln lassen. Ich hätte da gerne mal rund 100 Seiten kommentarlos überblättern wollen, um dem Theater zu entkommen. Das hätte die Handlung absolut nicht gebraucht! 
Insgesamt fand ich den Fokus der Handlung hier einfach völlig falsch gewählt. Auch wenn es durchaus spannende Ansätze gab - die ich hier aber nicht spoilern möchte.
Auch Audrey hat die meiste Zeit an meinen Nerven gezerrt. Dafür, dass sie sich selbst für so stark und toll hält, verhält sie sich in ihren Entscheidungen doch immer dauernaiv und rennt in alle offensichtlichen Fallen rein. Auf Dauer macht das einfach keinen Spaß, weil manches hätte vermieden werden können.
Thomas hingegen empfinde ich nach wie vor als angenehmen Charakter und hätte gerne mehr von ihm gelesen - oder als Abwechslung seine Erzählsicht gehabt. Das hätte die Handlung sicher ein bisschen auflockern können.
Die anderen Nebencharaktere fand ich okay, ich hab mich auch über das ein oder andere Wiedersehen gefreut. Manchen hätte aber auch ein wenig mehr Tiefe nicht geschadet. Gerade bei den Familien der Protas blieb der ein oder andere doch recht blass.
Schlussendlich bin ich froh, dass die Reihe vorbei ist. Einen weiteren Band würde ich nicht mehr lesen wollen, dafür ist mir Audrey einfach zu unsympathisch geworden. Und die letzten beiden Bände waren mir vom Fokus her einfach nicht spannend genug.

Mein Fazit
Am Ende muss ich leider sagen, dass die Reihe mich enttäuscht hat. Gerade beim finalen Band hatte ich aufgrund der Storyidee einige Hoffnungen, die sich aber alle nicht bewahrheitet haben. Ich fand die Story sehr langweilig, den Mittelteil hätte man für mich gänzlich streichen können. Und das, worum es eigentlich gehen soll, passiert gerade mal auf den letzten 100 Seiten. Falscher Fokus - oder falscher Klappentext! Auch Audrey hat sehr an meinen Nerven gezerrt, Thomas dagegen hab ich als Lichtblick empfunden. Ich hätte gerne seine Sicht auch gelesen. Schade, aber am Ende doch eher ein Flop.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Konnte mich nicht überzeugen

The Deathless One
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht - auf eine spannende Geschichte, aber auch facettenreiche Charaktere. Bekommen aber leider keins von beiden.
Das Setting und vor allem auch die Ausgangssituation ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht - auf eine spannende Geschichte, aber auch facettenreiche Charaktere. Bekommen aber leider keins von beiden.
Das Setting und vor allem auch die Ausgangssituation fand ich eigentlich sehr spannend und etwas ungewöhnlich. Und auch die ersten Stunden waren gut zu hören. Das hat sich aber leider nicht fortgesetzt. Die Handlung machte meiner Meinung nach kaum Fortschritte. Tatsächlich hatte ich auch den Eindruck, dass sich das Geschehen wiederhole. Zudem fühlte sich die gesamte Geschichte einfach ziemlich belanglos an - als wäre all das, was nun passiert, nicht wichtig. Es hat mich einfach nicht fesseln können - und die beiden Höhepunkte, die verarbeitet wurden, fand ich leider beide sehr erwartbar.
Auch die beiden Protagonisten fand ich recht unspannend. Auch wenn ihre Ausgangssituation das anders wahrnehmen lassen, aber sie haben mich beide nicht von sich überzeugen können und ich hab auch keinen Bezug zu ihnen herstellen können. Die Einstellungen, die sie teilen, fand ich sehr fragwürdig. Auch habe ich nicht verstanden, was sie überhaupt aneinander finden. Jessamine wirkte im Laufe der Handlung dauernaiv, als würde sie einfachen Sachen nicht begreifen wollen.
Mehr Informationen hätte ich mir zum Magiesystem gewünscht - bzw. zum gesamten Fantasieanteil an sich. Man bekam einige Häppchen, aber ein richtiges Verständnis konnte ich dadurch nicht entwickeln. Fand ich sehr schade, weil ich es für den Verlauf doch wichtig fand.
Auch hatte ich Probleme damit, ein Gefühl für das Zeitvergehen zu entwickeln. Teilweise sind sie wochenlang unterwegs oder wenige Tage - beides fühlte sich im Verlauf aber sehr gleich an. Die Handlungsorte an sich blieben insgesamt recht blass und austauschbar.
Gefallen haben mir die Sprecher durchaus und ich würde auch weitere Hörbücher mit ihnen hören. Aber der Handlung haben sie leider nicht wirklich mehr Leben einhauchen können.
Die Handlung endet nicht direkt mit einem Cliffhanger, ist aber definitiv noch nicht abgeschlossen. Es soll ja eine Trilogie werden. Weiter verfolgen werde ich die Reihe aber definitiv nicht!

Mein Fazit
Auch wenn Ausgangssituation, Setting und Sprecher gut waren, konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Ich empfand die Handlung mit ihren Wendungen als recht belanglos, die Geschehnisse konnten mich nicht abholen oder fesseln. Auch die beiden Protagonisten konnten mich nicht von sich überzeugen. Am Ende muss ich gestehen, dass vor allem der Fortgang der Geschichte mich einfach nicht interessiert und ich einen weiteren Band nicht hören werde.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

The Devils
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Ich muss zuerst wohl darauf hinweisen, dass es mein erstes Buch des Autors ist. Die Klingen-Romane klangen immer so gut, ich bin aber nie dazu gekommen. Und hier dachte ich aufgrund des Einzelbandes (zumindest ...

Ich muss zuerst wohl darauf hinweisen, dass es mein erstes Buch des Autors ist. Die Klingen-Romane klangen immer so gut, ich bin aber nie dazu gekommen. Und hier dachte ich aufgrund des Einzelbandes (zumindest wirds in D noch so gelistet), dass es in guter Einstieg wäre.
Ja nein ... war es nicht. Ich fand, dass sich das Buch als Einstieg in den Stil des Autors nicht wirklich gut geeignet hat. Ich weiß nicht, ob alle seine Romane so geschrieben sind, aber stilistisch fand ich es wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man es nicht kennt. Und stellenweise auch sehr anstrengend.
Auch ungünstig ... im Original wird das Buch schon als Mehrteiler geführt. Hierzulande noch als Einzelband. Ein großer Unterschied und wahrscheinlich hätte ich es mit dem Wissen auch nicht begonnen. Auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich keinen zweiten Band bräuchte. Für mich ist die Handlung abgeschlossen genug, auch wenn es ein paar lose Fäden gibt.
Die Geschichte wird uns aus zahlreichen Sichten erzählt ... zu vielen für meinen Geschmack. Und auch nicht immer logisch in seinen Wechseln und diese Wechsel auch nicht immer so sichtbar. Das hat zwischenzeitlich für ein bisschen Verwirrung gesorgt. Und so sehr ich mehrere Sichten mag, hier waren es eindeutig zu viele. Zu mal sich manche (Balthasar) nur in den immergleichen Monologen verloren haben und kaum Fortschritte brachten.
Den Stil des Autors fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem auch, weil es so derbe und unter der Gürtellinie wirkte, wie sich die Charaktere teilweise unterhalten und verhalten haben. Es sollte wohl lustig und hurmorvoll wirken, aber so wirklich kam das bei mir nicht an. 
Das gebaute Setting finde ich durchaus interessant - aber irgendwie nicht so richtig greifbar. Ständig wird von den Elfen als der absolute Feind gesprochen - aber gesehen habe ich davon nichts. Was die angekündigte Apokalypse sein soll, weiß ich nicht. Denn in der Handlung gehts eigentlich nur darum, Alex auf den Schlangenthron in Troja zu setzen - und der müselig lange Weg dahin. Mehr eigentlich nicht.
Die Handlung insgesamt ... nun ja ... keine Ahnung, was auf den über 800 Seiten passiert ist. An so vielen Stellen wirkte es zäh und kam einfach nicht zu potte. Ein Drittel weniger Seiten hätte für meinen Geschmack mehr als ausgereicht. Am Ende kann ich die wichtigen Punkte nämlich in ganz wenigen Sätzen erklären. Hinzu kommt, dass die Handlung für mich recht abgeschlossen wirkt. Ich wüsste zumindest nicht, was man dazu noch erzählen sollte. Außer die ominösen Elfen treten dann doch mal als die angekündigten Feinde auf. Aber ehrlich gesagt ... es interessiert mich nicht.
Die Truppe, bestehend aus Priester, Vampir, Elfe, Hexenmeister, Werwolf, Unsterblichem, Kämpfer und Diebin, war eigentlich interessant. Und alle waren in ihrem Wesen auch unterschiedlich genug, dass sie spannende Hintergundgeschichten hatten. Auch wenn ich den ein oder anderen gerne auf den Mond geschossen hätte.
Am Ende war es wohl die Truppe, die mich hat bis zur letzten Minute durchhalten lassen. Ich weiß aber auch, dass ich keine Fortsetzung lesen würde.

Mein Fazit
Mein erstes Buch des Autors - vermutlich nicht das letzte, aber von dieser Reihe möchte ich keinen weiteren Band lesen! Den Stil fand ich so unfassbar gewöhnungsbedürftig und auch mit der derben und eher vulgären Sprache hatte ich so meine Schwierigkeiten. Hinzu kommt, das sich absolut nicht weiß, was auf den vielen Seiten eigentlich passiert - das hätte man für meinen Geschmack deutlich kürzen können. Es war streckenweise einfach so zäh und kam nicht zu potte. Einzig die Truppe an sich hat mich durchhalten lassen, auch wenn nicht alle davon Sympathieträger waren. Für einen weiteren Band fehlt mir eindeutig die Motivation!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Konnte mich nicht überzeugen

The Ashes and the Star-Cursed King (Crowns of Nyaxia 2)
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Nach dem spannenden und actionreichen Kejari war ich natürlich neugierig, wie sich die Geschichte um die Vampirhäuser weiter entwickeln wird.
Als erstes habe ich tatsächlich das Glossar nochmal gelesen ...

Nach dem spannenden und actionreichen Kejari war ich natürlich neugierig, wie sich die Geschichte um die Vampirhäuser weiter entwickeln wird.
Als erstes habe ich tatsächlich das Glossar nochmal gelesen - um bei den wichtigsten Begriffen wieder auf dem Laufenden zu sein und mir wieder ins Gedächtnis zu rufen, wer denn die Haupthandelnden Parteien waren. Ein Personae hätte ich mir tatsächlich noch gewünscht, da ich anfangs nicht mehr alle Personen zuordnen konnte.
Der Stil las sich an sich recht gut weg - zumindest hatte ich immer das Gefühl, dass es weniger Seiten wurden und das Lesebändchen stetig weiter gewandert ist. Ich fand es auch gut, dass wir wechselnde Sichten zwischen Oraya und Raihn hatten, um da immer auf dem neusten Stand zu sein und alle Absichten zu kennen. Auch wenn Raihns Sichten nicht immer einen großen Mehrwert hatten.
Aber... die Handlung hats mir sehr, sehr schwer gemacht. Denn ich kann nicht sagen, dass auf den vielen Seiten viel passiert ist. Die erste Hälfte zog sich wie Kaugummi und ich könnte ehrlich gesagt nicht mehr als 2 Ereignisse nennen, die es auf den 300 Seiten gegeben hat. Das hätte man locker in der Hälfte der Seiten abhandeln können. In der zweiten Hälfte wurde es besser, aber auch ziemlich vorhersehbar. Die Entwicklungen hatten sich angedeutet und auch die Lösung erschien nicht wirklich überraschend. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht - vor allem weil ich den Eindruck hatte, dass die Welt so viel mehr hergeben würde.
Insgesamt hätte für meinen Geschmack die Hälfte der Seiten ausgereicht, um die Geschichte zu erzählen. Dann wäre es vielleicht etwas straff, aber wenigstens ohne unnötige ewig lange Fillerpassagen ohne Inhalt. Und mit weniger spicy, den fand ich an vielen Stellen einfach nur unangebracht und habe ich auch nur überflogen.
Oraya hats mir schwer gemacht. Die immergleichen Monologe, das sich selbst belügen was ihre Gefühle angeht und ihre ach so tollen Fähigkeiten ... ich war stellenweise einfach nur genervt von ihr.
Raihn war auch eher zwiegespalten, weil ich mir von ihm einfach mehr gewünscht habe - vor allem mehr kämpfen für das, was er gerne erreichen möchte. Denn er hatte unbestreitbar gute Absichten.
Beide zusammen wirkten in ihren Entscheidungen aber auch oft naiv - vor allem in Bezug auf die Bösen. Als würden die sich nie vorbereiten und Gegenschläge planen.
Die Nebencharaktere fand ich teils sehr spannend, wirkten oft aber wie ein Mittel zum Zweck und hatten leider auch recht wenig Tiefe. Selbiges galt auch ein bisschen für die Bösen in der Runde. Über Septimus konnten wir mehr erfahren, aber die anderen blieben eigentlich recht blass.
Das Ende stellte mir nur bedingt zufrieden. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Geschichte für die beiden erstmal ihr Ende hat. Die Andeutungen machen aber auch klar, dass dem nicht gänzlich so ist und dass da auf jeden Fall noch Chaos folgen wird. Wie auch immer das umgesetzt wird, denn die handelnden Protas sind im nächsten Band andere. Reizen tut es mich aber dennoch nicht, die Reihe weiter zu verfolgen.

Mein Fazit
Der zweite Band der Reihe hats mir sehr schwer gemacht. Über weite Teile hinweg passierte einfach nichts und im späteren Verlauf sind die Entwicklungen nicht gerade überraschend. Die Hälfte der Seiten hätte für meinen Geschmack ausgereicht, um die Geschichte zu erzählen. Es half leider auch nicht, dass sich der Stil an sich gut hat weglesen lassen. Raihn und Oraya konnten mich leider auch nicht von sich und ihren Entscheidungen überzeugen, die Bösewichte blieben mir teils sehr blass. Auch wenn es im nächsten Band um andere Charaktere geht, habe ich keinerlei Bedürfnis, wieder in die Welt zu reisen und die Reihe fortzusetzen.

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Enttäuschend

The Darkest Queen
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Band 1 empfand ich als soliden Einstieg - und der Cliffhanger hatte mich dann schon ein wenig neugierig gemacht, wie es weitergehen würde. Große Erwartungen hatte ich an die Geschichte aber keine, was ...

Band 1 empfand ich als soliden Einstieg - und der Cliffhanger hatte mich dann schon ein wenig neugierig gemacht, wie es weitergehen würde. Große Erwartungen hatte ich an die Geschichte aber keine, was am Ende auch echt gut gewesen ist.
Der Stil an sich ließ sich gut lesen. Auch wenn es inhaltlich zäh wurde, man kam doch wenigstens gut voran. Nach wie vor vermisse ich den Humor, für den die Autorin ja eigentlich bekannt ist - und von dem hier wieder absolut nichts zu finden war. Schade, es hätte die Handlung sicher aufgepeppt.
Die Handlung ... wobei ... ich müsste erstmal die Frage stellen, welche Handlung? Denn genau genommen passiert im Großteil des Bandes einfach nichts. Oder nur sehr wenig. Fortschritte zur Lösung unserer Probleme machen wir jedenfalls keine. Im Gegenteil, wir werfen nur ständig neue Fragen und Probleme in den Raum, sodass die Situation bei dreiviertel der Seiten sehr festgefahren wirkt und es eigentlich keine sinnvoll-logische Lösung mehr gibt. 
Die Geschichte hat sich für meinen Geschmack viel zu sehr in Nebenerzählungen verstrickt. Manche waren zwar recht interessant, aber dadurch ging der rote Faden an sich leider verloren. Ich habe eine Struktur vermisst - und eben Fortschritte auf dem Weg zur Lösung. Aber nein, nur immer mehr Probleme. Und am Ende lösen wir das ganze doch tatsächlich auf ... mit einem sinnbildlichen Fingerschnippen und einer Lösung, die einfach nur konstruiert wurde, weil man ansonsten kein Land mehr gesehen hätte. Sehr schade!
Die Liebesgeschichte steht hier natürlich auch wieder im Fokus. Wobei ich am Ende leider nicht verstanden habe, was die Charaktere eigentlich aneinander finden. Oder wann sie eigentlich bei den ganzen Intrigen Zeit hatten, Gefühle zu entwickeln.
Skylar konnte mich auch hier nicht überzeugen. Vor allem empfand ich sie als unglaublich naiv und habe nie verstehen können, warum sie so viele Worte von Andras einfach so akzeptiert und nicht hinterfragt. Read stand hier etwas mehr im Fokus, aber verstanden hab ich ihn nicht. Vor allem wirkte er auf mich wie ein wandelndes Emotionsbündnis, deren Wandlungen nicht nachvollziehbar sind.
Die übriggebliebenden Kandidatinnen wurden mir nicht sympathisch. Es wurde zwar mehr auf die eingegangen - man hatte aber auch das Gefühl, dass man für beinahe jeden hier noch irgendwas spinnen musste, damit sie eine Berechtigung haben. Und das war dann doch eindeutig zu viel des Guten.
Das Ende hat in Summe ebenso nicht zufrieden gestellt. Im Verhältnis zum Rest ist es einfach soo wahnsinnig schnell erledigt und vorbei, dass man kaum ein Gefühl davon hat. Und natürlich hatte sich alles einfach so geklärt und kein Problem ist mehr offen. Warum auch immer die das dann nicht schon viel eher so hätten machen können.

Mein Fazit
Leider konnte mich das Finale der Dilogie nicht überzeugen. Auch wenn es sich noch recht gut gelesen hat, die Handlung konnte mich gar nicht packen. Erst passierte Ewigkeiten nichts, außer dass die Situation immer verfahrener wurde. Und dann können wir alle Probleme mit dem sinnbildlichen Fingerschnippen lösen - es wirkte einfach so unrealistisch. Auch die Protagonisten waren für mir eher unsympathisch und ich hab ihre Entscheidungen nur selten verstehen können.

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