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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

WFT habe ich da gelesen

Das Beste sind die Augen
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Ich bin ganz ehrlich: dieses Buch hat mich abgrundtief verstört, es ist obsessiv, wahnsinnig bis fast schon pervers, aber auch unglaublich packend. Selten was gelesen, was mich gleichzeitig so fasziniert ...

Ich bin ganz ehrlich: dieses Buch hat mich abgrundtief verstört, es ist obsessiv, wahnsinnig bis fast schon pervers, aber auch unglaublich packend. Selten was gelesen, was mich gleichzeitig so fasziniert und abgestoßen hat.

Die Geschichte fängt banal und unschuldig an, soweit nichts besonderes, aber schnell driftet die Handlung in eine Richtung ab, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen. Meine Erwartungshaltung war eher in Richtung Familiendrama gerichtet, bekommen habe ich Psychokiller Vibes, Schauernovel, Stalkerplot und ekelhafte männliche Machtdynamiken. Holy moly, dad musste ich erstmal sacken lassen.

Ich hab dieses Buch wie im Wahn gelesen. Einerseits weil ich für meinen Seelenfrieden unbedingt Antworten brauchte und wollte, dass das Buch vorbei ist, aber auch weil ich unfassbar gefesselt von dieser obszönen, verdrehten Geschichte war.

Der Plot ist schräg, aber wie er erzählt wird- sich langsam aufbaut, abdriftet, sich in etwas Dunkels verwandelt- wow. Einfach wow.

Das Buch ich sicherlich nicht für jeden, die Protagonistin ist speziell und auf ihre Art sehr unbequem aber wenn man sich drauf einlassen kann, dann ist dieses Buch ein super wilder Ritt.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Wieder absolut umwerfend

Unbeugsam wie die See
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Bereits das letzte Buch der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen und mich mit seinen starken Frauenfiguren und der mystischen Note lange nicht losgelassen. Und auch dieses Buch ist in meinen Augen ...

Bereits das letzte Buch der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen und mich mit seinen starken Frauenfiguren und der mystischen Note lange nicht losgelassen. Und auch dieses Buch ist in meinen Augen wieder ein echter Volltreffer und für mich ein Herzensbuch.

Emilia Hart hat einfach einen unglaublich schönen Schreibstil- bildhaft, ausgeglichen, emotional und teilweise fast schon betörend. Ich kann regelrecht in den Schilderungen versinken, während mich ihre Beschreibungen durchdringen. Ich hab einfach immer das Gefühl Anteil daran zu haben, so als könnte man die Hand nach den Figuren und Szenen ausstrecken. Gleichzeitig ist die Erzählung durch den Folkloretouch auch leicht märchenhaft angehaucht.

Die Handlung wird in zwei, bzw. anhand Jess‘ Tagebuch sogar in drei Zeitebenen erzählt. Es geht um Schwestern, Familie generell, um die eigene Herkunft und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der mythischen Geschichte eines Ortes. Ich habe wirklich jede einzelne Seite genossen, hier ist nichts überflüssig, die Worte gezielt und mit Bedacht gewählt und der Plot nicht nur stimmig, sondern auch super atmosphärisch.

Gleichzeitig geht es auch wieder generell um die Rolle von Frauen in Gesellschaft und Beziehungen, um Solidarität zwischen Frauen und dem Schutz vor Übergriffigkeit und Gewalt. Damit sind hier wieder wichtige, starke Themen vertreten; die Frauen in dieser Geschichte lassen sich nichts bieten, entkommen der Opferrolle und nehmen ihr Schicksal in dir Hand.

Emilia Hart versteht es einfach vortrefflich, nicht einfach nur eine wunderschöne und mitreißende Geschichte zu erzählen, sondern auch relevante Themen einzuflechten, die den Leser auch nach Ende der Lektüre nicht loslassen.
Fands wieder richtig toll

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Hier stimmt einfach alles

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Ich lese Markus Heitz schon richtig lange und insgesamt auch richtig gerne. Und ich wünschte, es hätte diese Jugendfantasy bereits in meiner Jugend gegeben. Denn nicht nur hätte ich dann viel eher Fantasy ...

Ich lese Markus Heitz schon richtig lange und insgesamt auch richtig gerne. Und ich wünschte, es hätte diese Jugendfantasy bereits in meiner Jugend gegeben. Denn nicht nur hätte ich dann viel eher Fantasy für mich entdeckt, das Buch deckt auch einfach super viele für Jugendliche relevante Themen ab und das auf eine Art, die sehr natürlich und dadurch authentisch ist. Diese Verstrickung mit alltäglichen Teenie-Themen mit mystischen Elementen und übernatürlichen Wesen ist in meinen Augen ein absoluter Volltreffer.

Ich liebe es wie selbstverständlich hier in die Geschichte eingestiegen wird, ohne sich allzu lange mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Ein kleiner Ort, nichts besonderes, den man so in vielen Ecken Deutschlands finden könnte und ein Mädchen, dass sich in der eigenen Familie immer ein bisschen fehl am Platz gefühlt hat. Und der Beginn eines unglaublichen Abenteuers. Mit der Ausgestaltung der Figuren hat sich der Autor in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Die Geschichte lebt von den Figuren, ihren Intentionen, Interaktionen und Persönlichkeiten. Sie hauchen der Geschichte Leben ein, verleihen ihr Tiefe und auch eine gewisse mythische Aura. Außerdem gab es einen feinsinnigen Humor.

Die Storyline mutet fast schon märchenhaft an, es gibt viele Geheimnisse zu lüften und Irida und ihre Freunde scheuen keine Mühen, um die Rätsel rund um einen geheimnisvollen Schlüssel zu lüften. Neben der fantasievollen und abenteuerlichen Handlung stehen auch angemessene Alltagsthemen rund um Freundschaft, Cliquenbildung, Familie und die Suche nach der eigenen Identität im Fokus. Dadurch wird die übernatürliche Handlung immer wieder aufgelockert und schafft ein schönes Wechselspiel zwischen Folklore, Mystik und Realität, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

Der Spannungsbogen hält sich sehr konstant und ich war einfach generell super neugierig, was Irida wohl alles entdecken würde und welche Antworten sie auf die Fragen, die sie so sehr umtreiben. Sie ist eine Protagonistin mit der man sehr mitfühlt und für die ich mir nichts anderes als Erfolg und ein happy End wünsche. Ich kann den nächsten Band nicht erwarten

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Schlägt einen in seinen Bann

Furye
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Das Buch entwickelt direkt auf den ersten Seiten so eine unfassbar intensive Sogwirkung, dass ich beim Lesen Gänsehaut hatte. Ich mochte die Erzählweise, die sehr temporeich und pointiert ist, was fast ...

Das Buch entwickelt direkt auf den ersten Seiten so eine unfassbar intensive Sogwirkung, dass ich beim Lesen Gänsehaut hatte. Ich mochte die Erzählweise, die sehr temporeich und pointiert ist, was fast getrieben und manisch wirkt und mir damit direkt unter die Haut gegangen ist.

Die namenlose Erzählerin gibt wenig und gleichzeitig alles über sich preis- gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der sozialen Armut einer Immigranten-Familie und dem noblen Reichtum ihrer elitären Karriere, zwischen erster Liebe und später Reue über verpasste Chancen. Die Themen sind aktuell, ergreifend, schmerzlich.

Es geht viel um Freundschaft, Familie ubf Liebe, aber auch um Machtlosigkeit und die Ohnmacht, die daraus folgt. Ich hab das Buch wie unter Wasser gelesen, eine Mischung aus Wahn und Hilflosigkeit. Die Geschichte selbst macht was mit einem, aber mehr noch hat mich der Schreibstil vereinnahmt.

Ein Buch, das mich wahrscheinlich noch lange beschäftigen wird und dir Gedanken auf eine wilde Reise schickt. Ich fands unfassbar stark.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Herrlich

Wild Side
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Elsie Silver hat sich mit dieser Reihe einfach in mein Herz geschrieben, ich kicher und heule doch schon wieder. Und das alles gleichzeitig. Ich will bitte, dass diese Reihe hier niemals endet. Für mich ...

Elsie Silver hat sich mit dieser Reihe einfach in mein Herz geschrieben, ich kicher und heule doch schon wieder. Und das alles gleichzeitig. Ich will bitte, dass diese Reihe hier niemals endet. Für mich ist dieses Buch der bisher vorhersehbarste Band der Reihe, aber vermutlich gleichzeitig auch der witzigste. Das Found Family Thema dieses Buches gefällt mir wahnsinnig gut und nach Rose Hill zurückkehren ist jedes Mal eine Freude. Hab dieses Buch wieder so sehr genossen.

Tabitha und Rhys sind mein bisher liebstes Pärchen, bin ich ganz ehrlich. Nicht nur Slow Burn vom feinsten, sondern auch Enemies to Lovers, Forced Marriage, Found Family und he fell first. Ich mag wie nahbar ihre Beziehung ist, die natürlich die Entwicklung dessen was sie und was sie sein könnten, vor allem in Anbetracht dessen, wie schwer ihr Start ist, Es ist einfach so schön wie sie ihre gegenseitigen Unsicherheiten kompensieren, wie bedingungslos stolz sie aufeinander sind und wie stark die Einheit ist, die sie bilden.

Zweckehen als Trope sind zwar eher nicht so mein Ding, aber da die beiden bereits vorher eine tolle Basis hatten, hat sich das hier keine Sekunde so angefühlt. Ich fands richtig schön wie man quasi zusehen konnte, wie ihre Gefühle füreinander sich entwickelt haben. Und nicht nur das- wie Rhys sich in die Bowlingrunde integriert und für Milo da ist, lässt einfach mein Herz schmelzen.
Alles rund um Rhys geheime Identität als Wrestler ist so herrlich witzig. Und dann noch die Beziehung zu der Katze. Ich schieß mich weg wirklich. Warum lieben derartig kleine Lebewesen immer nur riesige, bedrohliche wirkende Männer, als ob sie nen treffsicheren Giant Softie Radar besitzen .

Ich fand den Ton der Geschichte so wunderbar positiv und das obwohl die Story mit so einem schweren Verlust und Schicksalsschlag beginnt. Generell alles rund um das Thema Familie hat hier eine wunderbare Tiefe reingebracht und dafür gesorgt, dass mir die Geschichte noch mehr zu Herzen geht.

Habs weginhaliert, schon drei Freundinnen empfohlen und werde bestimmt irgendwann nochmal mehr lesen, weil Rose Hill inzwischen echt ne Comfort Zone für mich ist.

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