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Marie2406

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

Ein charmanter Einstieg in die Reihe

Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs
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Wir begleiten Emma Hart, Anwältin, nach Spellbound, einen Ort den sie nicht mehr verlassen kann, da alle Übernatürlichen Wesen dort durch einen Fluch gefangen sind und Emma erfahren muss, dass sie eine ...

Wir begleiten Emma Hart, Anwältin, nach Spellbound, einen Ort den sie nicht mehr verlassen kann, da alle Übernatürlichen Wesen dort durch einen Fluch gefangen sind und Emma erfahren muss, dass sie eine Hexe ist.
Um das Problem noch zu vergrößern wurde der Strafverteidiger gerade ermordet und Emma als Anwältin soll diesen Job nun übernehmen. Dadurch hat sie auch sofort eine Unterkunft, nämlich das haus der ermordeten inklusive schlecht gelaunter Katze und natürlich auch den aktuellen Fall.
Emma ist ein toller Charakter, sie lässt sich manchmal ein bisschen hängen, da unglaublich viel auf sie einstürzt, aber das macht sie für mich noch sympathischer, da alles andere mich irritieren würde.
Sie lernt schnell und bekommt einiges an Unterstützung von den Junghexen in Spellbound, aber auch einem Vampir und einem gefallenen Engel.
Es wird sich viel zeit gelassen Spellbound zu erkunden, damit man als Leser sehr gut versteht wie anders der Ort ist und gleichzeitig ähnlich unserer Welt. Die Personen werden toll eingeführt und Emma´s Wunsch auch herauszufinden wer der Mörder ist und wie sie ihre Fragen stellt gefallen mir sehr gut.
Das Buch war spannend, interessant und hat mich wirklich abgeholt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2025

Düster, spannend und anders

The Book Eaters
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Dieses Buch hat eine tolle Grundgeschichte, die ich so bisher nirgends gefunden habe, denn im Kern geht es um Buchesser, ihr Patriarchat und um Gedankenesser, die grausam unterdrück werden.
Was dieses ...

Dieses Buch hat eine tolle Grundgeschichte, die ich so bisher nirgends gefunden habe, denn im Kern geht es um Buchesser, ihr Patriarchat und um Gedankenesser, die grausam unterdrück werden.
Was dieses Buch, welches auf dem Buchrücken als: „ein fesselndes, düsteres Märchen über die Kraft der Geschichten und eine unerschütterliche Mutterliebe, die allen Widrigkeiten trotz.“ Beschrieben wird nicht hat ist eine Triggerwarnung und ich denke bei einigen Szenen in dem Buch, vor allem wenn es um den kleinen Cai geht, der ein Gedankenesser ist, angemessen gewesen wäre. Denn das Buch ist toll, ich habe es sehr geliebt, der Schreibstil, diese fremde Welt bzw. ja eigentlich ist nicht die Welt fremd, sondern die Rasse der Buchesser ist einem fremd und gruselig vertraut. Auf jeden Fall ist das Buch nicht nur Fantasy, sondern auch Horror und das sollte man wissen bevor man es zur Hand nimmt, denn gewisse Szenen werden Menschen sehr stark mitnehmen und das muss man sich vorher überlegen können.
Für mich war das Buch auch sehr aufwühlend und es wird definitiv noch eine Weile nachhallen, da es sehr emotional ist, viele Fragen aufwirft, was man bereit ist für die Liebe zu tun und wer die richtige Familie ist.
Teilweise hat der Schreibstil etwas märchenhaftes besonders in den ersten Kapiteln in denen Devon noch ein Kind ist und absolut keine Ahnung hat wie das Leben wirklich ist, was noch vor ihr liegt und wieviele Lügen ihr erzählt werden.
Als die Realität greift ist sie mir etwas unentschlossen und anstrengend, allerdings wurde sie zur Prinzessin erzogen und nicht zur Kriegerin also verziehe ich das.
Es gibt auch noch einige spannend Nebencharaktere, sodass das Buch in sich schlüssig ist, einen definitiv vor Spannung auf der Stuhlkante hält und am Ende vielleicht auch ein bisschen überrascht, aber auf jeden Fall ist es nichts für mal so eben nebenher lesen.

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  • Handlung
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  • Fantasy
Veröffentlicht am 11.03.2025

Eine spannende Fortsetzung

Eleanor
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Während ich im ersten Teil ein paar Probleme hatte in die Geschichte zu kommen war es bei diesem Buch ganz anders.
Ich mag Eleanor und ihre Entwicklung sehr gern und so habe ich mich sofort wieder heimisch ...

Während ich im ersten Teil ein paar Probleme hatte in die Geschichte zu kommen war es bei diesem Buch ganz anders.
Ich mag Eleanor und ihre Entwicklung sehr gern und so habe ich mich sofort wieder heimisch gefühlt.
Die Geschichte nimmt ordentlich fahrt auf und es wird verwirrender, aber auch spannender und gefährlicher. Einige Unklarheiten aus Buch 1 werden geklärt, es kommen neue hinzu und die ganze Geschichte um Anima übernimmt einen größeren und durchaus sehr wichtigen Teil der Geschichte.
Besonders die Beschreibung des Mont-Saint-Michel, welcher ja auch auf dem Cover ist, hat mir sehr gut gefallen, sowie die gesamten Beschreibungen der Umgebung, die man sich sehr gut vorstellen kann.
Die unterschiedlichen Charaktere entwickeln sich auch weiter und vor allem Fleurette überrascht mich.
Die offen gelegten Standesunterschiede, vor allem weil Eleanor eine Frau ist, sind sehr intensiv dargestellt und haben mich teilweise echt wütend werden lassen. Charles sorge um Eleanor ist ja süß und verständlich, aber teilweise sehr übergriffig, was mich als Frau der heutigen Zeit sehr aufregen würde. Eleanor nimmt es ja auch nicht immer gut auf, aber sie wehrt sich nur im gewissen Rahmen, ihrem Stand entsprechend.
Die Wiederholungen sind manchmal auch etwas störend, da sie zum ende des Buches ein wenig wie reines aufbauschen der Geschichte wirkt.
Insgesamt ist der Verlauf sehr spannend, die Charaktere interessant und ich bin sehr gespannt wie es im finalen Driften Band weiter geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Thema
Veröffentlicht am 30.10.2024

Ein sehr gelungener und spannender Start der Reihe

Die Grenzgängerin
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Der Prolog im Buch hat mich sofort gefesselt und den Spannungsbogen sofort ganz oben angesetzt.
Danach hat es die ersten Kapitel gebraucht um alle 3 Handlungsstränge kennen zu lernen, die mir im Laufe ...

Der Prolog im Buch hat mich sofort gefesselt und den Spannungsbogen sofort ganz oben angesetzt.
Danach hat es die ersten Kapitel gebraucht um alle 3 Handlungsstränge kennen zu lernen, die mir im Laufe des Buches sehr gut gefallen haben, da ich Geschichten aus mehreren Perspektiven sehr gerne lese. Trotzdem dauert es durch ein bisschen bis die Geschichte richtig fahrt auf nimmt, aber das tut sie für die 3 Perspektiven dann auch sehr schnell und einige Charaktere schaffen es mit jedem neuen Kapitel in dem sie vorkommen einen zu überraschen.
Aufgrund des Buchtitels ist natürlich Astrani erst einmal die Hauptperson und auch, wenn sie in den anderen 2 Perspektiven nicht aktiv auftritt, sind auch hier die Grenzgängerinnen wichtig. Ihre Entwicklung insgesamt um Buch ist sehr toll, da sie viel lernt, auch wenn man immer mal wieder merkt, dass sie erst 17 Jahre ist und sie hat viel zu verdauen an Informationen in diesem Buch.
Die anderen beiden Perspektiven sind die von Magier Lumes, den habe ich am Anfang nicht gemocht musste meine Meinung aber doch revidieren über ihn, und Erzmagier Sophistes, er ist am Anfang etwas langweilig und sehr in seiner Trauer gefangen, macht aber eine tolle Entwicklung und gefällt mir zusammen mit Primes im Verlauf des Buches richtig gut.
Der Schreibstil ist total super, sehr schön anschaulich, sodass man die Welt förmlich mit erlebt und trotzdem nicht so ausschweifend, dass es langweilig werden würde.
Die Welt selbst ist komplex mit ihrer Götterwelt (ja auch die mischen mit), den unterschiedlichen Ländern, der Unterwelt, ihrer Geschichte und dem was gelehrt wird oder eben auch nicht.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und spätestens nach der Hälfte war es unmöglich das Buch noch einmal zur Seite zu legen. Da es Band 1 ist, gibt es am ende sehr viele offene Fragen und ich freue mich ungemein auf Band 2 - hoffentlich mit ein paar antworten und nicht nur weiteren Fragezeichen.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

Eine spannende Welt

Die Gabe des Roten Königs
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Die Autorin hat hier ein sehr spannende Welt erschaffen in der es begabte gibt, u.a. den König, die gejagt werden, von genau diesem besagten König, und hingerichtet werden. Die Gabe wird somit von Merle ...

Die Autorin hat hier ein sehr spannende Welt erschaffen in der es begabte gibt, u.a. den König, die gejagt werden, von genau diesem besagten König, und hingerichtet werden. Die Gabe wird somit von Merle unserer Hauptprotagonistin an Fluch angesehen.
Sie ist noch recht jung (16) und wächst behütet fernab von Städten und Dörfern in einem Moor auf, nur mit ihrem Vater und ihrer Mutter, von der sie denkt, dass sie verrückt ist, was nicht ganz stimmt wie man später erfährt.
Durch ihre Unwissenheit und, meiner Meinung nach, das falsche umgehen ihres Vaters mit der Wahrheit läuft Merle weg und begibt sich in ein Abenteuer auf das sie nicht vorbereitet ist.
Durch ihr behütetes aufwachsen und die die Geheimniskrämerei der Erwachsenen fällt Merle oft Entscheidungen im Verlauf des Buches, die äußerst Fragwürdig sind und für mich an manchen Stellen nicht nachvollziehbar, denn eigentlich erscheint sie recht intelligent aber die Lernkurve in Sachen Gefahren einschätzen ist sehr gering. Was auch schon meine einzige Kritik an diesem ersten Buch ist und ich denke, dass Merle nun ihre Lektionen gelernt hat und hoffentlich zukünftig nicht mehr so kopflos in alles rein rennt.
Die Welt in der Merle unterwegs ist, ist sehr komplex, es gibt eine interessante Religion, die Soldaten, die dem König ergeben sind, sowie die Begabten, die sich verstecken, Rebellen etc.
Es ist eine bunte Mischung aus Menschen, Emotionen und Gefühlen die einem in diesem Buch entgegenschlägt und ich glaube nicht, dass man als Leser schon alles erfahren hat. Vor allem zum Ende hin sind einem so einige Brotkrumen hin geschmissen worden, die man hoffentlich im zweiten Buch wieder auf nimmt und besonders das letzte Kapitel aus Kenais Sicht hat viele Fragen aufgeworfen.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und vor allem möchte ich raus finden wer am Ende wirklich Feind und Freund ist.

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