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Veröffentlicht am 17.09.2025

Meine Rezension zu "Wie die Stille vor dem Fall zweites Buch"

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition
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Eigene Meinung
Im Rahmen meiner monatlichen SuB-Glas-Ziehung wurde „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ausgelost. Endlich sollte ich erfahren, ob es für Shay und Landon vielleicht doch noch ein Happy ...

Eigene Meinung
Im Rahmen meiner monatlichen SuB-Glas-Ziehung wurde „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ausgelost. Endlich sollte ich erfahren, ob es für Shay und Landon vielleicht doch noch ein Happy End gibt…

Ohne große Umschweife holt mich Brittainy C. Cherry direkt zurück in die Geschichte. Wieder begleite ich Shay und Landon aus ihrer jeweiligen Perspektive. Es ist etwas Zeit vergangen – die beiden sind mittlerweile achtzehn Jahre alt. Später im Buch lese ich sogar aus ihrer Sicht in den Dreißigern, was ich fast noch spannender fand. Cherry schreibt wie gewohnt mit viel Gefühl, durchdringt Hoffnungen, Träume und Herzen – und hat dabei stets das passende Reparaturkit aus Worten und Sätzen parat. Ihr Stil bleibt leicht zugänglich, gleichzeitig aber tief berührend und emotional.

Shay und Landon haben sich versprochen, aufeinander Acht zu geben. Auch wenn sie eine Fernbeziehung führen, schreiben sie sich regelmäßig und besuchen sich so oft wie möglich. Doch manchmal kommt das Leben dazwischen – auf die unangenehmste Art und Weise – und die beiden müssen sich fragen, ob es vielleicht einfach nicht sein soll. Ob ihre Geschichte als Paar vielleicht noch nicht bereit ist, erzählt zu werden.

Normalerweise bin ich kein Fan von Misskommunikation, aber in dieser Geschichte fühlte sie sich absolut stimmig an. Beide wirken – selbst vor dem Kapitel in ihren Dreißigern – erstaunlich reif. Aber ihr wisst ja, dass ich Cherry’s Charaktere sowieso liebe.

Auch im zweiten Teil begegnen uns wieder Trigger-Themen, die zwar größtenteils behutsam, aber dennoch schmerzhaft an den Leser herantreten. Die Triggerwarnung wurde berücksichtigt! Shay und Landon entwickeln sich über die zwei Bände hinweg zu tiefgründigen, liebenswerten Charakteren – ganz so, wie ich es von der Autorin kenne und schätze. Als Leserin begleite ich ihre Höhen und Tiefen, ihre Schwächen und Stärken. Und zwischen all den großen Gefühlen erlebe ich auch ihre tiefsten Abstürze. Es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, in diese Geschichte einzutauchen. Die Entwicklung der beiden hat mich besonders berührt – vielleicht war das sogar mein liebster Aspekt: mitzuerleben, wie sie wachsen.



Mein abschließendes Fazit
Ein wunderschönes, wenn auch nicht überraschendes Ende für eine großartige Reihe. Brittainy C. Cherry hat auch in „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ein Paar erschaffen, das es mir als Leserin leicht macht, mich auf sie einzulassen. Ihr flüssiger, emotionaler und zutiefst bewegender Schreibstil fühlt sich für mich mittlerweile ein bisschen wie Heimkommen an. Die Charaktere sind wieder hervorragend ausgearbeitet, haben Tiefe und Seele, und erzählen eine besondere Geschichte – über den Mut, zu sich selbst zu stehen, über die Hoffnung, das Herz zu öffnen, und über das Glück, wenn einfach mal alles gut läuft… auch wenn der Weg dorthin steinig ist.

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gern auf meinem Buch - Blogg :)
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Veröffentlicht am 09.09.2025

Meine Rezension zu "The Finishing Touch"

The Finishing Touch
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Eigene Meinung
Die The Perfect Fit-Reihe von Kara Atkin kann ich nun offiziell als abgeschlossen verbuchen. Wie mir der letzte Teil gefallen hat, erfahrt ihr natürlich hier …

In The Finishing Touch stehen ...

Eigene Meinung
Die The Perfect Fit-Reihe von Kara Atkin kann ich nun offiziell als abgeschlossen verbuchen. Wie mir der letzte Teil gefallen hat, erfahrt ihr natürlich hier …

In The Finishing Touch stehen die Charaktere Damian und Veronica im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, auch wenn die Sätze stellenweise etwas länger ausfallen – was ich persönlich aber überhaupt nicht als störend empfand. Abwechselnd begleite ich die beiden in ihren Ich-Perspektiven, bekomme also auch Einblicke in ihre Gedanken, selbst wenn sie sich am jeweils anderen Ende der Welt befinden. Natürlich tauchen auch bereits bekannte Charaktere wieder auf, was den „Founding Family“-Trope noch verstärkt.

Die Geschichte dreht sich klar um das ungleiche „Pärchen“ Damian und Veronica. Beide können sich nicht leiden, sind Dickköpfe und geraten ständig in heftige verbale Schlagabtausche. Ihre „gezwungene“ Kollaboration droht mehr als einmal zu scheitern. Kara Atkin hat hier zwei Charaktere geschaffen, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Damian, der Freigeist, der mit seiner offenen und direkten Art gerne aneckt, und Veronica, eine Kämpfernatur, die genau weiß, was sie will, sich aber gleichzeitig selbst Grenzen auferlegt. Bei jedem Schritt, den die beiden aufeinander zugehen, scheinen sie auch wieder drei Schritte zurückzufallen. Das war stellenweise etwas ermüdend, wenn auch oft witzig. Schließlich schließen sie einen Pakt, der – wie sollte es anders sein 😉 – gehörig nach hinten losgeht.

Positiv hervorheben möchte ich, dass es trotz allem wenig unnötiges Drama gibt. Genau das schätze ich an dieser Reihe so sehr: schwierige Themen (Triggerwarnung beachten) werden angesprochen, ohne dass sich die Geschichte zu schwer anfühlt.

Die Charaktere sind insgesamt gut ausgearbeitet. Feuer und Öl treffen hier wirklich aufeinander – mal mit Humor, mal mit einem Hauch Melancholie. Gerade Veronica macht eine klare Entwicklung durch, auf die auch das stärkere Augenmerk gelegt wird. Damian verändert sich zwar ebenfalls, bleibt aber für mich letztlich derselbe Charaktertyp. Schön war es außerdem, auch altbekannte Figuren wiederzutreffen und mich noch einmal in das cozy, wenig-dramatische Flair der Reihe hineinzufinden.



Mein abschließendes Fazit
Zwei Dickköpfe, eine gemeinsame Kollaboration und ein Pakt, der natürlich schiefgeht – genau das erwartet dich in The Finishing Touch. Im finalen Band der The Perfect Fit-Reihe treffen Rapper Damian und Modedesignerin Veronica aufeinander. Beide lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und halten das Projekt zunächst für unmöglich. Kara Atkin bleibt sich ihrem Stil treu: gefühlvoll, aber ohne unnötiges Drama. Für mich war The Finishing Touch der perfekte Abschluss der Reihe – auch wenn das ewige Hin und Her zwischen den Protagonisten zwischendurch etwas anstrengend war. Der „Founding Family“-Trope sorgt dafür, dass das Herz der Reihe spürbar bleibt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Meine Rezension zu "Die Zahlen der Toten"

Die Zahlen der Toten
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Eigene Meinung
Immer auf der Suche nach neuen Thriller-Autor habe ich zum Auftakt der Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo gegriffen. Und ich darf dich spoilern: Ich werde Kate Burkholder definitiv ...

Eigene Meinung
Immer auf der Suche nach neuen Thriller-Autor habe ich zum Auftakt der Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo gegriffen. Und ich darf dich spoilern: Ich werde Kate Burkholder definitiv noch länger begleiten.

Obwohl mir „Ermittler-Thriller“ eigentlich selten wirklich zusagen, war ich hier schon ab der ersten Seite gefesselt. Autorin Castillo hat mit ihrer Protagonistin Kate Burkholder genau meinen Geschmack getroffen. In Die Zahlen der Toten lese ich aus verschiedenen Perspektiven. Besonders spannend finde ich den Wechsel: Aus Kates Sicht wird die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, während die anderen Figuren in der Erzählperspektive auftreten. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und schafft es, die Spannung konstant oben zu halten. Polizeiarbeit nimmt zwar einen wichtigen Platz ein, wirkt aber nie zu technisch oder überladen – Fachbegriffe werden nachvollziehbar erklärt.

Natürlich steht Kate Burkholder im Fokus. Sie ist Polizeichefin in Painters Mill – und was sie in meinen Augen noch interessanter macht, ist ihre Vergangenheit als Amische. Die Thematik rund um die Amish People finde ich generell spannend, und hier wurde sie sehr gut aufgegriffen. Castillo verdeutlicht eindrücklich, was diese Vergangenheit für Kate bedeutet. Damit geht es in der Geschichte nicht „nur“ um die Jagd nach einem Serienkiller oder trockene Polizeiakten, sondern auch um Kates persönliche Vergangenheit – was sie als Figur für mich greifbarer und komplexer macht. Zusätzlich konnte ich wunderbar miträtseln (eine kleine Schwäche von mir 😅). Die Morde und Leichen werden detailliert beschrieben, ebenso die Autopsien, wodurch die Atmosphäre noch dichter wirkt. Geheimnisse – nicht nur von Kate selbst – bringen außerdem unerwartete Wendungen ins Spiel.

Besonders gefallen hat mir Kates Menschlichkeit und ihre Empathie gegenüber den Hinterbliebenen. Gefühle wirken bei Castillo immer authentisch, nie übertrieben oder zu gering. Auch John, der zunächst nur mit seinen Sprüchen punkten konnte, hat sich in der Zusammenarbeit mit Kate schnell zu einem Lieblingscharakter entwickelt. Ihre Dynamik ist großartig. Zwar hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass Kate viele spannende Gedanken mit sich trägt, diese aber selten ausspricht. Gleichzeitig passt genau das zu ihrer Figur: eine Polizeichefin, die noch nicht lange im Amt ist, ihren Platz sucht und ihren eigenen Weg innerhalb der Gemeinschaft finden muss.



Mein abschließendes Fazit
Wer auf durchgängige Spannung und gut gezeichnete Charaktere steht, wird mit Die Zahlen der Toten definitiv seine Freude haben. Die Geschichte rund um die ehemalige Amische und heutige Polizeichefin Kate Burkholder hat mich bestens unterhalten. Ihre Persönlichkeit, ihre Empathie und ihre Geheimnisse konnten mich ebenso überzeugen wie der Fall um den Serienmörder in Painters Mill. Der Schreibstil bleibt konstant spannend und erlaubt faszinierende Einblicke in die Amish-Welt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Kate Burkholder in Painters Mill.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Meine Rezension zu Infernas - Queen of Embers

Infernas 2: Queen of Embers
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Eigene Meinung
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den zweiten Teil der Reihe gefreut habe. Und trotzdem habe ich ihn erst jetzt gelesen. Ob er mich begeistern konnte und wie ich die ...

Eigene Meinung
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den zweiten Teil der Reihe gefreut habe. Und trotzdem habe ich ihn erst jetzt gelesen. Ob er mich begeistern konnte und wie ich die Dilogie allgemein fand, erfahrt ihr hier …

Selten wurde ich so extrem ins kalte Wasser geworfen. Natürlich wusste ich noch, wie der erste Band geendet hatte, aber die Auswirkungen jetzt schwarz auf weiß zu lesen, war … anders wild! Gefühlt passiert in Infernas – Queen of Embers alles gleichzeitig und dennoch gab mir die Autorin immer genug Zeit, um alles zu verarbeiten. Nachdem der erste Schreck also verdaut war, brachte mich Melanie Lane schnell dazu, ihren Charakteren weiter durch diese absolut spannende Geschichte zu folgen. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil, cleveren Plot Twists, Spannung, noch mehr Gefühl und Charakteren, die sich wie ein Zuhause anfühlen. Die kurzen Kapitel ließen mich mühelos durch das Buch sprinten, ohne dass ich merkte, wie schnell ich vorankam.

Die ganze Welt von Infernas rückt hier noch deutlicher in den Fokus. Ihre komplette Schönheit und auch ihre Härte werden von der Autorin wunderbar aufgegriffen und für mich als Leserin greifbar gemacht. Natürlich versuchen Everly, Dante, Amida und Roarke nicht nur Infernas, sondern die Dämonen allgemein vor Imir zu retten. Besonders mochte ich, dass hier nicht nur Everly und Dante im Mittelpunkt stehen, sondern auch Amida und Roarke große und wichtige Rollen spielen. Dieser „Kreis“ aus Freunden bzw. Familie wirkt absolut authentisch und gibt der Geschichte dieses warme Found Family-Gefühl. Es gab einige Gänsehaut-Momente, die nicht kitschig oder übertrieben wirkten, sondern genau richtig dosiert waren. Gleichzeitig blieb bei mir immer eine unterschwellige Vorsicht – und das zu Recht. Es war schwer, die nächsten Schritte vorherzusehen, und irgendwann habe ich es einfach aufgegeben und mich komplett von der Geschichte mitreißen lassen.

Wie schon erwähnt, habe ich den Fokus auf die Charaktere sehr gemocht. Jeder einzelne hat hier seine Daseinsberechtigung, wirkt durchdacht und lebendig. Besonders Everly hat eine starke Entwicklung hingelegt – sie wird mutiger, selbstbewusster und scheut sich nicht, auch der mordlustigen Amida die Stirn zu bieten. Sie wird nahtlos Teil dieser Freundesgruppe, integriert sich in die Welt und ist für mich zu einem absoluten Lieblingscharakter geworden. Auch bei Dante gibt es eine Entwicklung, die mir allerdings etwas kleiner vorkam. Ich hatte das Gefühl, er wollte immer wieder in den „alten“ Dante zurückfallen, der sich ein wenig im Selbstmitleid suhlt. Zum Glück haben die anderen das nicht zugelassen.



Mein abschließendes Fazit
Ich habe so gut wie alles an Infernas geliebt. Wie schon im ersten Teil überzeugt auch hier das wunderschöne, bildreiche Worldbuilding. Dazu kommen starke Plot Twists, viel Spannung und hochkochende Emotionen. Die Freundesgruppe steht immer wieder im Mittelpunkt – und das mit Charakteren, die Herz und Seele besitzen und keine stummen Nebenfiguren sind. Der letzte Kampf hätte für meinen Geschmack noch ein kleines bisschen länger oder intensiver sein dürfen – nicht falsch verstehen, er war trotzdem großartig.
Und auch wenn Dante und Everly die Protagonisten sind, rücken Roarke, Amida und die Welt selbst stark in den Fokus – und konnten mich vollkommen überzeugen.
Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächste Geschichte von Melanie Lane und freue mich sehr darauf.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Meine Rezension zu God of Pain von Rina Kent

God of Pain – Verbotene Liebe
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!Achtung!
“God of Pain” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! ...

!Achtung!
“God of Pain” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen! Es handelt sich hier um den zweiten Teil der “God of Pain” Reihe. Die Bücher können aber unabhängig von einander gelesen werden.

Eigene Meinung
Rina Kent hat mich mit God of Malice schon sehr fasziniert – dementsprechend gespannt war ich, was God of Pain für mich bereithalten würde …

Diesmal geht es um zwei bereits im ersten Band kennengelernte Charaktere: Annika und Creighton. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, und ich finde es unglaublich angenehm, wie gekonnt Rina Kent ihren Schreibstil variiert, um den Figuren noch mehr Eigenheit zu verleihen. Auch hier gibt es wieder kurze Kapitel aus der Sicht der Eltern – ein Kniff, der mir schon im ersten Band sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist leicht zugänglich, emotional und wirkt besonders in den spicy Szenen weder aufgesetzt noch gezwungen – im Gegenteil: sie sind teils sehr direkt, zum Teil auch obszön, aber dabei nie unbeholfen.

Die Geschichte von Creighton und Annika erinnert fast an eine düstere Version von Romeo und Julia – ich hoffe, Shakespeare verzeiht mir diesen Vergleich. Während Annika versucht, das Bild ihrer Familie im Freundeskreis zu relativieren, hält sich Creighton eher im Hintergrund. Er spricht wenig, schläft viel und nimmt an den verbotenen Kämpfen der REU teil. Doch Annika gibt nicht auf, und Creighton muss schnell einsehen, dass sie sich nichts ausreden lässt, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Was sie nicht ahnt: In welche dunklen Abgründe Creighton sie dabei mitzieht.

Geplagt von der Vergangenheit, getrieben von Rache, sucht er nach den Mördern seiner leiblichen Eltern. Annika versucht währenddessen, zu ihm durchzudringen – auch, um einer bevorstehenden Zwangsheirat zu entkommen.

Die Geschichte spitzt sich zu, getragen von zwei gegensätzlichen Charakteren, die aufeinanderprallen. Kein neu erfundenes Rad, aber in meinen Augen eine solide Idee. Die Universitäten spielen auch hier wieder eine zentrale Rolle, stehen aber nicht so im Fokus wie in Band eins. Vielmehr tragen die Charakterentwicklungen die Geschichte.

Und genau das ist ein Punkt, den ich an Rina Kents Büchern besonders mag: die Figuren. Natürlich geht es vorrangig um Sex, Gewalt und Grenzüberschreitungen – typische Dark Romance eben – aber es geht eben auch um Entwicklung. Charakterliche Tiefe. Annika kann zwar immer noch nicht kochen, aber sie steht für sich und ihre Werte ein. Über Creighton möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern – aber auch bei ihm sind klare Entwicklungen erkennbar, die mich überzeugt haben.



Mein abschließendes Fazit
Es geht zurück an die Universitäten der Royal Elite und dem The King’s U – diesmal mit den Perspektiven von Creighton und Annika, die man bereits aus dem ersten Band kennt.
Rina Kent überzeugt erneut mit einem Schreibstil, der perfekt zur dunklen Stimmung und den gebrochenen Figuren passt. God of Pain ist ein typisches Dark Romance Buch – die Triggerwarnungen sollten auf jeden Fall gelesen werden! Grenzen werden überschritten, Spice ist reichlich vorhanden – und doch geht es hier auch um eine spannende Handlung und charakterliche Entwicklung.

Besonders schön fand ich den Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten – und die zusätzlichen Einblicke in die Gedankenwelt der Eltern. Ein weiterer Teil des Elite-Universums, der mich neugierig auf mehr macht.

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