Meine Rezension zu The Deadly Side of Love
The Deadly Side of LoveEigene Meinung
Ich hatte mein Storytell wieder aktiviert – und da sprang mir das Buch „The Deadly Side of Love“ förmlich entgegen. Kurzerhand gestartet, und ich weiß nicht, wie oft ich laut auflachen musste…
Abwechselnd ...
Eigene Meinung
Ich hatte mein Storytell wieder aktiviert – und da sprang mir das Buch „The Deadly Side of Love“ förmlich entgegen. Kurzerhand gestartet, und ich weiß nicht, wie oft ich laut auflachen musste…
Abwechselnd höre ich aus der Perspektive von Deandrea, kurz „Dee“ Moth, und später auch aus der Sicht des Todes persönlich. Der Erzählstil ist wunderbar leicht, humorvoll und überzeugt durch liebevoll gestaltete Charaktere und eine solide Geschichte. Immer wieder verstrickt sich die kleine Chaos-Hexe Dee in Probleme – und selbst der Tod weiß irgendwann keinen Rat mehr. Es war unfassbar angenehm, der Geschichte zu folgen, und sie hat mich in eine gemütliche Atmosphäre versetzt.
Die Handlung ist nicht unbedingt spannend, aber dennoch interessant. Dee muss sich mit einer Räumungsklage auseinandersetzen. Da sie ihre eher unausgereiften Fähigkeiten kennt, beschließt sie, sich einen Schutzgeist zu zaubern. Natürlich geht das schief – und das Chaos nimmt seinen Lauf. Immer wieder geraten die beiden aneinander, was unter anderem an der magischen Bindung liegt, die es nicht erlaubt, dass sie sich weit voneinander entfernen. Gespickt mit tollen Dialogen, zärtlichen Momenten und einem Ende, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe, hatte ich eine herrlich magische Zeit. Die Szenerie rund um den Buchladen lädt dabei regelrecht zum Träumen ein.
Wie bereits erwähnt, war das Ende für mich sehr überraschend. Es schlägt eine ernsthafte, traurige Richtung ein, mit der ich beim besten Willen nicht gerechnet hätte – und lässt mich umso gespannter auf Band 2 hoffen! Besonders hervorheben möchte ich die Szene, in der Dee ihre Menstruation bekommt. Sorry, aber ich finde es großartig, dass solche „normalen“ Dinge hier Platz gefunden haben! Noch besser ist, wie Ydril, der Dämon, damit umgeht.
Geballte Charakterpower gibt es hier definitiv! Ich habe Dee schnell ins Herz geschlossen und mich hier und da selbst in ihr wiedergefunden. Tage, an denen einfach alles schiefläuft? Check! Trotzdem das Beste daraus machen? Aber selbstverständlich! Ich fand es toll, wie Autorin Eden der Protagonistin so viel Motivation mitgibt – auch wenn einige Kapitel ihres Lebens in Scherben liegen. Und auch bei Ydril, dem düsteren Dämon, wurde alles richtig gemacht – vor allem das Zusammenspiel der beiden im Laufe des Buches.
Mein abschließendes Fazit
Eine chaotische Hexe mit einer Räumungsklage im Nacken und ein mächtiger Dämon, der die Schmerzen einer Periode auf sich nimmt? Das bekommt ihr in „The Deadly Side of Love“. Und ich habe es geliebt! Es war unheimlich witzig und gleichzeitig gefühlvoll – und mit diesem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet. Trotz der humorvollen Szenen trägt die Geschichte auch genug Ernsthaftigkeit in sich. Ich hatte enorm viel Spaß mit dem Buch und habe mir mehr als einmal die schattenhaften Tiere herbeigewünscht. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
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