Mir war es zu oberflächlich
A Bookboyfriend for AutumnZum Buch:
Ella erfüllt sich einen Traum, ein Buchcafé, in dem sich Bookies treffen, austauschen, einfach gerne Zeit verbringen. Aber das errichtet sie ausgerechnet gegenüber einer riesigen Buchhandlung ...
Zum Buch:
Ella erfüllt sich einen Traum, ein Buchcafé, in dem sich Bookies treffen, austauschen, einfach gerne Zeit verbringen. Aber das errichtet sie ausgerechnet gegenüber einer riesigen Buchhandlung mit einem grummeligen Chef, der ihr noch während der Bauphase eine maximal dreimonatige Existenz prophezeit. Und schon ist auf TikTok der Hashtag #DavidgegenGoliath geboren
Meine Meinung:
Ich las im letzten Jahr schon ein Bookboyfriend-Buch der Autorin und war ziemlich neugierig auf dieses Herbstbuch. Aber, und hier kommt meine größte Kritik, es war mir alles zu gewollt. Zu oberflächlich, zu bunt und auch zu vorhersehbar. Grumpy Chef ist gar nicht so, wer hätte es gedacht, er wird total missverstanden, will sich sogar mit Ella verbrüdern für gemeinsame Veranstaltungen. Außerdem erinnert er extrem an einen Real-Buchhändler-Chef, der auch ziemlich grummelig daherkommt. Ich wurde einfach weder mit Ella, die mir zu gewollt extravagant war, noch mit Cederick warm. Es fehlte mich die Tiefe in den Charakteren, sie waren so lieblos beschrieben, Ella wurde auf ihre bunte Strumpfhosen begrenzt, Cederick auf seine Zahlen. Es kam einfach kein gutes Gefühl bei mir auf.
Der Schreibstil ist ganz gut zu lesen, allerdings fehlte mir die Atmosphäre, das Feeling, das ein solches Buchcafé bei mir auslösen sollte. Das Ende war dann auch ziemlich rasant und alles in allem war es mit einfach zu oberflächlich und mir fehlte das Wohlfühlgefühl. Es war einfach nur nett.