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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Viel Gefühl

Herzlauschen
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Das Buchcover passt eigtl ganz gut, obwohl ich wegen dem nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre, sondern nur aufgrund des Klappentextes Interesse aufgekommen ist. Auf einem Konzert der weltbekannten ...

Das Buchcover passt eigtl ganz gut, obwohl ich wegen dem nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre, sondern nur aufgrund des Klappentextes Interesse aufgekommen ist. Auf einem Konzert der weltbekannten Opernsängerin Tessa Boden sitzt in der ersten Reihe der taube Paul. Er hat die Karte von seiner, vor einem Jahr verstorbenen Frau, geschenkt bekommen. Nur wiederwillig ist er dort. Er kann doch nichts hören, was will er auf einem Konzert!? Aber dann ist er von dem, was er sieht völlig fasziniert. Nur aufgrund seiner Beobachtung, wie sie singt, kann er die Gefühle der Sängerin spüren. Da er Künstler ist, zeichnet er während des Konzertes ein Porträt von Tessa. Sie bekommt danach die Zeichnung zu Gesicht und fühlt sich wahrlich erkannt und ins Innerste geblickt. Es kommt zu einem Treffen und die Liebesgeschichte beginnt mit all ihren Herausfordernden der verschiedenen Leben. Die Liebesbeziehung war mir ein bisschen zu dick aufgetragen aber ist trotzdem schön erzählt. Sehr interessant ist auch der Einblick in das Leben einer tauben Person. Ist lesenswert wenn man Liebesgeschichten sehr gern liest! Ansonsten könnte es für einen bisschen zu klischeehaft oder überzogen sein.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Mittelmäßig

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Die Ausgangslage im Buch Moorgold hat mir gut gefallen. Im Grenzgebiet wurden durch die Vertriebenen damals viele kleine, private Schätze im Wald versteckt, in der Hoffnung sie eines Tages wieder zu holen. ...

Die Ausgangslage im Buch Moorgold hat mir gut gefallen. Im Grenzgebiet wurden durch die Vertriebenen damals viele kleine, private Schätze im Wald versteckt, in der Hoffnung sie eines Tages wieder zu holen. Es werden Gebeine in den Bergen freigelegt, die 30 Jahre alt sind und vermutlich einem Schatzsucher gehörten. Auch wird aktuell ein alter Leierkastenmann ermordet gefunden, der mit seinem Sohn im Grenzgebiet wohnte. Klingt alles sehr interessant und die Atmosphäre ist auch toll beschrieben im düsteren Wald, wenn die Äste knacken oder das alte, dunkle Haus des Puppenspielers voller Puppenfiguren.
Aber leider hat mir der Schreibstil nicht zugesagt, da er merkwürdig altbacken klingt und sich auch oft wiederholt. Zu genau werden alttägliche Dinge und Gedankengänge der Ermittler beschrieben, die nicht zur Spannung beitragen sondern diese eher ausbremsen. Auch fand ich merkwürdig, dass Annalena ihren Ermittlerfreund Lorenz mit Sie anspricht, dieser sie jedoch duzt. Auch überlegt sie ständig, was er jetzt bei den Ermittlungen als nächstes tun würde. Kann man ja einmal machen aber doch nicht dauernd.
Schade, aus der guten Ausgangslage hätte man einen besseren Krimi machen können.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Spezielles Thema Tod

Der Club der kalten Hände
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Das Buch der Club der kalten Hände ist natürlich ein spezielles Kinderbuch, da es das sensible Thema Tod behandelt. Und das ist auch grundsätzlich schonmal ganz gut, denn zu diesem Thema besteht oft eine ...

Das Buch der Club der kalten Hände ist natürlich ein spezielles Kinderbuch, da es das sensible Thema Tod behandelt. Und das ist auch grundsätzlich schonmal ganz gut, denn zu diesem Thema besteht oft eine Hemmschwelle darüber zu reden und mit Kindern vielleicht erst recht, da man sie vermutlich vor traurigen Themen abschotten will. Aber wenn man dann damit konfrontiert wird ist es umso schwerer damit umzugehen. Deshalb finde ich es gut, dass hier Fragen zum Tod und tote Menschen beantwortet werden ohne in eine religiöse Richtung zu tendieren. Und wie sich Trauer vielleicht anfühlt oder wie man besser damit umgehen kann. Was bei jedem ja auch unterschiedlich ist. Deshalb hat mir der zweite Teil des Buches besser gefallen, wo diese Fragen beantwortet werden. Im ersten Teil kommen mir etwas zu viele Todesfälle vor, sogar Babys und Kinder. Da hätten vielleicht zwei Beispiele genügt. Und ich fand den Zeichenstil nicht sehr schön. Besonders die Toten mit der grauen Hautfarbe fand ich fast ein bisschen gruselig für Kinder.

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