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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2026

Spannung mit Längen

Das Signal
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Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. ...

Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. Jedoch merkt sie bald, dass da was nicht stimmt. Ihr Man und die, von ihm besorgte Pflegekraft überwachen sie und lassen sie so wenig wie möglich mobil werden. Deshalb geht Viola selbst nun in den Überwachermodus, bis sie merkt, dass sie in ernster Gefahr schwebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, auch Dank kurzer Kapitel. Durch die Ich-Erzählung und die beklemmende Situation der Hilflosigkeit, stellt sich schnell Spannung ein. Jedoch flacht diese wieder etwas ab, da sich im Mittelteil wenig Neues tut, außer, dass ihr weiter das merkwürdige Verhalten auffällt und sie immer mißtrauischer wird.
Auch sind die Andeutungen aus ihrer eigenen Vergangenheit zu kryptisch, als dass man irgendetwas Neues ahnen könnte. Erst zum Schluss kommt mehr Action auf.

Aber insgesamt hab ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl der Spannungsbogen nicht durchgehend anhält und die Auflösung auch nicht besonders überraschend ist. Ergibt von mir trotzdem knappe 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Trost und viel Fantasie

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge
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Das Buchcover mit den wunderschönen und warmen Farben gefällt mir sehr gut! Auch die großen Illustrationen sind sehr schön gestaltet, in tollen Farbverläufen mit kurzen Texten zur Geschichte.
Und die Story ...

Das Buchcover mit den wunderschönen und warmen Farben gefällt mir sehr gut! Auch die großen Illustrationen sind sehr schön gestaltet, in tollen Farbverläufen mit kurzen Texten zur Geschichte.
Und die Story des Buches über Malte und seinen Taubenfreund Oskar mit dem Nachbarsmädchen Phia ist insgesamt herzerwärmend. Es geht um Verlustängste, im speziellen hier um geliebte Haustiere, Trauer und Trost. Und hier hakt es meiner Meinung ein bisschen. Es sind viele Themen, die hier sehr fantastisch dargestellt werden. Man muss kleinen Kindern hier schon viel dazu erklären. Ich hab zum Beispiel nicht verstanden, warum Malte auf einmal genauso klein wie die Taube war. Evtl wäre da der erste Band erklärend. Und diese Fantasiewelt ist zwar schön gestaltet und ideenreich aber für mich etwas zu merkwürdig. Das freundliche und hilfsbereite Trost-Wuscheltier fand ich da noch am besten. Aber die Hundeinsel, wo die verstorbenen Hunde nun leben, trifft gar nicht mein Geschmack. Also insgesamt ein gutes Thema mit tollen Bildern aber nicht ganz optimal für mich umgesetzt. Deshalb gibts von mir 3,5 Sterne, da die Bilder besonders schön sind und die für Kinder ja meist am Interessantesten sind.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Nur teilweise spannend

Deckname: Bird
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Bei dem Buch Deckname Bird geht es um eine Agentin beim Geheimdienst, die selbst ins Visier gerät und fliehen muss. Es ist kein klassischer Thriller(!) sondern eher in 3 Phasen aufgeteilt. Im ersten Teil ...

Bei dem Buch Deckname Bird geht es um eine Agentin beim Geheimdienst, die selbst ins Visier gerät und fliehen muss. Es ist kein klassischer Thriller(!) sondern eher in 3 Phasen aufgeteilt. Im ersten Teil erkennt Heather, dass sie ins Fadenkreuz geraten ist und untertauchen muss - und zwar sofort, sonst ist es zu spät. Es wird ihre Flucht sehr real beschrieben, sodass es einem selbst in atemlose Anspannung versetzt. Wo kann sie sich verstecken, auf welcher Route das Land verlassen um so wenig wie möglich aufzufallen? Jederzeit könnten die Verfolger sie entdecken. Da konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Danach folgt ein Rückblick in ihr Leben über Werdegang, Freundschaft, Start in den Secret Service. Nicht mehr spannend aber trotzdem interessant einen Einblick in ihre Gefühle, Beweggründe und vielleicht auch Abgründe zu bekommen. Der letzte Teil schliesst dann wieder beim ersten an, wobei mich der Schluss leicht unzufrieden zurück gelassen hat. Aber, alles in allem, ein gutes Buch, das leicht und flüssig zu lesen ist!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Melancholisch

Wilder Honig
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Das Buchcover finde ich wunderschön und ansprechend. Die Geschichte der Hannah und ihrer Schwester Sadie ist eigtl schön beschrieben. Nach dem Tod von Hannahs Mann kommt Sadie zur Unterstützung nach Hause. ...

Das Buchcover finde ich wunderschön und ansprechend. Die Geschichte der Hannah und ihrer Schwester Sadie ist eigtl schön beschrieben. Nach dem Tod von Hannahs Mann kommt Sadie zur Unterstützung nach Hause. Sie finden Briefe des Verstorbenen in denen er mitteilt, dass er eine uneheliche Tochter hat. Das trifft Hannah sehr, denn sie konnten keine Kinder bekommen. Sie beschließt diese Tochter einzuladen und kennen zu lernen. Es ist viel über Gefühle, Schmerz und Schuld enthalten. Aber auch wie sie versuchen damit zurechtkommen. Oft leider nur mit Schweigen. Ebenfalls ist viel über Bienen, Imkerei, Obstgärten und Apfelbaumzüchten enthalten. Die Handlung schreitet sehr langsam voran, was mir manchmal zu langsam war. Es passiert auch nicht sehr viel, sondern es wird das schlichte aber naturverbundene Leben der drei Frauen in dem Haus beschrieben und die oft eher verhaltene Reaktion der Protagonisten. Oft auch viel zwischen den Zeilen. Insgesamt schön, für jemand der die Worte und Szenen auf sich wirken lassen will.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Viel Gefühl

Herzlauschen
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Das Buchcover passt eigtl ganz gut, obwohl ich wegen dem nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre, sondern nur aufgrund des Klappentextes Interesse aufgekommen ist. Auf einem Konzert der weltbekannten ...

Das Buchcover passt eigtl ganz gut, obwohl ich wegen dem nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre, sondern nur aufgrund des Klappentextes Interesse aufgekommen ist. Auf einem Konzert der weltbekannten Opernsängerin Tessa Boden sitzt in der ersten Reihe der taube Paul. Er hat die Karte von seiner, vor einem Jahr verstorbenen Frau, geschenkt bekommen. Nur wiederwillig ist er dort. Er kann doch nichts hören, was will er auf einem Konzert!? Aber dann ist er von dem, was er sieht völlig fasziniert. Nur aufgrund seiner Beobachtung, wie sie singt, kann er die Gefühle der Sängerin spüren. Da er Künstler ist, zeichnet er während des Konzertes ein Porträt von Tessa. Sie bekommt danach die Zeichnung zu Gesicht und fühlt sich wahrlich erkannt und ins Innerste geblickt. Es kommt zu einem Treffen und die Liebesgeschichte beginnt mit all ihren Herausfordernden der verschiedenen Leben. Die Liebesbeziehung war mir ein bisschen zu dick aufgetragen aber ist trotzdem schön erzählt. Sehr interessant ist auch der Einblick in das Leben einer tauben Person. Ist lesenswert wenn man Liebesgeschichten sehr gern liest! Ansonsten könnte es für einen bisschen zu klischeehaft oder überzogen sein.

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