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Veröffentlicht am 10.09.2025

Sehr bewegend

Die Geschichte von Francine R.
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Mein Fazit:
Dieses Buch ist mal so ganz anders. In Graphic Novels (Comics zu Deutsch) mit dazugehörigen Zeichnungen. Eine Schreibform, die mich überrascht hat, eine Geschichte, die tief unter die Haut ...

Mein Fazit:
Dieses Buch ist mal so ganz anders. In Graphic Novels (Comics zu Deutsch) mit dazugehörigen Zeichnungen. Eine Schreibform, die mich überrascht hat, eine Geschichte, die tief unter die Haut ging und emotional sehr betroffen gemacht hat. Am Ende flossen bittere Tränen … Die Geschichte von Francine ist sehr tragisch. Die Zeichnungen untermalen die Geschichte , da sie das ganze Ausmaß des Krieges in einer speziellen, gezeichneten Form beschreiben.Die Schwarz-Weiß-Töne betonen die Ausweglosigkeit der Situation, die Trostlosigkeit angesichts der Grausamkeiten, und untermalen das Leid der Häftlinge.

Francine ist eine tapfere Frau, Sie ist Mitglied der Resistance, Sie erzählt von ihrer Verhaftung und wie sie gefoltert wurde, bis sie im Mai 1944 ins Konzentrationslager Ravensbrück verlegt wurde. Der ständige Hunger, die Folter durch die Aufseher, das schwere Leben im Konzentrationslager, unwillkürliche Bestrafungen, die Ermordung von Häftlingen … All das hat ihre Seele krank gemacht. Sie lernte in dieser Zeit aber auch Solidarität unter den Häftlingen kennen. Freundschaften entstanden, Trotz allem hat Francine den anderen Häftlingen Mut gemacht. Was für eine Frau! Ihr bewegtes Leben und ihre Aufzeichnungen sind ein Mahnmal an künftige Generationen, dass so etwas nie wieder passiert. Gerade in der heutigen Zeit aktueller denn je.

Der Autor gibt Francine eine Stimme, indem sie die Machenschaften der Nazis aufdeckt und für die Nachwelt in einer Art Comic festhält. Detailgetreu, mit geschichtlichen Fakten untermalt, wirken besonders die grausamen Bilder sehr nachhaltig auf den Leser. Sie bleiben in Erinnerung und man kann sich ihrer magischen Anziehung nicht entziehen. Sie zeigen den grausamen Alltag der KZ-Häftlinge. Der bildhafte Schreibstil des Autors ist brillant, modern gehalten und beinhaltet alle wichtigen Informationen, um diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem zu machen. Ein Zeitzeugenbericht ,der das Herz berührt und tief bewegt.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Sehr ergreifendes Schicksal

Elsas Stern. Ein Holocaust-Drama
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Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein Zeitzeugin der besonderen Art. Eine fiktive Geschichte, die aber stellvertretend für all die Menschen in Konzentrationslagern steht , die unvorstellbare Grausamkeiten erleben ...

Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein Zeitzeugin der besonderen Art. Eine fiktive Geschichte, die aber stellvertretend für all die Menschen in Konzentrationslagern steht , die unvorstellbare Grausamkeiten erleben mussten.

Die Hauptprotagonistin Elsa ist Jüdin und wird kurz vor Kriegsende nach Auschwitz deportiert. Dort erlebt sie Grausamkeiten, denen sie fast zum Opfer fällt. Aber sie hat einen Schutzengel namens Janosz … Ihre ganze Familie wird in Auschwitz ermordet und Elsa bleibt allein zurück in dieser Hölle. Sie trifft auf Dr. Hauser, einem Untergebenen von Dr. Mengele. Schon allein bei dieser Vorstellung bekommt man Gänsehaut und man kann sich vorstellen, welche Qualen Elsa erleben musste. Dr. Hauser, ein Despot, ein Mörder der übelsten Art, für den Mitleid ein Fremdwort war, ein Mensch, der unvorstellbare Experimente an Juden durchführte, alles im Namen der Wissenschaft … Diese Geschichte steht für alle Opfer in diesem Wahnsinnskrieg, der 6 Millionen Menschen den Tod brachte …

Elsas Lebensgeschichte ist so furchtbar, so traurig und emotional. Mir ging diese Geschichte so ans Herz. Ihr Mut hat mich so beeindruckt, ihre Entschlossenheit, ihren Peiniger zur Strecke zu bringen, hat mich tief bewegt und nachdenklich gemacht. Wie kann ein Mensch so ein Geheimnis über 35 Jahre für sich behalten, mit solch einer Tragödie fertig werden, wobei die Seele so krank ist durch diese Grausamkeiten … Sehr viele Verbrecher im Nationalsozialismus konnten nicht zur Rechenschaft gezogen werden, da sie unter falschem Namen nach dem Krieg weiterlebten. Oder von der Familie gedeckt und finanziell unterstützt wurden. Wie Josef Mengele zum Beispiel, ein Massenmörder, der nie zur Rechenschaft gezogen werden konnte. Der nie einen Gerichtssaal von innen sah, der nie angeklagt und mit seinen Taten konfrontiert wurde.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, leicht verständlich geschrieben, sehr gefühlvoll formuliert und sehr berührend. Eine Geschichte so eindrucksvoll, dass man so schnell nicht vergisst.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Sehr emotional

Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt
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" Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt "
Autor: Dagmar Fohl
Verlag: Gmeiner



Handlung des Buches:
Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, gibt es kaum noch Fluchtmöglichkeiten für die Verfolgten. ...

" Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt "
Autor: Dagmar Fohl
Verlag: Gmeiner



Handlung des Buches:
Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, gibt es kaum noch Fluchtmöglichkeiten für die Verfolgten. Als einziges Transitland bleibt nur noch Portugal. Doch der Diktator Salazar verschärft die Einreisebedingungen drastisch. Erschüttert vom Leid der Menschen, die aus allen von Deutschland besetzten Ländern nach Bordeaux flüchten und nun zu Tausenden vor seinem Konsulat warten, stellt sich Aristides de Sousa Mendes gegen das Verbot der portugiesischen Regierung. In einer ungeheuren Kraftanstrengung erteilt der Konsul Visa für 30.000 Flüchtlinge, bis er selbst wegen Ungehorsams nach Portugal zurückbeordert wird.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Sehr ergreifendes Schicksal

Dianas Liste
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Mein Fazit:
Ich habe schon viele Bücher über Kriege gelesen, aber dieses ist so furchtbar. In drei Abschnitten gelesen, hat es mir schlimme Alpträume beschert.

Zitat: " Ich wollte, dass geholfen werde, ...

Mein Fazit:
Ich habe schon viele Bücher über Kriege gelesen, aber dieses ist so furchtbar. In drei Abschnitten gelesen, hat es mir schlimme Alpträume beschert.

Zitat: " Ich wollte, dass geholfen werde, wo immer es möglich war“ Diana Budisavljević Sie rettete tausende Kinder aus den Konzentrationslagern der kroatischen Ustaša. Doch Diana Budisavljević ist heute fast vergessen."

„Dianas Liste " ist eine Geschichte über eine mutige, starke Frau, die meinen höchsten Respekt für ihre guten Taten, ihren beispiellosen Mut, ihre Aufopferung für die Freiheit der geschundenen Kinder und Frauen im Kroatienkrieg hat. Diana Budisavljevic ist eine Frau, die unglaubliche Rettungsaktionen auf die Beine gestellt hat, dabei ihr Leben mehr als einmal riskiert hat, um die Kinder und Frauen aus dem KZ zu retten. Sie ist ein Beispiel dafür, dass selbstlose „Retter“ in Vergessenheit geraten können und dieses Buch setzt ihr ein Denkmal für alle Zeiten. Eine vergessene Heldin, deren Lebensgeschichte die Leser berühren und nachdenklich machen wird. Eine Heldin, die Tausenden kroatischen Kindern während des Zweiten Weltkriegs das Leben gerettet hat. Ich bin von ihrem Leben beeindruckt und emotional sehr betroffen. Mehr als einmal sind die Tränen geflossen und ich bewundere diese Frau für ihren Mut. Wie sie die Hilfsgüter und Spenden organisiert hat und durch ihre Unerschrockenheit viele Leben gerettet hat.

Schonungslos offen, mit viel Feingefühl, aber auch authentisch, schildert sie die Greueltaten der Armee … zum Beispiel die Ermordung von Kindern im Konzentrationslager in Jasenovac ( dem größten KZ von Kroatien) oder die Ausradierung des Dorfes Mlaka: 930 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. Von Bajonetten aufgespießt, die Kehle durchgeschnitten, zu Tode getrampelt und erschossen .

In Dianas Liste waren die geretteten Kinder mit Namen und Fotos aufgelistet, um nach dem Krieg die Kinder mit ihren Eltern zusammenzuführen. Leider waren fast alle Eltern im KZ verhungert, durch Krankheiten gestorben oder vergast. Welch eine Tragödie für die Kinder, die zu Waisen wurden! 1978 verstarb diese stille Heldin , ohne dass sie erfahren hat, wie viele Leben sie gerettet hat.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Sehr ergreifendes Schicksal

Die Hölle von Treblinka
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Mein Fazit:
Dieses Buch ist den ca. 250.000 unschuldigen Menschen (polnische, österreichische und tschechische Juden aus den Ghettos des Distrikts Lublin ) im Konzentrationslager Sobibor gewidmet, die ...

Mein Fazit:
Dieses Buch ist den ca. 250.000 unschuldigen Menschen (polnische, österreichische und tschechische Juden aus den Ghettos des Distrikts Lublin ) im Konzentrationslager Sobibor gewidmet, die während des Krieges im Zeitraum 1942–1944 im KZ brutal ermordet wurden.

Der Autor war einer der Ersten, der das Lager nach deŕ Befreiung besucht hat und mit den Gräueltaten der Nazis konfrontiert wurde. Schonungslos offen dokumentierte er alles nach Zeugenaussagen. Überlebenden, die ihre traurige Geschichte erzählten, und sogar ehemaligen Aufsehern, die enttarnt wurden. Was ich furchtbar fand, dass Anwohner vom angrenzenden Dorf im Lager nach Wertgegenständen suchten. Wie kann man als Mensch so tief sinken?

Auf den letzten Seiten erzählen ehemalige KZ-Häftlinge über die begangenen Verbrechen. Allen voran SS Mann Zepf. Zitat: „Dieses über Riesenkräfte verfügende Subjekt, griff sich plötzlich ein Kind aus der Menge, schwenkte es wie eine Keule und schlug ihm den Schädel ein , oder riss ihn in der Mitte entzwei ". Was für ein Tier! Unvorstellbar, was sich für Dramen abgespielt haben müssen.

Sobibor wurde als „größter Menschenschlachthof der SS“ betitelt und leider erscheint das KZ nicht so in den Geschichtsbüchern wie Buchenwald , Sachsenhausen oder Majdanek … Was ich sehr schade finde. Das KZ erlitt erst wieder traurige Berühmtheit durch die Aufzeichnungen des Autors im Jahr 1946. Wer sich für die Geschichte Sobibor's interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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