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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2025

Sehr unterhaltsam

No Way Home
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"No Way Home" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. T.C. Boyle versteht es wie kaum ein anderer, menschliche Abgründe in dichten, atmosphärischen Szenen offenzulegen. Ich habe mich beim Lesen oft gefühlt, ...

"No Way Home" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. T.C. Boyle versteht es wie kaum ein anderer, menschliche Abgründe in dichten, atmosphärischen Szenen offenzulegen. Ich habe mich beim Lesen oft gefühlt, als würde die Wüste Nevadas selbst zur Bühne eines psychologischen Kammerspiels werden, in dem jede Emotion verstärkt und jede Entscheidung existenziell wirkt. Boyles Sprache ist präzise, zugleich poetisch und unerbittlich – man stolpert nicht über große Gesten, sondern über kleine Nuancen, die umso mehr unter die Haut gehen. Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv er Dynamiken von Begierde, Macht und Abhängigkeit herausarbeitet, ohne je ins Plakative abzurutschen. Für mich war dieses Buch ein literarischer Schlag in die Magengrube, der noch lange nachhallt. Ein Roman, den ich nicht so schnell vergessen werde und der noch lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Eine tolle, lehrreiche Geschichte

Piet findet einen neuen Freund
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Das wunderschön illustrierte Kinderbuch eignet sich ganz wunderbar, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung von Freundschaft auf kindgerechte Weise zu vermitteln.

Was ist Freundschaft? ...

Das wunderschön illustrierte Kinderbuch eignet sich ganz wunderbar, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung von Freundschaft auf kindgerechte Weise zu vermitteln.

Was ist Freundschaft? Wie pflege ich sie? Welche Gefühle kann Freundschaft in mir auslösen?

Trotz des Tiefgangs und des lehrreichen Inhalts fehlt es der Geschichte dennoch nicht an Leichtigkeit und Unterhaltsamkeit

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Offene & ehrliche Einblicke

Das Leben ist kein Kinderwunschkonzert
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Ich ziehe meinen Hut und habe allergrößten Respekt vor der Autorin, sich so offen, verletzlich und ehrlich über ein so sensibles Thema zu äußern.
Sie gewährt ganz tiefe Einblicke in die lange und emotionale ...

Ich ziehe meinen Hut und habe allergrößten Respekt vor der Autorin, sich so offen, verletzlich und ehrlich über ein so sensibles Thema zu äußern.
Sie gewährt ganz tiefe Einblicke in die lange und emotionale Reisedurch das Kinderwunsch-"Prozedere" bis hin zum Wunschkind.

Mich hat besonders begeistert, dass es neben dem Einblick in das seelische Befinden auch viele fachliche Informationen im Buch gibt, die mir viel Neues vermittelt haben.

Es ist ein zutiefst authentisches, ehrliches und informatives Buch rund um das Thema Kinderwunsch.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Packende Biografie!

Liebesrausch
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Charlotte von Feyerabend ist es gelungen, mit Anaïs Nin eine Frau zu beleuchten, die eine schillernde und fesselnde Persönlichkeit gewesen ist und mit ihrer Lebensart dem damaligen Rollenbild entflohen ...

Charlotte von Feyerabend ist es gelungen, mit Anaïs Nin eine Frau zu beleuchten, die eine schillernde und fesselnde Persönlichkeit gewesen ist und mit ihrer Lebensart dem damaligen Rollenbild entflohen ist, um ihre Sehnsüchte und Leidenschaften, zumindest bedingt, auszuleben.

Das Zwischenmenschliche; die Verbindungen, im Korsett zwischen gesellschaftlichem Normativ und dem eigenen Begehren, hat die Autorin auf spannende Weise in den Fokus gerückt und auch die beiden männlichen Protagonisten dabei ausreichend Bühne geboten, ohne sie jedoch zu den Hauptdarstellern zu machen. Die Bühne gehört Anaïs Nin.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Ein Meister seines Fachs - genreübergreifend

Über die Toten nur Gutes
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Andreas Izquierdo hat mit 'Über die Toten nur Gutes' einen humorvollen und tiefgründigen Kriminal-Roman geschrieben, der perfekt die Grenze zwischen schwarzem Humor, Roman und Krimi auslotet.
Der Erzählstil ...

Andreas Izquierdo hat mit 'Über die Toten nur Gutes' einen humorvollen und tiefgründigen Kriminal-Roman geschrieben, der perfekt die Grenze zwischen schwarzem Humor, Roman und Krimi auslotet.
Der Erzählstil des Autors ist einfach großartig, wie bereits gewohnt in vorherigen Büchern anderer Genres, – leicht, spritzig und dabei doch nie oberflächlich. Mads Madsen, der Protagonist, ist eine sympathisch chaotische Figur, die mit einer Mischung aus Selbstironie und scharfsinniger Beobachtungsgabe die Welt der Toten und der Lügen, die uns umgeben, betrachtet.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch nicht nur die Fragen rund um den Tod stellt, sondern auch die vielen vermeintlich gut gemeinten Lügen, die wir im Leben erzählen, um die Wahrheit zu verschönern oder zu vermeiden. Der Humor verpackt diese ernsten Themen auf eine Weise, die sie unterhaltsam und leichtgängig wirken lässt!
Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!

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