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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Sehr guter Ratgeber um Kinder für die Zukunft zu stärken

Zu viel des Guten - zu wenig fürs Leben
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Inke Hummel greift mit ihrem Buch "Zu viel des Guten - zu wenig fürs Leben" ein wichtiges und aktuelles Thema bezüglich der heutigen Kinder und Jugendlichen auf. Sie beschreibt die Problematik, wenn Kinder ...

Inke Hummel greift mit ihrem Buch "Zu viel des Guten - zu wenig fürs Leben" ein wichtiges und aktuelles Thema bezüglich der heutigen Kinder und Jugendlichen auf. Sie beschreibt die Problematik, wenn Kinder und Jugendliche zu sehr "umsorgt" werden. Es ist wichtig, dass die Kinder eine starke Sozialkompetenz entwickeln und für die Herausforderungen der Zukunft gestärkt werden. Hier sind natürlich die Eltern gefragt. Stress nach der Arbeit gehen zu Lasten der Kinder. Daher ist es wichtig, dass Eltern und Kinder einen gemeinsamen und guten Mittelweg finden, auf dem sie gemeinsam ihre Ziele erreichen.

Inke Hummel beschreibt eine Vielzahl von von Gegebenheiten, welche wir mit unseren Kindern tagtäglich begegnen. Diese stellt sie praxisnah in vielen Unterabschnitten dar. Hierbei geht sie tiefgründig auf die Herausforderungen ein und bietet anschließend Lösungsansätze. Sie gibt immer wieder Hinweise, welche Handlungen da Kind befähigen können, die künftigen Herausforderungen zu meistern. Das Buch ist übersichtlich gestaltet und die Tipps aus der Praxis sind sehr hilfreich. Der Schreibstil ist sehr verständlich. Ein gutes Sachbuch bzw. Ratgeber, der Helfen kann, dass wir einen guten Umgang dem Kind vorleben bzw. mit ihm gemeinsam leben.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Sehr lehrreiche und kindgerechte Erzählung über Freundschaft

Piet findet einen neuen Freund
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"Piet findet einen neuen Freund" ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch über Freundschaft. Die erzählt die Geschichte von einem Dachs namens Piet. Dieser möchte seinen Freund Lukas besuchen. So macht ...

"Piet findet einen neuen Freund" ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch über Freundschaft. Die erzählt die Geschichte von einem Dachs namens Piet. Dieser möchte seinen Freund Lukas besuchen. So macht sich Piet auf den Weg. Er trifft verschieden Tiere, die ebenfalls seine Freunde sind. Der Weg ist mürrisch und hat keinen Freund. Er ist der Meinung, dass Freunde Zeitverschwendung sind und man sie nicht braucht. So verändert sich der Weg oftmals und macht es Piet sehr schwer, dem Weg zu folgen und Lukas zu besuchen. Darüber ärgert sich der Weg und am Ende hat er dann doch einen neuen (ersten) Freund gefunden.

Die Geschichte ist sehr lehrreich bezüglich Freundschaften. Se zeigt auf, wie wichtig es ist, wenn man Freunden hat und welche Einsamkeit vorherrscht, wenn man ohne Freunde ist. Die Geschichte wird sehr anschaulich und kindgerecht erzählt. Es ist verhältnismäßig wenig Text, der aber auch sehr gut verständlich ist. Unterstützt wird der Text mit großformatigen farbigen Illustrationen. Auf diesen Bildern gibt es zudem noch sehr viel zu entdecken. Die Geschichte ist sehr lehrreich und macht sehr viel Freude. Ein ganz tolles Kinderbuch!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Einfühlsam und lehrreich

Leo und Ralph
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Leo findet keinen Anschluss und keine Freunde. Er flieht buchstäblich in den Weltraum. Sterne, Planeten und Außerirdische sind die Phantasiewelt, in der sich Leo zurechtfindet. Dann findet er mit Ralph ...

Leo findet keinen Anschluss und keine Freunde. Er flieht buchstäblich in den Weltraum. Sterne, Planeten und Außerirdische sind die Phantasiewelt, in der sich Leo zurechtfindet. Dann findet er mit Ralph einen imaginären Freund, natürlich ein außerirdisches Wesen mit niedlichen Zügen. Aus beruflichen Gründen muss Leos Familie in einen anderen Ort ziehen, der sehr weit entfernt ist. Dundle, ein augenscheinlich nicht lebenswerter Ort. Aber Leos Mutter hat dort einen neuen Job angenommen, der besser bezahlt wird als der alte. Leo besucht eine neue Schule und trifft auf Gus, der sehr an einem Fußball hängt, den er von seinem verstorbenen Vater geschenkt bekommen hat. Dieser ist eines Tages verschwunden und Leo findet den Ball. Der Beginn einer Freundschaft...

Die Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt. Die Charaktere sind gut beschrieben und passen in die Erzählung. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut verständlich. Die kurzen Kapitel eignen sich gut für ein Jugendbuch. Die Handlung ist einfühlsam und phantasiereich, hat dennoch einen tieferen Sinn. Es geht um Freundschaft und den Umgang miteinander.

Ich habe eigentlich etwas anderes erwartet. ABER ich bin wirklich begeistert und habe es nicht bereut, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht das einfache Buch, sondern eines mit wichtigem Hintergrund. Ein Buch, welches man Lesen muss.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Spannung pur

EX|EO
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Bei Ex|Eo: Das Kamtschatka-Experiment von Mikael Lundt handelt es sich um einen spannenden Science Thriller. Die US-Forscherin Denise wird entführt. Sie hat eine begonnene Forschung vertieft und eine ...

Bei Ex|Eo: Das Kamtschatka-Experiment von Mikael Lundt handelt es sich um einen spannenden Science Thriller. Die US-Forscherin Denise wird entführt. Sie hat eine begonnene Forschung vertieft und eine tiefgreifende Entdeckung gemacht. Nach 10 Monaten macht sich ein Trupp bestehend aus Wissenschaftler und Militärs in einem streng geheimen Auftrag auf den Weg nach Russland. Auf der abgelegenen Halbinsel Kamtschatka entdecken sie ein geheimes Forschungslabor, in dem die US-Forschung weiter betrieben wird, um eine neue Waffe zu entwickeln. Die Forschung gerät jedoch immer mehr außer Kontrolle und erzeugt Zeitverzerrungen, Beben und weitere physikalische Abnormitäten. Der Reaktor droht komplett außer Kontrolle zu geraten. Der Trupp gerät in Gefangenschaft der Russen. Hier trifft er auch auf die entführte Denise, welche gezwungen wurde, ihr Wissen den Russen mitzuteilen. Die Spannungen der beiden Supermächte sind ein Hindernis bei der Bewältigung der Krise. Dennoch wird eine Gruppe aus Militärs und Wissenschaftlern zusammengestellt, die ins Innere des Gefahrenbereiches vordringen und die Gefahr beseitigen wollen. Es ist die einzige Hoffnung, die Welt vor katastrophalen Folgen und deren Zerstörung zu bewahren...
Der Autor Mikael Lundt versteht es, die Story sehr spannend zu erzählen. Die Story ist unheimlich spannend. Sie fesselt den Leser und macht dennoch nachdenklich. Wie weit ist der Mensch, um die Welt zu verändern oder gar zu zerstören. Die Handlung und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Wenngleich ich manche Fachbegriffe erst einmal nachschlagen musste, passt alles gut zusammen. Er erzeugt stets einen guten Spannungsbogen und hält diesen aufrecht. Ich empfinde die Charaktere der einzelnen Protagonisten gelungen. Nichts wird übertrieben dargestellt. Ob Baxter, mit ihrem militärischen Drill und als treibende Kraft, oder der Schamane, mit seiner unaufdringlichen Art und trotzdem dem Weitblick und der notwendigen Übersicht. Insgesamt ergänzen sich aber alle Charaktere, die unterschiedlicher gar nicht sein können.
Letztendlich macht die Handlung aber auch nachdenklich. Der Mensch probiert und testet und überschreitet oftmals aber Grenzen, welche die Welt komplett aus dem Gleichgewicht bringen (können). In dieser Story wird ebenfalls über solche Forschungen geschrieben und man muss sich die Frage stellen: Was wissen wir alles noch nicht, wo wir stehen?
Ich finde das Buch sehr gelungen, spannend und lesenswert.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Spannend, mysteriös, einfühlsam

Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben
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Elend und Gewalt in Stockholm im Jahre 1880. Mika, ein 12-jähriges Mädchen lebt im Waisenhaus. Zu ihren Aufgaben zählt auch der Schließdienst im Waisenhaus. In einer bitterkalten Nacht wird ihr an der ...

Elend und Gewalt in Stockholm im Jahre 1880. Mika, ein 12-jähriges Mädchen lebt im Waisenhaus. Zu ihren Aufgaben zählt auch der Schließdienst im Waisenhaus. In einer bitterkalten Nacht wird ihr an der Pforte ein Neugeborenes übergeben. Unbekannt und keinerlei Hinweise auf die Eltern des Neugeborenen, weckt die Situation Mikas Neugierde. Schnell stößt sie auf eine Reihe mysteriöser Morde, von einem Mörder, der eigentlich schon gefasst wurde - oder doch nicht? Mika forscht nach und begegnet Inspekteur Valdemar Hoff. Zunächst zweifelnd, später jedoch im regen Austausch und Gemeinsamkeit bei den Ermittlungen, versuchen sie die Fälle aufzuklären. Ein spannender und mysteriöser Weg beginnt...

Die Charaktere sind gut beschrieben. Sie passen gut zu den handelnden Personen. Die Handlung ist klar und sehr gut zu verstehen. Von Beginn bis Ende ist diese nachvollziehbar und realistisch für diese Zeit. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten führen den Leser durch das Stockholm im Jahre 1880. Das Elend im Waisenhaus wird anschaulich beschrieben und lässt den Leser tief eintauchen. Der Weg von Mika bis zum Ziel ist spannend und es gibt immer wieder eine Wendung. Der Spannungsbogen wird stets hochgehalten und in den letzten Kapiteln bis zur Aufklärung noch einmal gesteigert. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfühlsam und gut verständlich. Dennoch finde ich das Lesealter ab 10 Jahren noch etwas zu früh, da es doch einige Passagen gibt, die durchaus etwas zu hart verfasst sind und manche Erklärung abfordert. 12 Jahre wäre hier ein passendes Einstiegsalter.

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und lässt eine solch mysteriöse Geschichte gar nicht vermuten. Die Leseabschnitte haben eine angenehme Länge. Das Buch mit ihrer Handlung hat viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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