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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Das L.A.P. und seine Folgen

Tell Me Secrets (Harrington University)
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Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:

Livs Vater ist Hausmeister in der Harrington University und Liv schleicht sich gerne in Vorlesungen, für die sie nicht eingeschrieben ist. Denn die Elite Uni kann ihr ...

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:

Livs Vater ist Hausmeister in der Harrington University und Liv schleicht sich gerne in Vorlesungen, für die sie nicht eingeschrieben ist. Denn die Elite Uni kann ihr Vater sich nicht leisten und ein Stipendium hat Liv nicht bekommen. Dann stolpert sie über Aufzeichnungen ihrer verstorbenen Mutter über ein Leistungsausgleichprogramm, kurz L.A.P., und fängt an nachzuforschen. Hilfe bekommst ausgerechnet vom unbekannten König der Uni, Alex Wellington, dessen Vater ein wichtiger Geldgeber der Uni ist.

Meine Meinung:

Zuerst dachte ich ja es ist ein typischer reicher Schnösel trifft auf arme Angestelltentochter, es knistert, aber er ist zu arrogant. Das übliche halt. Aber diese Story ist so anders.
Ja, Alex ist arrogant, er hat mehr Frauengeschichten als Hemden im Schrank, er feiert Partys, er lässt es sich gutgehen. Aber er ist auch ein Mensch, der sich selbst reflektiert und feststellt, das es so nicht leben möchte. Er möchte nicht in die vorgefertigte Zukunft seines Vaters, er möchte sein eigenes Leben leben und dafür braucht er Liv, aber auch jede Menge Mut. Und dieser Aspekt macht die Geschichte einfach anders als das übliche Geplänkel.
Liv, die sich so sehr ein Stipendium wünscht, damit sie endlich offiziell an Vorleseungen teilnehmen darf, die ihren Vater unterstützt und ihre Mutter, die bei einem Unfall, der vielleicht auch gar keiner war, verloren hat, ist ein toller Mensch, den man gerne zum Freund hat. Zusammen mit ihren Kindheitsfreunden Maya und Akio sind sie ein gelungenes Trio. Allesamt sehr sympathisch und bodenständig. Auch Alex mochte ich sehr gerne, nur mit seinen Snobfreunden konnte ich nicht viel anfangen.
Jedenfalls war es eine spannende Story, die die Ungerechtigkeit des L.A.P. an den Prangee stellt und aufklärt was alles vertuscht wurde. Hat mit sehr gefallen, war unterhaltsam, spannend und auch ein bisschen romantisch.

Veröffentlicht am 28.09.2025

Abenteurer unterwegs

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel
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Hilda Hasenherz ist die Abenteuer- und Heldenhäsin von Schloss Löffelburg und sie langweilt sich und sehnt sich nach einem neuen Abenteuer.
Das kommt recht schnell, denn ein Papageientaucher ...

Hilda Hasenherz ist die Abenteuer- und Heldenhäsin von Schloss Löffelburg und sie langweilt sich und sehnt sich nach einem neuen Abenteuer.
Das kommt recht schnell, denn ein Papageientaucher kommt mit einer Nachricht von Prinz Lämpchens Mama. Sie wurde entführt und wird auf der Adlerinsel gefangengehalten.
Die Freunde von Hilda machen sich mit ihr und Prinz Lämpchen zusammen auf den Weg ins neue Abenteuer.


Das Abenteuer auf der Aldlerinsel ist das zweite Abenteuer die Heldenhäsin Hilda. Man muss jetzt nicht unbedingt den ersten Band gelesen haben, aber er erleichtert das Verständnis, den zu Beginn mag es ein wenig verwirrend sein.
Die Geschichte ist ganz wunderbar unterhaltsam und spannend. Es gibt einige Illustrationen, die das Gelesene gut unterstützen. Diese sind so zauberhaft und bieten viel zu entdecken. Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen, die Kapitel haben eine gute Länge, aber auch zum Selberlesen macht Hilda sicher Spaß. Mir hat das zweite Buch jedenfalls sehr gut gefallen, ich mochte es sehr. Hilda und ihre Freunde erleben ein tolles Abenteuer.

Veröffentlicht am 24.09.2025

Namis Weihmachtswunsch

Pampiger Puderzucker!
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Zum Buch:

Nami hat nur einen Wunsch zu Weihnachten, sie möchte an Heiligabend zusammen mit der ganzen Familie feiern und nicht nur mit Papa. Aber ihre Mama hat an Heiligabend nie Zeit, aber dann entdeckt ...

Zum Buch:

Nami hat nur einen Wunsch zu Weihnachten, sie möchte an Heiligabend zusammen mit der ganzen Familie feiern und nicht nur mit Papa. Aber ihre Mama hat an Heiligabend nie Zeit, aber dann entdeckt Nami ein großes Familiengeheimnis und findet sich in der Weihnachtswerkstatt wieder.

Meine Meinung:

Ich mochte schon die anderen zwei Weihnachtsbücher von Jasmin Zipperling so gerne, da war schnell klar, das neue muss ich auch lesen.
Und es hat mich nicht enttäuscht. Diesmal sind es echte Menschen, die das Weihnachtswunder erleben, aber wer die anderen Bücher kennt, trifft viele Bekannte in der Geschichte.
Ich mochte die Idee sehr gerne, es gibt keinen Weihnachtsmann, sondern einen Weihnachtsmensch, denn, wisst ihr sicher, dass es ein Mann ist?
Eine wunderschöne Vorlesegeschichte für alle ab fünf, die an Weihnachten glauben und auch für die, die nicht dran glauben.
Kurze Kapitel, in jedem Kapitel eine ganzseitige bunte Illustration, ganz zauberhaft gezeichnet. Kurzum, es macht einfach Spaß und bekommt von mir eine absolute (Vor)Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 13.09.2025

Felina und das Chaos

Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt
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Zum Buch:

Felina steht kurz vor ihrer ersten Hexenprüfung, dafür muss sie nur ein Praktikum machen. Das möchte sie gerne bei Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien ...

Zum Buch:

Felina steht kurz vor ihrer ersten Hexenprüfung, dafür muss sie nur ein Praktikum machen. Das möchte sie gerne bei Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art machen. Zusammen mit dem Hexenkater Knopf steht sie pünktlich auf der Matte und ist stets bemüht, aber das Chaos bleibt nicht aus. Vor allem als ihr ein Missgeschick mit einem Zauberspiegel passiert.

Meine Meinung:

Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt ist das zweite Buch der Reihe, man muss jetzt aber nicht zwingend den ersten Band gelesen haben, auch wenn in dem einige von den Figuren, die auch im zweiten Buch eine Rolle spielen, vorkommen. Aber für die Geschichte braucht man keine Vorkenntnisse aus dem ersten Buch, es funktioniert auch so.
Wer den ersten kennt, weiß auch dass bek Felina nicht alles so glatt läuft, wie geplant, sondern Chaos könnte ihr zweiter Vornamen sein. Die Kapitel haben eine dem Lesealter entsprechende Länge, immer so ca. Acht bis zehn Seiten, allerdings dürften es gerne noch ein paar Illustrationen mehr sein, die sind nämlich echt genial, auch so gibt es am Seitenrand immer mal wieder was zu entdecken, was gut zu dem Gelesenen passt.
Die Geschichte ist humorvoll, aber auch spannend und Felina erlebt ein magisches Abenteuer, an dem mal wieder ihre tollpatschige Art nicht ganz unschuldig ist. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht und ich kann es nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 12.09.2025

Wenn unsere Retter Hilfe brauchen

Sind wir noch zu retten?
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Zum Buch:

Sind wir noch zu retten ist ein absolut ehrliches Buch über die Zustände unserer Rettungsdienste. Kein leichter Job.

Meine Meinung:

Ich kannte den Autoren bisher von seinen Insatgram-Posts, ...

Zum Buch:

Sind wir noch zu retten ist ein absolut ehrliches Buch über die Zustände unserer Rettungsdienste. Kein leichter Job.

Meine Meinung:

Ich kannte den Autoren bisher von seinen Insatgram-Posts, in denen er vom Leben und Leiden unserer Rettungskräften erzählt. Daher war ich sehr neugierig auf sein Buch.
Ich habe es teilweise gelesen, teilweise als Hörbuch gehört, welches von Luis Teichmann, dem Autor, selbst gelesen wird.
Und ich musste einige Male schwer schlucken und hatte oftmals Tränen in den Augen.
Luis war Rettungssanitäter in einem Problemviertel, bevor er aus Überlastung die Notbremse zog und in ein anderes Stadtteil wechselte. In dem Bich erzählt er erschreckendes aus seinem Alltag, das mir echt zu Herzen ging.
Nicht nur (künftige) Menschen mit sozialen Berufen sollten das Bich unbedingt gelesen haben, sondern vor allem "normale" Menschen, die ein wenig Feingefühl für unsere Retter in der Not zeigen. Ich konnte es teilweise fast nicht fassen, was Rettungssanitäter tagtäglich erleben und tagtäglich leisten.
Die Lektüre macht uns vielleicht, oder eher hoffentlich, etwas empfänglicherund etwas mitfühlend. Ich bewundere ihn und alle seine akollegInnen, die in dem Buch zu Wort gekommen sind und alle, die tagtäglich auf den Straßen unterwegs sind.
Es machte mich ein wenig demütig und vor allem dankbar. Teilweise musste ich echt mit den Tränen kämpfen, was diese Menschen alles leisten.