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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Unterhaltsamer Weihnachtskrimi

Nächster Halt: Mord. Ein Weihnachtskrimi
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Ich lese sehr gerne mitreißende Krimis und war auf dieses Buch sehr gespannt, da es auch noch einen Schuss Weihnachtsfeeling mitbringt. Den Krimi habe ich auch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen. ...

Ich lese sehr gerne mitreißende Krimis und war auf dieses Buch sehr gespannt, da es auch noch einen Schuss Weihnachtsfeeling mitbringt. Den Krimi habe ich auch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen. Jedoch finde ich, dass er ehr für ein jüngeres Publikum ist, was ich anfangs so nicht erwartet hatte.

Die Geschichte dreht sich um Millie, die ihr Glück kaum fassen kann: Sie darf ihre Schwester Rachel zur Jungfernfahrt eines nostalgischen Luxuszuges begleiten. Und das an Weihnachten, der schönsten Zeit des Jahres! Auf der 3-tägigen Reise soll die junge Journalistin für ihre Zeitung eine Reportage über die Leute schreiben, die sich eine solche Luxusreise leisten können. Während der Fahrt durch die traumhaft schöne Winterlandschaft mehren sich jedoch die mysteriösen Zwischenfälle. Als jemand tot aufgefunden wird, wird den Schwestern klar: Mit ihnen im Zug könnte ein Mörder unterwegs sein, dem niemand entkommen kann…

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Ich finde, dass es sich hier auch um einen eher jugendlichen Schreibstil handelt, was aber passt, da die Hauptfigur Millie auch erst 16 ist. Das hat mich anfangs etwa überrascht, aber war dann in Ordnung. Sehr gut gefallen hat mir auch der Humor, der immer wieder durchkam.

Zuerst musste ich erst einmal die ganzen verschiedenen Figuren richtig zuordnen. Dabei hat mir aber das Namensregister am Anfang des Buches sehr geholfen. Millie sowie ihre Schwester Rachel waren mir auch sehr sympathisch, wobei sie aber auch sehr unterschiedlich sind. Millie ist noch etwas kindlicher, wobei Rachel eher die zurückhaltende und ruhigere ist. Die anderen Figuren sind ebenfalls interessant beschrieben und mal mehr oder weniger sympathisch.

Anfangs hat mir die Spannung etwas gefehlt, aber das hat sich gegen Ende dann geändert und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.. Die Auflösung war dann auch plausibel und auch etwas überraschend. Ich wurde auf jeden Fall gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Spannender Cosy-Crime-Roman

Nightingale
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Cosy Crime-Bücher lese ich vor allem in den regnerischen und kälteren Monaten sehr sehr gerne. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch ...

Cosy Crime-Bücher lese ich vor allem in den regnerischen und kälteren Monaten sehr sehr gerne. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch wirklich gut unterhalten und bin nun gespannt auf die Fortsetzung.

Die Geschichte dreht sich um die in Boston aufgewachsene Lydia, die sich ihr Leben als frisch verheiratete Lady Nightingale auf dem englischen Landsitz ihres Mannes Nigel deutlich romantischer vorgestellt hat. Statt Landluft und Lavendeltee erwarten sie ein in die Jahre gekommenes Schloss, eine exzentrische Schwiegermutter und ein Kater, der größer ist als mancher Hund. Dann erschüttert ein mysteriöser Mord das idyllische Städtchen Whispering Pines: Ausgerechnet Nigels Ex-Geliebte wird im Musensaal des örtlichen Kunstmuseums tot aufgefunden – und eine rätselhafte Botschaft wirft einen bedrohlichen Schatten auf die Familie Nightingale….

In die Storyline habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Jedoch war mir die überstürzte Hochzeit, obwohl die Beiden sich nur sehr kurz kennen, anfangs etwas überstürzt. Ein paar Infos, wie sie sich kennengelernt haben und wie es dazu kam, wären toll gewesen, um sich besser mit Nigel und Lydia in dieser Hinsicht identifizieren zu können.

Lydia war mir aber von Anfang an als Figur sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr wirklich gut identifizieren. Deshalb habe ich mit ihr richtig mitgefiebert. Die anderen Figuren sind auch interessant beschrieben – wobei mir der eine mehr, der andere weniger sympathisch war.

Die Geschichte blieb auch die ganze Zeit unterhaltsam, Längen gab es nur wenige. Aber vor allem gegen Ende wird dann die Spannungsschraube nochmal mächtig angezogen, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Die Auflösung war auch auf jeden Fall gut gewählt und hat mich überzeugt. Lange tappte ich nämlich im Dunkeln. Zudem ist es so aus, als würde es eine Fortsetzung geben, auf die ich sehr gespannt bin. Von mir erhält das Buch gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Kurzweilig und actionreich

Das Grab des Piraten
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Die ODYSSEE -Reihe des Autos kenne ich bisher nicht, aber trotzdem war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich lese einfach gerne Archäologie-Thriller und konnte ...

Die ODYSSEE -Reihe des Autos kenne ich bisher nicht, aber trotzdem war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich lese einfach gerne Archäologie-Thriller und konnte es deshalb gar nicht erwarten, mit dem Lesen zu beginnen.

Ich bin auch regelrecht durch das Buch geflogen. Das lag auf jeden Fall an dem locker-leichten Schreibstil und dem schönen Lesefluss, der gegeben ist. So war ich in nur zwei Tagen durch mit der spannenden, aber auch kurzweiligen Storyline.

Nur anfangs hatte ich so meine Probleme in die Geschichte zu finden. Das lag daran, da es sich hier um das bereits fünfte Band der Reihe handelt. Auch wenn die Geschichten der einzelnen Bände in sich geschlossen sind, sollte man meiner Meinung nach auch die ersten Bände gelesen haben bevor man einsteigt. Es fehlt dann doch einiges an Vorwissen, wenn es um die einzelnen Figuren geht. Deshalb werde ich das auf jeden Fall nachholen.

Die Storyline selbst blieb die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Zwar gab es auch mal langatmige Passagen, aber das war zu verzeihen. Sehr oft gab es auch immer mal wieder actionreiche Szenen, die mich mitfiebern gelassen haben – auch wenn sie manchmal sehr überzogen waren. Aber es hat gut gepasst zu der restlichen Geschichte. Ich wurde somit auf jeden Fall gut von dem ODYSSEE-Team unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen für das Buch.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein Familiengeheimnis wird gelüftet

Das Polarlichtcafé
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Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die ...

Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die Storyline dreht sich um Jule, die im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961 entdeckt, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und schön bildlich. Eingebettet in die Storyline gibt es auch zahlreiche Infos über Norwegen und auch die geschichtlichen Vorkommnisse der Zeit. Diese habe ich richtig eingesogen, aber teilweise waren mir die Erklärungen auch etwas zu langatmig, so dass es den Lesefluss etwas gehemmt hat. Diese wären am Ende des Buches besser aufgehoben gewesen, um sich mehr mit den Themen zu beschäftigen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit. Beide Charaktere waren mir wirklich sympathisch und ich konnte mich mit deren Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie sind mir auch richtig ans Herz gewachsen. Mir hat die Handlung rund um Janne jedoch am Besten gefallen. Hier musste ich richtig mitfiebern. Jules Geschichte dagegen kam erst gegen Ende in Fahrt. Davor plätscherte es etwas dahin.

Das Ende war versöhnlich, aber auch traurig. Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und habe nun richtig Lust, selbst nach Norwegen zu reisen. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Familienstreitereien in einem schönen Setting

Apfelzeit am Deich
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Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Merle, die zwölf war, als ihre Eltern sich trennten – ein Bruch, der sie bis heute prägt. Jahre später, lebt sie als Flugbegleiterin ihr eigenes Leben und hat kaum noch Kontakt zu ihren Verwandten. Nur ihre Großmutter Grete, die auf einem Apfelhof im Alten Land wohnt, bleibt ihr nah. Doch Grete ist alt geworden, und Merle sieht sich gezwungen, ihre Angehörigen dazu zu bewegen, sich um die alte Dame zu kümmern. Doch sie alle sind zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Als ihr Partner sich ein gemeinsames Zuhause wünscht, brechen alte Ängste und ungelöste Konflikte in Merle auf. Ein Besuch bei Grete zeigt ihr, wie wenig sie von den Geheimnissen ihrer Familie weiß. Grete erkennt, dass nur sie die zerrissenen Fäden wieder verknüpfen kann – bevor es endgültig zu spät ist…

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Storyline aus drei Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Figuren so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann.

Jedoch muss ich sagen, dass ich außer Grete keine Figur so richtig sympathisch fand. Manche Handlungsstränge konnte ich deshalb nicht nachvollziehen und auch der Ton untereinander war teilweise sehr harsch. Im Endeffekt sind alle miteinander verstritten und keiner ist glücklich mit seinem Leben. Deshalb war mir auch die Versöhnung am Ende etwas zu schnell. Es bleiben auch noch einige Fragen offen, die aber wohl in der Fortsetzung behandeln werden. Darauf bin ich schon gespannt.

Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe für das erste Band 4 von 5 Sternen.

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