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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mittelmäßig

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Cover

Ein schönes, eher dunkles Cover, dass einige Elemente des Inhaltes aufgreift. Ich mag vor allem wie der Titel im Gesamtbild eingebettet ist, auch wenn ich den kleinen "Die Edens"-Aufkleber nervig ...

Cover

Ein schönes, eher dunkles Cover, dass einige Elemente des Inhaltes aufgreift. Ich mag vor allem wie der Titel im Gesamtbild eingebettet ist, auch wenn ich den kleinen "Die Edens"-Aufkleber nervig finde.


Meine Meinung

Während ich mal wieder in einer Buchhandlung stöbern gewesen bin, bin ich über dieses vielversprechende Buch gestolpert. Neben dem Cover klang auch der Inhalt super interessant, weshalb ich es letztlich gekauft und nun auch gelesen habe.

Zwar bin ich davon ausgegangen, dass wir diese Geschichte nur aus Sicht der weiblichen Protagonistin, Winslow, erleben, allerdings war ich auch nicht sonderlich überrascht, als ich bemerkt habe, dass wir immer in regelmäßigen Wechsel zwischen Winslow und Griffin an dieser Geschichte teilhaben. Mich vollständig für sich einnehmen, konnte leider keiner von beiden.

Winslows Bedürfnis sich in der Kleinstadt einzugewöhnen, dazuzugehören und nicht mehr als Außenseiterin wahrgenommen zu werden, konnte ich durchaus verstehen, hatte aber nicht den Eindruck, dass sie selbst viel dazu beigetragen hat sich der Gemeinschaft anzuschließen. Von allen im Buch herrschenden menschlichen Verbindungen fand ich die von Winslow und ihrem Dad mitunter am reellsten. Denn die Beziehung mit Griffin – die eigentlich einen wichtigen Aspekt einnehmen sollte – habe ich bis zum Schluss nicht richtig gefühlt. Gerade der ewige und immer wieder kehrende Geschlechtsverkehr, die wenigen ausdruckstarken Emotionen und die sich viel zu schnell einschleichenden Routinen der beiden konnten mich nicht überzeugen. Auch Winslows Vergangenheit, gerade ihre Eltern betreffend, hatte so viel Potenzial ihrem Leben etwas Tiefe und Emotionalität zu verleihen, dass ich letztlich enttäuscht zurückgeblieben bin.

Griffin ist ein toller Mann, dessen Familienbande wohl zu seinen besten Eigenschaften gehört. Die Tatsache, dass wir das Buch ebenfalls aus seiner Sicht erleben ließ mich ihn schnell als Verdächtigen ausschließen - warum Winslow der Meinung war, er müsse unschuldig sein, erklärt sich mir hingegen weniger. Grundsätzlich bringt er die perfekten Bedingungen für einen Bookboyfriend mit: er ist sympathisch, ein Mann der Tat, gutausstehend und vermögend, während er das Herz am rechten Fleck trägt. Doch im Vergleich zu anderen, männlichen Hauptcharakteren, finde ich ihn irgendwie langweilig und letztlich bleibt sein Charakter doch sehr blass.

Tatsache ist nun mal, dass ich weder den Romanze- noch den Thriller-Anteil dieses Buches wirklich mochte. Die Beziehung der beiden war mir zu oberflächlich, es mangelte an Tiefgang und damit einhergehend an tiefsinnigen Gesprächen, an gemeinsam verbrachter Zeit (die keinen Sex beinhaltet) oder meinetwegen an gemeinsamen Zukunftsplänen. Den Elementen des Thrillers fehlt es beinahe an allem. Weder steht das Opfer genug im Fokus, noch die Ermittlungen, noch die Auflösung des eigentlichen Killers. Mir fehlte es massiv an Spannung und Fingerspitzengefühl mich fesseln zu können. Lediglich die letzten fünfzig Seiten möchte ich persönlich als spannend bezeichnen – auch wenn das Ende per se ziemlich langweilig und eindeutig zu schmalzig war.

Ich persönlich werde wohl keine weiteren Bände der Reihe lesen, auch wenn ich nicht leugnen kann, dass Griffins Familie bzw. deren Zukunft mich durchaus interessiert.


Fazit

Obwohl ich sehr gespannt auf dieses Buch war, bleibe ich leider enttäuscht zurück. Weder als Liebesroman noch als Thriller überzeugt diese Geschichte, denn insgesamt bleibt der Inhalt und auch die Charaktere vergleichsweise blass.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Eines der schlechteren Bücher des Universums

Throne of Secrets – Verraten
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Cover

Ich könnte dieses Cover wohl lieben, wenn ich die Darstellung der Eisdrachen nicht grundsätzlich unansehnlich finde – keine Ahnung wieso, aber diese bein- und flügellosen Kreaturen erinnern mich ...

Cover

Ich könnte dieses Cover wohl lieben, wenn ich die Darstellung der Eisdrachen nicht grundsätzlich unansehnlich finde – keine Ahnung wieso, aber diese bein- und flügellosen Kreaturen erinnern mich eher an Schlangen als an Drachen. Ansonsten liebe die Farben und die Details eigentlich ganz gerne.



Meine Meinung

Nachdem ich nun bereits die komplette „Kingdom of the Wicked“-Trilogie sowie den anderen Spinn-Off dazu gelesen habe, wollte ich natürlich gerne wissen, wie es in diesem Universum weitergeht. Ehrlich gesagt hatte ich große Hoffnungen, da ich die Geschichte rund um Gabriels Bruder Envy total gerne gemocht habe und gehofft habe, dass mich die Autorin wieder in ihren Bann ziehen kann. Leider mochte ich „Thorne of Secrets“ nicht mal ansatzweise so gerne wie „Throne of the Fallen“.

Bevor ich näher auf meinen letzten Satz eingehe, als Hinweis für diejenigen unter euch, die weder die KotW-Triloge noch TotF gelesen haben, ihr könnt dieses Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen – allerdings wird nicht jede Information und jeder Charakter erneut vollumfänglich vorgestellt, es könnte also sein, dass ihr das ein oder andere Detail überlest.

Adriana, unsere weibliche Protagonistin, war leider nicht mein Fall. Ich kann mich durchaus für starke und durchsetzungsfähige Frauen begeistern, doch ihr ständiges Bedürfnis Prinz Gluttony anzugreifen, nicht zu tun, was man ihr sagt und sich selbst – teils – unnötig in Schwierigkeiten zu bringen, fand ich wahnsinnig frustrierend. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass ihr Kontakt zum Prinzen sich in der Vergangenheit und anfänglichen Gegenwart auf ein Minimum beschränkt, hat mich immer wieder wundern lassen, woher ihr ganzer Hass kommt. Auch das Geheimnis um die Vergangenheit der beiden wird der Geschichte gar nicht so sehr gerecht wie ich es mir gewünscht hätte und ist in Anbetracht dessen wie viele Sünden in den Höllenkreisen ausgelebt werden langweilig und beinahe etwas lachhaft. Weder der verführte Tod ihres Vaters, ihre ätzende Stiefmutter noch ihre kleine Schwester geben Adriana den dringend benötigten Tiefgang. Was sich leider auch auf ihre Beziehung zu Gabriel ausweitet. Ewig habe ich auf den Moment gewartet wo die beiden etwas anderes waren als Rivalen in einem kindischen Streit ohne Gewinner, der letztlich nicht kam.

Grundsätzlich mag ich Gabriel. Doch im direkten Vergleich zu Wrath und Envy wäre er mit Abstand meine letzte Wahl. Seinen Sarkasmus und seinen Kampfgeist habe ich am meisten bewundert, und auch seine Zuneigung zu seinem Volk konnte mich immer wieder positiv überraschen. Von ihm als Höllenfürsten sehen wir dafür verdächtig wenig. Gerade durch Adrianas permanente Sticheleien und dem eher saloppen Umgang mit seinen Untergebenen wirkte er als Anführer und mächtiger Dämon eher fad und zurückhaltend.

Vielleicht habe ich mir dieses Buch durch meine zu hohen Erwartungen selbst kaputt gemacht, doch inhaltlich bin ich gar nicht abgeholt worden. Weder fand ich „Throne of Secrets“ besonders fesselnd noch besonders spannend. Gerade Gabriels Fake-Brautsuche fand ich unnötig und hätte mir wesentlich mehr Kämpfe und Blutvergießen sehnlich gewünscht. Auch was die Intrigen bei Hofe, oder die verfluchten Gegenstände angeht, was die Drachen als vermeintlich wichtiges Element angeht oder das Wiedersehen von bekannten Gesichtern habe ich immer wieder auf mehr gehofft. Irgendwie dümpelt diese Geschichte in seichten Gewässern vor sich hin und es dauert eine Ewigkeit bis endlich etwas Spannendes passiert.

Ich glaube schon, dass ich trotz dieser durchwachsenen Rezension nach den Bänden der anderen Brüdern Ausschau halten werde – denn in Vergangenheit war es schon häufig der Fall, dass ich der Meinung war, dass sich die Qualität der Bücher von Kerri Maniscalco durchaus unterscheiden.



Fazit

Für mich leider ein enttäuschendes Spinn-Off. Mit Gabriel und Adriana konnte ich leider herzlich wenig anfangen und vermisse insgesamt Spannung, Dramatik und Action. Diesen Band kann man sich meiner Meinung nach gerne sparen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2025

Unzufriedenstellender Abschlussband

Chasing Eternity
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Obwohl ich die ersten beiden Bände dieser Trilogie bereits vor einer ganzen Weile gelesen habe, hatte ich bisher nicht die Muße diese Reihe hiermit zu beenden. Doch, da mein Stapel ungelesener Bücher nichts ...

Obwohl ich die ersten beiden Bände dieser Trilogie bereits vor einer ganzen Weile gelesen habe, hatte ich bisher nicht die Muße diese Reihe hiermit zu beenden. Doch, da mein Stapel ungelesener Bücher nichts überragend Spannendes hergegeben hat, dachte ich mir, dass ich diese Reihe nun für mich zu einem Abschluss bringe.

Ähnlich wie in den beiden vorangegangenen Büchern, erleben wir die Geschichte weiterhin zum Großteil aus Natashas Sicht. Natasha ist eigentlich keine schlechte Protagonistin, doch ich für meinen Teil habe bis zuletzt immer noch auf mehr erwartet. Ich konnte sie durchaus verstehen, doch jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte ich nicht. Auch ihr Bedürfnis Arthur aufzuhalten, die Welt zu retten und auch ihre große Liebe Braxton zu schützen konnten mich alle nicht wirklich überzeugen. Am ehrlichsten fand ich noch ihre Liebe zu Braxton und ihre Angst, dass Arthur ihre Pläne zu früh entdeckt und sie entlarvt.

Eigentlich liebe ich komplexe und vielschichtige Bücher, doch hier habe ich das Gefühl, dass die Waagschale zwischen den Informationen, die wir bekommen, und die, die wir tatsächlich benötigen zu groß war. Gerade die Tatsache, dass Natashas Weiterbildung zur Zeitwächterin ihr quasi unbegrenztes Wissen über allerlei Kunstgegenstände – allen voran Bildern – gewährt fand ich auf die Dauer wahnsinnig anstrengend. Am laufenden Band werden nicht nur Kunstwerke beurteilt, sondern auch andere Nebencharaktere. Die Autorin hat sich in meinen Augen zu sehr in Nebensächlichkeiten verirrt und den Fokus für die eigentlich Geschichte verloren.

Auch hatte ich den Eindruck, dass es eine ganze Menge Dinge gibt, die letztlich keinen Sinn ergeben bzw. wo die Erklärung „alles wiederholt sich / die Zeit ist ein flacher Kreis“ für mich nicht zufriedenstellend ist. Tatsache ist nun mal, dass es jede Menge Potenzial gegeben hat, dieser Geschichte unerwartete Wendungen und Überraschungen zu verleihen, die einfach abgekanzelt und vergessen wurden. Gerade was das Zeitreisen und das Kreuzen der eigenen Linie angeht, das rote Buch – mit dem man ebenfalls durch die Zeit reisen kann -, Elodies, Killians, aber ebenso Arthurs Ende angeht, hätte man so viel aus diesem finalen Band herausholen können. Außerdem gab es einige Dinge, wo ich noch immer auf dem Schlauch stehe und nicht genau weiß, was die Autorin versucht hat uns zu vermitteln. Als Beispiel: Arthur soll nicht wissen, dass Natasha eine Zeitwächterin ist – allerdings bekommt sie mit Fortschritt ihrer Fähigkeiten ein magisches Tattoo, wo ich mich des Öfteren gefragt habe, warum nie erwähnt wird, dass sie versucht dieses zu verbergen.

Das Ende war total unzufriedenstellend. Neben einem eher flachen Plot fehlte es dem Schluss massiv an Spannung und Dramatik. Ich fand den Showdown zu kurz, zu einfach und habe immer wieder auf etwas Unerwartetes und weltveränderndes gewartet – was einfach nicht kam. Von einem Abschlussband erwarte ich wesentlich mehr.


Fazit

Schade, das diese vielversprechende Reihe so unzufriedenstellend endet. Ich hatte wesentlich höhere Erwartungen an die Geschichte und muss leider zugeben, dass dieser finale Band wohl auch der schlechteste Teil der Reihe ist.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Crimson Sky – Die Seelenjägerin
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte durchforstet habe, sprang mir dieses Buch quasi in die Arme. Bisher kannte ich noch nichts dieser Autorin, auch wenn ich schon häufiger über den Namen Kira Licht gestolpert bin.
Diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben und die logischerweise gleichzeitig unsere Protagonistin ist, ist Remy, deren Traum von der großen Sportkarriere gerade geplatzt ist. Remy hat ihre guten, wie auch ihre schlechten Momente. Ich kann durchaus verstehen, dass es hart ist seinen Traum auf so plötzliche Weise zu verlieren, doch ihr anfängliches Gejammere zeigt alles, nur keinerlei Kampfgeist. Ihre Auseinandersetzungen mit Keon, dem Prinzen, waren durchaus vermeidbar und ich hatte häufig den Eindruck, dass ihre Wesensarten nicht immer kompatibel waren. Als Beispiel, im Laufe des Buches wird hier und da erklärt, dass Remy nicht gerne im Mittelpunkt steht – aber sich immer wieder mit dem Prinzen in aller Öffentlichkeit anzulegen, war merkwürdigerweise völlig in Ordnung. Viele Entscheidungen, die Remy trifft kann ich nicht wirklich nachvollziehen, wie ihr verzweifeltes Bemühen sich einzureden, dass es sich bei der Wilden Jagd nur um eine verrückte Show handelt.
Keon entspricht leider in vielerlei Hinsicht einem toxisch angehauchten und sprunghaften Stereotyp, welches alteingesessenen Hasen wie mir aus vielen anderen Büchern bekannt vorkommt. Er scheint sich offenbar nicht entscheiden zu können, ob er Remy herumschubst oder ob er über sie herfallen möchte. Passend dazu muss ich nämlich leider zugeben, dass ich die Beziehung der beiden überhaupt nicht gefühlt habe. Dies betrifft sowohl das körperlich Verlangen als auch Remys Gefühle für ihn. In meinen Augen geht es zu schnell zur Sache, es fehlt an Tiefgang, an Harmonie und schlicht an gemeinsam verbrachter Zeit, die keine Jagd und keinen Sex beinhaltet.
Das Worldbuilding weist meiner Meinung nach riesige Lücken auf. Besonders gewundert hat mich alles, was mit den Reittieren zu tun hat, von denen offenbar jeder Jäger wahllos eines bekommt. Es hat auch nicht geholfen, dass Remy zu ihrem Wesen innerhalb weniger Seiten eine ach so tiefe Bindung aufbaut, welche ich ähnlich wie Remys Beziehung zu Keon so nicht fühlen konnte. Auch wer die Chance hat ein Jäger zu werden, die unterschiedlichen Völker der Anderswelt in Kombination mit den Göttern – viele elementare Informationen scheinen nur oberflächlich aufgebaut zu sein und überzeugen mich daher gar nicht.
Das Buch ist durchaus spannend, doch einen Spannungsbogen habe ich vergeblich gesucht. Ich hatte eher den Eindruck, dass wir was die Spannung betrifft, immer auf dem gleichen Level herumdümpeln. Wobei ich gerade vom Ende besonders enttäuscht war, weil ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Geschichte mich endlich richtig packt, dass ich mitgerissen und gefesselt werde. Tja, Pustekuchen. Am Schluss läuft es leider darauf hinaus, dass die Autorin sich entschieden hat die kleinen, unwichtigen Fragmente, die im Laufe des Buches an die Oberfläche gekommen sind, zu einer Geschichte zu formen, die vielen von uns so bereits bekannt vorkommen könnte – einschließlich des unerträglich tiefen Vertrauensbruches zwischen Remy und Keon. Gähn.
Ich werde diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen. Ich fand sie keineswegs schlecht, aber ebenso nicht gut genug, um meine Zeit damit zuzubringen zu hoffen, dass der zweite Band mich doch noch fesselt.

Fazit

Vermutlich macht sich dieses Buch besser bei Beginnern dieses Genres. Ich bin leider weder mit der Protagonistin, dem Worldbuilding noch der emotionalen Bandbreite wirklich warm geworden.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Kann nicht mit der Hauptreihe mithalten

Die dunklen Tiermagier – Klingen und Rosen
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Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir ...

Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir neben den kleinen Details besonders gut.

Meine Meinung

Nachdem ich bereits vor einigen Jahren die Hauptreihe "Die Tiermagierin" gelesen habe, wollte ich bereits seit einiger Zeit dieses dazugehörige Spinn-Off lesen. Gerade, dass es bei diesem Buch um Kost und Gaige geht, hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und endlich habe ich diese Geschichte von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit.
Ich kann mich leider nur noch an wenig aus den anderen drei Büchern erinnern und trotz der Tatsache, dass ich mehrfach gelesen habe, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Büchern gelesen werden kann, hat es sich für mich nicht danach angefühlt. Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ihr dieses Buch in jedem Fall nach der Tiermagier-Trilogie lesen solltet, ansonsten werdet ihr auf jeden Fall gespoilert. Für mich hat es sich leider immer wieder angefühlt, als müsste ich bestimmte Dinge noch wissen, als würde ein Teil des Puzzles durchgängig fehlen und das war wahnsinnig frustrierend. Ich hätte sehr gerne eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse gehabt um selber wieder Zugang zu dieser Welt zu finden.
Leider muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich "Klingen und Rosen" bis zum Schluss nicht wahrhaftig gefühlt habe. Dies betrifft besonders die Beziehung zwischen Kost und Gaige. Man sollte meinen, dass die Sichtweisen von beiden uns als Leser helfen würden sie zu verstehen, aber die ewige Misskommunikation und die fehlenden tiefergehenden Emotionen machen diesen Gedanken zunichte. Trotz dieser mehr als 400 Seiten habe ich nicht das Gefühl einen von beiden wirklich zu kennen. Es ist nicht so, dass ich die Beweggründe beider nicht verstehen könnte, denn das kann ich durchaus, aber es mangelt an Authentizität, an Greifbarkeit und ehrlichen Gefühlen.
Was ich hier leider ebenso vermisse ist die Dynamik der Charaktere untereinander. Es gibt eine Handvoll wiederkehrender Nebencharaktere, welche mäßig bis wichtige Rollen spielen, wo ich das Miteinander genossen, aber ebenso nicht gefühlt habe. Es fehlt an Dimensionalität, an Zwischenmenschlichkeit und der Fähigkeit mich zu überzeugen.
Der Schreibstil als solcher ist nicht schlecht und doch habe ich während des Lesens den Eindruck bekommen, dass das Abarbeiten des Plots allem anderen die Show stiehlt. Wie bereits mehrfach geschrieben fehlt es der Autorin an der Kraft die Gefühle wirklich lebendig zu gestalten und dies merken wir auch bei so einfach Dingen wie dem angesprochenen Schreibstil. Grundsätzlich lässt sich der Inhalt und auch die Charaktere weitestgehend verstehen, die Geschichte liest sich leicht und flüssig und ist in vielen Punkten logisch.
Das Worldbuilding hat unfassbar faszinierende Seiten, gerade was die vielen unterschiedlichen Tierwesen betrifft. Ich persönlich bin kein Fan davon mir Informationen aus dem ans Buch angehängte Bestarium zu suchen und hatte einmal mehr den Eindruck, dass nicht alle Informationen zu einhundert Prozent bei mir angekommen sind. Für mich besteht bei den unterschiedlichen Magieformen - Tiermagier, Assassine und Zauberer - nebst den angesprochenen Bestien noch Luft nach oben.
Insgesamt bin ich enttäuscht. Eigentlich habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass mich dieses Buch nicht fesseln kann - wollte aber nicht so schnell aufgeben und hatte gehofft, dass das Ende mich mitreißt. Nun ja, ich kann sagen, dass der Schluss durchaus spannend und fesselnd war, aber ehrlich gesagt war ich ebenso froh, als ich die letzte Seite endlich gelesen und das Buch zur Seite legen konnte.
Ich glaube nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde bzw. dass, ich in Zukunft erneut ein Buch von Maxym M. Martineau lesen werde. Vielleicht lassen sich andere von dieser Welt verzaubern, was ich sehr hoffe, ich gehöre nur leider nicht dazu.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhalts bin ich emotional leider überhaupt nicht abgeholt worden. Die ewige Misskommunikation der beiden Protagonisten hat mich frustriert und insgesamt fehlt es an Spannung und Lebendigkeit.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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