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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Atmosphärisch und dunkel

Our darkest Lies
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„Our darkest lies“ von Sara Rivers überzeugt vor allem durch die Atmosphäre und ein sehr Starke Hauptprotagonistin. Es entsteht eine Geschichte, die über die Zeit einen immer stärkeren Sog entwickelt. ...

„Our darkest lies“ von Sara Rivers überzeugt vor allem durch die Atmosphäre und ein sehr Starke Hauptprotagonistin. Es entsteht eine Geschichte, die über die Zeit einen immer stärkeren Sog entwickelt. Das Buch möchte man irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.

Wir begleiten Cheryl in den Untergrund von Boston. Die Welt, die nicht für alle Menschen zugänglich ist. Die Welt der Banden und Bruderschaften. Eine Welt die gefährlich ist und in der ein kleiner Fehler schon zum Tod führen kann. Dort trifft sie wieder auf Colson, der Ihre Vergangenheit geprägt hat und Kyrill, der sie alles andere als kalt lässt.

Doch auch wenn zwei Männer es ihr angetan haben und ihr das Leben nicht unbedingt leicht machen, besticht Cheryl durch ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein. Sie ist eine Protagonistin mit vielen Facetten, die nach und nach alle ans Licht kommen.
Sie ist einfach sehr authentisch geschrieben und hat einen ganz weichen Kern, für die Menschen die sie liebt.
Generell ist der Schreibstil mehr als angenehm und durch die Perspektivwechsel erhält man auch einen ausreichenden Einblick in die Gefühlswelt der Männer. Gefallen hat mir an dem Punkt auch, dass das Hauptaugenmerk nicht auf den spicy Szenen liegt, denn die wurden nur an wenigen, passenden Stellen in die Geschichte eingebunden.

Die Atmosphäre und die Bruderschaft mit ihrem Ritual machen diese Geschichte zu etwas besonderem. Gerade im Hinblick auf das Ende des Buches, wird bewusst, wie verstrickt alles ist und welche Gefahren lauern. Nicht alles ist wie es scheint und manchmal holt die Vergangenheit jemanden schneller ein als gedacht…

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Mehr als nur Geheimnisse

Tell Me Secrets (Harrington University)
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In "Tell me Secrets" von Ava Rubin geht es um mehr als nur Geheimnisse. Es geht um Zusammenhalt. Um Freundschaft. Darum einander zu vertrauen, auch wenn es vielleicht nicht einfach scheint, denn an der ...

In "Tell me Secrets" von Ava Rubin geht es um mehr als nur Geheimnisse. Es geht um Zusammenhalt. Um Freundschaft. Darum einander zu vertrauen, auch wenn es vielleicht nicht einfach scheint, denn an der Harrington University geht definitiv nicht alles mit rechten Dingen zu und das wird besonders Liv, nach dem tragischen Tod ihrer Mutter bewusst. Und dann gibt es da auch noch Alex, der in ganz anderen Bereichen als sie verkehrt. Doch was, wenn sie ihm Vertraut und beide zusammenarbeiten?

Mit ihrem Schreibstil schafft Ava Rubin es, dafür zu sorgen, dass man das Buch nur selten aus der Hand legen kann. Sie schafft es eine durchgängige Spannung zu erzeugen, auch wenn einzelne Dinge vielleicht vorhersehbar sind. In Kombination mit einer Lovestory, entwickelt sich eine ganz besondere Atmosphäre, die das Buch und die Protagonisten umgibt.

Die Protagonisten wie Liv und Alex lernt man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen. Ihre Handlungen und Motive sind durch die Perspektivwechsel und die Einblicke in ihre Gedankenwelt super nachvollziehbar. Man spürt förmlich, wie sie sich weiterentwickeln. In Kombination mit Livs Freunden ergibt sich so eine interessante Konstellation. Dennoch ist mir das zwischen Liv und Alex in manchen Teilen etwas zu schnell gegangen und hier und da habe ich in ihrer Beziehung auch etwas die Tiefe vermisst. Das aber nur als kleine Info. Denn das was wirklich gezählt hat, war das was die Beiden zusammen geleistet haben.

Die Arbeit der gesamten Gruppe wurde sehr anschaulich beschrieben und es blieb zu keiner Zeit eine Frage offen, wie sie denn an das und das rangekommen sind. Generell war die Story - wie gesagt - mehr als unterhaltsam. Wer als ein Buch sucht, das Vieleis zu bieten hat, der ist bei "Tell me Secrets" und an der Harrington University genau richtig!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Steine des Lebens

Drei Tage im Schnee
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"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter ist ein Buch, das zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Auf gerade mal 170 Seiten schafft Ina Bhatter es uns Lesern zu verdeutlichen, wie wichtig es ist zu Leben. ...

"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter ist ein Buch, das zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Auf gerade mal 170 Seiten schafft Ina Bhatter es uns Lesern zu verdeutlichen, wie wichtig es ist zu Leben. Wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, was man als Kind so besonders geliebt hat.

Mit Hannah und Sophie hat sie zwei Protagonistinnen erschaffen, die sic gegenseitig zum Leuchten bringen. Hannah, die eine Auszeit von ihrem stressigen Alltag und der Arbeit braucht und versucht wieder zu sich selbst zu finden. Sophie, das kleine Mädchen mit dem roten Schneeanzug, das neugierig in das Leben geht und einfach alles entdecken möchte. Sie öffnet Hannah die Augen. In den kurzen Kapiteln, entstehen viele einzelne Geschichten und Momente aus Hannahs Leben werden aufgegriffen.
Hannah ist einfach authentisch geschrieben. Sie wirkt echt und realistisch. Man erkennt sich in ihr wieder.

Das hängt auch mit dem Schreibstil zusammen, der nicht gestellt ist, sondern voller Gefühl und manchmal wird einem auch mit etwas Wucht die Realität vor Augen geführt.
Da kommt dann auch wieder das Glas mit den Steinen ins Spiel, das über das gesamte Buch hinweg immer wieder auftaucht. Besonders die Steine als Metapher in dem Glas bleiben hängen und sind ein Detail, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Generell ist dieses Buch – auch beeinflusst durch das Setting – ein Buch, das jeden daran erinnert, was man nicht aus den Augen verlieren soll. Eine Empfehlung für alle, die mehr als nur drei Tage im Schnee verbringen wollen. Für alle, die sich auch wieder in den Schnee legen und Schneeengel machen wollen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Herbstlich und cozy

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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"Copenhagen Cinnamon" ist der Inbegriff von Herbst. Wer sich nach einem gemütlichen Setting, Blättern die von Bäumen fallen und einfach nach einer gemütlichen Stimmung sehnen, sind hier richtig. In diesem ...

"Copenhagen Cinnamon" ist der Inbegriff von Herbst. Wer sich nach einem gemütlichen Setting, Blättern die von Bäumen fallen und einfach nach einer gemütlichen Stimmung sehnen, sind hier richtig. In diesem Buch treffen wir auf Jonna und Mads, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnte. Nach und nach lernen wir sie besser kennen und erfahren das ein oder andere verborgene Detail aus ihrer Vergangenheit.

Doch zuerst einmal das Setting: herbstlich, cozy und einfach nur zum Wohlfühlen. Das Café, die Stadt und alle anderen Schauplätze harmonieren einfach perfekt zusammen und durch die guten und bildlichen Beschreibungen ist es ein leichtes, sich alles vorzustellen. Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist super authentisch und lässt die Protagonisten wirklich lebendig werden. Wenn man einmal im Buch angekommen ist, dann fliegt man nur so durch die Seiten und die ein oder andere Länge erscheint vielleicht nicht mehr ganz so lang.

Im Laufe der Geschichte werden zudem die Protagonisten immer vielschichtiger. Besonders die Vergangenheit von Mads hat mich in ihren Bann gezogen und nach und nach habe ich ihn und sein Verhalten immer besser verstehen können. Jonnas Vergangenheit und Zukunft waren dagegen schon recht schnell klar – die Zukunft besonders, wenn es nach ihrem Vater ging. Hervorzuheben sind aber auch die Dialoge zwischen Jonna und Mads die einfach nur Spaß gemacht haben. Es war einfach schön zu sehen, wie die Zwei miteinander agieren. Die Nebenprotagonisten haben die Geschichte noch bunter gestaltet und auch ein bisschen angehoben.

Insgesamt hat mich die Geschichte wirklich positiv überrascht und einfach perfekt in den Herbst gepasst – das sieht man ja alleine schon am Cover.
Es ist dementsprechend eine Empfehlung für alle, die sich nach einer Liebesgeschichte in einem herbstlichen Wohlfühlsetting sehnen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Tiefgreifend

Atmosphere
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"Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid beeindruckt vor allem durch die tiefgreifende Geschichte von Joan Goodwin und ihren Beziehungen zu den verschiedensten Menschen. Man wird getragen in die Weiten des ...

"Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid beeindruckt vor allem durch die tiefgreifende Geschichte von Joan Goodwin und ihren Beziehungen zu den verschiedensten Menschen. Man wird getragen in die Weiten des Alls und spürt die Faszination der Raumfahrt auf unterschiedlichen Ebenen.

Der Schreibstil trägt dazu bei, dass die Emotionen und Gefühle der Protagonisten greifbar werden. Es bleibt nichts anderes übrig, als in manchen Situationen mitzufiebern, zu zweifeln und so manches in Frage zu stellen. Es entwickelt sich mit der Zeit ein Sog und die Geschichte wirkt real. Dies liegt auch an den Beschreibungen und der gesamten Atmosphäre, die sich super schnell ändern kann.
So wie sich das Leben einzelner Protagonisten verändert.
Wir erleben mit, wie aus Fremden Freude werden. Wie aus Freunden vielleicht auch etwas mehr wird. Und wie sich innerhalb von einem Wimpernschlag alles ändern kann.

Durch den Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit schafft Taylor Jenkins Reid es, eine packende und spannende Handlung aufzubauen. Sie bringt uns die Weiten des Universums näher und die Arbeit bei der NASA. Sie zeigt uns anhand von Joan wie hart es sein kann nur zu zuschauen und nichts machen zu können. Joan ist generell eine sehr nahbare Protagonistin und ihre Art einfach toll. Doch auch von anderen Protagonisten wie Vanessa, erfährt man vieles.
Doch besonders Joans Nichte Frances bleibt mir im Kopf: Sie und Joan haben eine tolle Beziehung zueinander und jede Szene zwischen den Beiden ist eine Szene, in der man etwas lernt. In der man eine andere Seite von Joan kennenlernt.

Schlussendlich ist "Atmosphere" ein Buch, dessen Geschichte man selbst erlebt haben muss. Sie ist facettenreich und tiefgreifend und öffnet die Tore in eine völlig neue Welt.
Es ist eine Geschichte, die die Vergänglichkeit auf eine neue Weise zeigt und auch, wie Liebe immer eine Rolle spielt...

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