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Veröffentlicht am 24.09.2025

Die Touristen sind weg!

Alle weg
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Die Touristen sind weg! Die Touristen sind weg, es ist Nachsaison an der Adria. Die Monate in Pinos Bar sind dennoch nicht langweilig. Begebenheiten des Sommers, Unglücke, Anekdoten, unglaubliche Geschichten ...

Die Touristen sind weg! Die Touristen sind weg, es ist Nachsaison an der Adria. Die Monate in Pinos Bar sind dennoch nicht langweilig. Begebenheiten des Sommers, Unglücke, Anekdoten, unglaubliche Geschichten - so war es. Auch viele andere Themen kommen Stefan Maiwald vor die Feder: Krokodile, Vereinssport, Gulasch, Zentralheizungen, die Bora, ägyptische Bauarbeiter und mehr. Aus Sicht eines Zugezogenen, aber als guter Beobachter mittendrin gibt er Lifeeindrücke vom Leben in Grado, Italien. Die Nebensaison ist alles andere als trüb.
Seine Sätze sind Statements. Präzise formuliert, authentisch und eindrucksvoll. Kurze Texte fangen die Stimmung ein. Der Hochsaisontrubel ist vorbei, man erholt sich und erwartet Kommendes. Liest sich fast so, als wäre man mittendrin. Besonders schön: kapitelweise konsumieren und ein wenig Nachdenkzeit investieren. Vielschichtig und interessant!

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Die Wasser des Avalon

Grand Hotel Avalon
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Januar 1942. June Porter Hudson führt das abgelegene Luxushotel Avalon, bekannt für sein lebendiges und magisches Heilwasser. Eigentlich ein Platz für die Reichen. Dann beschlagnahmt die Regierung das ...

Januar 1942. June Porter Hudson führt das abgelegene Luxushotel Avalon, bekannt für sein lebendiges und magisches Heilwasser. Eigentlich ein Platz für die Reichen. Dann beschlagnahmt die Regierung das Hotel für besondere Personen, nicht für irgendwelche: „300 hochrangige Diplomaten der Achsenmächte“. Italiener, Japaner, Deutsche, … . Man achte auf die Zeit! Das Personal muss für sie sorgen, obwohl viele von ihnen selbst persönliche Verluste durch den Krieg erlitten haben.
Die Angestellten erweisen sich als loyal und höflich dank Hossˋ (June). Unter den Nationalitäten gibt es jedoch einige Probleme.
Maggie Stiefvater beschreibt das genial, anfänglich sogar witzig, auf den Punkt. Aber sie fordert den Leser auch: viel Ungesagtes hat eine große Bedeutung.
Ein sehr gelungener Roman über Geschehnisse in den USA 1942. Teilweise fiktiv, teilweise auf ähnlichen Vorkommnissen beruhend.
Kein Buch zum schnell mal drüberlesen, es braucht Aufmerksamkeit und Nachdenken. Lesenswert.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Streuner unterwegs

3 Streuner und der sprechende Berg
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Aus Hundesicht erzählt und dadurch besonders interessant: Frauchen Joy darf einen Hund mit in die Schule nehmen. King Kerls Tauglichkeit wird auf Joys Geburtstagsparty getestet. Er besteht und darf/ muss ...

Aus Hundesicht erzählt und dadurch besonders interessant: Frauchen Joy darf einen Hund mit in die Schule nehmen. King Kerls Tauglichkeit wird auf Joys Geburtstagsparty getestet. Er besteht und darf/ muss mit in die Schule.
Naturgemäß gibt es für den Fellfreund dort viel Neues und Rätselhaftes. Und eine Überraschung!
Dank Anja Fröhlich sieht der Leser Gewohntes aus anderem Blickwinkel.
Schön, dass hier keine Belehrungen oder besserwisserische Ratschläge erteilt werden, sondern staunend der Schulalltag und sein Drumherum beschrieben werden. Es werden Gefühle wie Stolz, Neugier und Toleranz angesprochen, aber es geht auch um Neid, Angeberei und Missgunst.
Liest sich ganz toll, meine Kleine hat richtig mitgefiebert und gespannt auf die Vorlesezeit am Abend gelauert. Vieles wird thematisiert: Spaß, Abenteuer, Ekel, Mut und Freundschaft - alles andere als langweilig!

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Mondlicht kann das

Die wundersame Weihnachtsbande
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Spielzeugmacher Salander verschwindet, schrecklicherweise genau einen Abend vor Weihnachten! Auf seinem Arbeitstisch liegen: ein Walross, ein Fuchs, eine Eule, eine Katze und eine Schnecke. Aber noch nicht ...

Spielzeugmacher Salander verschwindet, schrecklicherweise genau einen Abend vor Weihnachten! Auf seinem Arbeitstisch liegen: ein Walross, ein Fuchs, eine Eule, eine Katze und eine Schnecke. Aber noch nicht fertig! Beim Walross fehlt Füllung, der Fuchs hat keinen Mund, die Eulenohren sind nicht fest, die Katzenaugen fehlen sogar ganz. So geht das nicht!
Die Tiere machen sich auf die Suche nach Salander. Wie und was sie dabei erleben, erzählt Andrea Martin auf ganz entzückende Weise. Andere Spielzeuge begegnen ihnen und verhalten sich nicht immer nett. Gefahren lauern auf dem Weg, Abenteuer müssen bestanden und Hindernisse bewältigt werden. Der gegenseitige Beistand ist genial. Auch mit Handicap schafft man so viel! Aufregend erzählt: spannend, lustig, manchmal gruselig.
In 24 Kapiteln, passgenau zu den Adventstagen, werden die Tiere begleitet. Hübsche Illustrationen in kräftigen Farben sind wahre Hingucker. Auf ihnen gibt es oft viel zu entdecken.
Phantasievolle Geschichte für die Vorweihnachtszeit, kreativ erdacht und kindgerecht gestaltet.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Was wäre, wenn …

Zuhause ist vorübergehend geschlossen
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Pflegeheime werden geschlossen.
Herr Jankowsky, um die 90, leichte Demenzsymptome, wird wie ein Paket unangekündigt bei Annett abgeliefert. Die Altenpflege muss ihn vorübergehend „auslagern“, Personalmangel. ...

Pflegeheime werden geschlossen.
Herr Jankowsky, um die 90, leichte Demenzsymptome, wird wie ein Paket unangekündigt bei Annett abgeliefert. Die Altenpflege muss ihn vorübergehend „auslagern“, Personalmangel. Gesetzlich festgelegt.
Obiger Herr ist falsch gelandet, die Gastfamilie bekommt das zunächst nicht mit. Dafür fehlt woanders ein Opa. Irrwitzige Situationen entstehen. Stichwort: Rutschenparadies und mehr. Alles locker leicht, unterhaltsam. Anfänglich.
Ernst genommen wird das Problem in der Pflege. Bekannt, aber von der Politik ignoriert, Pflegekonzerne legen nur noch Wert auf Gewinnmaximierung. Antje Huhs gibt Pfleger Lennart eine Stimme. Und zeigt Hintergründe auf. Die Frage: „Wie würde man selbst reagieren?“ stellt sich.
Ernstes Thema, eine genauso geniale wie unrealistische Lösung wird aufgezeigt.
Eine ausgewogene Mischung zwischen bitterböser Satire, Emotionen und ernsthaftem Hintergrund.
Das Lesen lohnt sich!

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