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Veröffentlicht am 16.09.2025

Über verlorene Liebe und den amerikanischen Traum

Der große Gatsby. Schmuckausgabe mit Kupferprägung
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Der große Gatsby, nun, er muss wirklich groß gewesen sein, so bekannt er nun mal ist. Er hat aber den Hype verdient. Die Leute die diese Geschichte verstehen, verstehen wirklich die Nachricht hinter dieser ...

Der große Gatsby, nun, er muss wirklich groß gewesen sein, so bekannt er nun mal ist. Er hat aber den Hype verdient. Die Leute die diese Geschichte verstehen, verstehen wirklich die Nachricht hinter dieser Geschichte. Die die es nicht verstehen, ärgern sich warum es "der große Gatsby" heißt, und da wird nochmal klar, warum das Buch so brillant ist. Der amerikanische Traum war damals alles, das Eine, der Sinn des Lebens. Jeder hatte daran geheftet, jeder hatte daran geglaubt. Und dieses Buch zeigt aber die harte Realität - wobei sie trotzdem im literarisch-phantastischen Bereich der Bücherwelt bleibt. Sie wird von einem eher neutralem Mann erzählt, der selber auf ein besseres Leben hofft und irgendwo neu zieht, und dort Gatsby kennenlernt, einen sehr, sehr reichen Mann, der nur Partys schmeißt, von jeden bemerkt und trotdem von niemandem wirklich gekannt wird. Durch einen Zufall könnte man sagen, lernt ihn der Erzähler besser kennen, und sieht, dass das Reichtum nicht die ersehnte Erlösung bringen kann, sondern wie es jeder kennt, die große Liebe, die eben nicht mit Geld gekauft werden kann. In diesem Buch geht es um viele Sachen. Um Gatsby, ganz klar. Um Reichtum, Liebe, den amerikanischen Traum, der kritisiert wird, wobei es damals eben nicht gewöhnlich war. Der Erzähler scheint irgendwie keine richtige Rolle zu spielen, außer nur zu erzählen, aber auch durch ihm und sein Leben und Handeln kann man vieles herausarbeiten. Fitzgerald schafft es manchmal poetisch und stylerisch dich eintauchen zu lassen, und dann wieder kalt rauszuschmeißen, ärgerlich, aber notwendig. Wer nach eine romantische, gefühlvolle Liebesgeschichte sehnt, sollte das Buch nicht lesen. Wer aber an der Kritik des amerikanischen Traums, des Reichtums und der unfaire Liebe teilnehmen will, dann liest es gerne. Mit einer Prise Sarkasmus ist diese Geschichte, ein kleines, aber feines amerikanisches Juwel, vielleicht nicht so groß wie der große Gatsby an sich, aber eine gute Geschichte das zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Verrückt, dunkel, Misere in aller Pracht

Edgar Allan Poe - Die besten Geschichten
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Edgar Allan Poe. Von Wahnsinn gepackt usw, wie es der Klappentext erkennt. Seine Geschichten verstehen viele nicht. Andere finden sie nur lächerlich, oder doch nicht eben "gruselig" oder "wahnsinnig", ...

Edgar Allan Poe. Von Wahnsinn gepackt usw, wie es der Klappentext erkennt. Seine Geschichten verstehen viele nicht. Andere finden sie nur lächerlich, oder doch nicht eben "gruselig" oder "wahnsinnig", schließlich hat man schon genug Gruselfilme und Stephen King Bücher gelesen. Nur leider vergessen viele, dass dieser Mann vor fast 200 Jahre gelebt hat, da wo fast niemand überhaupt an so etwas gedacht hatte, und er derjenige war, der nicht nur die Horrorliteratur gepusht hat (Stephen King und H.P. Lovecraft haben sich an ihm bedankt) sondern auch den Detektiv als Einzelgänger erfunden hat (quasi der Vorfahre von Sherlock Holmes). Ich muss zugeben, manche seiner Geschichten waren eher langweilig, oder man wüsste wie es enden würde, oder dachte sich nur "worauf will er denn nun hinaus?", oder "das hätte man aber schon bisschen besser schreiben können". Wie gesagt, die Zeiten damals waren anders, und vor allem sein Leben war voll problematisch, die Leute diskutieren sogar heute immer noch über ihn und können sich an nichts darauf einigen. Ich persönlich habe mich darauf geeinigt: Er schreibt einzigartig, mit originellen (zumindest krasse) Gedanken, und versucht immer so negativ es geht zu schreiben, und gleichzeitig muss es ja immer hochbegabt klingeln, und das ist wirklich bewundernswert, die Art der Sprache, die Verwendung der Wörter, da will man nur seine Geschichten lesen, damit man sehen kann, wie Sätze noch anders gebildet werden können. Die Geschichten an sich sind meistens traurig, melancholisch und trüb, enden mit Tod oder einen Wahnsinnigen und machen generell keinen Spaß. Aber genau das ist es, was ihn einzigartig macht. Wenn jemand also lieber liebevolle, süße Geschichten mit Liebe und Freude lesen will, dann nimmt ein anderes Buch.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Gut gelungenes Buch zum Spiel

Assassin's Creed
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Assassin's Creed hat mich vom Anfang an gefesselt. Ich habe noch nie die Spiele aus dieser Reihe gespielt und weiß quasi gar nichts, und trotzdem hat mich dieses Buch richtig gut gefallen, denn es erzählt ...

Assassin's Creed hat mich vom Anfang an gefesselt. Ich habe noch nie die Spiele aus dieser Reihe gespielt und weiß quasi gar nichts, und trotzdem hat mich dieses Buch richtig gut gefallen, denn es erzählt einfach eine action geladene Geschichte, die einfach flüssig und verständlich gelesen werden kann. Manchmal hat man dabei das Gefühl, dass man gerade wirklich am Spiel ist, denn der Hauptcharakter wirkt wie vorprogrammiert, manche Szenen laufen einfach so weil sie so laufen müssen, und man merkt, dass es an einer gewissen Tiefgründigkeit fehlt. Trotzdem empfehle ich es jeden der Bock hat, den Weg eines Assassinen zu erleben und in der Welt von Assassin's Creed einzutauchen.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Horror, aber anders

Die Berge des Wahnsinns
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H.P Lovecraft kann einem wirklich überraschen. Die Schreibweise, wissenschaftlich, lang, komplex, strukturiert, konfus. Wenn man sich aber erstmal daran gewöhnt, gibt es kein zurück mehr. Er verwendet ...

H.P Lovecraft kann einem wirklich überraschen. Die Schreibweise, wissenschaftlich, lang, komplex, strukturiert, konfus. Wenn man sich aber erstmal daran gewöhnt, gibt es kein zurück mehr. Er verwendet Science und Horror-Elemente um die Welt auf einer völlig neue Seite zu zeigen. Denn damals, in den 1930er, hatte das noch nie jemand gemacht, Aliens, mythische Wesen aus den Tiefen des Meeres, das Übernatürliche des Kosmos auf so wenige Seiten zu packen und das meiste dann auch noch unbeantwortet zu lassen. Während die meisten über Vampire und Werwölfe nachdachten, hat er über Chtulhu und Aliens (die "Alte Rasse") geschrieben, über Gefahren die die ganze Welt betroffen haben und worüber man nichts dagegen unternehmen könnte. Letztendlich passiert in dem Buch nicht viel. Eine Expedition in die Antarktis, paar Menschen sterben und nur zwei Wissenschaftler, die am Ende eben überleben, sehen zum Teil, was dort wirklich existiert. Es geht nicht darum, dass sie Abenteuer erleben, oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse erlangen, sondern darum, dass sie mit dem blanken Entsetzen konfrontiert werden, eine Angst, eine übergroße Erscheinung des bösartigen Unbekanntes, dass sie dazu bringt, nie wieder mehr normal schlafen zu können. Für die damalige Zeit waren die beschriebenen Monster richtig krass, wenn man sie mit den daraus folgenden Alien Filme (Alien, Predator usw) vergleicht, sind sie eigentlich nichts. Und doch schafft er es, dass man Gänsehaut kriegt, wenn man das Ausmaß der Gefahren betrachtet, und all die Sachen, die wir immer noch nicht kennen und vielleicht nie erfahren werden. Auch wenn man sich erst die einzigartige Schreibweise angewöhnen muss, so empfehle ich trotzdem jeden, der sich mit der Horrorliterautr beschäftigt / beschäftigen will, denn er war der erste der erfolgreich geschaft hat, Aliens in die Welt zu bringen, die wirklich alles und jeden bedrohen - ohne am Ende aber eben ein Ende zu schreiben.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Wolverine + Adamantium= Waffe X

Marvel Must-Have: Wolverine - Waffe X
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Auch wenn die Geschichte schon alt ist (man erkennt aus den Zeichnungen wie das Original im Gegensatz zu heutigen Comics aussieht, was manchmal bisschen unverständlich rüberkam), so bleibt sie trotzdem ...

Auch wenn die Geschichte schon alt ist (man erkennt aus den Zeichnungen wie das Original im Gegensatz zu heutigen Comics aussieht, was manchmal bisschen unverständlich rüberkam), so bleibt sie trotzdem ein sehr wichtiger Bestandteil der Marvel-Geschichte, das Inspiration war, um ganz viele andere schöne Sachen daraus zu machen. Es wird knapp und trotzdem gut genug erzählt, wie Wolverine gegen seinen Willen von einem sadisten Professor gequält und zu einer Tötungsmaschine verwandelt wird. Dabei gibt es viele Stellen wo man selber als Leser psychologisch getrickst wird und somit ganz genau die Verwirrung Wolverines spüren kann. Wenn man den Film gesehen hat, wird man erkennen, dass fast alles völlig anders ist, aber das ist immer so mit Comics und Filmen. Ist empfehlenswert für jeden Marvel Fan, der sehen will, wie wirklich Wolverine zu seinem Adamantium kam.

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