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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Wenn Freundschaft jede Sprachgrenze überwindet!

Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln
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„Tokio Detektive – Ben und Yoshi ermitteln“ hat mich sofort begeistert. Die Geschichte ist wunderbar leicht geschrieben und eignet sich perfekt für Kinder, die gerade erst mit dem Lesen anfangen. Die große ...

„Tokio Detektive – Ben und Yoshi ermitteln“ hat mich sofort begeistert. Die Geschichte ist wunderbar leicht geschrieben und eignet sich perfekt für Kinder, die gerade erst mit dem Lesen anfangen. Die große Schrift und die vielen farbenfrohen Bilder machen das Buch nicht nur übersichtlich, sondern auch richtig spannend – man blättert automatisch immer weiter.

Besonders schön fand ich die Freundschaft zwischen Ben und Yoshi. Obwohl die beiden anfangs eine Sprachbarriere haben, zeigen sie, dass man sich auch ohne viele Worte verstehen kann, wenn man offen und neugierig ist. Diese warmherzige Botschaft zieht sich durch das ganze Buch und macht es zu etwas wirklich Besonderem.

Ein zusätzliches Highlight sind die vielen kleinen japanischen Wörter, die man ganz nebenbei lernt. Das macht das Lesen nicht nur unterhaltsam, sondern auch richtig lehrreich. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit den beiden durch Tokio zu streifen und ein Stück dieser faszinierenden Kultur mitzuerleben.

Ein liebevoll gestaltetes, spannendes und gleichzeitig zugängliches Buch – absolut empfehlenswert für junge Leserinnen und Leser, die Spaß an Abenteuern und neuen Kulturen haben.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

Romantik im ewigen Eis!

The Penguin Paradox
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The Penguin Paradox hat mich sofort mit seiner besonderen Stimmung und der gefühlvollen Liebesgeschichte abgeholt. Emerie war mir direkt sympathisch – sie ist klug, etwas zurückhaltend und durch ihre Vergangenheit ...

The Penguin Paradox hat mich sofort mit seiner besonderen Stimmung und der gefühlvollen Liebesgeschichte abgeholt. Emerie war mir direkt sympathisch – sie ist klug, etwas zurückhaltend und durch ihre Vergangenheit geprägt. Gerade diese Unsicherheiten machen sie so authentisch. Umso schöner war es zu sehen, wie sie langsam lernt, Vertrauen zu fassen und sich Beckett gegenüber zu öffnen.

Auch Beckett ist nicht der typische, perfekte Love Interest. Er hat Ecken und Kanten, wirkt anfangs verschlossen, entwickelt aber schnell eine spürbare Tiefe. Die Dynamik zwischen den beiden ist glaubwürdig, ehrlich und nie überzogen. Es gibt kein dramatisches Hin und Her, sondern echte Entwicklung, kleine Gesten und Gespräche, die hängen bleiben.

Besonders gelungen fand ich das ungewöhnliche Setting. Die Antarktis sorgt nicht nur für eine besondere Atmosphäre, sondern wirkt fast wie ein eigener Charakter – rau, schön, fordernd. Auch die Pinguine bringen Leichtigkeit und Wärme in die Geschichte, ohne kitschig zu wirken.

Am Ende hatte ich das Gefühl, selbst mit auf der Forschungsstation gewesen zu sein. Die Mischung aus klirrender Kälte, leiser Romantik und starken Emotionen lädt regelrecht dazu ein, sich mit dem Buch unter eine dicke Decke zu kuscheln und einfach abzutauchen. Ein rundum gelungenes Wohlfühlbuch mit Tiefe und Herz.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Einfühlsam und respektvoll erzählt!

Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?
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„Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?“ von Nora Imlau ist ein
einfühlsames und liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das sich mit einem
Thema beschäftigt, das viele Kinder (und Erwachsene) nur schwer greifen
können: ...

„Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?“ von Nora Imlau ist ein
einfühlsames und liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das sich mit einem
Thema beschäftigt, das viele Kinder (und Erwachsene) nur schwer greifen
können: der Wut. Die Geschichte begleitet den kleinen Pandabären durch
einen emotionalen Ausbruch und zeigt dabei in einfacher, kindgerechter
Sprache, wie es sich anfühlt, von starken Gefühlen überrollt zu werden –
und wie man damit umgehen kann, ohne sich dafür schämen zu müssen.

Besonders schön finde ich, wie respektvoll und offen das Buch mit
Emotionen umgeht. Es vermittelt auf sanfte Weise, dass alle Gefühle
erlaubt sind und ihren Platz haben. Die Illustrationen sind supersüß,
detailreich und visuell sehr ansprechend – sie unterstreichen die
Stimmung der Geschichte perfekt und machen das Buch auch beim
wiederholten Vorlesen zu einem Erlebnis.

Inhaltlich ist es hervorragend strukturiert: klar, verständlich und
ohne belehrenden Ton. Es eignet sich wunderbar für Kinder ab ca. 3
Jahren und bietet auch Erwachsenen wertvolle Anregungen für den Alltag.
Für mich ein rundum gelungenes Kinderbuch mit einer wichtigen
Botschaft.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Zum Fürchten faszinierend!

Das Lexikon gruseliger Tiere
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Schon beim ersten Durchblättern offenbart Das Lexikon gruseliger Tiere seinen besonderen Reiz: Über 80 Seiten voller faszinierender, teilweise haarsträubender, meist aber unglaublich spannender Tiere. ...

Schon beim ersten Durchblättern offenbart Das Lexikon gruseliger Tiere seinen besonderen Reiz: Über 80 Seiten voller faszinierender, teilweise haarsträubender, meist aber unglaublich spannender Tiere. Von Amphibien bis Insekten, von Kreaturen, die ihr eigenes Blut zur Verteidigung nutzen, bis hin zu scheinbar harmlosen Arten mit einer Portion Gruselpotenzial – das Buch schafft es mühelos, Faszination mit Sachwissen zu verknüpfen.

Die Illustrationen von Philip Bunting sind ein absolutes Highlight. Großflächig, farbig und mit viel Liebe fürs Detail – sie bringen selbst die ungewöhnlichsten Tierarten plastisch vor Augen. Dabei ist der Stil so gestaltet, dass gruselige Aspekte zwar deutlich werden, aber nie überladen oder abschreckend – ideal für Kinder im empfohlenen Alter, aber auch bestens geeignet, bei Vorlesestunden oder thematischen Lektüresessions begeistert zu werden.

Besonders gelungen sind die kurzen, prägnanten Steckbriefe zu jedem Tier. Titel und lateinischer Name, oft humorvoll durchgestrichen oder ergänzt, dazu markante Merkmale mit Pfeilen, kurze Faktenblöcke, die neugierig machen, dazu kleine Kommentare, die zum Schmunzeln einladen. Diese Mischung aus ernstem Tierwissen und spielerischem Ton sorgt dafür, dass man immer wieder Seite um Seite entdecken möchte.

Auch die Gestaltung des Layouts spricht an: Die Seiten sind sehr abwechslungsreich, es gibt Tiere, die man sofort erkennt, andere, die man möglicherweise noch nie gesehen hat, und für alle gilt: Welche erstaunlichen Strategien die Natur entwickelt! Das Lexikon bringt Mut, Respekt und Staunen – vor der Vielfalt, manchmal auch vor Unheimlichem.

Ein Buch, das durch seine Kombination aus Wissen, Witz und Gestaltung absolut überzeugt. Es lädt zum Blättern, Entdecken und Immer-wieder-Anschauen ein – nicht nur für Tierfans, sondern für alle, die gerne staunen, lachen und dazulernen. Ein Volltreffer auf ganzer Linie.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Knochenspaß mit Gruselfaktor und Herz!

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen
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Dieses Buch ist ein echter Volltreffer für Kids ab etwa acht Jahren, und zwar aus mehreren Gründen. Schon der Einstieg ist witzig: Kuno Klapper, ein kleines Skelett, bemerkt an seinem 100. Geburtstag, ...

Dieses Buch ist ein echter Volltreffer für Kids ab etwa acht Jahren, und zwar aus mehreren Gründen. Schon der Einstieg ist witzig: Kuno Klapper, ein kleines Skelett, bemerkt an seinem 100. Geburtstag, dass ihm ein Knochen fehlt – ausgerechnet die linke Ferse! Dieses augenzwinkernde Missgeschick zieht sich weiter, denn bald berichten auch andere Skelette über Fehler in ihrer „Knochenlogistik“. Das Setting – ein Gemisch aus Grusel, Abenteuer und skurrilem Humor – trifft den Nerv der Zielgruppe ganz wunderbar.
Die Handlung gewinnt durch die Charaktere: Amy, das geheimnisvolle Zombiemädchen, Jonas mit seinen typischen Kinder-Macken und Schattenschurke Valentin sorgen für Dynamik und Kontrast. Es ist toll, wie das Buch Freundschaft, Mut und Detektivspaß verbindet, ohne zu düster zu werden. Die Illustrationen von Vera Kiegeland ergänzen den Text ideal: Schwarz-weiß-Zeichnungen, locker gesetzt, sie schaffen Atmosphäre und geben den Szenen visuelle Tiefe, aber bleiben klar und nicht überladen – ideal auch für ungeübte Leserinnen und Leser.
Der Erzählstil ist jugendlich, flott, humorvoll, mit kleinen sprachlichen Überraschungen, die Kinder zum Schmunzeln bringen. Die Kapitel sind so gestaltet, dass man gut mitfiebern kann, und das Tempo stimmt – es gibt Momente der Spannung, aber auch Erleichterung und lustige Einlagen, die das Abenteuer auflockern. Die Idee eines „Knochendiebs“ in der Stadt Torfingen wirkt originell und bietet genug Raum für Fantasie, Grusel und kleine Rätsel.
Ein paar besonders positive Aspekte: Der Text ist kindgerecht, aber nicht „kindisch“; die Balance zwischen Gruselfaktor und Humor ist gelungen; und das Buch lädt ein, laut vorzulesen oder gemeinsam zu lesen. Auch allein lesende Kinder werden sich schnell in die Geschichte hineinfinden, denn der Stil ist zugänglich und die Kapitel relativ kurz.
Insgesamt vermittelt Kuno Klapper – hat nicht alle Knochen beisammen, dass man auch mit kleinen Defiziten (wie einem fehlenden Knochen) ganz Großes erleben kann – eine stärkende, lustige Botschaft. Wer Abenteuer, Freundschaft, etwas Grusel und viel Humor mag, hat hier ein Leseerlebnis, das nachhaltig Freude macht.

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