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Veröffentlicht am 12.10.2025

Wut und Wahnsinn

Kopflos
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Meine Meinung

Ariana Harwicz’ Roman "Kopflos" ist ein wütender, fiebriger Monolog über Mutterschaft, Verlust und Wahnsinn. Der Klappentext hatte bei mir zunächst eine andere Vorstellung über die Geschichte ...

Meine Meinung

Ariana Harwicz’ Roman "Kopflos" ist ein wütender, fiebriger Monolog über Mutterschaft, Verlust und Wahnsinn. Der Klappentext hatte bei mir zunächst eine andere Vorstellung über die Geschichte ausgelöst. Ein etwas anderer Kampf um ihre Kinder, stattdessen bekam ich einen schonungslosen Strom aus Gedanken, Obsessionen und Körperlichkeit.

Der Schreibstil ist teilweise direkt, fast dokumentarisch, dann wieder makaber, grotesk, schwer erträglich. Harwicz zeigt das Leben ihrer Erzählerin nicht, sie schleudert es einem entgegen.

„Gehe rüber in die Bar der Kaputten, Arbeiter und anderen Abschaums der Gesellschaft, trinke an der Theke, gehe wieder zurück. Masturbiere lustlos, nur um etwas zu tun, so, wie man die Revolvertrommel weiterdreht beim Russisch Roulette.“ (ZITAT)

Solche Sätze bleiben hängen, nicht wegen ihrer Schönheit, sondern wegen ihrer Brutalität.


Manchmal kippt diese Direktheit ins Groteske. Wenn es heißt: „Der Hahn legt das Sperma im Kloakeneingang der Henne ab, wenn er sie befruchtet, gibt es Nachkommen, wenn nicht, Spiegeleier.“ (ZITAT) , dann wirkt das wie ein makabrer Kommentar völlig entblößt von Romantik oder Sinn.

Die Erzählerin ist keine Sympathieträgerin, sie ist unzuverlässig, obsessiv, manchmal verstörend klar. Gerade darin liegt die Stärke des Romans: Er verweigert jede einfache moralische Einordnung.

Es gibt in diesem Text keinen sicheren Ort. Selbst die zärtlichen Momente kippen sofort ins Bedrohliche.

In Momenten wie „ICH HAB SIE BEI MIR, hier sind sie, ich bin euphorisch, hab nichts unter Kontrolle, das ist Euphorie, nicht wahr?“ (ZITAT) zeigt sich der ganze Wahnsinn der Figur – ihre Liebe, ihre Zerrissenheit, ihre Unfähigkeit, zwischen Realität und Wahn zu unterscheiden.

"Kopflos" ist kein Roman, den man „genießt“. Er stößt ab, zieht hinein, lässt einen ratlos zurück. Harwicz schreibt kompromisslos und ohne Rücksicht auf Lesbarkeit. Das ist beeindruckend, aber auch anstrengend.

Die radikale Nähe in diesem Buch ist gleichzeitig das Faszinierende und das Erschöpfende. Kopflos verlangt viel, vielleicht zu viel – kein Roman zum Nebenbei-Lesen.


Klappentext

Ein Supermarkt in Frankreich. Lisa hofft, einen Blick auf ihre fünfjährigen Zwillinge werfen zu können, die mit ihrem Vater einkaufen sind. In einem Sorgerechtsprozess hat sie das Umgangsrecht mit den Söhnen verloren und darf sich dem Haus der Familie nicht mehr nähern. Ihre Kinder sieht sie nur noch einmal im Monat unter Aufsicht. Der Schmerz, das Heranwachsen ihrer Söhne nicht mehr Tag für Tag mitzubekommen, ist so überbordend wie ihre Emotionen. Ihre Pflichtverteidigerin verzweifelt an Lisa, die sich selbst zur größten Gefahr wird, während sie das Leben ihrer eigenen Familie observiert. Doch das Beobachten, das immer mehr zur Obsession wird, reicht irgendwann nicht mehr aus ...



Über die Autorin

Ariana Harwicz, geboren 1977 in Buenos Aires, ist eine der wichtigsten Autorinnen Argentiniens. Seit 2007 lebt sie auf dem Land in Frankreich. Ihr Roman "Die, My Love" machte sie international bekannt. Er war Roman des Jahres der argentinischen Zeitung La Nación und nominiert für den Man Booker International Prize. Ariana Harwiczs Romane wurden in mehr als 25 Sprachen übersetzt. 2025 feierte in Cannes die Verfilmung von "Die, My Love" Premiere, produziert von Martin Scorsese unter der Regie von Lynne Ramsay. Silke Kleemann Diplom-Übersetzerin, studierte Spanisch und Englisch und übersetzt lateinamerikanische Literatur. Ihre Arbeit als Übersetzerin wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. ihre Übersetzungen von Ariel Magnus und Katixa Agirre. Silke Kleemann lebt und arbeitet in München.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein anderes Leben

Im Leben nebenan 
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Meine Meinung

"Im Leben nebenan" von Anne Sauer hat mich aufgrund des Covers sehr neugierig gemacht. Ich denke man kann sagen,dass es ein ruhiges, aber sehr ehrliches Buch. Es erzählt von Toni, die mit ...

Meine Meinung

"Im Leben nebenan" von Anne Sauer hat mich aufgrund des Covers sehr neugierig gemacht. Ich denke man kann sagen,dass es ein ruhiges, aber sehr ehrliches Buch. Es erzählt von Toni, die mit ihrem Freund in der Stadt lebt und sich ein Kind wünscht. Nach vielen Enttäuschungen wacht sie eines Tages in einem anderen Leben auf. Dort heißt sie Antonia, lebt mit ihrer Jugendliebe auf dem Land und hat ein Baby. Eigentlich ist das das Leben, das sie sich immer gewünscht hat. Doch bald merkt sie, dass auch hier nicht alles gut ist.

Die Geschichte spielt mit der Frage, wie das Leben wohl verlaufen wäre, wenn man an einem Punkt anders abgebogen wäre. Es geht nicht um Magie (kein Freakie Friday Buch) oder um eine klare Erklärung, wie dieser Wechsel passiert. Es geht darum, zu sehen, dass jedes Leben seine schönen, aber auch seine schweren Seiten hat. Kein Weg ist frei von Zweifeln, egal wie richtig er sich anfühlt.

Anne Sauer schreibt in einer einfachen, klaren Sprache. Sie beschreibt Gefühle genau, ohne zu übertreiben. Man spürt, wie sehr Toni mit sich selbst kämpft, mit der Sehnsucht nach einem Kind, mit der Angst, etwas zu verpassen, und mit der Frage, ob sie überhaupt noch weiß, wer sie ist. Die Anstrenung mit ihrem Parnter ein Kind zu bekommen, ihre Mühen und Fehlschläge.

Manchmal bleibt das Buch etwas unbestimmt. Man erfährt nicht genau, warum Toni in das andere Leben gerät. Man wartet auch auf eine Auflösung, ein Aufwachen aus einem Traum, die Darstellung, dass sie vielleicht durch einen Autounfall ihr Gedächtnis vorloren hat und alles schon immer so war etc.

Allerdings bleibt auch das Ende ist offen, es gibt keine eindeutige Lösung.

Wer klare Antworten mag, wird vielleicht etwas unzufrieden sein.

Aber gerade diese Offenheit passt gut zum Thema. Das Leben selbst hat schließlich auch keine klaren Antworten.


"Im Leben nebenan" ist kein lauter Roman. Er braucht Zeit und Ruhe. Er fühlte sich für mich an wie aus dem Leben geschildert. Ich finde man muss sich auf dieses Werk einlassen, denn dann bekommt man eine Geschichte die nachhallt. Die Botschaft hinter dem Buch hat mir total gut gefallen!

Ein Buch über das Suchen, über Entscheidungen, über das, was fehlt – und darüber, wie man trotzdem weiterlebt, nur vielleicht etwas anders.


Über die Autorin

Anne Sauer (*1989) lebt als freie Texterin und Moderatorin in Hamburg. Sie ist Teil von Literaturjurys und empfiehlt seit vielen Jahren aktuelle Gegenwartsliteratur, u. a. im Podcast ›MONATSLESE‹ oder als @fuxbooks auf Instagram. Für ihre Arbeit verlieh ihr der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2022 den Young Excellence Award. 2024 erschien ihr viel beachtetes Essay über Taylor Swift, mit dem sie direkt auf der SPIEGEL-Bestsellerliste einstieg. ›Im Leben nebenan‹ ist ihr Romandebüt.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Machtspiele und toxisches Arbeitsverhältnis

Die Assistentin
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Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story ...

Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story zeigt eindringlich, wie subtil und toxisch Macht in einem Arbeitsverhältnis wirken und werden kann. Charlottes Chef mit seinen komplett absurden Vorgaben und ständigen Erwartungen ist erschreckend realistisch beschrieben. Gerade die vielen kleinen Details machen klar, wie belastend und gleichzeitig alltäglich so ein Job sein kann. Charlotte selbst bleibt keine perfekte Heldin, sondern jemand, der sich anpasst, Fehler macht und lange zögert, bevor sie sich wehrt. Diese Ambivalenz fand ich glaubwürdig und sie hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht. Man möchte als Leserin /Hörerin die Protagonistin stellenweise schütteln und fragen, warum sie sich das antut. Ihr Ehrgeiz und ihr Durchhaltevermögen ist erschreckend (und) bemerkenswert.


Wahl schreibt frisch und präzise, oft mit einem feinen Humor, der die düsteren Momente auflockert. Viele Bilder und Beobachtungen sind stark und bleiben im Kopf. Manche Nebenstränge wie Charlottes Musikerträume oder die Beziehung zu Bo hätten für mich gerne etwas tiefer ausgearbeitet sein können.

Im Buch fällt mir auf, dass die Autorin manchmal Ereignisse andeutet und damit kurz spoilert, bevor sie sie später ausführlicher erklärt, was der Erzählweise einen unerwarteten und interessanten Reiz verleiht.


Die Autorin liest das Hörbuch selbst. Hier war ich enttäuscht, denn ich habe der Stimme leider nicht so gerne gelauscht. Ihre Stimme wirkt für mich zu monoton und ohne echte Spannung, wirkte teilweise platt (Entschuldigung an die Autorin). Dadurch geht etwas von der Intensität verloren, die der Text eigentlich hat.

Für mich ist "Die Assistentin" ein wirklich gutes Buch, das auch nachwirkt. Es ist klug beobachtet, literarisch ansprechend und gleichzeitig nah an der Realität.

Tipp von mir -> Lest selbst und greift zum Buch :)


Klappentext

Eine Karriere als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer.

Im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …


Über die Autorin

Caroline Wahl, geboren 1995 in Mainz, wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. 2023 erschien ihr Debütroman 22 Bahnen, für den sie u. a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde 22 Bahnen Lieblingsbuch der Unabhängigen 2023. Auch ihr zweiter Roman Windstärke 17 wurde zum Ereignis und stand monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Caroline Wahl lebt in Kiel.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Ohne Erinnerung

WARDA
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Meine Meinung

Mich hat "Warda" vor allem wegen dem Cover und dem Klappentext neugierig gemacht. Gleich beim Einstieg trifft die Geschichte eine schwierige Frage: Was macht uns aus wenn Erinnerungen verschwunden ...

Meine Meinung

Mich hat "Warda" vor allem wegen dem Cover und dem Klappentext neugierig gemacht. Gleich beim Einstieg trifft die Geschichte eine schwierige Frage: Was macht uns aus wenn Erinnerungen verschwunden sind und Schuld womöglich verborgen bleibt. Die Protagonistin Agnesa wacht nach einem Terroranschlag ohne Erinnerung auf ohne zu wissen dass sie womöglich selbst darin verwickelt ist. Unter dem neuen Namen Warda wird sie Teil einer Familie deren Tochter bei diesem Anschlag gestorben ist.

Was mich beeindruckt hat ist, wie glaubwürdig Warda als Figur von der Autorin gezeichnet worden ist. Sie ist weder übermenschlich noch perfekt sondern oft verunsichert verletzlich und auf der Suche nach sich selbst. Ihre innere Zerrissenheit trägt das Buch. Ich mochte Daniel Rose Spannung nicht primär durch Action erzeugt sondern durch psychischen Druck Erinnerungsverlust Schuld und Fragen nach Moral. Das steht hier alles sehr im Fokus. Allerdings blieb bei mir manchmal das Gefühl, dass manche Wendungen zu früh durchschaubar sind (zumindest ging es mir teilweise so).

Der Stil der Autorin ist klar und bildhaft. Es gelingt ihr, Stimmungen zu schaffen, und ich habe mich oft gefragt, wie ich selbst wäre, wenn ich ohne Vergangenheit und Erinnerungen plötzlich von anderen gebraucht würde und doch mit offenen Fragen die in meinem Kopf kreisen, leben müsste.

Für mich ist Warda ein starker Roman, wenn man bereit ist sich einzulassen auf Unsicherheit und innere Kämpfe. Für alle die so Geschichten mögen, die nicht nur Herzklopfen, sondern auch Reflexion über Schuld Identität und Erinnerung bieten, wird hier bei dem Buch Freude haben.


Klappentext

Agnesa wacht nach einem verheerenden Terroranschlag ohne Erinnerungen auf. Dass sie die Bombe selbst deponiert hat, weiß sie nicht mehr. Auch sonst hat niemand eine Ahnung, wer sie ist.
Der junge Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt Agnesa in sein Elternhaus, wo sie den leeren Platz ihres Opfers einnimmt.
Unter ihrem neuen Namen Warda – die Rose – fühlt sie sich bald wie ein Mitglied seiner Familie. Derweil plant ihre ehemalige Terrorgruppe die nächsten Anschläge.
Während die Gefühle zwischen Warda und Tamer stetig wachsen, sucht dieser verbissen die Mörder seiner Schwester. Dabei tauchen immer mehr Hinweise zu Agnesa auf.
Das Drama nimmt seinen Lauf, als ihre Erinnerung langsam, aber schmerzhaft zurückkehrt und ihre Vergangenheit sie rasant einholt.



Über die Autorin

Rusanna Danielian alias Rose Daniel ist 1983 in Armenien geboren und seit ihrem siebten Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen. Nach einem Studium in Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld folgte ein Zweitstudium in „Practical Filmmaking“ an der Met Film School Berlin. Seit 10 Jahren schreibt sie bereits Drehbücher in den unterschiedlichsten Genres, bei denen sie auch die Regie führt. Daneben schreibt sie auch seit 2019 Geschichten für Kinder, die sie als Hörbücher und Hörspiele herausbringt, in denen sie ihr medienpädagogisches Wissen einbaut. Mittlerweile unterrichtet sie selbst kreatives Schreiben sowie filmisches Erzählen. Neben ihren beiden Leidenschaften Literatur und Film liebt sie es vor allem, neue Länder und Kulturen zu entdecken. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester hat sie schon mehr als 45 Länder auf allen Kontinenten bereist und hat über 150 Städte weltweit besucht. Ihre Eindrücke hat sie in ihrem zweiteiligen Debütroman verarbeitet, in dem sie ihren Traum von einer grenzenlosen Welt beschreibt.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

33 Wörter

33 Wörter, die dein Leben verändern
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Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT) ...

Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT)


In „33 Wörter, die dein Leben verändern“ zeigt Doris Lind, wie prägend Sprache für unser Denken und Handeln sein kann. Mit 33 sorgfältig ausgewählten Begriffen führt sie uns durch sechs thematische Kapitel, die zu mehr Klarheit, Zuversicht, Stärke und Kreativität anregen.

Jedes Wort wird nach seiner Einführung in einer klaren Zusammenfassung dargestellt, was das Verständnis erleichtert und die wichtigsten Impulse auf den Punkt bringt.

Die schöne Gestaltung des Buches unterstützt dabei das Lesen und Nachvollziehen der Inhalte.

Praktische Tipps, kurze Storys und achtsame Impulse lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Die Inhalte sind gut und übersichtlich veranschaulicht, sodass man schnell einen Überblick behält. Lind verbindet wissenschaftliches Know-how mit unterhaltsamen Anekdoten und motiviert dazu, die eigene Wortwahl bewusst zu reflektieren und positiv zu gestalten. Das Buch ist ein inspirierender Begleiter für alle, die ihre Kommunikation achtsamer und wirkungsvoller gestalten möchten


Über die Autorin

Doris Lind, geboren am 15. Juni 1972, ist Zwilling im Sternzeichen und wohl deshalb so gerne im kommunikativen Element: Schreiben und lesen sind ihre liebsten Beschäftigungen, seit sie schreiben und lesen kann. Auch heute dreht sich bei der promovierten Germanistin alles ums Wort: Sie schreibt Bücher, arbeitet als Texterin und Texttrainerin, kuratiert Hotelbibliotheken. Doris Lind lebt in der Innenstadt von Graz, am Wochenende fährt sie aufs Land, wo sie einen alten Garten pflegt. Sie liebt schöne Dinge, inspirierende Reisen, Fotografie, Design, Kunst, Musik und am allermeisten: Bücher.

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