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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein packender Auftakt mit viel Herz und Nervenkitzel

Queens Cartel (Band 1) - With All Your Scars
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Anne Lück hat mit „Queens Cartel – With All Your Scars“ einen Roman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt. Was soll ich sagen, dieses Buch war einfach ein Volltreffer. Es verbindet ...

Anne Lück hat mit „Queens Cartel – With All Your Scars“ einen Roman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt. Was soll ich sagen, dieses Buch war einfach ein Volltreffer. Es verbindet auf eine Art Romantik, die nicht in unnötigem Drama versinkt, mit einer spannungsgeladenen Mafia-Geschichte. Ich habe es sehr genossen, mal wieder einen Romance-Roman in der Hand zu halten, der die Balance so gut hält.

Der Schreibstil ist locker und flüssig, die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer noch eins, und noch eins zu lesen. Man taucht so tief in die Geschichte ein, dass man die Zeit komplett vergisst. Durch die wechselnden Perspektiven von Florie und Cillian erlebt man die Geschichte aus beiden Blickwinkeln, was die Charaktere authentisch und nahbar macht.

Die Geschichte selbst ist vielschichtig. Die Mischung aus dem gefährlichen Leben der Gangs und dem medizinischen Alltag von Florie ist ungewöhnlich und funktioniert erstaunlich gut. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Protagonisten aufeinander treffen und sich entgegen aller Widerstände näherkommen. Die Gefühle entwickeln sich langsam und glaubwürdig, was die Liebesgeschichte besonders macht. Was mir außerdem sehr gefallen hat, ist der packende Suspense-Anteil. Das Miträtseln um die mysteriösen Todesfälle hat die Spannung konstant hochgehalten.

Wer also auf der Suche nach einer fesselnden Geschichte ist, die Romantik und Nervenkitzel gekonnt verbindet, wird hier definitiv fündig. Es ist ein gelungener Auftakt, der neugierig auf den nächsten Band macht.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Willow Falls: Zurück in die Kleinstadt der Gefühle

Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls
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Greta Milán entführt uns erneut ins beschauliche Willow Falls, eine Kleinstadt, die man sofort ins Herz schließt. Band 2 der Reihe rückt Paige und Miles ins Rampenlicht – zwei Seelen, die durch einen tragischen ...

Greta Milán entführt uns erneut ins beschauliche Willow Falls, eine Kleinstadt, die man sofort ins Herz schließt. Band 2 der Reihe rückt Paige und Miles ins Rampenlicht – zwei Seelen, die durch einen tragischen Unfall vor acht Jahren untrennbar miteinander verbunden sind.

Der Schreibstil der Autorin ist fließend und direkt. Man fliegt förmlich durch die Seiten und kann sich ganz auf die Charaktere und ihre emotionalen Turbulenzen einlassen. Milán schafft es, die Gefühle von Paige und Miles spürbar zu machen. Man fühlt mit Paiges anfänglicher Wut und Verletzlichkeit und versteht die innere Zerrissenheit von Miles, der mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat. Diese Mischung aus Emotionen und Authentizität macht es leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen.

Die Handlung entfaltet sich langsam, und die Spannung wird geschickt aufgebaut, indem das Geheimnis um den Unfall Stück für Stück enthüllt wird. Die Beziehung zwischen Paige und Miles entwickelt sich behutsam von Abneigung zu einer tiefen Verbindung, bei der die Chemie zwischen den beiden deutlich spürbar ist. Auch die Nebenfiguren, wie Paiges Familie und der lebendige Freundeskreis, sind authentisch dargestellt und tragen zur wohligen Kleinstadt-Atmosphäre bei.

"Stay With Me in Willow Falls" ist eine gelungene Fortsetzung, die zeigt, wie Heilung, Vergebung und Liebe in einem idyllischen, aber von der Vergangenheit geprägten Ort wachsen können. Das Buch hinterlässt ein wohliges Gefühl und die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit der Clique von Willow Falls.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein goldener Herbst zum Dahinschmelzen

Falling Like Leaves
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Misty Wilsons "Falling Like Leaves" hat mich von der ersten Seite an komplett verzaubert. Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die erlebt man – und dieses gehört definitiv zur zweiten Kategorie. ...

Misty Wilsons "Falling Like Leaves" hat mich von der ersten Seite an komplett verzaubert. Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die erlebt man – und dieses gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Der Schreibstil ist so bildhaft, dass man sich fühlt, als würde man selbst durch die Straßen von Bramble Falls spazieren, den Duft von frisch gebackenem Kuchen riechen und das Rascheln der Blätter unter den Füßen spüren. Die Herbstatmosphäre ist so greifbar und eindrucksvoll beschrieben, dass ich, obwohl ich im Hochsommer gelesen habe, fast vergessen hätte, welche Jahreszeit draußen herrscht.

Auch die Geschichte hat mich voll abgeholt. Ellis, die so zielstrebig ihren Weg verfolgt, ist anfangs ein typisches Stadtkind, das plötzlich in einer Welt voller Kürbisse und Traditionen landet. Ihre anfängliche Abneigung ist absolut nachvollziehbar und macht ihre Entwicklung umso schöner. Sie wächst über sich hinaus und muss erkennen, dass das Leben mehr zu bieten hat als nur die Karriere. Cooper ist dabei nicht das stereotype Klischee, sondern hat eine Tiefe, die man erst im Laufe des Buches entdeckt. Die Second-Chance-Romance ist herzerwärmend und kommt ohne übertriebene Dramen aus. Der Fokus liegt auf den leisen, echten Momenten, was das Knistern zwischen den beiden umso spürbarer macht.

"Falling Like Leaves" ist ein Wohlfühlbuch, das perfekt für einen gemütlichen Leseabend ist. Es geht nicht nur um die Liebe, sondern auch um Familie, Freundschaft und darum, den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen. Ich hätte Ellis' Reise durch Bramble Falls am liebsten nie enden lassen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein Garten voller Zauber und zweiter Chancen

The Enchanted Greenhouse
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Mit "The Enchanted Greenhouse" entführt Sarah Beth Dust erneut in ihr charmantes Fantasy-Universum. Ähnlich wie schon bei "Spellshop" schafft sie eine Welt, die sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Inmitten ...

Mit "The Enchanted Greenhouse" entführt Sarah Beth Dust erneut in ihr charmantes Fantasy-Universum. Ähnlich wie schon bei "Spellshop" schafft sie eine Welt, die sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Inmitten von schneebedeckten Landschaften und geheimnisvollen Gewächshäusern entfaltet sich eine Geschichte, die berührt und zum Träumen einlädt.

Die Autorin hat eine besondere Gabe, mit Worten Bilder zu malen. Ihre Beschreibungen sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gewächshäuser zu streifen, die Düfte der Blumen zu riechen und das Rascheln der magischen Pflanzen zu hören. Dieser flüssige und detailreiche Stil regt das innere Kopfkino an und macht das Buch zu einem echten Erlebnis. Die Welt der sprechenden Pflanzen, der geflügelten Katzen und der eigensinnigen Drachen ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass man sich sofort in ihr verlieren möchte.

Im Zentrum der Erzählung stehen die ungleiche Bibliothekarin Terlu und der wortkarge Gärtner Yarrow. Terlu, die als Strafe für einen Zauber in eine Statue verwandelt wurde, erwacht auf der Insel und findet in Yarrow einen Gefährten im Kampf um die Rettung der magischen Pflanzen. Ihre aufgeschlossene, fast schon redselige Art bildet einen reizvollen Gegensatz zu Yarrows ruhiger, zurückhaltender Persönlichkeit. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist sanft und glaubwürdig, ohne überstürzt zu wirken. Man fiebert mit, wie die beiden nach und nach zueinanderfinden und gemeinsam ihre Ängste überwinden.

"The Enchanted Greenhouse" ist weit mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Es ist eine Hommage an die Magie der Natur, an die Kraft der Hoffnung und an die Bedeutung von Freundschaft. Es geht um zweite Chancen, das Vergeben von Fehlern und die innere Stärke, die man entdeckt, wenn man sich seinen Ängsten stellt. Ein Märchen für Erwachsene, das eine behagliche Atmosphäre schafft und die Seele wärmt – perfekt für alle, die eine Auszeit vom Alltag suchen. Dieses Buch ist ein absolutes Herzensstück und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Ein Sommer, der nach Lavendel duftet

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Viola sehnt sich nach einer Pause vom stressigen Alltag als Autorin und den Enttäuschungen, die sie gerade erlebt hat. Die Lösung scheint ein Sommerurlaub im wunderschönen Südfrankreich zu sein, den sie ...

Viola sehnt sich nach einer Pause vom stressigen Alltag als Autorin und den Enttäuschungen, die sie gerade erlebt hat. Die Lösung scheint ein Sommerurlaub im wunderschönen Südfrankreich zu sein, den sie bei der Familie ihrer besten Freundin Jules verbringt. Doch sie ist nicht die Einzige, die dort Zuflucht sucht: Auch Lucas, der Bruder ihrer Freundin, ist in der idyllischen Provence, um den Kopf freizubekommen. Was als Zufallsbegegnung beginnt, entwickelt sich zu einem gefühlvollen Zusammenspiel, das die beiden einander näherbringt.

Der Schreibstil von Gabriella Santos de Lima ist, wie man es von ihr kennt, sehr bildhaft und atmosphärisch. Man taucht sofort in die sonnige Landschaft Südfrankreichs ein und kann sich die sanft wogenden Lavendelfelder und die warme Luft richtig vorstellen. Es ist fast, als würde man den Duft von Lavendel riechen und die Ruhe der Provence spüren. Die Autorin schafft es, die Umgebung so lebendig zu beschreiben, dass sie fast selbst zu einem Protagonisten wird.

Besonders gut gefallen hat mir, wie sie sich Violas Unsicherheiten widmet. Die junge Autorin zweifelt ständig an sich selbst und hat mit dem Druck der Buchbranche zu kämpfen. Diese Gefühle sind so authentisch und nachvollziehbar dargestellt, dass man sie sofort in sein Herz schließt. Man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut wird. Lucas wiederum wirkt von Anfang an sehr fürsorglich und verständnisvoll. Man spürt, dass auch er ein Päckchen zu tragen hat, das die Geschichte um eine weitere Ebene ergänzt.

Der Wechsel der Erzählperspektiven zwischen Viola und Lucas ermöglicht es, ihre Gedanken und Gefühle intensiv mitzuerleben. Ihre Annäherung fühlt sich organisch und echt an. Es gibt kein künstliches Drama, sondern eine Liebesgeschichte, die sich langsam und behutsam entfaltet. Es ist schön zu sehen, wie die beiden sich gegenseitig Halt geben und sich unterstützen.

"Fleur de Lavande" ist für mich ein sehr gelungener Auftakt, der nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt, sondern auch wichtige Themen wie Selbstzweifel, den Umgang mit Social Media und Druck in der Öffentlichkeit aufgreift. Das Buch ist wie ein sanfter Sommerabend, der einen entschleunigt und einfach zum Wohlfühlen einlädt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, der die Geschichte von Jules beleuchten wird.

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