Ich mag die Bücher der Reihe rund um die kleine Eule ( mit der Beule) und ihre Freunde sehr gerne. Hier gehts um das kleine Krokodil, das ein ganz natürliches Problem hat. Es hat Blähungen und muss pupsen. ...
Ich mag die Bücher der Reihe rund um die kleine Eule ( mit der Beule) und ihre Freunde sehr gerne. Hier gehts um das kleine Krokodil, das ein ganz natürliches Problem hat. Es hat Blähungen und muss pupsen. Ein Thema, dass vorallem jüngere Kinder sehr lustig finden. Das kleine Krokodil trifft unter anderem auf das Stinktier, das den Geruch mag, den Frosch, der das ziemlich lustig findet und die Maus, die versichert, das pupsen normal ist. Die Zeichnungen sind schön bunt, aber nicht überladen. Sehr niedlich und auch ein kleines bisschen frech. Der Text ist kurz und in Reinform gehalten. Ein lustiges Kinderbuch für Kinder ab ca. 1 1/2 Jahre.
Der Krieger und die Königin von Iny Lorent ist die Geschichte von Garibald, dem ersten Herzog der Bajuwaren. Im Auftrag seines königlichen Vaters macht er sich auf den Weg nach Italien. Dort unterstützt ...
Der Krieger und die Königin von Iny Lorent ist die Geschichte von Garibald, dem ersten Herzog der Bajuwaren. Im Auftrag seines königlichen Vaters macht er sich auf den Weg nach Italien. Dort unterstützt er die Ostgoten im Kampf. Es werden viele Schlachten geschlagen, bis er mit einem Heer nach Bayern zurückkehrt und dort weiterkämpft. Fast am Ende des Buches befreit er schließlich Königin Waltrada.
Der Schreibstil des Autorenpaars war angenehm lesbar. Garibald ist ein taktisch kluger Anführer, dem in der Schlacht vieles gelingt. Nur im Privatleben schaltet sich seine Intelligenz fast völlig aus. Waltrada sind nur wenige Seiten gewidmet. Ihr durchaus als starke Frau angelegter Charakter bleibt blass. Könige, Fürsten, Herrschaftsbereiche und politische Interessen fand ich auch aufgrund der Vielzahl von Konflikten teilweise schwer zuzuordnen. Vielleicht auch, weil das frühe Mittelalter eine Zeitspanne ist, zu der ich bis jetzt noch wenig gelesen habe. Eine oder mehrere Karten, aus denen die verschiedenen Herrschaftsgebiete ersichtlich werden, hätten dem Buch tatsächlich gutgetan. Ich fand die Geschichte rund um Garibalds Aufstieg zum Herzog der Bajuwaren sehr interessant. Gerne hätte ich gewusst, was vom geschilderten Lebensweg Fakt und was Fiktion ist. Dies fehlt im Nachwort. Die im Klappentext suggeriert Liebesgeschichte fiel im Vergleich zu den Kämpfen und Schlachten sehr kurz aus. Wer nach einer Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund, oder einem Buch mit starker Heldin sucht, wird hier auf jeden Fall sehr enttäuscht. Trotzdem war es für mich ein guter, aber nicht hervorragender, historischer Roman.
Fei lebt seit ihrer Geburt im Palast des Kaisers von Rong. Aufgrund ihres Phönix-Mals und einer Prophezeiung in der Nacht ihrer Geburt ist es ihr vorherbestimmt, über den Kontinent zu herrschen. Als junge ...
Fei lebt seit ihrer Geburt im Palast des Kaisers von Rong. Aufgrund ihres Phönix-Mals und einer Prophezeiung in der Nacht ihrer Geburt ist es ihr vorherbestimmt, über den Kontinent zu herrschen. Als junge Frau kann sie sich immer weniger mit der geplanten Hochzeit mit Kronprinz Siwang und den Einschränkungen des Palastes abfinden – auch weil sie immer wieder von Visionen von Krieg, Zerstörung und Tod heimgesucht wird. Beim Versuch, einen Ausweg zu finden, trifft sie auf Yexue, den Prinzen des verfeindeten Königreiches Lan. Bald liegen beide Reiche im Krieg, und Fei steht zwischen den beiden Prinzen.
Nightblood Prince von Molly X. Chang ist mitreißende Romantasy mit asiatisch/ chinesischen Setting und einem etwas düsteren Love Triangle. Die Geschichte wird aus Feis Ich-Perspektive erzählt. Fei ist eine starke Persönlichkeit, die versucht, sich den patriarchalischen Strukturen ihrer Gesellschaft zu widersetzen.Fei will mehr als nur schönes Beiwerk des künftigen Kaisers sein. Ihre Zukunftsvisionen von Tod und Zerstörung machen ihr zu schaffen. Mit den beiden Love Interests bin ich leider weniger klargekommen. Prinz Siwang, Freund seit ihrer Kindheit, scheint Fei zu lieben und zu verehren, hat aber eine dunkle und grausame Seite. Prinz Yexue entpuppt sich als Feind mit dunkler Magie, strahlt aber doch eine starke Anziehungskraft aus. Beide Prinzen streben unnachgiebig nach Macht. Immer wenn man sich gerade für einen der Prinzen erwärmt, schafft es die Autorin, diesen schnell wieder unsympathisch wirken zu lassen. Das Buch scheint der Auftakt zu einer Trilogie zu sein und lässt mich daher mit einigen ungeklärten Fragen zurück. Die Geschichte hat mit gut gefallen. Es gibt auf jeden Fall viel Potenzial für eine Fortsetzung, deshalb bin ich gespannt, ob und wie es weitergeht.
Der Roman The Book Eaters von Sunyi Dean spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen erlebt man Teile aus der Vergangenheit, Devons Kindheit, ihre erste erzwungene Eheschließung, die Geburt ihrer Tochter und ...
Der Roman The Book Eaters von Sunyi Dean spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen erlebt man Teile aus der Vergangenheit, Devons Kindheit, ihre erste erzwungene Eheschließung, die Geburt ihrer Tochter und deren Verlust. In der Gegenwart erlebt man Devon als Mutter, die für ihren Sohn Cai über alle Grenzen der Moral hinausgeht, auf der Suche nach einem anderen Familenclan und einem Nahrungersatzmitteilung namens 'Erlösung". Das Buch spart nicht an brutalen und blutigen Szenen. Der Untertitel " wie viele Menschen würdest du opfern um dein Kind zu retten " ist hierbei ernst gemeint. Praktisch jeder Protagonisten ist ein Monster. Auch Devon, aufgrund Ausweglosigkeit und verdrehter Mutterliebe. Das Setting ist modern, auch wenn der Lebensstil der Familien, besonders der Fairweathers hoffnungslos antiquiert ist. Mädchen werden weltfremd erzogen, mit Märchenbüchern gefüttert und aus Gründen des Fortbestandes der Familien mehrfach verheiratet. Ausgeprägter Patriachisums, Tradition und die Reduktion der weiblichen Buchesserinnen auf ihre Funktion als Mutter-Braut bestimmen die Familien. Gerade der Fantasy-Hintergrund zu Buchessern und Seelenfresser fand ich fesselnd. Mich hat es tatsächlich gereizt zu erfahren, wie sich die kleine Devon aus der Vergangenheit entwickelt und welchen Plan sie für sich und ihren Sohn hat. Insgesamt fand ich das Buch spannend, an einigen Stellen aber tatsächlich etwas zu brutal und verstörend.
Das kleine böse Buch ist keine Geschichte zum Vorlesen, sondern ein interaktives Mitmachbuch. Deshalb spricht das kleine böse Buch die Leser auch persönlich an und stellt Fragen. Im Verlauf des Buches ...
Das kleine böse Buch ist keine Geschichte zum Vorlesen, sondern ein interaktives Mitmachbuch. Deshalb spricht das kleine böse Buch die Leser auch persönlich an und stellt Fragen. Im Verlauf des Buches gibt es einige Rätsel zu lösen. Das Buch ist lustig, spannend und frech. Der Text ist groß gedruckt, sodass auch er auch Wenigleser anspricht. Die Grußelanteile sind altersgerecht, aber vorhanden. Immerhin geht es ja im Land der Albträume mit Dämonin Moni und ihrem Haustier auf Schatzjagd. Ein Portal soll gefunden und geöffnet werden. Ob das so eine gute Idee ist? Zum Schluss gibt es eine überraschende Wendung. Besonders toll finde ich die farbigen Illustrationen. Insgesamt ein gelungenes Buch der Reihe.