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Veröffentlicht am 06.11.2025

Ein Buch, das Herzen höher schlagen lässt!

The Darlington - Ethan & Grace
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Nach dem bösen Cliffhanger des ersten Bandes war ich super gespannt, wie "The Darlington" nun weitergehen würde. Tatsächlich hatte ich etwas Angst davor, dieses Buch zu lesen, denn der erste Band war schon ...

Nach dem bösen Cliffhanger des ersten Bandes war ich super gespannt, wie "The Darlington" nun weitergehen würde. Tatsächlich hatte ich etwas Angst davor, dieses Buch zu lesen, denn der erste Band war schon wirklich gut gewesen. Deshalb hatte ich etwas Sorge, dass der zweite Band mit anderen Charakteren da nicht rankommen könnte. Aber was soll ich sagen? Die Sorge war völlig unbegründet!

Nun stehen Ethan und Grace im Fokus. Grace mochte ich im ersten Band schon sehr gerne und Ethan – der war eben einfach Ethan. Beide Charaktere machen eine wirklich schöne und auch starke, aber stets nachvollziehbare Entwicklung durch. Sehr gut hat mir dabei gefallen, dass es dabei nicht in das Schema "Meine Liebe, mein Retter" verfallen ist. Grace und Ethan haben sich eher wirklich unterstützt, waren jedoch nie der Grund für die Entwicklung.
Die Story war abseits davon wirklich spannend gehalten und etwas völlig anderes als im ersten Band. So spannend, dass ich es gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen wollte. Endlich auch mal wieder eine Geschichte, deren Konflikt- bzw. Spannungsmoment nicht mit einem Missverständnis zu tun hat. Eher hatte es, für mich völlig unterwartet leichte Thriller Elemente. Eine Mischung, die wirklich perfekt funktioniert hat und dadurch mein Herz auf ganz verschiedene Weisen hat höher schlagen lassen. Auch von Schreibstil war es, wie man es von Laura Kneidel kennt, angenehm und flüssig geschrieben.

Die einzige Sache, die mich jedoch etwas gestört hat (und da weiß ich, dass es da sicher sehr verschiedene Meinungen geben wird), war, dass es mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu viel Spice gab. Ich habe nichts gegen Spice, vor allem nicht, wenn er so schön geschrieben ist wie hier, aber für mich erschien er an der ein oder anderen Stelle etwas sinnlos. Wer jedoch Spice und gerade viel Spice gerne mag, wird hier auf jeden Fall sehr glücklich.

Am Ende hat es die Geschichte jedoch wieder geschafft, dass ich unglaublich gespannt bin auf den dritten Band. Es kribbelt mir schon richtig in den Fingern, nun auch Logan endlich besser kennenzulernen.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Was haben wir wirklich selbst in der Hand?

Soulmates and Other Ways to Die
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"Love Is A Choice" prangert es in großen Lettern auf dem Buchschnitt. Doch ist es das? In "Soulmates and Other Ways to Die" hat jeder einen Seelenverwandten, welcher durch die Gene vorgegeben ist. Das ...

"Love Is A Choice" prangert es in großen Lettern auf dem Buchschnitt. Doch ist es das? In "Soulmates and Other Ways to Die" hat jeder einen Seelenverwandten, welcher durch die Gene vorgegeben ist. Das Problem dabei: Stirbt einer, stirbt auch der andere. Zoe und Milo sind durch so ein Band verbunden. Doch keiner der beiden ist darüber wirklich erfreut. Ob es eine Möglichkeit gibt, diese Verbindung zu kappen?

Ich liebe Bücher über Liebe und maße mir auch an, dort schon einiges zu kennen. Das hier war jedoch mal etwas ganz anderes. Das Thema der Liebe ist in dem Buch allgegenwärtig, jedoch völlig unverklärt und vollkommen kitschfrei. Dabei wird auch zu meiner Überraschung über den heteronormativen Tellerrand hinausgeblickt. In der Geschichte findet auf eine ganz selbstverständliche Weise Repräsentation statt, für jede Form von Liebe. Alleine deswegen möchte ich jedem das Buch total ans Herz legen.

Die Geschichte an sich ist total einfach und flüssig geschrieben. Jedoch muss an der Stelle angemerkt werden, dass gerade die zweite Hälfte plötzlich ziemlich düster wird. Content-Notes sind auch im hinteren Teil erwähnt und empfehle ich auch jeder sanften Seele zu lesen, um sich drauf vorbereiten zu können, was kommt. Sie nehmen dabei auch nicht allzu sehr etwas vorweg.
Auch wenn es mal etwas brutaler wird, führen Zoe und Milo uns Lesende auf eine sehr sympathische Art durch die Geschichte. Sie durchleben beide eine starke, aber total nachvollziehbare Charakterentwicklung. Auch ihre Liebesgeschichte hat für mich total Sinn gemacht und sich im genau richtigen Tempo entwickelt.

Wer also nach einer nicht allzu schweren Dystopie sucht, wird mit diesem Buch auf jeden Fall glücklich. Liebe ist vielleicht vorherbestimmt (oder auch nicht, dafür muss man dieses Buch lesen). Ob du aber als Nächstes zu einer guten Geschichte greifst, ist ganz deine Wahl!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Wenn Grummel und Freude ganz nah beieinander liegen

GRRRIZZLY
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Ein grummeliger Bär, der irgendwie auf gar nichts Lust hat, bis er es dann doch einfach macht. Dann hat er den Spaß seines Lebens. Diesen Bären dürfen wir in "GRRRIZZLY" kennenlernen.

Die Geschichte umfasst ...

Ein grummeliger Bär, der irgendwie auf gar nichts Lust hat, bis er es dann doch einfach macht. Dann hat er den Spaß seines Lebens. Diesen Bären dürfen wir in "GRRRIZZLY" kennenlernen.

Die Geschichte umfasst nur sehr wenige Worte. Vieles muss sich durch das Betrachten der Bilder erschlossen werden. Gerade das ist eine gelungene Herausforderung für die Kleinen. Es benötigt ein Mitdenken, um die kurze Geschichte zu erfassen. Die Bilder sind dabei sehr einladend gestaltet. Die Farben sind angenehm und nicht zu aufdringlich. Auch sind die Seiten nicht überladen, sondern ansprechend, aber zugleich reizarm gestaltet.

Das Einzige, was ein wenig schade ist, ist, dass man in der Geschichte sehr wenig über den Bären und seinen Freund erfährt. Einerseits wird dadurch natürlich klar der Fokus auf das grummelige Gefühl gelegt, andererseits fehlen mir da irgendwie die kleinen Details, um die beiden wirklich kennenzulernen. Das Buch überlässt somit vieles der eigenen Fantasie.

Alles in allem ein sehr süßes Buch, das sicher auch für den ein oder anderen Lacher sorgen kann!

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Wenn die Leidenschaft schmerzt

Deep Cuts
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Es schmerzt, wenn man für das, was man liebt, einfach nicht gut genug ist. Wenn einem das Leben einfach nicht vergönnt, das zu tun, was man sich am meisten wünscht. Genau das erlebt auch Percy in „Deep ...

Es schmerzt, wenn man für das, was man liebt, einfach nicht gut genug ist. Wenn einem das Leben einfach nicht vergönnt, das zu tun, was man sich am meisten wünscht. Genau das erlebt auch Percy in „Deep Cuts“. Dort lernt sie Joe kennen. Ihm wurde das Talent zum Musikmachen, das, was sich Percy eigentlich wünscht, einfach in die Wiege gelegt.

Das Leben ist manchmal gemein und das spürt man auch in diesem Buch. Manchmal sind es kleine Dinge, die wir nicht beeinflussen können, manchmal sind auch wir selbst die Bösewichte in unserer eigenen Geschichte. Percy ist eine unglaublich authentische Figur, durch die man eine ganze Palette an Gefühlen spüren durfte. Die Liebesgeschichte zu Joe ist leise, doch hallte sie in mir laut nach. Das, was zwischen ihnen ist, machte mich beim Lesen im positiven Sinne wahnsinnig. Joe ist auch ein toller Kerl, welcher manchmal mir etwas zu flach verbleibt. Ich hätte zu gerne auch seine Sicht der Dinge manchmal gelesen.

Der Schreibstil des Buches ist definitiv außergewöhnlich. Er ist nicht so leicht und locker zu lesen, wie man es vielleicht von bspw. New Adult Romanen gewöhnt ist. Bei dieser Geschichte steckt nämlich so viel zwischen den Zeilen. Zum Lesen sollte man sich also wirklich Zeit lassen. Das Buch ist eben nichts für zwischendurch, es braucht schon deine volle Aufmerksamkeit.

Jedoch ist das Buch vermutlich nicht für jeden etwas. Die Musik der 2000er steht schon sehr im Vordergrund. Es wird immer wieder mit Künstlern und Songtiteln um sich geworfen, so wie die Stücke inhaltlich besprochen werden. Wer kein Interesse an Musik hat, wird davon schnell genervt sein. Deswegen ist es Pflicht, sich die passende Playlist zum Buch anzuhören.

Für Musikfans und LiebhaberInnen von leisen, langsamen, manchmal auch unbefriedigenden Liebesgeschichten ist das Buch jedoch ein absolutes Muss.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Wie das System dein Leben beeinflusst

Adlergestell
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Wie war eigentlich das Leben nach der Wende? Ich bin erst gut zehn Jahre danach geboren und im "Westen" aufgewachsen. Fakten zu dem Thema haben wir im Geschichtsunterricht gelernt. Reelle Erfahrungen blieben ...

Wie war eigentlich das Leben nach der Wende? Ich bin erst gut zehn Jahre danach geboren und im "Westen" aufgewachsen. Fakten zu dem Thema haben wir im Geschichtsunterricht gelernt. Reelle Erfahrungen blieben dabei jedoch auf der Strecke. "Adlergestell" konnte mir mit seiner atmosphärischen und emotionsgeladenen Erzählweise einige Perspektiven öffnen.

In dem Buch begleiten wir drei Mädchen, welche in einer Reihenhaussiedlung am Adlergestell aufwachsen. Die Geschichte wird dabei nicht voll linear erzählt. Eher handelt es sich um eine fragmentarische Erzählung, welche immer wieder in die Erinnerungen anderer Menschen eintaucht.

Der Schreibstil wirkt sehr filmisch, jedoch nicht verschnörkelt oder schwer zu verstehen. Es war wirklich schön, wie er sich auch immer verändert hat, sobald man aus einer anderen Perspektive die Welt betrachtet hat. Also alleine um den Schreibstil zu genießen, lohnt es sich, das Buch zu lesen. Gerade dadurch konnte die Geschichte auch eine gewisse Sogwirkung entwickeln, denn die Story an sich hat nicht wirklich einen Spannungsbogen. Das ist jedoch auch nichts, was mir negativ aufgefallen ist. Die Spannung entstand zumindest bei mir eher aus meiner eigenen Neugier heraus.

Deswegen kann ich das Buch gerade für Menschen wie mich, die eigentlich keine persönliche Berührung mit dem Thema haben, total empfehlen!

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