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Veröffentlicht am 31.05.2026

Wo ist Mattias?

Den Tod belauscht man nicht
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Inhalt:
Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt zieht nach ihrer Haftentlassung in die Kleinstadt Våmhus. Während sie noch auf der Suche nach einem neuen Job ist, erfährt sie vom 12-jährigen Mattias, der ...

Inhalt:
Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt zieht nach ihrer Haftentlassung in die Kleinstadt Våmhus. Während sie noch auf der Suche nach einem neuen Job ist, erfährt sie vom 12-jährigen Mattias, der seit dem letzten Sommer verschwunden ist. Ingrid beschließt, einen Neustart als Detektivin zu wagen, und wird von den Eltern des Jungen gebeten, endlich herauszufinden was mit ihm passiert ist. Schon schnell findet Ingrid Spuren, die der hiesigen Polizei, die von einem Badeunfall ausging, entgangen sind. Und das Verschwinden von Mattias in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen..

Meine Meinung:
"Den Tod belauscht man nicht" ist der Auftakt zur neuen Krimireihe der schwedischen Autorin Ninni Schulman, in deren Zentrum die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt steht. Diese hat gerade erst eine Haftstrafe abgesessen, deren Grund sich dem Leser aber erst im Laufe des Buches erschließt. Ich mochte Ingrid auf Anhieb. Sie ist eine gute Beobachterin und Ermittlerin, muss sich nun aber ein ganz neues Leben aufbauen. Entsprechend spielt neben den Ermittlungen auch Ingrids Privatleben eine große Rolle im Buch. Ich fand es schön zu sehen, wie sie nach und nach immer mehr auf die Beine kommt, und habe sehr mit ihr mitgefühlt.

Der Krimiplot des Buches ist spannend und verzwickt. Die hiesige Polizei glaubt, dass Mattias ertrunken ist, und hat den Fall mehr oder weniger zu den Akten gelegt. Doch Ingrid findet schnell Indizien die gegen einen Unfall sprechen. Und mit ihrer Kombinationsgabe und Hartnäckigkeit gelingt es ihr nach und nach immer mehr über das, was letzten Sommer in der Kleinstadt vorgefallen ist, ans Licht zu bringen. Es macht Spaß Ingrid bei ihren Ermittlungen zu begleiten und eigene Theorien zu entwickeln. Denn Dank so einiger neuer Hinweise, die in unterschiedliche Richtungen weisen, bleibt es durchweg spannend und der Ausgang unvorhersehbar. Gut gefallen haben mir auch die Rückblicke aus Mattias Perspektive, durch die der Leser erfährt, was in den Tagen vor seinem Verschwinden passiert ist. Dadurch lernt man den Jungen besser kennen und hofft umso mehr, dass sein Verschwinden endlich geklärt werden kann. Die schlussendliche schockierende Auflösung ist stimmig und stellt ein gelungenen Abschluss der Buchs dar. Der Cliffhanger ganz am Ende macht zudem bereits neugierig auf den nächsten Band.

Fazit:
Toller Schwedenkrimi, der Dank vieler Verdächtiger und so einiger Wendungen bis ganz zum Schluss spannend und fesselnd bleibt. Die finale Auflösung ist gleichermaßen überraschend, schockierend und stimmig. Ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Spannender Jugendthriller

Revenge
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Inhalt:
Eigentlich will Liv spätabends während einer Lernpause nur schnell noch etwas einkaufen. Doch dann wird sie Zeugin, wie ein maskierter Mann mit Waffe die Tankstelle betritt und auf den Mitarbeiter ...

Inhalt:
Eigentlich will Liv spätabends während einer Lernpause nur schnell noch etwas einkaufen. Doch dann wird sie Zeugin, wie ein maskierter Mann mit Waffe die Tankstelle betritt und auf den Mitarbeiter Vince schießt. Liv kennt Vince vom Sehen, er geht auf die selbe Schule wie sie, ebenso wie dessen Freundin Sara, die auch vor Ort ist und den Angriff auf ihren Freund mit ansehen muss. Während die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, stolpern auch Sarah und Liv über einige Sachen, die nicht so recht zu passen scheinen. Und sie glauben, dass der Angreifer es gezielt auf Vince abgesehen hatte. Doch aus welchem Grund?

Meine Meinung:
Nachdem mir die bisherigen Thriller der Autorin sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf diesen Stand-Alone-Jugendthriller. Der Schreibstil ist zielgruppengerecht und gewohnt angenehm zu lesen. Schon nach wenigen Seiten ist man als Leser mitten drin im Geschehen, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass er direkt Zeuge des besagten Überfalls wird.

Die Protagonistinnen des Buches, Liv und Sara, die im Laufe der Handlung immer mehr zu Freundinnen werden, haben mir sehr gut gefallen. Liv ist eine fleißige Schülerin, doch hütet sie auch ein Geheimnis, von dem niemand wissen soll. Auch bei Sara, die mit Vince zusammen ist, ist nicht alles eitler Sonnenschein, auch wenn es auf den ersten Blick so wirken mag. Entsprechend spielen die jeweiligen familiären Situationen eine durchaus große Rolle im Laufe des Buches.

Der Plot an sich ist gut durchdacht. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, denn fast jeder scheint irgendetwas zu verheimlichen. Dank so einiger Wendungen bleibt es durchweg spannend und sehr lange unklar, wer der Täter ist und was hinter der Tat steckt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und geht unter die Haut, der finale Showdown war mir hingegen ein wenig too much.

Fazit:
Spannender Jugendthriller. Für meinen Geschmack wäre am Ende weniger mehr gewesen, aber nichtsdestotrotz konnte mich das Buch von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Gelungener dritter Band

Rostiges Grab
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Inhalt:

Vor zehn Jahren ereignete sich im Rostskogen - ein Wald, um den sich so einige Schauergeschichten ranken - ein Mord an einer jungen Frau namens Elena. Die Leiche wieß Ähnlichkeiten zum sogenannten ...

Inhalt:

Vor zehn Jahren ereignete sich im Rostskogen - ein Wald, um den sich so einige Schauergeschichten ranken - ein Mord an einer jungen Frau namens Elena. Die Leiche wieß Ähnlichkeiten zum sogenannten Graumädchen auf, einer Moorleiche, die in eben jenen Wald gefunden wurde. Als nun Elenas Finger auftaucht, bekommt der Fall neue Aufmerksamkeit, denn der angebliche Täter, Elenas Lebensgefährte, ist bis heute spurlos verschwunden. Leo Asker bekommt die Akten über Umwege auf den Schreibtisch. Sie fängt Feuer und beginnt zusammen mit ihrem Team Nachforschungen anzustellen, doch sie ahnt nicht, dass sie sich an diesem Fall sehr schnell die Finger verbrennen kann..

Meine Meinung:

"Rostiges Grab" ist der dritte Band der schwedischen Krimireihe, in deren Zentrum Kriminalkommissarin Leo Asker und der Urban-Explorer Martin Hill stehen. Aufgrund einiger Erwähnungen und Zusammenhänge empfiehlt es sich, die Bücher chronologisch zu lesen, auch wenn sie natürlich auch unabhängig von einander gelesen werden können.

Die Protagonisten der Reihe, Leo Asker und Martin Hill, gefallen mir unglaublich gut. Leo ist eine engagierte Ermittlerin. Noch immer als Leiterin der Reserveabteilung aufs Abstellgleis geschoben, wird ihr in Aussicht gestellt, ihre Karriere wieder anzukurbeln. Doch Leo wäre nicht Leo, wenn sie sich nicht wieder einmal in einen Fall verbeißt und dabei verschiedenen Leuten auf die Füße tritt. Martin Hill, ein Freund von Leo aus Kindheitstagen, ist auch in diesem dritten Band wieder mit von der Partie, auch wenn Leo und er dieses Mal zu großen Teilen getrennte Wege gehen.

Der Plot der Buches ist spannend und wendungsreich. Dank der verschiedenen Perspektiven bleibt es abwechslungsreich und der angenehm zu lesende Schreibstil tut sein Übriges, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Es macht Spaß, Leo und Martin bei ihren Nachforschungen zu begleiten und selbst mitzurätsen. Nach und nach finden immer mehr Puzzleteile an ihren Platz. Das eine oder andere kann man sich im Verlauf des Buches zusammenreimen, trotzdem hält das Ende neben einigen actionreichen Szenen auch Überraschungen für den Leser bereit.

Fazit:

Spannender dritter Band der Reihe mit fulminantem letzten Drittel und sympathischen Charakteren.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Der verschwundene Bäcker

Entführung im Himmelreich
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Inhalt:

Morgens auf dem Campingplatz Himmelreich am Schwielowsee. Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus möchte sich wie gewohnt seine vorbestellten Brötchen am Bäckerwagen abholen - doch dieser ...

Inhalt:

Morgens auf dem Campingplatz Himmelreich am Schwielowsee. Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus möchte sich wie gewohnt seine vorbestellten Brötchen am Bäckerwagen abholen - doch dieser taucht nicht auf. Kurze Zeit später entdeckt Kupernikus den Wagen abgestellt in einem Waldweg, vom Bäcker fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Kupernikus, seines Zeichens Hobbydetektiv, macht sich - ganz zum Ärger des hiesigen Kommissars Fass - gemeinsam mit seiner neuen Freundin Annabelle Schäfer auf die Suche nach dem Bäcker. Gibt es da einen Zusammenhang zu dem Überfall auf dem Campingplatz, der sich just am Morgen des Verschwindens ereignet hat?

Meine Meinung:

"Entführung im Himmelreich" ist der zweite auf dem am Schwielowsee in Mecklenburg gelegenen Campingplatz Himmelreich spielende Band dieser Krimireihe. Manch einem mag der Campingplatz bereits aus einer Dokuserie aus dem Fernsehen bekannt sein. In dieser Reihe bietet er die atmosphärische Kulisse für die Handlung verschiedener Kriminalfälle.

Der Protagonist der Reihe, der ehemalige Schauspieler und Hobbydetektiv Björn Kupernikus, der nach wie vor auf dem Campingplatz Himmelreich gastiert, war mir bereits im vorherigen Band der Reihe sympathisch. Ich mag seinen trockenen, manchmal etwas platten Humor, die einem als Leser während des Lesens das eine oder andere Mal zum Schmunzeln bringt. Ebenso wie Annabelle Schäfer, die im Dorf unweit des Campingplatz wohnt und Kupernikus bei seinen Nachforschungen tatkräftig unterstützt. Die beiden geben ein eigenwilliges Paar ab und auch wenn sie manchmal wie Feuer und Wasser sind ergänzen sie sich sehr gut.

Der Schreibstil des Autors lässt sich angenehm lesen. Die Handlung ist trotz ein paar zwischenzeitlicher Längen spannend und unterhaltsam. Es macht Spaß. Kupernikus und Annabelle bei ihren Nachforschungen zu begleiten, geraten sie dabei doch regelmäßig in so manche skurrile oder unvorteilhafte Situationen. Am Ende gelingt es ihnen dann aber doch, den Fall restlos aufzuklären. Die schlussendliche Auflösung ist vielleicht nicht sonderlich spektakulär oder überraschend, aber stimmig und passend.

Fazit:

Ein humorvoller Krimi, dessen zwischenzeitlichen Längen durch das skurrile, eigenwillige Ensemble und eine Menge Witz und Charme wett gemacht wird.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Zwei dufte Typen!

Stachel und Stunk
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Die Geschichte um Stachel und Stunk hat mir sehr gefallen. Sie beiden sind anders. Das merken sie schnell als sie in die Kita kommen. Jedes Mal, wenn er Ansgt hat, stellt Stachel seine Stacheln auf. Und ...

Die Geschichte um Stachel und Stunk hat mir sehr gefallen. Sie beiden sind anders. Das merken sie schnell als sie in die Kita kommen. Jedes Mal, wenn er Ansgt hat, stellt Stachel seine Stacheln auf. Und das kommt sehr sehr häufig vor. Und Stunk hingegen stinkt und sein Pups lässt andere ohnmächtig werden. Die beiden sind Außenseiter, bis sie sich anfeunden. Sie unterstützen und helfen sich gegenseitig. Und plötzlich stinkt Stunk gar nicht mehr so doll und Stachel hat nicht mehr andauernd Angst und fährt seine Stacheln aus. Und so werden die beiden von Außenseitern zu eigentlich ganz coolen Typen!

In dieser Geschichte stecken allerhand wichtige Themen. Es geht ums Anderssein. Sowohl Stachel als auch Stunk sind anders und haben zu Beginn auch darunter zu leiden. Doch dann zeigt sich, dass es völlig in Ordnung ist, anders zu sein. Gleichzeitig geht es aber auch darum, den anderen auf seine Art und Weise zu akzeptieren, vielleicht auch nicht gleich auf den ersten Blick zu urteilen. Und natürlich auch ums Thema Freundschaft! Wichtige Themen, die hier kindgerecht verpackt werden.

Insgesamt ist dieses Bilderbuch mit viel Liebe und einfach ansprechend gestaltet, nicht nur die Geschichte an sich sondern auch die Illustrationen im Buch. Besonders gefallen hat mir der Humor, so gibt es allerhand zu entdecken und zum Schmunzeln. Ein rundum gelungenes Bilderbuch!

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