Gelungener dritter Band
Rostiges GrabInhalt:
Vor zehn Jahren ereignete sich im Rostskogen - ein Wald, um den sich so einige Schauergeschichten ranken - ein Mord an einer jungen Frau namens Elena. Die Leiche wieß Ähnlichkeiten zum sogenannten ...
Inhalt:
Vor zehn Jahren ereignete sich im Rostskogen - ein Wald, um den sich so einige Schauergeschichten ranken - ein Mord an einer jungen Frau namens Elena. Die Leiche wieß Ähnlichkeiten zum sogenannten Graumädchen auf, einer Moorleiche, die in eben jenen Wald gefunden wurde. Als nun Elenas Finger auftaucht, bekommt der Fall neue Aufmerksamkeit, denn der angebliche Täter, Elenas Lebensgefährte, ist bis heute spurlos verschwunden. Leo Asker bekommt die Akten über Umwege auf den Schreibtisch. Sie fängt Feuer und beginnt zusammen mit ihrem Team Nachforschungen anzustellen, doch sie ahnt nicht, dass sie sich an diesem Fall sehr schnell die Finger verbrennen kann..
Meine Meinung:
"Rostiges Grab" ist der dritte Band der schwedischen Krimireihe, in deren Zentrum Kriminalkommissarin Leo Asker und der Urban-Explorer Martin Hill stehen. Aufgrund einiger Erwähnungen und Zusammenhänge empfiehlt es sich, die Bücher chronologisch zu lesen, auch wenn sie natürlich auch unabhängig von einander gelesen werden können.
Die Protagonisten der Reihe, Leo Asker und Martin Hill, gefallen mir unglaublich gut. Leo ist eine engagierte Ermittlerin. Noch immer als Leiterin der Reserveabteilung aufs Abstellgleis geschoben, wird ihr in Aussicht gestellt, ihre Karriere wieder anzukurbeln. Doch Leo wäre nicht Leo, wenn sie sich nicht wieder einmal in einen Fall verbeißt und dabei verschiedenen Leuten auf die Füße tritt. Martin Hill, ein Freund von Leo aus Kindheitstagen, ist auch in diesem dritten Band wieder mit von der Partie, auch wenn Leo und er dieses Mal zu großen Teilen getrennte Wege gehen.
Der Plot der Buches ist spannend und wendungsreich. Dank der verschiedenen Perspektiven bleibt es abwechslungsreich und der angenehm zu lesende Schreibstil tut sein Übriges, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Es macht Spaß, Leo und Martin bei ihren Nachforschungen zu begleiten und selbst mitzurätsen. Nach und nach finden immer mehr Puzzleteile an ihren Platz. Das eine oder andere kann man sich im Verlauf des Buches zusammenreimen, trotzdem hält das Ende neben einigen actionreichen Szenen auch Überraschungen für den Leser bereit.
Fazit:
Spannender dritter Band der Reihe mit fulminantem letzten Drittel und sympathischen Charakteren.