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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Viel besser

Signora Commissaria und der lachende Tod
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In Florenz werden scheinbar wahllos Menschen ermordet. Ihnen wird die Kehle durchgeschnitten und die Mundwinkel zu einem Lächeln nach oben gezogen. Commissaria Giulia muss ihren Urlaub abbrechen um die ...

In Florenz werden scheinbar wahllos Menschen ermordet. Ihnen wird die Kehle durchgeschnitten und die Mundwinkel zu einem Lächeln nach oben gezogen. Commissaria Giulia muss ihren Urlaub abbrechen um die Morde aufzuklären. Wie immer holt sie sich Luigi und auch Enzo dazu. Doch vorerst ist die Serie nicht zu stoppen und es fehlt jegliches Motiv

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und ich fand ihn wesentlich besser als Teil 1. Natürlich sind einem die Hauptfiguren jetzt auch vertrauter, aber ich fand die Geschichte und vor allem das Motiv viel realistischer und die Ermittlungen besser nachvollziehbar. Wie immer wird Florenz mit eingebaut und auch Gerichte/Rezepte dürfen nicht fehlen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Zu Ende?

Ein mörderisches Paar - Der Sturz
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Dr. Bernhard Sommerfeldt ist mal wieder auf der Flucht. Und zwar vor allen: der Polizei, Profikillern und anderen Gangsterbossen. Seine Frau Frauke ist dabei. Eigentlich scheint die Flucht schon geglückt, ...

Dr. Bernhard Sommerfeldt ist mal wieder auf der Flucht. Und zwar vor allen: der Polizei, Profikillern und anderen Gangsterbossen. Seine Frau Frauke ist dabei. Eigentlich scheint die Flucht schon geglückt, da passieren einige Dinge, die das Geschehen vollkommen drehen.

Das Buch ist der dritte Teil um das Ehepaar Sommerfeldt. Gleichzeitig soll es auch ein Abschluss der Reihe sein. Ich bin mir da allerdings nicht so ganz sicher, ob das so bleibt. Bis dahin gibt es wieder einige witzige Abenteuer, Rupert mit vollem Einsatz und die ostfriesische Polizei gegen den Rest der Welt. Vielleicht nicht direkt realistisch, aber zumindest unterhaltsam und sympathisch.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Geld, Geld, Geld

The House of Beckham
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Das Buch beschreibt den Aufstieg und Werdegang von David und Victoria Beckham - von den Anfängen als Spice Girl und Fußballer bis zu einem weltweiten Firmenkonstrukt wird die Geschichte nachverfolgt. Und ...

Das Buch beschreibt den Aufstieg und Werdegang von David und Victoria Beckham - von den Anfängen als Spice Girl und Fußballer bis zu einem weltweiten Firmenkonstrukt wird die Geschichte nachverfolgt. Und zwar chronologisch in nicht allzu langen Kapiteln, die gut lesbar sind. Obwohl das Buch in erster Linie ein Sachbuch ist, hat es auch einen großen Anteil an Unterhaltungswert.

Der Blick hinter die Kulissen ist extrem interessant. Ich muss zugeben, dass ich David Beckham als Fußballer nicht wirklich verfolgt habe und so angenommen hatte, dass er zumindest in einer Liga mit Ronaldo und Messi spielt. Erst nach dem Lesen des Buches war mir klar, dass dem nicht so ist und dass er auf dem Platz oft sehr unbeherrscht war. Auch seine weiteren Eskapaden in Richtung Frauen und Werbung habe ich eher am Rande verfolgt. Bei Viktoria/Posh ist das etwas anders. Von ihr wusste ich etwas mehr und habe sie schon immer als sehr berechnend, kalt und auch mit wenig Talent gesegnet eingeschätzt. Zusammengenommen reduziert sich die Ehe auf einen wichtigen Punkt: Geld, Geld, Geld.

Ich kann und will nicht wirklich einschätzen, inwieweit die dargestellten Sachen den Tatsachen entsprechen. Ich gehe aber davon aus, dass fast alles stimmen wird, den anderenfalls wären der Autor und der Verlag wohl mit Klagen nahezu überhäuft worden und das Buch hätte in den Übersetzungen nicht so erscheinen können. Sympathischer ist mir das Ehepaar nach dem Lesen nicht geworden. Aber der Einblick in „gehobene“Kreise war nicht uninteressant und von daher gibt es von mir eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Warmherzig

Der Schacherzähler
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Oldman ist jeden Tag im Park und spielt Schach. Eigentlich heißt er Walter und ist seit vielen Jahren Witwer. Doch eines Tages wird er von Janne angesprochen. Janne ist neun und ein eher wilder Junge, ...

Oldman ist jeden Tag im Park und spielt Schach. Eigentlich heißt er Walter und ist seit vielen Jahren Witwer. Doch eines Tages wird er von Janne angesprochen. Janne ist neun und ein eher wilder Junge, der nicht so gerne in der Schule ruhig ist. Jana spricht Oldman an, weil er neugierig ist. So erklärt Oldman ihm das Spiel und Janne lernt super schnell. Die beiden freunden sich miteinander an und diese Freundschaft erweitert sich auch auf Jannes alleinerziehende Mutter. Doch alle haben so ihre Geheimnisse…

Das Buch ist sehr warmherzig geschrieben und sehr gut lesbar. Auch wenn einige Dinge sehr vorhersehbar sind und man oft schon viel eher weiß, wie es enden wird, ist das nicht schlimm. Denn es liest sich sehr gut und man hat sehr angenehme Gefühle dabei und bekommt auch gute Laune. Ganz davon abgesehen zeigt es auch deutlich, wie gut es ist, wenn ältere Menschen eine Aufgabe bekommen und noch Ziele haben, und wie wichtig es ist, Kindern den Freiraum zu geben und sie nicht ständig einzuengen, sondern auch Vertrauen zu haben. Und ebenso, wie wichtig Freundschaft und gegenseitige Hilfe ist. Daher gibt es von mir für das Buch eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Speziell

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
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Heinz Labensky ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Schon zu tiefsten DDR-Zeiten wird ihm bescheinigt, dass er förderunfähig ist. Nur mit Mühe und Not und seiner Freundin Rita schafft er es, lesen ...

Heinz Labensky ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Schon zu tiefsten DDR-Zeiten wird ihm bescheinigt, dass er förderunfähig ist. Nur mit Mühe und Not und seiner Freundin Rita schafft er es, lesen und etwas schreiben zu lernen und ein paar Jahre Schule zu überstehen. Auch Rita ist ein Außenseiter, denn als sogenanntes Russenkind ohne Mutter hat sie es im Dorf sehr schwer. Dabei ist sie super begabt und will zum Studium nach Berlin. Heinz macht es sich zur Aufgabe, sie immer zu beschützen, obwohl sie das so gar nicht will. Die Wege trennen sich, für Heinz ungewollt. Die Jahre vergehen und mittlerweile ist Heinz Rentner in einem Seniorenheim, als er plötzlich einen unerwarteten Brief bekommt. Absender: Ritas Tochter....

Das Buch ist speziell. Die Hauptfigur Heinz ist eine Art Mischung aus einem naiven und auch dummen Jungen/Mann, gleichzeitig ist es er aber auch eine Art Schwejk oder Eulenspiegel. Seine Erlebnisse spiegeln viel DDR-Geschichte wieder. Ich glaube, das Buch wird auch im Osten insofern besser ankommen, als viele Begriffe und Redewendungen wiedererkannt werden. Die eingearbeiteten wirklichen historischen Ereignisse sind teilweise etwas wild verbunden, aber keinesfalls unlogisch. Ich habe mich oft darüber amüsiert, was durch diese Verbindung herausgekommen ist. Gleichzeitig werden aber auch viele der schlechten Seiten der damaligen Zeit angesprochen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch so richtig beschreiben soll. Mir persönlich hat es aber gefallen und ich konnte es gut lesen.

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