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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Gut beschrieben und für Bastelfreunde super

Meine zauberhafte Dekowelt
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Wer liebt es nicht, wenn es zuhause hübsch aussieht. Regelmäßig dekoriere ich Tische, Anrichten und sonstige Flächen um. Dabei setze ich auf gekaufte Accessoires und selbst zusammengestellte Dekoelemente. ...

Wer liebt es nicht, wenn es zuhause hübsch aussieht. Regelmäßig dekoriere ich Tische, Anrichten und sonstige Flächen um. Dabei setze ich auf gekaufte Accessoires und selbst zusammengestellte Dekoelemente. Doch so richtig viel gebastelt habe ich bislang noch nicht. Da kommt mir das Buch von Michaela Waldl mit ihren Ideen gerade recht.
Los geht es mit Basiswissen und Materialien: Was kann man verwenden, wie bekommt man es und was darf man beim Einsatz beachten. Danach geht es dann los mit vielen tollen Bastelideen, die Michaela nach Jahreszeiten zusammengestellt hat. Alle Ideen beinhalten viele frische Blumen und sorgen so für ganze frische Dekoideen. Auch als Anfänger kommt man mit den Anleitungen gut klar, weil alles in einzelnen Schritten beschrieben und bebildert wird. Zusätzlich kann man sich Videos aufrufen und sich die Anleitungen auch ansehen.
Der Ideenreichtum gefällt mir sehr, genauso wie die gut nachvollziehbaren Anleitungen. Vielleicht hätte ich mir noch mehr Ideen gewünscht, die sich ganz ohne Blumen und mit weniger Naturmaterialien umsetzen lassen. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt und wer gerne bastelt, wird hier auf jeden Fall Freude haben.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Krankenhausgeschichten mit einer Prise Humor, aber nicht immer angemessen

Staying Alive
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Ein Unterhaltungsroman über ein Krankenhaus – ja da denkt man doch sofort an Klassiker wie die Schwarzwaldklinik. Doch diese Assoziation könnte bei Staying Alive nicht weiter entfernt liegen. Denn hier ...

Ein Unterhaltungsroman über ein Krankenhaus – ja da denkt man doch sofort an Klassiker wie die Schwarzwaldklinik. Doch diese Assoziation könnte bei Staying Alive nicht weiter entfernt liegen. Denn hier geht es nicht um schmachtende Krankenschwestern und starke Arztfiguren. Hier geht es um die junge Ärztin Nicki, die sich in den hektischen Alltag der Notaufnahme einfinden muss.
Wir lernen Nicki an ihrem ersten Tag in der Rettungsstelle kennen. Sie ist unsicher, die Abläufe hektisch und die Kollegen zwar nett, aber nicht wirklich hilfreich. Im Verlauf des Buches begleiten wir sie in ihrem Alltag auf unendlich lange Nachtschichten und erleben mit ihr tragische aber auch urkomische Patientengeschichten. Sie lebt quasi nur noch für die Klinik, freundet sich mit ihren Kollegen an. Doch das normale Leben, wie sie es nennt, rennt an ihr vorbei. Das zeigt auf sehr realistische Art und Weise das Leben im Schichtdienst auf. Und doch erleben wir mit Nicki einiges.
Ich mochte die Geschichten aus der Klinik sehr. Auch die Kombination aus lustigen Szenen, aus bedrückend authentischen Situationen und aus zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen zwischen den Kollegen und Patienten hat mir sehr gefallen. Dennoch lässt sich sagen, dass es nicht nur lustig zugeht. Anders als man es wahrscheinlich für einen Unterhaltungsroman erwarten würde. Manche Geschichte hat mich auch zum Nachdenken angeregt, denn die Unsicherheit in mancher Situation war doch sehr spürbar. In solchen Phasen war mir der Humor auch manchmal zu flapsig. Denn Nicki hat ja am Anfang sehr zu kämpfen mit den schwierigen Fällen sowie mit dem Druck, der auf ihr lastet. Entweder wurde mit diesem Schreibstil ihr Galgenhumor versucht abzubilden, oder aber es war einfach ein wenig zu lustig gemeint an den gesellschaftskritischen Stellen.
Alles in allem hat mir der Roman aber gut gefallen. Nicki ist sympathisch und authentisch gelungen. Ihre Geschichte bringt dem Leser den Alltag in der Notaufnahme näher und für alle, die sich für das Krankenhaus interessieren, gibt es spannende Patientengeschichten.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Hat mir gut gefallen – Emotionen und lustige Szenen

Dich hatte ich nicht auf dem Wunschzettel
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Zur Weihnachtszeit wünscht man sich doch Ruhe, bedächtige Stimmung, ein gutes Buch mit großen Emotionen und darin ein gutes Ende. All das lässt sich wunderbar in diesem Liebesroman in schottischer, winterlicher ...

Zur Weihnachtszeit wünscht man sich doch Ruhe, bedächtige Stimmung, ein gutes Buch mit großen Emotionen und darin ein gutes Ende. All das lässt sich wunderbar in diesem Liebesroman in schottischer, winterlicher Atmosphäre finden.
Maya zieht an den Ort ihrer Jugend zurück zu ihren Eltern, nachdem es beruflich und privat gerade eher so mittelmäßig läuft. Mit ihrem Freund ist es aus und auch ihren Job in der Finanzbranche ist sie los. Da hilft es ihr, am gleichen Ort wie ihre beste Freundin zu sein, um sich erstmal zu fangen. Doch leider ist der Bruder der besten Freundin auch dort und an ihn hat Maya so gar keine guten Erinnerungen. Denn sie und Sam hatten als Teenager einmal große Gefühle füreinander, was schon nach kürzester Zeit ziemlich unschön endete. Alles wäre halb so schlimm, wenn man sich wenigstens aus dem Weg gehen könnte. Doch Mayas Aushilfsjob zur Überbrückung ist leider in der gleichen Skischule, in der auch Sam arbeitet. Was anfangs mit dem Versuch sich zu ignorieren zu lustigen Szenen führt, mündet bald in Zickereien und schließlich dem großen Knistern. Diese Entwicklung habe ich wirklich gerne mitverfolgt.
Natürlich ist die Handlung nicht wirklich unvorhersehbar und bahnbrechend neu ist die Thematik der wieder aufflammenden Jugendliebe auch nicht, aber darauf kommt es mir auch nicht an. Denn die Dialoge waren witzig, ich habe viel geschmunzelt und die Emotionen waren so richtig schön greifbar, als die Anziehung größer wurde. Es war das perfekte Feeling eines gemütlichen Winter-Liebesromans. Und oben drauf hat die Mischung aus Knistern und witzigen Momenten für mich gestimmt. Auch die Figuren haben mir gefallen, denn sie sind sympathisch und bekommen durch die Themen Erwartungen von Außen, toxische Beziehung und Verletzlichkeit eine gewisse Tiefe. Obendrauf bekommt der Leser eine große Portion Gemütlichkeit durch die winterlichen Beschreibungen der Umgebung und der weihnachtlichen Deko und Bräuche.
Für mich ein guter winterlicher Liebesroman, den man super mit einer heißen Tasse Tee kurz vor Weihnachten genießen kann.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Sehr schöne Suppen-Sammlung

Suppenkult - Deutscher Kochbuchpreis Gold in der Kategorie Foodfotografie
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Früher gab es bei meiner Oma regelmäßig Suppen, die immer zum Anlass und zur Saison abgestimmt waren. Also habe ich letztens überlegt, ich könnte damit ja auch mal anfangen. So kam ich zu diesem Kochbuch.
Der ...

Früher gab es bei meiner Oma regelmäßig Suppen, die immer zum Anlass und zur Saison abgestimmt waren. Also habe ich letztens überlegt, ich könnte damit ja auch mal anfangen. So kam ich zu diesem Kochbuch.
Der Start gefällt mir sehr gut, weil die Basics zu Brühen erklärt werden, bevor die weiteren Rezepte nach den Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter präsentiert werden. Diese Aufteilung danach, was gerade Saison hat, macht das Einkaufen und das Auswählen der Rezepte leichter. Auch die Toppings am Ende haben mir sehr zugesagt. Die Rezepte selbst sind gut und leicht verständlich beschrieben und teilweise bebildert. Hier hätte ich mir tatsächlich zu jedem Rezept mindestens ein Bild gewünscht und optimalerweise noch Bilderstrecken zu komplizierteren Arbeitsvorgängen.
In Summe mochte ich die Auswahl an Rezepten, hätte mir jedoch zusätzlich das ein oder andere Rezept für echte Hausmannskost-Suppen gewünscht, wie ich sie von meiner Oma kenne.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Für Nudelliebhaber eine tolle Rezeptsammlung

Schnell mal Pasta
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Auf die Frage, was ich essen möchte, habe ich als Kind ständig mit nur einem einzigen Wort geantwortet: Nudeln! Und diese Liebe zu Pasta ist mir bis jetzt geblieben. Gut, der Geschmack hat sich insoweit ...

Auf die Frage, was ich essen möchte, habe ich als Kind ständig mit nur einem einzigen Wort geantwortet: Nudeln! Und diese Liebe zu Pasta ist mir bis jetzt geblieben. Gut, der Geschmack hat sich insoweit weiterentwickelt, dass ich sie jetzt lieber mit einer leckeren selbstgemachten Soße esse, als mit dem obligatorischen Tomatenketchup als Kind. Die Frage, warum mich dieses Kochbuch angesprochen hat, ist damit wohl ausreichend beantwortet.
Ich nehme es schon vorweg: Ich bin ganz begeistert von diesen Rezepten und habe schon diverse nachgekocht. Hier wechseln sich Klassiker mit neuen Ideen ab, die aber auch nicht so ausgefallen sind, dass sie mir zu abgedreht vorgekommen sind. Die Erläuterungen waren leicht verständlich und ich mochte die Bilder sehr, die direkt Lust zum Nachkochen machen.
Einzig der Umfang hätte für meinen Geschmack noch mehr Rezepte bieten können.

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