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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2025

Der Traum von Freiheit

Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit
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Wien, 1898: Irma Rehberger, liebt nichts mehr als ihren Lipizzaner-Hengst Novio. Als er verkauft werden soll, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Daher beschließt ...

Wien, 1898: Irma Rehberger, liebt nichts mehr als ihren Lipizzaner-Hengst Novio. Als er verkauft werden soll, um das Gestüt ihrer Familie zu retten, bricht für sie eine Welt zusammen. Daher beschließt Irma Novio an die Spanische Hofreitschule nach Wien zu folgen. Doch wie lange wird ihr Schauspiel, dass sie vorgibt, ein Mann zu sein, wohl funktionieren?

So tritt Irma, verkleidet als Mann, die Ausbildung als Eleve an der Hofreitschule an. Doch ohne adligen Hintergrund, wie bei den anderen Eleven, wird sie immer wieder zur Zielscheibe. Durch ihr außergewöhnliches Talent fällt sie jedoch bald nicht nur ihrem Lehrer ins Auge. Mit der Zeit fühlt sie sich auch immer mehr zu ihm hingezogen.

„Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit“ ist der erste Band der Autorin Franziska Stadler der Saga um die Wiener Hofreitschule. Packend erzählt sie die Geschichte um eine junge Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss und mutig ihren Weg zu gehen lernt.

Ende des 19. Jahrhunderts war es definitiv noch nicht üblich, dass Frauen einen selbstgewählten Beruf ergreifen, geschweige denn Bereiter an der Spanischen Hofreitschule werden dürfen.

Hinter dem Pseudonym Franziska Stadler steckt die Autorin Martina Sahler. Ihr Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Autorin hält die Spannung im gesamten Verlauf der Geschichte aufrecht und schafft es so eine Geschichte zu erzählen, die nicht kitschig wirkt und ein Ende erzählt, das ich so von Anfang an nicht erwartet hätte. Auch ist es ihr sehr gut gelungen, die fiktive Geschichte um Irma im historischen Rahmen der Habsburger zu erzählen. Ich bin definitiv schon jetzt gespannt, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Traumhaftes Setting

Das Mädchen im Zitronenhain
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Viktoria wusste schon immer ihren eigenen Weg zu gehen und hat sich auch von den Erlebnissen während des Krieges nicht unterkriegen lassen. Als sie sich dann auch noch entscheidet, gegen den Willen ihres ...

Viktoria wusste schon immer ihren eigenen Weg zu gehen und hat sich auch von den Erlebnissen während des Krieges nicht unterkriegen lassen. Als sie sich dann auch noch entscheidet, gegen den Willen ihres Vaters, Kunst zu studieren, lernt sie sich auch hier durchzusetzen und sich als Frau zu beweisen.

Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Traudl gewinnt Vicky bei einem Kostümwettbewerb den zweiten Preis und damit eine Reise an den Gardasee. Kaum am Gardasee angekommen, beginnt eine besondere Liebe, nicht nur zu dem etwas heruntergekommenen Grand Hotel Fasano sondern auch zu Toni, dem Sohn des Hotelbesitzers.

Basierend auf der echten Geschichte um das Grand Hotel Fasano am Gardasee hat die Autorin Antonia Brauer einen schönen Roman geschaffen, der zum Träumen einlädt, gespickt mit jeder Menge Gefühl und auch Drama. Auch wenn die Figuren vielleicht etwas klischeehaft wirken, muss man sie doch schnell lieben lernen.

Die Geschichte spielt auf unterschiedlichen Zeitebene und so ging es immer wieder so, dass ich nicht direkt den Anschluss an die Geschichte gefunden habe. Aber das hat sich in Kürze dann auch wieder geklärt.

Die Autorin schafft eine bildhafte Geschichte die wirklich gut unterhält und zeichnet die Entwicklung einer mutigen und selbstbewussten Frau, die lernt ihren eigenen Weg zu gehen und damit nicht unbedingt immer das Klischee der damaligen Zeit erfüllt. Zusammen mit dem Setting am Gardasee ist ein gelungener Roman entstanden.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Auf der Suche nach Dir selbst!

Die verschwundene Tochter
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„Die verschwundene Tochter“ reiht sich gelungen in die Reihe und die verlorenen Töchter von Soraya Lane ein. Die Erzählungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, vor allem in der Pariser Modewelt, sind ...

„Die verschwundene Tochter“ reiht sich gelungen in die Reihe und die verlorenen Töchter von Soraya Lane ein. Die Erzählungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, vor allem in der Pariser Modewelt, sind gut gelungen und schaffen eine schöne Atmosphäre.

Als Evelina feststellt, dass sie ein Kind erwartet, hofft sich doch immer noch, dass sich ihr Geliebter für sie entscheiden würde.

Als Blake ein geheimnisvolles Kästchen aus einem Londoner Frauenhaus erhält, dass ihrer Großmutter hinterlassen wurde, schmerzt es sich umso mehr, da ihre geliebte Großmutter erst vor Kurzem verstorben ist und sie es bis heute nicht verwunden hat.

Von ihrem Blog und ihrer eigenen Neugier angestachelt, führen Blake ihre Recherchen nach Paris. Dort trifft sie auf Henri, einen charismatischen Kurator, einer Ausstellung über Modegeschichte. Allmählich kommt Blake langsam auf die Spur ihrer vermeintlichen Urgroßmutter und findet so auch langsam zu sich selbst. Doch hat sie den Mut, für die Liebe und ihren großen Traum alles aufzugeben?

Trotz ihrer anfänglich zögerlichen Art hat Blake schnell mein Herz erreicht. Im Gegensatz zu den bislang erschienenen anderen Teilen der verlorenen Töchter Saga von Soraya Lane, muss ich sagen, dass diese Geschichte mein Herz erreicht hat. Auch die Geschichte zwischen Blake und Henri war nicht zu aufdringlich.

Wie auch schon die anderen Geschichten um die verlorenen Töchter, kann man auch diesen Teil sehr gut für sich allein lesen. Die Geschichte als solches hat mir sehr gut gefallen.




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Veröffentlicht am 05.10.2025

Krimi im Charme der 20er Jahre

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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In dem Kriminalroman „Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ von Kelly Mullen geht es die Rentnerin Mimi die überraschend von ihrer wohlhabenden Nachbarin Jane zu einer Auktion eingeladen wird, verbunden ...

In dem Kriminalroman „Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ von Kelly Mullen geht es die Rentnerin Mimi die überraschend von ihrer wohlhabenden Nachbarin Jane zu einer Auktion eingeladen wird, verbunden mit einem Erpresserbrief. So soll Mimi einen Manga ersteigern, sonst würde ihr dunkelstes Geheimnis an die Öffentlichkeit gelangen.

Um nicht allein zu dieser Party gehen zu müssen, bittet Mimi ihre Enkelin Addie sie zu begleiten. Trotz einiger Unstimmigkeiten zwischen den beiden, entscheidet sich Addie zu einem Besuch bei ihrer Großmutter.

Doch dann geschieht während der Auktion ein Mord. Und als dann auch noch ein heftiger Schneesturm einsetzt, sitzt die gesamte Gesellschaft auf dem Anwesen der Gastgeberin fest. Als dann entscheiden sich Mimi und Addie dem Ganzen auf die Grund zu gehen. Und so soll es auch nicht bei einer Leiche bleiben.

Die Autorin hat ein gelungenes Setting geschaffen, dass einem irgendwie das Gefühl gibt, in einem Krimi in den 20er Jahren gelandet zu sein. So treffen reiche Leute aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und so zeigt sich aber auch bald, dass hier manchmal nur der schöne Schein zählt.

Ich mochte die beiden Protagonistinnen Mimi und Addie. Mimi, die eher eigenbrötlerisch lebt und eigentlich nicht wirklich mit ihren Mitmenschen zu tun haben möchte. Mit ihrer Vorliebe für Gibson und ihren flotten Sprüchen, habe ich mich schnell für sie begeistert. Addie hingegen ist eher introvertiert. Obwohl sie ein erfolgreiches Videospiel entwickelt hat, hat sie sich hier von ihrem Partner das Zepter aus der Hand nehmen und sich aus der Firma verdrängen lassen. Die Situation hat ziemlich an ihrem Selbstvertrauen genagt. Aber mit der Zeit und den fortschreitenden Ermittlungen merkt man, dass Addie wieder zu sich selbst findet.

Der Roman hat mich mit der spannenden Handlung und dem unterhaltsamen Schreibstil überzeugt. Es hat Spaß gemacht, mit zu rätseln und sich immer wieder die Frage zu stellen, wer wohl der Mörder ist. Jedoch muss ich sagen, dass mir die Auflösung doch etwas zu schnell kam und etwas gestellt gewirkt hat.

Aber alles in allem ist dieser Roman definitiv geeignet für alle, die Krimis mögen, die eher nicht zu blutig sind und sich für Geschichten mit einem Charme der 20er Jahre begeistern können.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Zwischen Liebe, Familie und dem Weg zu dir selbst!

Die Gardasee - Schwestern
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Dieses Buch ist Gardasee-Feeling pur!

In diesem Buch, das eigentlich drei Einzelbücher sind, lernt man die von Wellenburg-Schwestern Jule, Dorin und Sue kennen. Jede von Ihnen erlebt ihre ganz eigene ...

Dieses Buch ist Gardasee-Feeling pur!

In diesem Buch, das eigentlich drei Einzelbücher sind, lernt man die von Wellenburg-Schwestern Jule, Dorin und Sue kennen. Jede von Ihnen erlebt ihre ganz eigene Geschichte am Gardasee.

Die drei Schwestern verbindet ein besonderes Band. Eine Kindheit ohne ihre Mutter und dann bei ihrem Vater aufgewachsen, der nur von Erfolg getrieben ist. Zwar fehlt es den Schwestern an nichts, zumindest nichts Materiellem, doch irgendwas ist da, was Ihnen doch fehlt, um glücklich zu sein.

Doch welche Rolle spielt hier der Gardasee?

Im ersten Band wird Jule, die älteste der Schwestern, von ihrem Vater an den Gardasee geschickt, um das perfekte Pizza-Rezept ausfindig zu machen. Jule ist sofort vom Zauber des Gardasees fasziniert und nicht nur von dem.

In der zweiten Geschichte wird Dorin, die mittlere Schwester, ebenfalls von ihrem Vater mit einem Auftrag an den See geschickt. Sie soll nach Gastronomien Ausschau halten, die sein Unternehmen übernehmen und auch nach einem Grundstück suchen, auf dem er eine Villa für die Familie errichten kann. Was sie bei dieser Suche wohl erleben wird?

Und dann kommt in der letzten Geschichte auch noch die jüngste Schwester zum Zuge. Anders als ihre Schwestern kommt sie ohne Auftrag an den See. Aber vielleicht könnte man einfach sagen, sie versucht zu sich selbst zu finden. Verletzt durch die Erlebnisse der Vergangenheit, hatte sie immer das Gefühl nie genug zu sein. Was der Gardasee wohl für sie bereithält?

Die Geschichten um die drei Schwestern sind sehr gut gelungen. Man fiebert in jedem Satz mit den Protagonistinnen mit, was wohl als nächstes passieren wird. So verschieden die drei Schwestern auch sind, man muss sie einfach sofort mögen. Genauso wie auch die anderen Figuren in den Geschichten. Auch das Setting am Gardasee lädt sofort zum Träumen ein. Wer da kein Fernweh bekommt, dem kann ich auch nicht helfen. Am liebsten möchte man gar nicht aufhören zu lesen!

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