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Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine Liebeserklärung an Liebesgeschichten

The Romance Rivalry
1

Irene liebt Liebesgeschichten und alles was dazu gehört.
Ihre Liebe teilt sie mit ihren Hunderttausenden Follower:innen, die sich immer gerne ihre Rezensionen lesen oder ansehen.
Alles läuft super, bis ...

Irene liebt Liebesgeschichten und alles was dazu gehört.
Ihre Liebe teilt sie mit ihren Hunderttausenden Follower:innen, die sich immer gerne ihre Rezensionen lesen oder ansehen.
Alles läuft super, bis sie einen neuen Konkurrenten hat: Aiden Jeon.
Er läuft ihr immer mehr den Rang ab und provoziert sie, indem er immer die gleichen Bücher wie sie liest und bewertet.
Doch es kommt noch schlimmer.
Kaum ist Irene an ihrem College angekommen, trifft sie unerwartet auf Aiden und er wird zudem noch ihr Partner bei einem wichtigen Projekt.
Kann es eigentlich noch schlimmer werden?
Oder vielleicht doch eher besser, weil Aiden gar nicht so schlimm ist wie erwartet?

Ich habe mich sehr auf das Lesen gefreut.
Irene ist begeisterte Leserin und liest vor allem Romance Bücher und das ist auch großer Bestandteil der Geschichte.
Für Leser:innen die ebenfalls gerne in diesem Genre lesen, gab es daher viele kleine Insider, wie Tropes oder bestimmte Begriffe, die einem in der Buchwelt geläufig sind.
Der gesamte Aufbau des Buches wirkte wie eine Liebeserklärung an das Genre und das ist sehr gut gelungen.

Die Handlung selber konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen.
Mir fiel es sehr schwer eine Verbindung zu Irene aufzubauen.
Sie wurde als eine Person beschrieben, die ich beim Lesen nicht erkennen konnte.
Ihre Handlungen waren widersprüchlich und auf Dauer anstrengend, weil sich einiges wiederholt hat.
Auch ihre Beziehung zu Aiden konnte mich leider nicht erreichen.
Die meiste Zeit wirkte sie auf mich sehr oberflächlich, nur um dann ein rasantes Tempo anzunehmen.
Aiden als Charakter mochte ich leider auch nicht so gerne, vielleicht hängt das zusammen.
Lediglich ein paar Nebencharaktere haben mir echt gut gefallen.
Die Idee der Handlung habe ich insgesamt verstanden und sie klang auch vielversprechend und wenn es ausschließlich darum gehen würde, ob das Romance Genre gut repräsentiert worden ist, dann wäre die Antwort auch ganz klar ein Ja.
Leider blieben dafür ein paar andere wichtige Dinge auf der Strecke.

Es tut mir auch total leid das zu sagen, gerade weil ich zu Beginn noch dachte, dass das ein richtig gutes Buch werden kann.
Mich hat es leider während des Lesens mehr und mehr verloren und das Ende konnte mir dann auch nicht mehr zusagen.
Was ich aber nicht unerwähnt lassen möchte ist der Schreibstil, der wirklich toll war und den Einstieg in die Geschichte sehr leicht gemacht hat.
Die Charaktere sind alle ca. 18 oder 19 Jahre alt, ich bin 24, vielleicht würde das Buch jüngeren Leser:innen eher gefallen als mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.03.2026

Hätte mir mehr Spannung gewünscht

Liars all around me
1

Ich mochte das Buch grundsätzlich gerne, aber inhaltlich war es trotzdem ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Nach dem Klappentext und auch den ersten Kapiteln, bin ich davon ausgegangen, dass ...

Ich mochte das Buch grundsätzlich gerne, aber inhaltlich war es trotzdem ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Nach dem Klappentext und auch den ersten Kapiteln, bin ich davon ausgegangen, dass es sich hauptsächlich darum drehen würde, wer für den Mord und die anonymen Nachrichten verantwortlich ist.
Zuerst waren diese Fragen auch im Fokus, aber der hat sich dann nach und nach verschoben und zwischenzeitlich wirkte es dann mehr wie ein Romance Buch.

Avery und Ryle hätten unterschiedlicher nicht sein können.
Von außen betrachtet, lebt Avery das perfekte Leben mit einem großen Haus, erfolgreichen Eltern und einer Mengen Geld, das komplette Gegenteil von Ryles Leben.
Die Realität sah aber ganz anders aus und das kam sehr gut rüber.
Ryles Familie hat zwar nicht viel Geld, aber dafür gegenseitige Liebe ohne Einschränkungen und damit in so manch einer Hinsicht "reicher" als Avery.
Ich mochte diese Vergleiche gerne, weil sie zeigen, dass Geld und ein guter Ruf nicht alles sind im Leben.

Die Auflösung kam dann sehr plötzlich und nahm eine andere Wendung als gedacht, die vielleicht etwas mehr Vorarbeit gebraucht hätte.
Ich bin aber generell nicht unzufrieden.
Insgesamt habe ich einfach mit einer anderen Storyline gerechnet, aber das bedeutet nicht, dass diese schlecht war, nur eben nicht das, wonach ich gesucht habe.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es gerade jüngeren Leser:innen (Teenagern) bestimmt gefallen würde und ein guter Einstieg wäre für Bücher dieser Art.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2026

Drei Freundinnen

Spielverderberin
0

Nach vier Jahren treffen Sophie, Lotte und Romy wieder aufeinander.
Früher waren sie mal Freundinnen, doch dann haben sie den Kontakt zueinander verloren.
Doch wie ist es dazu gekommen?

Die Grundidee ...

Nach vier Jahren treffen Sophie, Lotte und Romy wieder aufeinander.
Früher waren sie mal Freundinnen, doch dann haben sie den Kontakt zueinander verloren.
Doch wie ist es dazu gekommen?

Die Grundidee der Geschichte hat mich sehr angesprochen.
Eine Freundschaft ging zu Ende, aber wieso ist das passiert, wenn sie einander eigentlich immer noch am Herzen liegen?
Mit der Umsetzung hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, in der Gegenwart, als sich die Freundinnen wieder treffen und in der Vergangenheit vor vier Jahren, ihr letztes Jahr an der Schule.
Die Freundschaft zwischen Sophie, Lotte und Romy war ganz anders als erwartet.
Es gab weniger eine Freundschaft zu dritt und eher Zweierkonstellationen die sich immer wieder verändert haben.
Aus Sophie und Lotte wurden Lotte und Romy und schließlich Romy und Sophie.
Doch als sie sich vier Jahre nach ihrem Abschluss wieder im Heimatdorf treffen ist klar, egal welche Konstellation es betrifft, alle sind stark belastet, durch Schuld, Schmerz, Zweifel und vieles bleibt ungesagt.
Nach dem Treffen ist Romy nicht mehr zu erreichen und in Sophie, die Protagonistin des Buches, macht sich Anspannung breit.
Sie nimmt jedes kleine Detail unter die Lupe und beginnt sich erneut mit den Geschehnissen von damals auseinanderzusetzen.

Auch andere Themen fanden ihren Platz in der Geschichte, doch gerade die Themen in der Gegenwart haben für mich nicht ganz harmoniert.
Sie waren nicht uninteressant, dennoch habe ich mich gefragt, warum sie wichtig für genau dieses Buch waren.
Ich konnte es leider nicht erkennen, aber andere Leser:innen vielleicht schon.
An dem Lesefluss hat das allerdings nichts geändert.
Den Schreibstil empfand ich als angenehm und sehr leicht und schnell zu lesen.

Am Ende blieben viele Fragen offen.
Zum Teil hatte ich das bereits erwartet, insgesamt war es jedoch mehr als gedacht und mir persönlich zu viel.
Fragen aus der Vergangenheit konnten geklärt werden, zum Großteil, doch alles was sich in der Gegenwart ergeben hat wurde offen gelassen.
Dadurch das ich manche Handlungsstränge ohnehin schon überflüssig fand, gefiel es mir noch weniger, dass diese nicht mal ihren Abschluss gefunden hatten.
Es ließ mich etwas unzufrieden zurück.

Fazit: Ein Buch über Freundschaft und Veränderungen, das für mich am Ende zu viele Fragen ungeklärt zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Blumiger Mord

Garden Girls
0

FBI-Agent Tiberius Granger ist beunruhigt, als sein Team einen neuen Fall zugewiesen bekommt. Nicht nur das der Täter seine Opfer von Kopf bis Fuß mit Blumen tätowiert, eine der vermeintlich entführten ...

FBI-Agent Tiberius Granger ist beunruhigt, als sein Team einen neuen Fall zugewiesen bekommt. Nicht nur das der Täter seine Opfer von Kopf bis Fuß mit Blumen tätowiert, eine der vermeintlich entführten Frauen ist die Schwester seiner Jugendliebe Bexley. Der Täter scheint ein besonderes Interesse an Ty und seinem Leben zu haben und schnell wird der Fall für ihn sehr gefährlich.

Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Handlung war sofort spannend, als man eines der Opfer dabei begleitet hat, wie sie verzweifelt versucht hat zu fliehen. Auch die Überleitung zu Ty und seinem Team empfand ich als gelungen und ich mochte die familiäre Stimmung innerhalb des Teams.
Dennoch haben sich schon da die ersten Fragezeichen gebildet.
Es hat sich so angefühlt, als müsste man bereits viel mehr über diese Leute wissen, da auch einige alte Fälle explizit genannt worden sind.
Nach einer kleinen Nachforschung sah es dann so aus, dass Garden Girls in Deutschland zwar als erstes Buch erschienen ist, im Original aber wohl schon Band drei ist.
Ob das tatsächlich der Fall ist, kann ich natürlich nicht garantieren, würde aber zu meinem Eindruck passen.

Nach dem starken Einstieg hat das Buch für mich dann etwas nachgelassen.
Es ging viel um Ty und seine persönlichen Verstrickungen in diesem Fall, was ja auch absolut Sinn macht, aber ich wurde mit ihm überhaupt nicht warm.
Er war mir fast schon unsympathisch, speziell dann, wenn er Kontakt zu seiner Exfreundin Bexley hatte.
Bexley hat in der Vergangenheit eine Entscheidung getroffen, mit der Tiberius nun konfrontiert wird und weswegen er ihr schwere Vorwürfe macht und das immer wieder.
Einerseits verständlich und doch fand ich es zum Großteil komplett überzogen.
Ihre Erklärungen hat er nicht akzeptiert, auch wenn sie eigentlich Sinn ergeben haben.
Insgesamt mochte ich diesen Teil der Geschichte nicht so gerne, weil die beiden in meinen Augen überhaupt nicht harmoniert haben.

Der Fall an sich, und auch die Einblicke durch das immer gleiche Opfer, waren hingegen spannend und das Ende war schnell und viel.
Ein paar Dinge habe ich kommen sehen, andere hingegen nicht.
Durch andere Handlungsstränge ist mir der Fall insgesamt jedoch manchmal zu kurz gekommen, auch wenn im Grunde alles miteinander verwoben war.

Meine Meinung zum Buch ist daher eher gespalten, aber vielleicht würde mir ein anderes Buch der Reihe, in dem Ty nicht der Protagonist ist, besser gefallen.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Schwer zu beschreiben

I Know Where You Buried Your Husband
8

Sophia ist schon lange unglücklich in ihrer Ehe, so unglücklich, dass sie mehr als einmal daran gedacht hat ihren Mann umzubringen.
Doch diesen Schritt ist sie nie gegangen.
Als sie eines Abends mit ihren ...

Sophia ist schon lange unglücklich in ihrer Ehe, so unglücklich, dass sie mehr als einmal daran gedacht hat ihren Mann umzubringen.
Doch diesen Schritt ist sie nie gegangen.
Als sie eines Abends mit ihren vier Schulzeit Freundinnen zu sich nach Hause fährt, kann sie ihren Augen kaum glauben.
Im Haus liegt ihr Mann Chris, tot.
Die Freundinnen wissen, sie müssen die Leiche beseitigen und tatsächlich sind sie erfolgreich.
Doch sieben Jahre später bekommen sie plötzlich anonyme Nachrichten.
Jemand weiß was sie getan haben und diese Person erpresst sie mit diesem Wissen.
Können sie ihr Geheimnis wahren oder ist es dafür schon zu spät?

Dieses Buch ist wirklich schwer zu beschreiben.
Durch Titel, Klappentext und Leseprobe hatte ich eine Vorstellung davon, worum es in diesem Buch gehen wird und welche Themen behandelt werden.
Ich hatte mit einem Female Rage Roman gerechnet, der viele kriminalistische Elemente bereithalten wird und auch die Freundschaft der Frauen in den Vordergrund bringen wird.
Die tatsächliche Umsetzung sah dann aber ein wenig anders aus.

Aber kommen wir erstmal zu den positiven Dingen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Das Buch ließ sich ziemlich flüssig lesen und auch den, manchmal sehr versteckten, Humor mochte ich gerne.
Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall unterhalten und ich hatte auch nie Probleme zum Buch zu greifen, weil ich schon gerne wissen wollte, wie es weitergehen wird.

Dennoch war die Handlung ganz anders als erwartet und wurde davon begleitet, dass fast alle Charaktere durchweg unsympathisch waren.
Die Einleitung war mir persönlich zu lang und zog sich etwas, aber selbst wenn ich das ignoriere, war die darauffolgende Handlung nicht wie im Klappentext beschrieben.
Die Leben der einzelnen Frauen lagen viel mehr im Fokus, als die Freundschaft zueinander oder auch als die Tat, die sie sieben Jahre zuvor begangen haben.
Oft wurden die Frauen nicht nachvollziehbar geschrieben, teilweise sogar grausam.
Speziell Ellas Verhalten war erschreckend und den Sinn dahinter kann ich noch immer nicht verstehen.
Und da liegt vielleicht das grundsätzliche Problem: Ich habe das Buch nicht verstanden.

Ich kann Vermutungen aufstellen und vielleicht trifft manches davon zu, aber klar erkennbar ist es nicht und das ist der für mich größte Kritikpunkt.
Denn auch wenn ich das Buch nicht schlecht fand, wie soll ich mir da wirklich sicher sein, wenn ich es wahrscheinlich nicht richtig verstehen und interpretieren konnte?
Female Rage habe ich meistens vergeblich gesucht und die Spannungselemente ebenfalls.
Das Ende habe ich nur zum Teil gemocht, manches habe ich auch hier wieder nicht verstanden.

Fazit: Mir wird es schwerfallen, dieses Buch jemals in Worte zu fassen, auch wenn es ohne Frage interessant war. Ich schätze, es ist eines dieser Bücher, bei dem Meinungen stark auseinander gehen werden.

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