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Veröffentlicht am 20.12.2025

Gut recherchierter Roman über eine jüdische Medica

Hiobs Tochter
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Cover: Das Cover des Romans ist schlicht aber dafür sehr edel und ich mag diesen dunklen Blauton sehr gerne. Er passt auch zu den eher düsteren Themen des Romans.

Inhalt: Deggenfeld im Jahre 1338. Die ...

Cover: Das Cover des Romans ist schlicht aber dafür sehr edel und ich mag diesen dunklen Blauton sehr gerne. Er passt auch zu den eher düsteren Themen des Romans.

Inhalt: Deggenfeld im Jahre 1338. Die junge Miriam, eine ausgebildete Medica und Jüdin, stürzt in ein Netz aus Intrigen und Gefahr, als sie zufällig eine Verschwörung belauscht. Im Schatten wachsender Spannungen und angesichts einer drohenden Attacke auf die jüdische Gemeinde, muss Miriam Mut, Klugheit und Tatkraft beweisen, um ihre Liebsten zu beschützen und Gerechtigkeit zu suchen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn Miriams eigenes Leben und dass ihrer Tochter Rebecca ist, eng mit der Verschwörung verknüpft. Und auch wenn Miriam als Ärztin einiges an Ansehen genießt und so an manche Information gelangt, bleiben ihr als Frau und Jüdin viele Privilegien verwehrt.

Meine Meinung: Ich lese zurzeit supergerne historische Romane, die mich mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich der Klappentext schon angesprochen hatte. Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist wirklich angenehm, bildlich und es hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten geradezu dahinfliegen lässt. Somit habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist zwar eher langsam und gemächlich, aber Längen gab es im Buch dennoch nur sehr selten, da die Handlung immer spannend gewesen ist. Besonders sympathisch war mir in diesem Buch die Protagonistin Miriam, die ein sehr großes Medizinwissen mitbringt und mich damit immer wieder faszinieren konnte! Im Buch geht es einerseits um die Medizin einer jüdischen Media, aber auch um Intrigen, Plagen und Bedrohungen die sich vorallem gegen jüdische Menschen gerichtet haben. Es war spannend zu lesen, aber auch grausam und ich musste öfter schlucken. Der Roman endet mit einem kleinen Cliffhanger und ist, im Vergleich zum restlichen Buch, etwas schnell und abrupt erzählt, jedoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und mich wieder etwas dazulernen lassen. Auch das Nachwort des Autors ist sehr lesenswert und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Von mir erhält das Buch 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Witzig, spannend und mitreißend

Abenteuer ohne Ende - Im Land der verlorenen Dinge
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Cover: Das Cover hat uns ein wenig an Minecraft erinnert und mein Sohn war gleich sehr gespannt darauf! Es wirkt cool in dem Comicstil und stimmt schon bestens auf das ungewöhnliche Abenteuer ein!

Inhalt: ...

Cover: Das Cover hat uns ein wenig an Minecraft erinnert und mein Sohn war gleich sehr gespannt darauf! Es wirkt cool in dem Comicstil und stimmt schon bestens auf das ungewöhnliche Abenteuer ein!

Inhalt: "Weißt du noch, wie wir ohne Rakete zum Mond geflogen sind? Und einen Berg auf Rollschuhen bestiegen haben? Und wie das war, als wir uns im Land der verlorenen Dinge verirrten? Was? Du erinnerst dich nicht mehr? Dann muss ich dir diese Geschichte noch mal erzählen ..." Und diese Geschichte ist ein einziges großes, skurriles Abenteuer mit einem unkaputtbaren Superhelden-Auto, fliegenden Socken, einem Hasenpiraten und zwei Übeltätern, von denen einer mit einer Badewanne in die Luft steigt. Klingt abgefahren? Ist es auch! Deshalb: Schnallt euch an und kommt mit in das Land der verlorenen Dinge und erlebt Abenteuer OHNE ENDE.

Unsere Meinung: Mein 8jähriger Sohn und ich haben sehr gut in die Geschichte reingefunden und obwohl das Buch erst einmal mit 300 Seiten für ein Kinderbuch ein ziemlicher Wälzer ist, kommt man im Buch sehr flott voran! Die Schrift ist schön groß und klar und eignet sich daher ideal für Leser ab circa 8 Jahren. Auf jeder Seite des Buches sind viele schöne Illustrationen zu finden, die die Geschichte auflockern und auch super zum Inhalt passen. Die Geschichte selbst ist sehr abwechslungsreich geschrieben, es gibt nicht nur immer wieder ungewöhnliche, spannende Abenteuer, sondern die Textform variiert manches mal. So gibt es im Buch nicht nur Fließtext, sondern auch mal einen Comic, mal gibt es einzelne Sprechblasen in den Bildern und immer wieder finden sich kleine Witze in den Bildern, als kleine Überraschungen. Das Abenteuer ist wirklich witzig und spannend und sehr originell geschrieben und hat uns immer Spaß gemacht. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben, denn die Geschichte hat auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Abenteuer. Wir vergeben für das Buch gute 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfelung.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Mitreißende historische Geschichte für ältere Kinder

Joshua Jackelby
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Cover: Das Cover ist wirklich ein Hingucker und ist mir direkt ins auge gefallen. Ich finde es wunderschön gemacht und dann auch noch sehr detailgetreu mit den Protagonisten im Vordergrund und ...

Cover: Das Cover ist wirklich ein Hingucker und ist mir direkt ins auge gefallen. Ich finde es wunderschön gemacht und dann auch noch sehr detailgetreu mit den Protagonisten im Vordergrund und der Kutsche und den Banden unten im Hintergrund. Es passt sehr gut zur Geschichte und lädt zum längeren Betrachten ein. Auch die tolle Karte in den Buchklappen ist eine Erwähnung wert und ebenfalls wirklich toll gezeichnet!

Inhalt: London, 1851. Joshua Jackelby, ein cleverer Zeitungsjunge, träumt von einem eigenen Pferd und einer Zukunft als königlicher Bote. Als er einen verletzten Hundewelpen aus der Themse rettet, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändern wird. Zusammen mit seinen Freunden und seiner treuen Hündin Hazel stellt sich Josh den düsteren Schatten Londons: einer Welt aus Straßenbanden, Schurken und verborgenen Geheimnissen. Im Wettlauf gegen die Zeit jagt er Dieben nach, die einem genialen Erfinder seine Pläne für eine bahnbrechende Flugmaschine gestohlen haben – und deckt dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reicht. Und damit geraten Josh und seine Freunde in Lebensgefahr!

Meine Meinung: Mir hat dieses Kinder- und Jugendbuch, das den Leser mit ins London des 19. Kahrhunderts mitnimmt richtig gut gefallen! Der Schreibstil passt gut zum Genre, ist einfach und kindgerecht und dennoch sehr bildhaft und lebendig geschrieben. Vorallem das Leben von damals wird wirklich eindrücklich und unbeschönt beschrieben und deshalb ist das Buch auch eher eine Empfehlung für ältere Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die sich für das Genre und die Geschichte intressieren. Die Charaktere sind authentisch und sympathisch beschrieben, vorallem der Zusammenhalt zwischen Jackelby und den Jungs vom Bahnhof ist immer spürbar und hat mir sehr gut gefallen. Obwohl das Buch düster ist und eher ein Mix aus historischem Roman und Krimi darstellt (natürlich Kinderkonform), besticht es auch durch exotische Ideen wie einen Ballon der einen in die Lüfte trägt oder einem Zirkus mit Artisten und Wahrsagern. Mir hat die Geschichte bis zuletzt gut gefallen und die Spannung war immer da. Das Ende war mir fast ein wenig zu actiongeladen, aber dies ist immer auch Geschmackssache und ich vergebe deshalb gerne eine Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Großartig gelesen

Unbeugsam wie die See
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Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte, denn es geht immer wieder um den Ruf des Ozeans, die raue See und mystische Kreaturen im Wasser.

Inhalt: 2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum ...

Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte, denn es geht immer wieder um den Ruf des Ozeans, die raue See und mystische Kreaturen im Wasser.

Inhalt: 2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste, doch diese ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, erfährt sie von seltsamen Ereignissen in der Kleinstadt: Männer sind verschwunden, ein Baby wurde in einer Höhle gefunden, und Seeleute hören Frauenstimmen auf den Wellen. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt in der Mitte des Kontinents. Mit einer seltenen Wasserallergie diagnostiziert, hat sie sich schon immer anders gefühlt, bis ihr junger, charmanter Kunstlehrer sich für ihre Zeichnungen interessiert. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza wurden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Reise beginnen sie, seltsame Veränderungen an sich zu bemerken und spüren, wie das Meer sie zu rufen scheint...

Meine Meinung: In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir absolut gut, denn er ist mystisch und schön bildlich gewesen und konnte mich begeistern und mitreißen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und vor allem Lucy, Mary und Eliza sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe alle drei Zeitebenen sehr gerne gelesen, 2019 geht es mehr um Nachforschungen was an einen Krimi erinnert, im Jahr 1999 ist es eher ein Drama und das Jahr 1800 ist einem historischen Roman angelehnt, aber alle drei Handlungsstränge vereinen mystische Frauenwesen, die von der See gerufen werden. Ich fand die Geschichte wirklich packend und wollte in jeder freien Minute weiterlesen. Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Storyline erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Das Hörbuch wird wirklich großartig gelesen, in jeder Zeitebene liest eine andere Sprecherin vor und alle passen sehr gut zu den jeweiligen Charakteren und machen die Geschichte lebendig und schön. Ich kann die Geschichte deshalb gerade auch als Hörbuch sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Mutige Frauen in einer harten Zeit

Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit
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Cover: Das Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte, im Vordergrund ist die Protagonistin Liv zu sehen und im Hintergrund das Haus "Rosenhag". Ausserdem mag ich, dass man sofort sieht das es der zweite ...

Cover: Das Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte, im Vordergrund ist die Protagonistin Liv zu sehen und im Hintergrund das Haus "Rosenhag". Ausserdem mag ich, dass man sofort sieht das es der zweite Teil der Reihe ist, da es sehr dem Coverbild vom ersten Band ähnlich sieht.

lnhalt: Karlskrona 1910. Dank ihrer Freundschaft und ihres Mutes haben Marlene und Liv gemeinsam eine Zuflucht geschaffen: Der malerische Rosenhag ist ein Ort, an dem Frauen einander helfen, sich gegenseitig unterstützen und Geheimnisse austauschen – ganz gleich, welche Herkunft sie auch haben mögen. Doch als ein Mann aus Marlenes Vergangenheit plötzlich in ihrem wohl geordneten Leben auftaucht, scheint alles, woran sie einst glaubte, nicht mehr gültig. Und auch das zarte Band zu Oskar könnte nun zerreißen. Liv hingegen ist bereit, sich neu zu verlieben. Wäre da nicht ihr grausamer Ehemann Sten Boregard, der mit allen Mitteln versucht, ihr Leben aus den Angeln zu reißen. Mit Zuversicht wollen die Frauen in eine selbstbestimmte Zukunft schreiten – aber ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Können sie ihren Gegnern endlich gemeinsam die Stirn bieten? Oder müssen sie ihre Träume ein für alle Mal aufgeben?

Meine Meinung: Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten sowie mit einer mitreißenden Storyline. Nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, wusste ich direkt, dass das ein Buch ganz nach meinem Geschmack sein wird. Und ich muss sagen, dass ich regelrecht durch den Roman geflogen bin. Da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt, war ich vorerst etwas ängstlich, dass ich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden werde. Aber das hat sich als unproblematisch herausgestellt. Die Autorin schafft es vergangene Vorkommnisse in die Geschichte zu integrieren, so dass ich mich nach kurzer Zeit gut zurecht gefunden habe. Die einzelnen Charaktere wurden auch interessant beschrieben und vor allem Marlene, Liv und Oscar sind mir richtig ans Herz gewachsen. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über unterhaltsam und mitreißend. Ich habe richtig mitfiebern müssen und vor allem das Ende war nochmal richtig spannend und man ist nach dem Lesen sehr erleichtert als Frau in der heutigen Zeit zu leben. Im Roman lernt man ein wenig über Suffragetten und vorallem wie es sich als Frau Anfang des 20. Jahrhunderts gelebt hat, als die Welt von Männern dominiert war. Ich wurde sehr gut unterhalten von dem Roman und vergebe gute 4,5 von 5 Sternen.

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