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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Reiht sich passend ins Genre ein

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Als ein sprechender Bär Ava in Not rettet und sie zu einer magischen Schule (Forest Academy) begleiten möchte, ist sie zunächst misstrauisch. Doch ihre Neugier siegt, denn sie hofft, dort endlich mehr ...

Als ein sprechender Bär Ava in Not rettet und sie zu einer magischen Schule (Forest Academy) begleiten möchte, ist sie zunächst misstrauisch. Doch ihre Neugier siegt, denn sie hofft, dort endlich mehr über sich selbst und über ihre verschwundenen Eltern zu erfahren. Die Antworten lassen auf sich jedoch lange warten. Stattdessen gibt es nur Andeutungen und halbe Wahrheiten.
Während Ava nach und nach einige Fragen klären kann, bereitet sie sich gemeinsam mit ihren Mitschülern auf ihre magische Transformation vor und findet dabei ihr eigenes Seelentier. Es gibt treue Freundschaften (mit einem Hauch Romantik) und gemeine Mitschüler, die Ava das Leben schwer machen.
Die Handlung reiht sich in bekannte Muster des Fantasy-Academy-Genres ein: geheimnisvolle Schule, besondere Schülerin, verschollene Eltern. Es ist spannend und sympathisch erzählt, passend zur Zielgruppe. An manchen Stellen hat man jedoch das Gefühl, dass die Auflösungen bewusst hinausgezögert werden. Sobald Ava etwas wissen möchte, heißt es meist nur: „Warte ab, später.“
Der Schreibstil ist lebendig, flüssig und leicht zu lesen. Etwas störend wirkten allerdings einige jugendliche Ausdrücke wie „Digga“ oder „Alter“, die nicht ganz zur magischen Atmosphäre passen. 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Eine bizarre Zwischenwelt

Immerland – Die Stadt der Ewigkeit
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Mika hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die Ferien bei seiner Oma. Irgendwo im Nirgendwo. Doch eines Nachts, während eines Gewitters, liegt die Großmutter plötzlich bewusstlos auf dem Boden. Mika ...

Mika hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die Ferien bei seiner Oma. Irgendwo im Nirgendwo. Doch eines Nachts, während eines Gewitters, liegt die Großmutter plötzlich bewusstlos auf dem Boden. Mika greift kurzerhand zum Autoschlüssel, und ab da wird alles überdreht und irreal.
Zusammen mit Oma landet er in einer völlig anderen Welt. Die Logik löst sich auf, und die Geschichte gleitet in einen skurrilen Fiebertraum ab. Mika schließt sich einem Team an und nimmt an Robolympiade teil, nach dem Sieg wird er sogar zum Professor ernannt. Doch so einfach der Zutritt war, so schwer ist es, wieder herauszukommen.
Die Reise ist chaotisch, bekannt und doch fremd. Es tauchen viele ungewöhnliche Persönlichkeiten und Wesen.
Die Geschichte sprüht vor Einfällen, verliert sich aber in zu vielen Richtungen. Mika wirkt nicht besonders auffällig, es fällt schwer sich emotional mitreißen zu lassen. Das Ende ergibt auf eine seltsame Weise Sinn und doch bleibt ein unvollständiges Gefühl zurück.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Gedanke um die Zukunft

Noch einmal ...
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Eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, die mit wenig Text (z.B. Stichpunkte, einzelne Sätze oder Wörter) und zahlreichen Illustrationen arbeitet.
Beim ersten Lesen wirkt vieles durcheinander: ...

Eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, die mit wenig Text (z.B. Stichpunkte, einzelne Sätze oder Wörter) und zahlreichen Illustrationen arbeitet.
Beim ersten Lesen wirkt vieles durcheinander: viele Ideen, Zeitabschnitte und Themen. Doch nach mehrmaligem Lesen kann man die Ereignisse besser einordnen und einen chronologischen Verlauf erkennen: von der Evolution über die Entdeckung des Feuers, die Entwicklung der Sprache und den Fortschritt bis hin zur modernen Technik.
Die Gegenwart ist z.B. von Grenzen, Besitzdenken, Machtstreben und Egoismus geprägt. Aber der Mensch ist eigentlich ein soziales Wesen und braucht Gemeinschaft.
Also, was wäre, wenn nicht jeder sich selbst zur Hauptrolle macht? Zusammen auf etwas Sinnvolleres abzielen und die Zukunft neu gestalten.
Es gibt positive, hoffnungsvolle Gedanken, die eigentlich nicht neu sind. Manchmal reicht schon ein Wort aus.
Die Texte bleiben offen und die Leser können daraus ihre Schlüsse und Botschaften ziehen. Es ist kein Buch zum Entspannen und nur bedingt für Kinder geeignet. Es regt zum Denken an und wirbelt gleichzeitig vieles auf, sodass es im Kopf irgendwie chaotisch bleibt.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Karussell der Gefühle

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall
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Liv wächst auf einem Jahrmarkt auf und ist an ständige Ortswechsel zwar gewöhnt , aber nicht unbedingt davon begeistert. Als ein Kristall, das Schmuckstück des Karussells, verschwindet, beginnt ihre Suche. ...

Liv wächst auf einem Jahrmarkt auf und ist an ständige Ortswechsel zwar gewöhnt , aber nicht unbedingt davon begeistert. Als ein Kristall, das Schmuckstück des Karussells, verschwindet, beginnt ihre Suche. Ihre Beobachtungen führen sie zu einem auffällig fremden Jungen und einem Zeitportal. Liv springt sodann mehrfach durch die Zeit, sie geht sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit den Spuren nach. Für Ablenkung sorgen frische Gefühle und erste Verliebtheit.
Insgesamt ist die Handlung eher gemächlich. Mal gibt es spannende Momente, mal läuft es zäh. Liv als Figur ist präsent, aber Nähe oder Empathie kam beim Lesen nicht wirklich auf.
Erklärungen zum Portal oder Zeitreisen gibt es kaum, werden von den Charakteren auch nicht weiter nachgefragt.
Das Buch liest sich flüssig und ist sprachlich angenehm. Erwartet hatte ich ein temporeiches Zeitreise-Abenteuer, bekommen habe ich leise Romantik in einem interessanten Setting.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Hase haut ab

Jim Salabim und der Mogel-Strauß
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Einen Hase aus dem Hut zaubern, der älteste Trick der Welt. Doch wie lebt es sich eigentlich in so einem Zauberhut? Ganz schön eng…nix für den bewegungsfreudigen Jim, also heißt es jetzt raus in die Freiheit.
An ...

Einen Hase aus dem Hut zaubern, der älteste Trick der Welt. Doch wie lebt es sich eigentlich in so einem Zauberhut? Ganz schön eng…nix für den bewegungsfreudigen Jim, also heißt es jetzt raus in die Freiheit.
An seiner Seite ist ein Haufen Küken. Sie haben Zeit und Lust, der Akku ihres Laptops ist nämlich alle. Nun wartet das echte Abenteuer: Flucht vor den schusseligen Tauben des Zaubers oder dem listigen Fuchs. Besonders clever: Jim tarnt sich als Hase. Wer würde da schon Verdacht schöpfen?
Durch einen Biss in den Zauberstab hat er plötzlich auch magische Fähigkeiten, ohne genau zu wissen wie, das bringt so manchen Chaos und Schwung mit.
Die Geschichte ist unterhaltsam und abwechslungsreich erzählt, mit einigen Reimen und lustigen Momenten. Ob die Witze bei Kindern ankommen ist unklar, bei uns jedenfalls nicht immer.
Kapitelüberschriften fand ich nicht notwendig und für Kind nicht unbedingt verständlich (z.B. Blaubär). Die Erwähnung der sozialen Medien ist auch Geschmacksache.
Illustration sind ok, viele Bilder mit einem gewissen Blau - bzw. Lilastich.
Also insgesamt ist es ein witzig-schräger Ausflug mit Magie und Unsinn, 3-4 Sterne.

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