Die Mafia erreicht das idyllische Kirkby
Highland Crime – Der Tote im WhiskyfassHobbydetektivin Fanny hat dunkle Vorahnungen, als sie mit Nachbar George zur Versteigerung des historischen Whiskyfasses in Kirkby geht. Ihr treuer Dackel Rudi scheint ihre Vermutungen zu bestätigen. Im ...
Hobbydetektivin Fanny hat dunkle Vorahnungen, als sie mit Nachbar George zur Versteigerung des historischen Whiskyfasses in Kirkby geht. Ihr treuer Dackel Rudi scheint ihre Vermutungen zu bestätigen. Im Fass schlummert seit 150 Jahren eine Leiche. Während die Polizei dem Toten aus der Vergangenheit kaum Beachtung schenkt, sind die beiden Hobbydetektive Fanny und George sofort am ermitteln. Es wäre doch schön, den Toten mit seinem Namen auf dem dörflichen Friedhof beizusetzen. Doch dazu müsste man seine Identität lüften.
Zu Fannys freudiger Überraschung wird das Polizeiteam von einer für ihre FannysThesen sehr offenen Gerichtsmedizinerin unterstützt.
Als ein weiterer Toter aus der Vergangenheit auftaucht und in verschiedene Häuslichkeiten der Familie Fraser eingebrochen wird, nimmt auch DI Wilson den Fall ernst.
Der Autorin gelingt es geschickt, die Mafia in das beschauliche Kirkby einziehen zu lassen. Erstmals wird in der Kirkby-Reihe eine zweite Zeitschiene bedient und die Ereignisse um die beiden Toten im Jahr 1873 erzählt. Spannung pur bis kurz vor Buchende und der Humor kommt dank der liebevollen Kabbeleien zwischen Dirndlschneiderin Fanny und ihrem Nachbarn, Lord Seidentüchlein, auch voll auf seine Kosten. Fannys amourösen Ambitionen am Ende haben mich auf Grund der von George kurz vorher geäußerten Einschätzungen seiner langweiligen Lebenssituation doch überrascht. Nun bin ich doch sehr gespannt, ob George endlich Nägel mit Köpfen macht??