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Veröffentlicht am 06.10.2025

Auftakt mit Luft nach oben

Bitten
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"Bitten" ist der Auftaktband zu einer Romantasy-Dilogie und richtet sich an ein jüngeres Lesepublikum. Der Schreibstil des Debütromans von Jordan Stephanie Gray erinnert dabei ein bisschen an eine Wattpad-Geschichte ...

"Bitten" ist der Auftaktband zu einer Romantasy-Dilogie und richtet sich an ein jüngeres Lesepublikum. Der Schreibstil des Debütromans von Jordan Stephanie Gray erinnert dabei ein bisschen an eine Wattpad-Geschichte und ist genau das Richtige für Fans von Twilight oder Teen Wolf.

Darum geht's: Während einer Strandparty werden Vanessa und Celeste von einem Wolfsrudel angegriffen. Im Gegensatz zu ihrer Freundin überlebt Vanessa den Angriff zwar, muss aber nun als Werwolf am Hof der Wolfskönigin leben. Nach Außen hin passt Vanessa sich vielleicht an, aber innerlich will sie nur eines: Rache!

Meinung: Mit ihren 17 Jahren ist Vanessa ein recht junger Charakter und verhält sich manchmal sehr wechselhaft und naiv, was aber zu ihrem Alter passt. Sie kämpft sehr mit ihrer Verwandlung zu einem Werwolf und versucht sich in einer neuen Welt zurechtzufinden.
In dieser von Feen geschaffenen Parallelwelt herrschen Werwölfe mit unterschiedlichen magischen Kräften. Der Weltenbau ist zwar leicht nachzuvollziehen, ergibt aber für mich mit seinen vielen Elementen kein rundes Bild. Und auch beim Plot darf man nicht zu kritisch hinschauen, hier gab es -zumindest für mich - die ein oder andere Logiklücke.
Gut gelungen hingegen ist die plastische Beschreibung der Verwandlung von Mensch zum Werwolf und der durchdachte Aufbau des royalen Herrschaftssystems am Hof der Werwölfe.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Romantasy mit dystopischen Elementen

Silver Elite
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"Silver Elite" ist der Auftakt zu einer Trilogie und spielt in einer dystopische Welt voller Rebellion, Intrigen und Geheimnissen.

Darum geht's:
Auf dem Kontinent werden Menschen mit magischen Fähigkeiten, ...

"Silver Elite" ist der Auftakt zu einer Trilogie und spielt in einer dystopische Welt voller Rebellion, Intrigen und Geheimnissen.

Darum geht's:
Auf dem Kontinent werden Menschen mit magischen Fähigkeiten, die sogenannten Silverbloods oder Modifizierten, gnadenlos verfolgt. Doch es bildet sich ein geheimer Widerstand gegen die Regierung. Als die modifizierte Wren zwangsweise für das Militärprogramm rekrutiert wird, bietet sich eine einmalige Chance: sie kann das System von Innen infiltrieren! Während ihrer Ausbildung kommt Wren ihrem Ausbilder und Feind Cross jedoch gefährlich nahe, und ein Spiel mit dem Feuer beginnt.

Meinung:
Das militärische Setting und die Ausbildung der Elite Soldaten fand ich trotz einiger Längen spannend, genauso wie Wrens Zerrissenheit zwischen ihren Freunden in der Rebellion und in der Silver Elite. Zusammen mit Wren rätselt man richtig mit, wem man Vertrauen kann und wem nicht.

Ansonsten steht der Enemies to Lovers Aspekt sehr stark im Vordergrund. Die Anziehung zwischen Wren und Cross ist dabei sehr plötzlich und plakativ und für meinen Geschmack etwas zu sehr gewollt. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Subtilität gewünscht.

Auch waren Teile der Handlung etwas zu vorhersehbar, zum Beispiel die Identität von Wrens Telepathiefreund Wolf. Ein paar Entwicklungen haben mich dann aber doch kalt erwischt.

Fazit: Auftaktband mit viel Potenzial, aber dem Hype kann ich mich nicht ganz anschließen.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Wissenschaftliche RomCom zum Wohlfühlen

The Penguin Paradox
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Auch wenn gerade erst der Herbst beginnt: diese RomCom ist bereits eine tolle Einstimmung für kältere Tage.

Darum geht's:
Doktorandin Emerie glaubt nicht an feste Beziehungen und will unbedingt beweisen, ...

Auch wenn gerade erst der Herbst beginnt: diese RomCom ist bereits eine tolle Einstimmung für kältere Tage.

Darum geht's:
Doktorandin Emerie glaubt nicht an feste Beziehungen und will unbedingt beweisen, dass auch Pinguine nicht so treu sind, wie immer behauptet wird. Dazu reist sie an eine Polarstation in der Antarktis. Dort wird sie nicht nur mit den alltäglichen Hürden der Verhaltensforschung konfrontiert, sondern trifft auch auf allerhand zwischenmenschliche Probleme. Besonders mit Forschungsleiter Beckett fliegen von Anfang an die Fetzen. Doch schon bald muss Emerie einige ihrer Hypothesen über Bord werfen -bezüglich der Pinguine und auch gegenüber Beckett!

Meinung:
Da ich selbst Verhaltensforscherin bin, war ich besonders auf den wissenschaftlichen Teil gespannt. Ich fand es sehr gelungen, wie die Autorin wissenschaftliche Informationen einfließen lässt und Parallelen im Verhalten von Pinguinen und Menschen aufzeigt.
Die Liebesgeschichte zwischen Emerie und Beckett: ist typisch für das Genre und geprägt durch allerhand Missverständnisse und Gegensätzlichkeiten. Wenig überraschend also, aber durchaus unterhaltsam

Fazit: Mit seinen humorvollen und emotionalen Momenten ist "The Penguin Paradox" ein leichter Wohlfühlroman für Zwischendurch. Wer Ali Hazelwood mag, wird bestimmt auch viel Freude an diesem Winterroman haben!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Tanz bis in den Tod

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Im Romantasy-Debüt der Autorin E.V. Woods trifft eine glitzernde Theaterwelt auf dunkle Magie. Besonders außergewöhnlich: die deutsche Fassung hat ein zweites, alternatives Ende erhalten und unterscheidet ...

Im Romantasy-Debüt der Autorin E.V. Woods trifft eine glitzernde Theaterwelt auf dunkle Magie. Besonders außergewöhnlich: die deutsche Fassung hat ein zweites, alternatives Ende erhalten und unterscheidet sich somit vom Original. Man kann sich also entscheiden: lieber Happy End oder Heartbreak?

Darum geht's:
Malcolm Manrow's Marvellous Marionettes sind nur dem Namen nach wirklich wunderbar, denn ein grausamer Fluch verwandelt die Frauen in tatsächliche Marionetten, die dem Puppenspieler aufs Wort gehorchen müssen. Sie tanzen so lange nach seinen Wünschen, bis der Fluch sie irgendwann von Innen auffrisst. Emberlyn ist eine der ältesten Marionetten und hat schon viele ihrer Schwestern sterben gesehen. In ihrer Verzweiflung beschließt sie, endlich etwas gegen den Fluch und seinen Meister zu unternehmen. Bestärkung und Trost findet sie in ihrem mysteriösen Tanzpartner, einer Gestalt aus Schatten und Staub.

Meinung: Das atmosphärische Setting und die Idee hinter der Geschichte konnten mich begeistern, mit der Umsetzung habe ich mich stellenweise aber schwer getan. Vor allem der Mittelteil hatte seine Längen, bevor dann zum Ende hin alles sehr schnell aufgelöst wird.

Fazit: kontrastreiche Romantasy über Träume und deren Schattenseiten, über Selbstbestimmung und schwesterlichen Zusammenhalt.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Lügen, Intrigen und schwarze Magie

The Night Ends With Fire
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"The Night ends with Fire" basiert auf der chinesischen Legende über Mulan, die ja durch die Disney-Verfilmung weltberühmt wurde und die viele kennen werden.

Zu Beginn gibt es auch starke Parallelen zum ...

"The Night ends with Fire" basiert auf der chinesischen Legende über Mulan, die ja durch die Disney-Verfilmung weltberühmt wurde und die viele kennen werden.

Zu Beginn gibt es auch starke Parallelen zum Film, dann wird die Geschichte aber schnell düsterer und widmet sich tieferen Themen wie Selbstverwirklichung und Geschlechtergleichstellung.

Darum geht's: Um ihrem drogensüchtigen Vater und dem gewalttätigen Verlobten zu entkommen, gibt sich die 18 jährige Mailin als Mann aus und verpflichtet sich bei der Armee. Dort trainiert sie als Ren mit eisener Disziplin doppelt so hart wie ihre Kameraden, um mithalten zu können. Und schon bald entdeckt Mailin/Ren, dass ihr neben den körperlichen Kräften auch Geisterkräfte zur Verfügung stehen. Inmitten von Kriegsgeschehen, Geisterwelt und politischen Fallstricken versucht Mailin, ihren Weg zu mehr Selbstbestimmung zu finden.

Meinung: Zunächst hatte ich etwas Schwierigkeiten, die politische Situation der drei Königreiche zu erfassen und die Zusammenhänge zwischen Geisterwelt, magischer Lixia-Kraft und den Jade-Siegeln zu verstehen. Und auch mit der Liebesgeschichte bin ich nicht richtig warm geworden.

Aber das Buch hat auch seine Stärken: zu Allererst die starke Heldin Mailin, die sich nicht unterkriegen lässt und das Frauenbild in Frage stellt. Dazu kommt ein faszinierendes Setting voller asiatischer Kultur und Mythologie, gekonnt verpackt in einen passenden Schreibstil.

Fazit: tiefgründiger Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht!

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