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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Eine phantasievolle Kurzgeschichte mit sympathischen Figuren

Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne
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Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen ...

Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen historischer Ereignisse, die Dr. Maxwell in zeitgenössischer Umgebung betreibt (Zeitreise darf man es aus irgendeinem Grund nicht nennen). Die Figuren blieben etwas blass, was angesichts der Anzahl der Figuren und des spärlichen Raums von 30 Seiten nachvollziehbar ist. Es musste deren Charakterisierung zugunsten der Handlung knapp ausfallen. Aber Dr. Maxwell und ihr Team wirkten auf mich trotzdem sympathisch und auch etwas frech/witzig und die Handlung war nicht ganz vorhersehbar. Von mir bekommt diese Kurzgeschichte 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Amüsante Geschichte mit vielen Ideen, setzt aber zu viel Wissen über den ersten Teil voraus

Der Duft von Ingwerkeksen
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Mir hat sehr gut gefallen, wie Jodi Taylor durch ihre Story führt. Ihre vielen Einfälle zur Handlung und zu den Dialogen bereichern die Geschichte mit interessanten Kleinigkeiten, machen sie abwechslungsreich ...

Mir hat sehr gut gefallen, wie Jodi Taylor durch ihre Story führt. Ihre vielen Einfälle zur Handlung und zu den Dialogen bereichern die Geschichte mit interessanten Kleinigkeiten, machen sie abwechslungsreich und lebhaft. Dabei wird trotzdem der Rote Faden verfolgt und die Geschichte stringent erzählt. Ich fand sie amüsant auch durch das Verhältnis der Figuren zueinander, das den etwas dominanten, aber liebenswerten Hausherrn durch kleine Gesten seiner Mitmenschen frech eingrenzt. Der Esel, der in dieser Story eine tragende Nebenrolle hat, hat zudem einigen Unterhaltungswert. Schade fand ich, dass zu viel an Wissen vorausgesetzt wird. Man kann die Geschichte durchaus verstehen, ohne den vorausgehenden Roman gelesen zu haben. Mich hat allerdings einiges irritiert, weil ich den ersten Teil nicht kenne. Zwar ließ ich mir egal sein, wer da in der ersten Szene genau am Tisch sitzt. Als jedoch die Rede von Thomas war, was er gesagt hätte und dass er nun nicht mehr da sei, wollte ich schon wissen, wer da wohl gestorben ist: niemand - Thomas ist der unsichtbare Freund der Hausherrin Jenny, der erstmals auftrat, als Jenny 13 Jahre alt war, die Gestalt eines großen goldenen Pferds hatte, nach Ingwerkeksen duftete, und verschwand, als Jenny die schweren Zeiten überwunden hatte. So spielt der Titel nicht nur auf die Weihnachtszeit an, in der die Story anberaumt ist, sondern auf einen verlorenen Freund. Ich gebe dieser Geschichte 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Lebhafter, effizienter Schreibstil, realistische, glaubwürdige Farstellung

Auf diese Art zusammen
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Mir hat diese Kurzgeschichte sehr, sehr gut gefallen. Die Autorin Jojo Moyes hat eine Art, einerseits gleichzeitig effizient und anschaulich, andererseits auch überraschend zu erzählen. Es gibt keine detaillierten, ...

Mir hat diese Kurzgeschichte sehr, sehr gut gefallen. Die Autorin Jojo Moyes hat eine Art, einerseits gleichzeitig effizient und anschaulich, andererseits auch überraschend zu erzählen. Es gibt keine detaillierten, langatmigen Beschreibungen z. B. von Handlungen, welche die Vorstellung des Lesers unnötig lenken. Die Autorin erzählt, was auf der Ebene darüber passiert, und eröffnet damit, während die Situation dargestellt wird, Einblicke in Gedanken und Gefühle der handelnden Figuren. Ihre Dialoge haben kleine Einschübe, die auflockern, aber zudem helfen, die Figuren zu charakterisieren. Sehr glaubwürdig beschreibt Jojo Moyes die schwierige Situation des Lockdowns, welche die Hauptfigur Lou einerseits von ihrem Mann trennt, sie andererseit zu einem Leben mit den Eltern zwingt. Angst, der Wille, das Problem zu überwinden, und die Belastungen und Absurditäten der Pandemie werden deutlich. Die Autorin hat es geschafft, dies in überwingend munterem Ton zu schreiben. Wo es traurig wird, konnte sie dem Ganzen einen Anstrich von Zuversicht zu geben, und ist dabei realistisch und glaubwürdig geblieben. Das Ende fand ich etwas hastig. Nur aufgrund der Kürze des Textes vergebe ich keine 5 Punkte, sondern nur 4.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Roman balanciert gekonnt zwischen feel-good- (z. B. der Liebesgeschichte) und tragischen Elementen

Zwei Herzen auf Skye
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Lieben Dank für die Leseempfehlung! Gleich am Cover erkennt man die Autorin hinter dem Pseudonym: Coco Eberhardt, auch wenn Scherenschnitte seit einiger Zeit allgemein ein beliebtes Element auf Buchcovern ...

Lieben Dank für die Leseempfehlung! Gleich am Cover erkennt man die Autorin hinter dem Pseudonym: Coco Eberhardt, auch wenn Scherenschnitte seit einiger Zeit allgemein ein beliebtes Element auf Buchcovern sind. Zudem ist der Stil, durch die Geschichte zu führen, derselbe, was ich sehr schätze. Wieder einmal hatte ich jederzeit das Gefühl, im richtigen Moment innerhalb der Handlung zu sein und nirgendwo anders hinzuwollen. Es gibt keine Längen, keine Cliffhanger. Stattdessen entwickelt sich eine interessante Geschichte, in der man Menschen und die Insel Skye kennenlernt. Zwar war mir die Hauptfigur Elli leicht unsympathisch - trotzdem ich ihr Gereiztheit oder ähnliches zugestehe in dieser stressigen Situation, war sie mir etwas zu negativ, indem sie von den Menschen eher Schlechtes erwartet. Von Anfang an gibt es jedoch Figuren, die ein Gegengewicht dazu bilden. So bleibt die Stimmung trotz der Schwere manchen Themen bei aller Besinnlichkeit im gewissen Maße locker und der Roman balanciert gekonnt zwischen feel-good- (z. B. der Liebesgeschichte) und tragischen Elementen (z. B. Trauerverarbeitung). Auch Nebensächlichkeiten wie Sehenswürdigkeiten werden geschickt in die Handlung eingeflochten. Das Element Colin McLaughlin war mir zu mysteriös - das Ende habe ich in der Form zwar nicht kommen sehen, das Thema war mir allerdings insgesamt zuviel. Es hat mich jedoch gefreut, dass es ein Happy End gibt. Übrigens ist es trotz des warmen Covers ein Weihnachtsroman und darum gut im Advent zu lesen. Ich fand den Roman unterhaltsam und gebe ihm 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

3 Personen finden ihr Glück - zügig und ohne viel Drama erzählt

Sekt & Lederhose
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Inhalt: Es geht um eine Frau um die 30 (Bettina), die nach dem Tod des Ehemannes ihr Leben in Berlin abbricht und spontan nach München umzieht. Wie sich ihr Leben, aber auch das ihres Bruders (Markus) ...

Inhalt: Es geht um eine Frau um die 30 (Bettina), die nach dem Tod des Ehemannes ihr Leben in Berlin abbricht und spontan nach München umzieht. Wie sich ihr Leben, aber auch das ihres Bruders (Markus) und das eines Bekannten (John) innerhalb der nächsten anderthalb Jahre entwickelt, ist Gegenstand dieses Romans.

Bewertung: Es fiel mir leicht, an der Geschichte dranzubleiben. Die Autorin führt den Leser sehr gut hindurch. Die Handlung schreitet zügig voran. Jede Entwicklung wirkt plausibel und realistisch. Es gibt immer wieder Überraschungen, die jedoch wenig Drama erzeugen. Markus und John vermeiden es, über Probleme zu reden, und ihr Umfeld lässt sie meist damit davonkommen. Dialoge sind eher kurz. So sieht man als Leser meistens mit angenehmer Distanz zu, was passiert; das Innenleben der Figuren, bis auf die Protagonistin Bettina, bleibt weitgehend verschlossen. So 1-2 Dinge erfährt man am Schluß leider nicht. In dem Moment erscheint das jedoch unwesentlich und mich hat das Happy End gefreut. Sprachlich fielen mir keine Eigenheiten im Sinne eines unverwechselbaren Stils auf. Es gab andererseits jedoch kaum Negatives; gelegentlich fand ich die Wortwahl nicht ideal und es gab einige kleine Fehler. Von mir bekommt der Roman 4 Sterne, auch wenn mir die Figuren Vinzent und Konstantin aus Coco Eberhardts Krimis besser gefallen.

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