Stallluft, Spannung und Vater-Tochter-Chaos – unser Leseabenteuer
Elli: Verschwörung im ReitstallKaum ein Buch hat bei uns so viele „Warte, Papa, lies nicht weiter ohne mich!“-Momente ausgelöst. „Elli: Verschwörung im Reitstall“ war bei uns kein gemütliches Sofa-Lesen, sondern ein echtes Familienabenteuer ...
Kaum ein Buch hat bei uns so viele „Warte, Papa, lies nicht weiter ohne mich!“-Momente ausgelöst. „Elli: Verschwörung im Reitstall“ war bei uns kein gemütliches Sofa-Lesen, sondern ein echtes Familienabenteuer zwischen Stallgeruch, Pferdeschnauben und jeder Menge „Wer war’s?“-Rätselraten. Meine Tochter hat beim Lesen regelmäßig die Hände in die Luft geworfen, wenn Elli und ihre Freunde wieder in Schwierigkeiten geraten sind – und ich hab nebenbei versucht, nicht laut zu lachen, wenn sie dabei wilde Theorien aufgestellt hat.
Die Geschichte trifft genau den richtigen Mix aus Spannung, Pferdeliebe und Freundschaft – mit einer Prise Humor und einem Funken Glaube, der leise, aber klar durchscheint. Nichts mit erhobenem Zeigefinger, sondern einfach so, dass man merkt: Hier geht’s auch um Vertrauen, Ehrlichkeit und Mut, selbst wenn’s unbequem wird. Elli ist kein perfektes Mädchen, sondern jemand, den man sofort ins Herz schließt – stur, mutig und mit großem Herz für ihren Hengst Sky.
Besonders cool: Wie die Autorin es schafft, dass selbst wir Erwachsenen Spaß haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal beim Lesen eines Pferdekrimis dabei ertappe, wie ich innerlich „Lauf, Sky, lauf!“ denke. Zwischen Reitstall, Waldgeheimnissen und verdächtigen Kisten ist das Buch spannend bis zur letzten Seite – und dabei immer bodenständig.
Unser Fazit: Ein Buch, das verbindet. Nicht nur Mensch und Pferd, sondern auch Vater und Tochter beim gemeinsamen Schmökern. Danach hatten wir beide das Bedürfnis, raus in den Stall zu gehen, tief durchzuatmen und uns zu freuen, dass wir unsere Pferde haben – und Geschichten, die uns so richtig ins Herz galoppieren.