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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

grausam und schockierend

Narbenwald #Thriller
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Mit seinem Debüt-Thriller Chris Dominik bei mir einen Nerv getroffen, der kaum noch zu überbieten ist.

Das Team um KHK Marc Davids und KOK Zoé Martin befassen sich immer dann mit einem Fall, wenn er ...

Mit seinem Debüt-Thriller Chris Dominik bei mir einen Nerv getroffen, der kaum noch zu überbieten ist.

Das Team um KHK Marc Davids und KOK Zoé Martin befassen sich immer dann mit einem Fall, wenn er aussergewöhnlich und vor allem brutal wird. So auch hier, als in einem verlassenen Hotel die ausgestochenen Augäpfel umgeben von viel Blut gefunden werden aber keine Leiche. Einen Tag später wird auch diese gefunden. Der nächste Gruss des Täters wartet nicht lange. In einem sich befindlichen Umbau eines Luxushotels werden zwei abgeschnittene Ohren ebenfalls umgeben mit viel Blut gefunden. Der einzige Hinweis bei beiden Tatorten ist «Er hat es gesehen» und «Er hat es gehört».

Diese zwei Tatorte sind eine wahre Herausforderung an die Polizei. Nicht genug, erscheinen fast zeitgleich auf YouTube Videos, die die Polizeieinsätze zeigen. Die Frage steht im Raum, ist es der Täter, der so dreist ist, Videos von seinen Taten zu veröffentlichen?
Ein wahres Katz- und Maus-Spiel zwischen der Polizei und Killer beginnt, wobei sich dieser hervorragend versteckt und sich absolut keine Blösse gibt. Da es schon in den ersten Seiten dramatisch und absolut spannend zu und her geht, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. In abwechselnden Kapiteln wird einmal aus der Sicht der Polizei und des Täters erzählt. Das hat mich total eingenommen. Mein Kopfkino lief bis zur letzten Seite auf Hochtouren. Vor allem Schluss wartet mit einer Überraschung auf, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.

Jeder einzelne Charakter ist sehr gut gezeichnet, zeigt menschliche Schwächen auf aber auch, was geschieht, wenn nur noch Hass und Rache vorliegt. Menschliche Abgründe sind hier gut aufgezeigt. Wie die Kommissare immer wieder an ihre Grenzen stossen, wie schwierig es ist, die Grenzen nicht zu überschreiten, um Ergebnisse zu erzielen.


Der Thriller ist ein echter Pageturner, der einem bis zum Schluss den Atem raubt.
Viele Wendungen bauen immer wieder noch mehr Spannung auf, die einen nicht mehr loslässt. Ich empfehle allen, diesen Thriller zu lesen, auch wenn er vor Grausamkeiten nur so strotzt.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Ski-Urlaub mit tödlichem Ausgang

Lügennebel
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Vier Jungs und zwei Mädchen, Studentenclieque, sind für eine Woche nach Are in den Skiurlaub gefahren. Dort haben sie von den Eltern eines der Studenten ein feudales Ferienhaus zur Verfügung. Selbstverständlich ...

Vier Jungs und zwei Mädchen, Studentenclieque, sind für eine Woche nach Are in den Skiurlaub gefahren. Dort haben sie von den Eltern eines der Studenten ein feudales Ferienhaus zur Verfügung. Selbstverständlich wird viel Alkohol und auch Drogen konsumiert, die nicht alle gleich gut vertragen. Nach einer ausschweifenden Nacht wird Fanny morgens draussen tod aufgefunden. Zuerst ist nicht klar, ob es sich dabei um ein Unglück mit Todesfolge oder sogar Mord handelt.

Die aufgebotene Polizei mit Hanna Ahlander und ihr Partner Daniel Lindskog sowie weiteren Kollegen nehmen ihre ersten Ermittlungen. Diese gestalten sich sehr schwierig, da die Studenten sich immer mehr in Lügen verstricken. Gelingt es Hanna und Daniel doch noch, die wahren Hintergründe aufzudecken?

Viveca Stens Schreibstil ist klar, einnehmend und detailliert. Die kurzen Kapitel bauen eine hervorragende Spannung auf, die sich bis zum Schluss hält. Überrascht wird der Leser in den letzten Kapiteln. Die einzelnen involvierten Protagonisten sind sehr unterschiedliche Charaktere. Hanna und Daniel sind hervorragende Polizeikommissare, harmonieren zusammen sehr gut. Doch in ihrem Privatleben gibt es noch einiges zu klären. Diese Situation hat mich ab und zu ziemlich genervt. Aber eben das ist Viveca Sten.

Auf alle Fälle hat mich das 4. Buch in dieser Reihe wieder ausgezeichnet unterhalten. Eine klare Leseempfehlung meinerseits. Ich freue mich heute schon, auf Viveca Stens weiteren Thriller aus dem Touristenort Are.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

schwieriger herausfordernder Fall

Nach dem Leben
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Hanna und Jan sind inzwischen ein gut eingespieltes Team. Als Polizeipsychologe geht er eher ruhig und besonnen an die Sache ran. Sie als Hauptkommissarin wählt öfters den direkten Weg, temperamentvoll ...

Hanna und Jan sind inzwischen ein gut eingespieltes Team. Als Polizeipsychologe geht er eher ruhig und besonnen an die Sache ran. Sie als Hauptkommissarin wählt öfters den direkten Weg, temperamentvoll und am liebsten mit dem «Kopf durch die Wand». Auch privat läuft es bei den beiden im Moment sehr gut. Der längere Urlaub hat den beiden gutgetan.
Zum Fall: Ein 75-jähriger Mann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Alles spricht dafür, dass sich Helmut Gepken Selbstmord begann. Die Gerichtsmedizin stellt jedoch fest, dass sich in seinem Blut ein sehr hoher Hypoglykämie-Wert befand. Gemäss seiner Familie ist jedoch nicht bekannt, dass Gepken an zu hohem Blutzucker gelitten hat. Die Polizei aus Vechta unter der Leitung von Hauptkommissar Bölscher bittet Hanna und Jan, sie bei der Klärung dieses Todesfalles zu unterstützen.
Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da Gepken nach seiner Scheidung ein sehr zurückgezogenes Leben führte. Seinen Nachbarn begegnete er freundlich, aber zurückhaltend. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, und immer wieder kommt es zu Rückschlägen. Das strapazierte nicht nur Hannas Nerven, sondern auch meine. Jan schafft es, mit seinen sehr guten psychologischen Einschüben, Klarheit ins Dunkel zu bringen.
Das Cover ist wie schon die drei vorgehenden Bücher erneut sehr schön gestaltet und passt zum Inhalt der Reihe.
Ein Kriminalfall, der mich nicht kalt liess, wie raffiniert, die Täterschaft vorging und eine Lösung präsentiert, mit der ich gut leben kann. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

ein ungewöhnlicher Fall

Am Ende des Sturms
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Inzwischen ermitteln Jan Tommen und sein «Spezial-Team» schon im 12. Fall. Ein Mann wird tot in seiner Wohnung in der Badewanne aufgefunden. Alles sieht danach aus, dass er unglücklich gestürzt ist. Jan ...

Inzwischen ermitteln Jan Tommen und sein «Spezial-Team» schon im 12. Fall. Ein Mann wird tot in seiner Wohnung in der Badewanne aufgefunden. Alles sieht danach aus, dass er unglücklich gestürzt ist. Jan Tommen hat jedoch seine Zweifel und will es genau wissen. Der Tote war italienischer Staatsangehöriger und lebte und arbeitete seit gut drei Jahren in Berlin. Schnell wird entdeckt, dass er unter falschem Namen hier gelebt hat. Bei weiteren Ermittlungen führen die Spuren nach Sardinien. Vor drei Jahren versank vor der Küste nach einem Sturm ein Segelboot. Dabei fanden der schwerreiche Besitzer sowie seine Frau und Tochter den Tod. Nur zwei Crew-Mitglieder konnten sich an Land retten. Viele Fragen um das tragische Unglück sowie was hat der Tote in Berlin damit zu tun?
Jan Tommen und seine Freunde stossen auf ihrer Spurensuche immer mehr auf Fragen. Allen voran, wer will unbedingt verhindern, dass das Geheimnis gelüftet wird?
Jan Tommen ist bekannt, dass seine Ermittlungs-Methoden nicht immer regulär sind. Bei ihm zählt einfach der Erfolg und dazu ist er auf seine Freunde angewiesen. Jeder trägt dazu bei, sei es Max als IT-Nerd, oder Zoe, die Gerichtsmedizinerin aber auch Chandu und Patrick. Dazwischen gibt es immer kleinere Anekdoten zum Schmunzeln. Unterstützt werden sie auf Sardinien von einem sehr kompetenten Polizeichef.
Auch wenn vieles im echten Leben nicht möglich ist, Alexander Hartung versteht es, mich fast jedes Mal für seine Fälle einzunehmen. Schon in den ersten paar Seiten wird es spannend und dramatisch. Schlüssig wie gewohnt, wird der Fall geklärt und lässt einmal mehr das erfolgreiche Team feiern. Die 5 Sterne und eine Leseempfehlung sind verdient.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

äusserst spannend

Die Sättigung
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Arne Stiller steht vor einer weiteren Herausforderung. Zusammen mit seinem Kollegen Horst Plattner soll er das mysteriöse Verschwinden von Dolph Gehrmann aufklären. Diese Zusammenarbeit gefällt ihm überhaupt ...

Arne Stiller steht vor einer weiteren Herausforderung. Zusammen mit seinem Kollegen Horst Plattner soll er das mysteriöse Verschwinden von Dolph Gehrmann aufklären. Diese Zusammenarbeit gefällt ihm überhaupt nicht, doch sein Chef macht Druck. In den nächsten Tagen ist Karneval mit dem Motto klassische Masken wie sie in Venedig getragen werden.
Simon Pawelke, betreibt einen kleinen Imbiss. Kurz vor Feierabend hört er ein Geräusch und schon wird er mit einem Elektroschocker ausser Gefecht gesetzt. Was ihm bevorsteht, ist äusserst brutal. Arne Stiller tappt anfänglich ziemlich im Dunkel. Erst bei einem weiteren Mord gibt es einen Hinweis in Form eines ganz speziellen Bildes. Als ausgewiesener Kryptologe steht er anfänglich vor einen Riesenrätsel. Nach weiteren Morden, die irgendwie eine Gemeinsamkeit haben, kommt er der Lösung im näher.
Bis es so weit ist, gibt es noch einige Knacknüsse zu lösen und der Schluss wartet mit einer besonderen Überraschung auf.
Auch das 8. Buch ist wiederum hochspannend und vor allem grausam, nichts für Zartbesaitete. Was mir immer gefällt, sind die Einschübe von Stillers JALTA-SINN-Tag, was Armakuni sagt.
Elisa Haller bestätigt hier einmal mehr, was für ein hervorragender Krimi-Autor er ist. Seine Kreativität gespickt mit vielen Wendungen, da wird es nie langweilig. 5 Sterne und eine Leseempfehlung sind verdient.

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