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Veröffentlicht am 07.12.2025

Grand Hotel Avalon

Grand Hotel Avalon
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Maggie Stiefvater zählt durch ihre Fantasywerke seit Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, denn sie hat eine besondere Art zu schreiben. In ihrem neuen Roman begleitet der Leser die Protagonistin June ...

Maggie Stiefvater zählt durch ihre Fantasywerke seit Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, denn sie hat eine besondere Art zu schreiben. In ihrem neuen Roman begleitet der Leser die Protagonistin June Porter Hudson im Jahre 1942, die Leiterin des noblen Grand Hotel Avalon ist. Natürlich hat sie auch viele Bedienstete, die das Hotel mit zum Laufen & Glänzen bringen. Manche Figuren lernt man etwas näher kennen, viele tauchen allerdings nur kurz auf und entschwinden wieder. Für mich kam leider wenig Spannung auf, das lag zum einen an den doch recht ausführlichen Beschreibungen des Hotelablaufs und zum anderen an den schon erwähnten vielen Figuren. Das Tempo war überwiegend auch eher ruhiger Natur. Am spannendsten für mich war die Geschichte von June Porter, ihrem Charakter und den Menschen, die ihr wichtig waren. Insgesamt konnte mich der neue Roman leider nicht wirklich abholen und mich nicht für sich einnehmen. "Die Magie des Wassers" hatte für mich einen zudem einen etwas mystisch angehauchten Touch, der für mich nicht ganz verständlich war. Das trübt allerdings keineswegs meine Liebe zu dem Schreibstil, den ich bisher von Maggie Stiefvater kenne. Ich hoffe, dass es demnächst wieder eine Fantasyreihe oder ein Fantasywerk von ihr geben wird. Übersetzt wurde der Roman von Sabine Hübner und erschienen ist er im S. Fischer Verlag.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Kleine Lebensmomente

Jetzt gerade ist alles gut
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Wenn aus einer Kleinigkeit etwas Lebensbedrohliches wird, weiß man spätestens dann die kleinen Momente des Lebens, das Leben selbst wieder mehr zu schätzen. So ergeht es dem Protagonisten dieses Hörbuchs. ...

Wenn aus einer Kleinigkeit etwas Lebensbedrohliches wird, weiß man spätestens dann die kleinen Momente des Lebens, das Leben selbst wieder mehr zu schätzen. So ergeht es dem Protagonisten dieses Hörbuchs. Durch einen Schnitt in den Finger, erleidet er eine Sepsis. Anfangs dachte ich noch, diese Geschichte könnte mich mitnehmen und begeistern, leider habe ich mir etwas mehr davon versprochen. Stattdessen werden eher kleine Momente aneinander gereiht, die nur lose an eine zusammenhängende Erzählung erinnern. Nichtsdestotrotz kann man es recht gut zwischendurch lauschen. Zudem wird im Anschluss auch auf die Gefahren einer Sepsis und den Umgang hingewiesen. Das Werk erschien im Hörbuch Hamburg Verlag & wurde gut durch Götz Otto synchronisiert.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Potential für mich verschenkt

To Tempt a God
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Dies ist mein erstes Werk der Autorin Anna Benning, sie war mir bisher unbekannt, aber dieses Werk machte mich neugierig. Es begann vielversprechend und spannend. Eine dystopische Welt mit Fantasy gemixt. ...

Dies ist mein erstes Werk der Autorin Anna Benning, sie war mir bisher unbekannt, aber dieses Werk machte mich neugierig. Es begann vielversprechend und spannend. Eine dystopische Welt mit Fantasy gemixt. Die Protagonistin Aurora lebt mit ihrem Bruder in Silvercity, dem einzigen Ort an dem Menschen noch leben können, auch wenn sie von Göttern beherrscht wird. So kommt es wie es kommen muss, sie wird an den Hof der Götter berufen. Dort trifft sie auf ein bereits bekanntes Gesicht: Coldon. Die Welt der Götter ist grausam und ich versuchte eine Weile mich dort zurecht zu finden, aber die Welt bleibt ziemlich blass und ich empfand sie als nicht besonders reizvoll. Am meisten haben mich ein paar unvorhersehbare Wendungen begeistern können, insgesamt ist mir diese Geschichte allerdings zu langatmig gewesen und mir fehlte etwas mehr das Gefühl und der Bezug zu den Figuren. Zum Ende hin passiert dann plötzlich zu viel auf einmal. Da dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, wird vermutlich noch so Einiges folgen, ich werde dies allerdings nicht tun. Das Hörbuch wurde ansprechend von Pia Rhona-Saxe synchronisiert & ist im Argon Verlag erschienen.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Urbanfantasy

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Es ist schon eine Weile her, als ich Fantasyromane mit Vampiren gelesen habe und auch mochte. Bei diesem Werk von Penny Juniper wollte ich es mal wieder versuchen. Es klang interessant. Protagonistin Katherine ...

Es ist schon eine Weile her, als ich Fantasyromane mit Vampiren gelesen habe und auch mochte. Bei diesem Werk von Penny Juniper wollte ich es mal wieder versuchen. Es klang interessant. Protagonistin Katherine studiert in den 20er Jahren in Schottland an der Darkthorne University, hasst Vampire und trifft auf Protagonist Ethan dem Chef-Bibliothekar & Vampir. Es sprühen die Funken. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. In dieser Urbanfantasy gibt es neben den wenigen Menschen, noch weitere Spezies u. a. Werwölfe und Hexen. Es begann gut, die Beschreibung der Universitätsbibliothek und ein Fluch der aus Versehen befreit wird, machten mich neugierig auf Kommendes. Allerdings kam für mich im Verlauf der Geschichte kaum noch Spannung auf und die nicht wirklich stattfindende Kommunikation zwischen den beiden, war schon etwas anstrengend. Zudem war ich sowohl über ihre Anziehung, als auch das Ende dieses Bandes verwundert. Mir fehlte es insgesamt an mehr Tiefe, Weiterentwicklungen und Augenmerk auf Nebenfiguren. Des Weiteren hatte ich ab & an kleinere Probleme mit dem Schreibstil der Autorin, manche Sätze wirkten auf mich etwas seltsam formuliert. Anfangs fragte ich mich noch, ob es an der Übersetzung, am Lektorat oder dem Schreibstil der Autorin lag. Da ich Penny Juniper vorher nicht kannte, ging ich von dem Namen eher von einer fremdsprachigen Autorin aus, allerdings ist sie eine deutsche Schriftstellerin. Das Lektorat hat leider auch einige Fehler übersehen, seien es fehlende Satzzeichen oder auch Rechtschreibfehler. Dadurch wurde mein Lesefluss öfters unterbrochen. Aus all diesen Gründen, werde ich den Abschluss dieser Dilogie nicht mehr lesen. Erschienen ist dieser Fantasyroman im Cove Verlag.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Ruhiger Roman

Onigiri
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Eine neue Autorin, ein neues Buch. Die Autorin Yuko Kuhn studierte Kulturwissenschaft. In ihrem Roman beschäftigt sie sich mit der Thematik rund um eine deutsch-japanische Familiengeschichte. Protagonistin ...

Eine neue Autorin, ein neues Buch. Die Autorin Yuko Kuhn studierte Kulturwissenschaft. In ihrem Roman beschäftigt sie sich mit der Thematik rund um eine deutsch-japanische Familiengeschichte. Protagonistin Aki jongliert mit beiden Kulturen durch ihr Leben und fühlt sich des Öfteren etwas verloren. Ihre Mutter leidet an Demenz, Aki versucht für sie da zu sein und ein letztes Mal mit ihr in die Heimat zu fliegen. Leider bin ich nicht wirklich warm geworden mit dem Schreibstil, zum einem lag dies an der auktorialen Erzählweise, die mir ziemlich distanziert und sachlich erschien, und zum anderen lag es auch an den vielen kleinen Nebensächlichkeiten. Zudem gibt es einige Zeitsprünge, in denen man sich immer erst einmal wieder zurechtfinden muss. Im Glossar findet man vor allem viele Übersetzungen japanischer Wörter und deren Bedeutungen. Es ist ein ziemlich ruhiger Roman, so etwas muss man mögen, dann ist er sicherlich auch empfehlenswert. Erschienen ist der Roman im Hanser Verlag.

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